20.11.2019

Ambiente 2020: Das bietet die weltweit führende Konsumgütermesse für Gründer

Die Ambiente zählt zur weltweit führenden Messe für Konsumgüter und wird vom 7. bis zum 11. Feber in Frankfurt stattfinden. Aussteller aus den Bereichen Dining, Living und Giving werden aus aller Welt aufeinander treffen und sich über die neuesten Trends austauschen. Für Jungunternehmer bietet die Ambiente einen speziellen Ausstellerbereich und ein eigenes Förderprogramm.
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Ambiente
(c) Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
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Die Ambiente zählt zur weltweit führenden Messe für Konsumgüter und findet jährlich in Frankfurt am Main statt. Auf der letzten Messe im Feber 2019 waren knapp 4.500 Aussteller aus 92 Ländern vertreten und präsentierten fünf Tage lang ihre neuen Produkte und Innovationen. Der Fokus liegt dabei auf den Bereichen Living, Giving und Dining.

Auch 2020 wird die Ambiente zum Dreh- und Angelpunkt der internationalen Konsumgüterbranche – genauer gesagt vom  7. bis 11. Februar 2020. Die Ausstellungsfläche soll sich laut den Initiatoren auf rund 300.000 Quadratmeter erstrecken. Dies entspricht mehr als 42 Fußballfeldern.

+++ zum Fokus-Channel: Tech & Innovation +++

Auf der Suche nach Trends

Die Messe besticht jedoch nicht nur durch ihre Dimensionen, sondern auch durch ihr Rahmenprogramm, das den Besuchern einen besonderen Blick auf aktuelle Konsumtrends, technische Innovationen und Designs ermöglicht. Teil des Programms sind unter anderem Trendpräsentationen und Designrundgänge, die von international renommierten Designern geleitet werden. Ein Highlight der Messe ist zudem die Verleihung des German Design Awards, der am ersten Messetag vergeben wird.

(c) Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Eigener Bereich für junge Talente

Die Ambiente richtet sich bereits seit mehreren Jahren speziell auf Jungunternehmer aus – der brutkasten berichtete bereits. In einem extra eingerichteten Bereich können junge Unternehmen ihre neuen Produkte vorstellen.

Das sogenannte BMWi-Areal für aufstrebende Jungunternehmer befindet sich in der Halle 11.1 Gift Ideas. Die Stände sind offen und hell gestaltet und verleihen dem Areal das Flair eines Marktplatzes. Die Besucher können so Produkte hautnah erleben, sich austauschen und inspirieren lassen.

Zudem erhalten die Unternehmen durch ein eigenes Medienpaket eine zusätzlich mediale Präsenz. Dazu zählt unter anderem ein Katalogeintrag und ein Eintrag in der Ausstellersuche.

(c) Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Talents-Förderprogramm

Damit Jungunternehmer auf der Messe ihre Innovationen präsentieren können, hat die Ambiente ein eigenes Förderprogramm namens „talents“ ins Leben gerufen. Im Rahmen des Programms erhalten sie neben einer kostenfreien Ausstellungsfläche auch die Möglichkeit für Networking und wichtige Kontakte zur Industrie.

Dadurch können Jungunternehmer ihre Produkte nicht nur einem breiten Publikum vorstellen, sondern auch in Austausch mit anderen Unternehmern treten. In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung ist dies ein nicht zu unterschätzender Kommunikationkanal, um so nicht nur einen Überblick über aktuelle Branchentrends zu erhalten, sondern auch an direktes Feedback zu kommen.


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Das Founder-Team von hello again rund um Franz Tretter (2.v.l.) | (c) hello again
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Mehr als 1.000 Unternehmenskunden mit insgesamt rund 18 Millionen App-User:innen – da steht hello again mit seinem Loyalty-App-Angebot aktuell. Zu den Kunden des Scaleups mit Sitz in Leonding neben Linz zählen große Ketten wie Müller, Deichmann, Klipp, L’Osteria oder Vamed Vitality World ebenso wie zahlreiche kleinere Ketten und Betriebe, wie etwa Leberkas-Pepi.

