04.06.2020

Angerlehner: Österreichs zweitgrößtes Privatmuseum nun digital erlebbar

Das zweitgrößte private Museum des Landes, das Musem Angerlehner, hat seine Ausstellungen digitalisiert. Führungen durch die zeitgenössische Kunst – von Anzinger bis Zitko – sind nun auf der Plattform Cultural Places zu bestaunen.
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Museum Angerlehner, Cultural Places, Kunst, online, digital, Privatmuseum
(c) Horst Stasny - Museumsgründer Heinz J. Angerlehner öffnet seine Sammlung fürs Netz.

Nicht bloß die Wirtschaft sah sich mit dem Ausbruch der Pandemie gezwungen die Arbeitspraktiken zu überdenken und digital zu werden. Die Kunst, die teilweise noch immer nicht weiß, wie sie das Überleben sichern soll und auf Hilfen und Entscheidungen der Politik wartet, hat ebenso das Internet entdeckt, scheint es. Alte Relikte in hohen Räumen schienen bisher wenig kompatibel mit den Möglichkeiten der Online-Nutzung zu sein. Dies hat sich geändert, wie das zweitgrößte Privatmuseum Österreichs Museum Angerlehner nun gemeinsam mit der Plattform cultural places zeigt.

Digitale Plattform großartige Ergänzung für Museum Angerlehner

„Nachdem es vielen Menschen derzeit nicht möglich ist, zu uns nach Thalheim bei Wels zu kommen, ist der Zugang zu unseren Kunstwerken über eine digitale Plattform eine großartige Ergänzung“, zeigt sich Museumgründer Heinz J. Angerlehner erfreut: „Darüber hinaus können sich Besucherinnen und Besucher auch vor Ort mit der App und der audiovisuellen Tour durchs Museum leiten lassen.“

Kooperation von Angerlehner mit cultural places

Der Museumsgründer kooperiert dabei mit cultural places, einer Plattform für kultur- und reiseinteressierten Menschen, die Städtetouren und kulturelle Erlebnisse digital erlebbar macht.

+++ Music Traveler: Neues Streaming-Feature für Künstler während Coronakrise +++

„Die App ‚Cultural Places‘ wurde uns von der Wiener Künstlerin Billi Thanner empfohlen, die auch den Kontakt herstellte. Das Museum möchte in Zeiten der Corona-Krise und der damit eingeschränkten Mobilität der Besucher, sowie durch die fortschreitende Digitalisierung eine Möglichkeit für einen virtuellen Rundgang bieten. Wir hoffen, dass wir durch diesen Rundgang neue Kunstliebhaber ansprechen und eine Möglichkeit bieten, das Museum und Kunst aus Österreich auf diese Art zu entdecken“, erzählt der Gründer dem brutkasten.

Tour zur zeitgenössischen Kunst im Museum Angerlehner

Patrick Tomelitsch, Founder von „culutral places“ über den Release der neuen Tour: „Kunst und Kultur fasziniert und bereichert unser Leben. Wir freuen uns, mit dem Museum Angerlehner eine weitere Tour auf unserer Plattform anbieten zu können, die es unseren Usern ermöglicht, zeitgenössische Kunst zu betrachten – ganz egal wo sie sich befinden“.

Sammlung heimischer Werke seit 70 Jahren

Heinz J. Angerlehner ist ein Sammler österreichischer Kunst der letzten 70 Jahre. In Sonderausstellungen werden in seinem Museum überregionale und internationale Positionen sowie Werke von jungen Kunstschaffenden gezeigt.

Einen besonderen Schwerpunkt der zu erkundenden Kunstwerke nimmt die österreichische Malerei in ihrer Entwicklung der letzten 50 Jahre ein. Die Sammlung, die nun auch online erlebbar ist, umfasst Namen wie Irene Andessner, Siegfried Anzinger, Günter Brus, Herbert Brandl, Xenia Hausner, Osama Nakajima oder Otto Zitko.

„Kunst sollte vor den Originalen stattfinden“

„Kunstgenuss sollte bestenfalls ‚offline‘, also vor den Originalen stattfinden, da die Wirkung im musealen Raum meist viel eindrucksvoller ist. Deswegen spielt die Kunstvermittlung mit Künstlergesprächen und Spezialführungen eine große Rolle im Museum Angerlehner“, sagt der Museumsgründer, „Allerdings muss Kunst auch online präsentiert werden. Erst durch das Veröffentlichen digitaler Museumsrundgänge oder Bildergalerien in hoher Qualität wird ein offener, barrierefreier Zugang gewährt“.


⇒ Link zur Tour

⇒ Zum Museum

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Eine Auswahl an Speaker:innen von brutkasten MOMENTUM

Am 5. November öffnet das Wiener Palais Berg seine Türen für eine Premiere: Erstmals findet brutkasten MOMENTUM statt, das neue Flagship-Innovationsevent von brutkasten. Rund 300 kuratierte Gäste aus der Startup-, Investment- und Innovationsszene kommen zusammen – invite only, ohne Ticketverkauf und ohne Messestände. Der Anspruch: Gespräche zwischen Menschen, die man sonst selten gemeinsam in einem Raum antrifft.

