✨ AI Kontextualisierung
Das St. Pöltner Unternehmen Apocrat präsentiert sich als einer der ersten Anbieter einer Softwarelösung, die den Datenschutz für Smart-Home-Geräte gewährleistet. Noch im Jahr 2022 erhielt das Startup eine Seedfinanzierung der Austria Wirtschaftsservice (aws). Nun musste das Unternehmen Insolvenz anmelden.
Eröffnung eines Konkursverfahrens
Wie die Kreditschutzverbände AKV und KSV1870 heute mitteilten, stellte man am Landesgericht St. Pölten einen Eigenantrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens. Die genauen Ursachen für die Zahlungsunfähigkeit sind derzeit noch nicht bekannt – auf Anfrage von brutkasten liegt bisher keine Stellungnahme vor.
Ein Konkursverfahren endet üblicherweise mit der Schließung und Verwertung des Unternehmens. Es ist aber nicht zwangsläufig so. Es besteht auch noch im Laufe des Verfahrens die Möglichkeit, einen Antrag auf Sanierung einzubringen, sofern diese wirtschaftlich machbar und sinnvoll ist, und somit – im Erfolgsfall – den Betrieb fortzuführen.
Apocrat bietet Software für Datenschutz bei Smart-Home-Geräten
Das Startup Apocrat wurde im November 2021 von Alexander Jürgens (CEO), Armin Huremagic (CTO) und Laura Kaltenbrunner (CMO) gegründet. Gemeinsam entwickelten sie eine Consent-Management-Plattform (CMP) speziell für IoT-Geräte. Die Zielgruppe umfasst sowohl Nutzer:innen als auch Anbieter von Endgeräten, mit einem besonderen Fokus auf Smart-Home-Geräte wie Staubsauger oder Smartwatches.
Die Vision von Apocrat: Persönliche Daten müssen auch in den eigenen vier Wänden bestmöglich geschützt sein. Daher sollen die Nutzer:innen durch die Software eine vollständige Transparenz darüber erhalten, welche Daten von welchem Unternehmen zu welchem Zweck genutzt werden. Mit diesem Ziel entwickelte das Startup eine Datenschutzlösung, die eine sichere und datenschutzkonforme Nutzung von Smart-Home-Geräten verspricht.