Im Mittelstand sei man im DACH-Raum Marktführer, sagt Gründer und CEO Franz Tretter gegenüber brutkasten. In der Region liegt bislang auch der klare geografische Fokus. „Wir haben zwar Kunden in 25 Ländern, aber keine Verkaufsteams vor Ort“, erklärt Tretter. Dazu gekommen sei es hauptsächlich über Weiterempfehlung, über Kunden die in weiteren Märkten aktiv sind oder etwa im Fall Südtirols über die kulturelle Nähe.

„Mont Blanc“, noch nicht „Mount Everest“

Doch nun stehen weitere Expansionsschritte bevor. „Wir wollen die Nummer 1 in Europa werden“, so Tretter selbstbewusst. Dafür nahm hello again nun eine größere Summe Kapital auf. Die Münchner Beteiligungsgesellschaft Emeram steigt mit einem nicht konkret bezifferten achtstelligen Betrag ein. Es sei ein „mittlerer“ achtstelliger Betrag, präzisiert Tretter auf brutkasten-Rückfrage. Das Gründer-Team behalte dabei die Mehrheit und bleibe „im Driver-Seat“.

Dabei habe man mehrere konkrete Angebote gehabt und sich letztlich für die Münchner Gesellschaft entschieden: „Es ist der absolute best case“, so der Gründer. „Das ist schon Oberliga. Es fühlt sich an, als hätten wir den Mount Everest bestiegen“, sagt Tretter, um sich gleich selbst auszubessern: „Oder besser den Mont Blanc. Weil fertig sind wir noch lange nicht, es warten noch viele höhere Gipfel.“ Und schließlich sei ihm in den vergangenen Jahren als Unternehmer auch eines immer mehr bewusst geworden: „Der Weg ist das Ziel.“

Spanien oder Polen als nächster Markt

Und dieser Weg soll nun in weitere europäische Fokusmärkte führen. Konkret teste man aktuell bereits die Märkte Polen und Spanien, um die nächsten großen Schritte auszuloten. Tretter betont aber: „Der DACH-Raum bleibt noch unser größter Wachstumsmarkt. Es gibt noch sehr viel Potenzial.“ Schließlich kommen etwa vier der aktuell rund 18 Millionen App-User:innen aus dem Heimatmarkt Österreich. Entsprechend viel ist im mittlerweile wichtigsten Markt Deutschland noch zu holen.

Die geografische Expansion ist aber nicht die einzige aktuelle Entwicklung. So arbeite man etwa seit Kurzem mit netzwerkübergreifenden Prämien. „Es bekommt also zum Beispiel ein Leberkas-Pepi-Kunde einen Benefit bei Sky angeboten. Das ist ein riesiger Reichweiten-Vorteil“, erklärt Tretter.

Ein weiteres Thema, auf das man stark setze, sei Individualisierung durch KI. „Wir können auf Basis anonymisierter Daten zielgenaue personalisierte Angebote verschicken. Die User bekommen Benefits, die genau gerade relevant für sie sind. Das steigert den Umsatz nachweislich um acht Prozent“, sagt der Gründer. Denn diese Personalisierung sei auch eine „absolute Konsumentenerwartung“.

„Wir waren immer bodenständig“

Der Plan steht also. Das Mindset soll dabei das bewährte bleiben. „Wir waren immer bodenständig. Aber die Dampflok rollt und fährt und fährt“, sagt Tretter. Getreu dem zuvor erwähnten Motto – „der Weg ist das Ziel“ – soll es auch weitergehen. „Wird morgen alles einfacher?“, fragt Tretter in den Raum. „Nein, die nächsten Challenges kommen und wir werden gemeinsam weiter wachsen. Nicht nur das Unternehmen sondern auch die Mitarbeiter.“

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