Genau darin liegt die Stärke von brutkasten und MOMENTUM. Gründer:innen, Investor:innen, Corporate-Entscheider:innen sowie Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft begegnen einander hier auf Augenhöhe – ein Netzwerk, wie es in Österreich nur selten so geballt zusammenkommt. Die Türen öffnen um 14:30 Uhr, danach führt ein hochkarätiges Bühnenprogramm durch den Nachmittag, ehe der Tag mit der Verleihung des Innovator of the Year seinen feierlichen Höhepunkt erreicht.

Zwei Formate unter einem Dach

MOMENTUM und der Innovator of the Year sind zwei eigenständige Formate, die an diesem Tag unter einem Dach zusammenfinden: Ab 15:30 Uhr gehört die Bühne den Panels und Keynotes, am Abend folgt im Rahmen von MOMENTUM die feierliche Award Ceremony, bei der brutkasten die innovativsten Köpfe des Landes vor den Vorhang holt. Über allem steht eine Frage, die das gesamte Ökosystem beschäftigt: Was braucht es, damit aus guten Ideen richtig große Unternehmen werden?

Hochkarätiges Lineup für Österreichs exklusivstes Innovationsevent

Antworten darauf liefern jene, die es wissen müssen: Auf der Bühne treffen Gründer:innen, die es geschafft haben, auf Investor:innen und Konzernlenker:innen, die den Wandel vorantreiben. Etwa Julian Teicke: Der Seriengründer hat als CEO das Insurtech wefox zum Unicorn gemacht und ist heute Founding Investor bei The Delta. Gemeinsam mit Codesphere-Gründer Elias Schneider, der eine europäische Alternative zu den US-Hyperscalern aufbaut, geht er der Frage nach, ob man für echtes Wachstum in die USA muss – oder ob Europa selbst skalieren kann.

Ganz persönlich wird es im Kamingespräch mit Damian Izdebski. Wie nur wenige in der heimischen Szene hat der techbold-Gründer die Höhen und Tiefen des Unternehmertums erlebt. Er erzählt, was er nach Pleite und Neustart beim zweiten Mal anders gemacht hat, bis hin zum erfolgreichen Exit. Für den krönenden Abschluss des Bühnenprogramms sorgt Sarah Buchner, Gründerin und CEO von Trunk Tools, mit ihrer Keynote zu Risiko und Mut. Zwei Eigenschaften, die am Abend auch bei der Award Ceremony im Mittelpunkt stehen.

Dazwischen bildet das Programm die ganze Bandbreite des Ökosystems ab: Alexander Brix (fonio.ai) und Petra Dobrocka (byrd) sprechen über die Schlüsselmomente beim Skalieren, Business Angel Felix Porsche und Stiftungsvorstand Johannes Braith (RMF Privatstiftung, Franziska Fries Privatstiftung) über Familien- und Stiftungsgeld für Startups, Gerhard Schwarz (Swarovski), Matthias Leibetseder (WaVe-X) und Michael Harnisch (BCG) darüber, wie aus Innovation in etablierten Unternehmen tatsächlich neues Geschäft wird. Matthias Fukac (CeLLAI) und Andreas Gruber (NT-X Technology) rücken bahnbrechende Technologien made in Austria ins Rampenlicht.

Innovator of the Year: die Bühne für Österreichs Innovator:innen

Um 19:15 Uhr wird es feierlich. Mit dem Innovator of the Year holt brutkasten heuer bereits zum sechsten Mal die innovativsten Köpfe des Landes vor den Vorhang. Vergeben wird der Award in drei Kategorien: Startups, Scaleups und Corporate Innovation. Die Nominierten hat die brutkasten-Redaktion in einem sorgfältigen Auswahlprozess bestimmt, über die Sieger:innen hat die Community per Voting entschieden. Die Eröffnungsrede zur Verleihung hält Staatssekretärin Elisabeth Zehetner.

Nach der Verleihung ist der Abend noch lange nicht vorbei: Beim anschließenden Networking bleibt bei Drinks Zeit, mit den Gewinner:innen anzustoßen, die Gespräche des Nachmittags weiterzuführen und neue Kontakte zu knüpfen.

10 Tickets zu gewinnen

Wer noch keine Einladung hat, kann trotzdem dabei sein: brutkasten verlost 10 Tickets für MOMENTUM und die Innovator of the Year Award Ceremony.


Möglich gemacht wird MOMENTUM von unseren Partner:innen BCG, Polestar, der Österreichischen Notariatskammer, der St. Martins Therme & Lodge und dem Science Park Graz.

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AI Summaries

Angerlehner: Österreichs zweitgrößtes Privatmuseum nun digital erlebbar

  • Die Kunst, die teilweise noch immer nicht weiß, wie sie das Überleben sichern soll und auf Hilfen und Entscheidungen der Politik wartet, hat ebenso das Internet entdeckt, scheint es.
  • Alte Relikte in hohen Räumen schienen bisher wenig kompatibel mit den Möglichkeiten der Online-Nutzung zu sein.
  • Dies hat sich geändert, wie das zweitgrößte Privatmuseum Österreichs Museum Angerlehner nun gemeinsam mit der Plattform cultural places zeigt.
  • „Nachdem es vielen Menschen derzeit nicht möglich ist zu uns nach Thalheim bei Wels zu kommen, ist der Zugang zu unseren Kunstwerken über eine digitale Plattform eine großartige Ergänzung“, zeigt sich Museumgründer Heinz J. Angerlehner erfreut.

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