17.01.2020

ANON Summit 2020: 100.000 Euro für 3 Minuten-Pitch-Sieger

Noch größer und thematisch breiter als vergangenes Jahr soll der ANON Summit 2020 werden. Neben hochkarätigen Speakern und Diskutanten soll auch eine ungewöhnlich hoch dotierte Pitch-Challenge Besucher anlocken.
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ANON Summit 2020
(c) Adobe Stock - Right 3
kooperation

Schon 2019 waren die Ambitionen der Veranstalter des ANON Summit groß – und sie lieferten. Dieses Jahr will man mit dem Event, das am 15. Und 16. April 2020 in der Wiener Gösserhalle stattfindet, noch höher hinaus. 100 Vortragende will man bieten, 2000 Besucher anlocken. Dazu ist der ANON Summit 2020 thematisch breiter aufgestellt: Zum Kernthema des Vorjahrs – Blockchain – kommen die Themen AI und IoT hinzu. Dabei gelte, „wir wollen die Möglichkeiten der drei Technologien vor allem im Zusammenspiel miteinander aufzeigen“, betont Daniel Lenikus, Co-Organisator der Veranstaltung.

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Interoperabilität im Zentrum

Im Zentrum stehe dabei der große Begriff Interoperabilität, also die Fähigkeit verschiedener Systeme, Technologien oder Unternehmen, zusammenzuarbeiten. „Der ANON Summit 2020 soll diesen Prozess unterstützen, indem er die Kommunikation zwischen dem traditionellen Sektor und dem Technologiesektor fördert. Alt und neu, Unternehmen und Startups, Erfahrung und Innovation zusammenzuführen, ist das Ziel der Konferenz“, meint Lenikus. Ein State-Of-The-Art Networking-Tool, ein eigener Networking-Bereich und die Planung von 1on1-Meetings soll die Besucher dabei unterstützen.

Hochkarätige Speaker beim ANON Summit 2020

Unter den zahlreichen Speakern sind Größen wie Bitcoin-Koryphäe Andreas M. Antonopoulos oder EU-Kommissarin Mariya Gabriel, aber etwa auch Markus Sabadello, Founder des heimischen Blockchain-Hidden Champions Danube Tech. Hinzu kommen Workshops, Breakout-Sessions, Networking, Food Trucks und vieles mehr. Als Event-Partner konnte man unter anderem die Stadt Wien, die Raiffeisenbank International und BDO gewinnen.

Pitch-Challenge: Chance auf 100.000 Euro Investment für 15 Startups

Ein absolutes Highlight wird die Pitch-Challenge des Summit. Ganze 100.000 Euro sind dort für das Sieger-Team zu holen – nach drei Minuten Pitch und fünf Minuten Q&A. „Das ist natürlich kein ‚Gratis-Geld‘, sondern ein Investment“, betont Lenikus. Entsprechend könne es gegebenenfalls sogar ein höherer Betrag werden. Zu welchen Konditionen das Geld investiert wird, werde individuell mit dem Gewinner ausverhandelt. „Sollte es zum Beispiel ein Blockchain-Startup mit Utility Token sein, dann werden Coins im Wert von 100.000 Euro gekauft. Ist es ein AI- oder IoT-Startup, dann geht es um Anteile am Unternehmen“, erklärt der Co-Veranstalter. Insgesamt 15 Startups werden dabei im Laufe des zweiten Summit-Tags antreten.

Hard Facts zum ANON Summit 2020

Wann: 15.-16. April 2020

Wo: Gösserhalle, Laxenburger Str. 2B, 1100 Wien, Österreich

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EU-Exekutiv-Vizepräsidentin Henna Virkkunen bei ihrer Keynote "Europe's Tech Moment" auf der VivaTech in Paris. (c) Martin Pacher | brutkasten

Es ist ein Tag mit zwei Schauplätzen. In Évian-les-Bains geht am Mittwoch der G7-Gipfel zu Ende. Am Abschlusstag sitzen die Chefs der führenden KI-Konzerne, darunter Sam Altman (OpenAI), Dario Amodei (Anthropic), Demis Hassabis (Google DeepMind) und Arthur Mensch (Mistral), mit den Staats- und Regierungschefs bei einem Arbeitsmittagessen zu Frontier-KI, Infrastruktur und Souveränität. Mehrere hundert Kilometer entfernt, auf der VivaTech in Paris, liefern zwei EU-Kommissarinnen die europäische Antwort auf die Frage, ob der Kontinent eigene globale Tech-Champions bauen kann.

