23.02.2021

App Radar: Grazer Startup übernimmt spanischen Konkurrenten TheTool

Das auf App-Marketing spezialisierte Grazer Startup App Radar übernimmt im Rahmen eines Asset-Deals erstmals einen Mitbewerber.
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App Radar: Silvio Peruci, COO, und Thomas Kriebernegg, CEO
(c) App Radar: Silvio Peruci, COO, und Thomas Kriebernegg, CEO

Apps gibt es sprichwörtlich wie Sand am Meer. Entsprechend groß ist die Herausforderung, dass die eigene App heraussticht und in App Store, Play Store und Co. überhaupt gefunden wird. Genau darauf hat sich das 2015 gegründete Grazer Startup App Radar, bei dem u.a. eQventure und Michael Altrichter investiert sind, spezialisiert. Und Kunden aus 160 Ländern, darunter Rovio Entertainment (ua. Angry Birds), Wargaming (ua. World of Tanks) und DEGIRO (Online-Trading) zeigen ebenso, dass die Gründer damit einen Nerv getroffen haben, wie eine jährliche Umsatzverdopplung des Startups in den vergangenen zwei Jahren.

App Radar ergänzt mit TheTool eigene Lösung

Wie heute bekanntgegeben wurde, übernahm App Radar mit TheTool aus Spanien nun erstmals einen Konkurrenten. Die Software ist auf die Analyse und Interpretation von App-Marketing-Daten spezialisiert und die über 400 Kunden werden vom Grazer Startup übernommen. Es handelt sich dabei um einen Asset-Deal. Dabei fließt laut CEO und Co-Founder Thomas Kriebernegg ein momentan sechsstelliger Cash-Betrag. Die endgültige Höhe sei von der Performance abhängig, also wieviele Kunde von TheTool zu App Radar migriert werden, die dann auch App Radar Kunden bleiben.

„Diese Übernahme ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von App Radar. Durch sie verbessern wir nicht nur unsere Marktposition, sondern können unseren Kunden eine noch bessere und umfangreichere Lösung bieten“, kommentiert Kriebernegg. „Die App Analyse Features von TheTool sind ein wichtiges Puzzleteil, um unseren Kunden ein ganzheitliches Produkt für sämtliche Aspekte des App Marketings zu bieten. Die Übernahme ist lediglich ein erster Schritt in die richtige Richtung. Dank unserer kontinuierlichen Produktentwicklung werden wir unser Produktportfolio immer wieder an die Bedürfnisse unserer Nutzer anpassen und durch die Expansion unseres Europageschäfts, mit Schwerpunkt Deutschland und Großbritannien, auch in Zukunft weiterhin auf Wachstum setzen“.

Und Daniel Peris, Co-Founder und CEO von TheTool, meint: „Beide Unternehmen haben in der Vergangenheit überragende Produkte entwickeln können und dank der Integration unser Funktionalitäten bietet App Radar den Kunden nun eine Komplettlösung für App Marketing“. Er werde das Unternehmen auf dem weiteren Weg begleiten und die Firma auch weiterhin auf ihrem Wachstumskurs unterstützen.

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Pröll, Länderbericht, Digital
© BKA/Regina Aigner - Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Während die Regierung in vielen Bereichen den Sparstift ansetzt, wächst das Digitalbudget. Das Staatssekretariat rechtfertigt diesen Schritt mit der Hoffnung, dass Technologie-Investitionen langfristig Verwaltungskosten senken sollen. „Einsparungen durch Digitalisierung, nicht bei der Digitalisierung„, lautet die dazugehörige Devise von Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll. Ziel sei es, Österreich vom aktuell sechsten Platz im EU-Digitalisierungsranking in die europäischen Top 3 zu heben.

130 Millionen-Topf 2028

Der Finanzrahmen für die kommenden Jahre wird dafür aufgestockt. Für 2027 sind nun bis zu 117 Millionen Euro budgetiert, 2028 wächst der Topf auf bis zu 130 Millionen Euro. Das Finanzierungsmodell dabei: 20 Prozent jener Einsparungen, die durch Pensionierungen und nicht nachbesetzte Stellen in der Verwaltung entstehen, fließen direkt als Zweckwidmung in IT-Projekte zurück. Bis 2030 rechnet der Bund hier mit zusätzlichen 108 Millionen Euro für die digitale Infrastruktur.

Das Geld fließt primär in bereits bekannte Kernprojekte, allen voran die ID Austria und die Vorbereitung auf die europäische EUDI-Wallet. Die ID Austria ist seit 2023 von einer auf sechs Millionen Nutzer:innen gewachsen. Bis 2030 sollen es neun Millionen werden, womit das System zum flächendeckenden Standard für Behördenwege und wirtschaftliche Anwendungen avancieren würde, so die Hoffnung.

Project X mit Einsparungspotenzial

Im Hintergrund soll zudem unter dem Titel „Project X“ die Dateninfrastruktur nachziehen. Im Fokus steht das Once-Only-Prinzip: Unternehmen und Bürger:innen sollen ihre Daten künftig nicht mehr mehrfach bei unterschiedlichen Behörden einreichen müssen. Für den Ausbau der dafür nötigen Registervernetzung dadeX sind in den nächsten zwei Jahren bis zu 15 Millionen Euro vorgesehen. Dem gegenüber stehen laut Ministerium Effizienzgewinne: Das Projekt soll kurzfristig ein Einsparungspotenzial von rund 160 Millionen Euro heben.

Ein wesentlicher Treiber hinter diesem Budget-Schub ist schlichtweg die Demografie. In den kommenden 13 Jahren gehen 44 Prozent der Bundesbediensteten in Pension. Die Bundesregierung setzt daher auf Public AI und somit auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung sowie für Services gegenüber Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen. Ziel sind sichere, rechtskonforme und breit nutzbare Anwendungen, die Prozesse beschleunigen, Routinetätigkeiten reduzieren und Wissen in der Verwaltung besser verfügbar machen sollen.

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