Souveränität als europäischer Gegenentwurf

Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin für technologische Souveränität, verwies in ihrer Keynote „Europe’s Tech Moment“ selbst auf das G7-Treffen. Weltweit investierten Regierungen massiv in ihre technologische Führung, Europa müsse seine eigene Kapazität stärken, Technologien zu entwickeln, zu produzieren und einzusetzen. Rückenwind holt sie sich aus einem am selben Tag veröffentlichten Eurobarometer: Demnach stufen 79 Prozent der Europäer:innen Digitalpolitik als EU-Top-Priorität ein, 85 Prozent befürworten Investitionen in europäisch entwickelte Infrastruktur, 82 Prozent wollen weniger Abhängigkeit von Drittstaaten.

Untermauert ist diese Linie durch das European Technological Sovereignty Package, das die Kommission Anfang Juni vorlegte: mit dem CHIPS Act 2.0 für die Halbleiter-Wertschöpfungskette und dem Cloud and AI Development Act, der einen einheitlichen Souveränitätsrahmen für Cloud-Dienste schafft. Niemand dürfe einen „Kill-Switch“ über kritische Infrastruktur haben, so hatte Virkkunen die Stoßrichtung bei der Präsentation des Pakets zusammengefasst. Beim Risikokapital benannte sie das Gefälle: Auf die USA entfielen über 50 Prozent des globalen VC, auf China rund 40, auf Europa nur etwa fünf Prozent.

Fünf-Milliarden-Fonds gegen die Fragmentierung

Im Panel „Can Europe Build Global Champions?“ setzte Ekaterina Zaharieva, Kommissarin für Startups, Forschung und Innovation, auf Selbstbewusstsein. Europa habe die besten Deep-Tech-Talente und den größten Binnenmarkt, kranke aber an Fragmentierung. Dagegen verwies sie auf das 28. Regime, ein „europäisches Delaware“ für grenzüberschreitende Gründungen, und auf den Scaleup Europe Fund: fünf Milliarden Euro, seit Mai von EQT gemanagt, erste Investments im Herbst, gedacht, um Deep-Tech-Scale-ups in Europa zu halten.

Ekaterina Zaharieva auf der VivaTech 2026 | (c) VivaTech

Der Kontrapunkt eines Gründers

Den Kontrapunkt lieferte mit Jean-Charles Samuelian ein Gründer, der über sein Boardmandat bei Mistral mit der Runde in Évian verbunden ist, wo Mistral-CEO Mensch am Mittagstisch saß. Der CEO des Gesundheits-Scaleups Alan mag die Erzählung vom benachteiligten Europa nicht. Er habe nie gefragt, was Europa ihm geben solle, sondern wie er ein Problem löse. Wer ein echtes Kategorie-Produkt baue, finde auch Kapital, notfalls global. Das Defizit sei nicht mangelnder Ehrgeiz, sondern eine Kultur, die Risiko scheue, bis hin zum Einkauf.

Anknüpfungspunkte für Österreich

Für das heimische Ökosystem gibt es mehrere Anknüpfungspunkte. Die KI-Infrastruktur, die Virkkunen beschwört, hat in Österreich eine Adresse: Die AI Factory Austria (AI:AT), geführt von Advanced Computing Austria und dem AIT, ist seit Sommer 2025 in Betrieb, der Wiener Coworking-Hub seit Februar offen, ein KI-Supercomputer für Wien soll 2027 folgen. Der CHIPS Act 2.0 betrifft mit Standorten wie Infineon in Villach oder AT&S beim Advanced Packaging unmittelbar heimische Player. Und die Debatte um Spätphasen-Kapital spiegelt die hiesige Diskussion um einen Dachfonds und institutionelles Wachstumskapital.

Die eigentliche Frage: Kauft Europa seine Innovation?

Am Ende verschob Zaharieva die Frage von der Finanzierung zur Nachfrage: Es gehe nicht mehr darum, ob Europa Kapital für Skalierung finde, sondern ob es seine eigene Innovation auch kaufe. Der erste Kunde müsse oft die öffentliche Hand sein. Während in Évian über die großen Linien verhandelt wird, liegt die Antwort darauf bei den Einkäufer:innen.

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