15.03.2022

Ambicion: Gründer entwickelt Ständer für Faszien-Mobilitybälle

Wer Probleme hatte seine Mobilitybälle richtig zu lagern, hat in Ambicion eine mögliche Lösung für sein Problem.
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Ambicion
(c) Ambicion - Gründer Hakim Mourad beim Faszientraining.

Hakim Mourad ist der Gründer von ambicion Personal Training. Der Salzburger musste in seiner Laufbahn als Hobbysportler so manche Verletzung in Kauf nehmen. So hat er ein Training entwickelt, das mitunter der Fokus aus Verletzungsprävention und Stressabbau legt.

Sein unternehmerischer Fokus liegt jedoch auf den von ihm erfundenen Mobilityständer, einem Holzsockel, der auch mit einem Faszienball aus Kork (in Deutschland produziert) erworben werden kann. „Weltweit gibt es keine Ständer für Mobilitybälle“, sagt er und betont, dass seine Idee für eine ästhetische und saubere Aufbewahrung des „Massageballs“ steht.

Schmerzstellen mit Fasziengeräten bearbeiten

„Die Faszie ist eine Art Bindegewebe, welches verkleben kann und dadurch unter anderem Schmerzstellen entstehen können. Diese Schmerzstellen kann man mit verschiedenen Fasziengeräten bearbeiten, wenn diese noch nicht zu akuten Schmerzpunkten ausgereift sind oder Probleme bei der Bewegung verursachen, welche dann ärztlich behandelt werden müssen. Verklebtes Gewebe kann auch über manuelle Einwirkungen und Therapien gelöst werden“, erklärt Mourad auf seiner FB-Seite.

(c) Ambicion – Der Holzsockel von Ambicion-Gründer Hakim Mourad.

Wer mehr über Ambicion erfahren möchte, hat heute Abend bei „2 Minuten 2 Millionen„die Gelegenheit dazu. Weiters dabei: Break Stuff, Beyond DNA, New4 Heroes und Vereinsplaner.

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Das Emerald-Horizon-Management (vl.) Mario J. Müller (Vice President R&D), Philipp Pölzl (Vice President Operations) und Florian Wagner (CEO) | © Wolf
Das Emerald-Horizon-Management (v.l.) Mario J. Müller (Vice President R&D), Philipp Pölzl (Vice President Operations) und Florian Wagner (CEO) | © Wolf

Am Grazer Startup Emerald Horizon ist einiges ungewöhnlich: Mit Thorium-basierten Mini-Reaktoren hat es ein geplantes Hauptprodukt, das man gerade im besonders Atomkraft-kritischen Österreich nicht erwarten würde; mit Norbert Hofer als Vice President hat es einen ehemaligen (FPÖ-)Spitzenpolitiker in einer Führungsposition; und mit seinem geplanten Börsengang im Prime Market der Wiener Börse sieben Jahre nach Gründung steht es vor einem Schachzug, der so definitiv nicht im österreichischen Startup-Playbook steht.

Aktie SMRX für Handel zugelassen

Am 26. Juni ist es nun soweit. Nach mehrfacher Vorankündigung vermeldet Emerald Horizon nun auch den letzten notwendigen Schritt, nachdem bereits der Kapitalmarktprospekt von der Finanzmarktaufsicht (FMA) gebilligt wurde: Die Wiener Börse ließ die Aktie SMRX des Unternehmens zum Handel zu. Am Freitag startet sie mit einem Referenzpreis von 760 Euro pro Stück in den Markt. Daraus ergibt sich eine geplante Firmenbewertung von rund 790 Millionen Euro.

„Mit der Zulassung von SMRX durch die Wiener Börse beginnt für Emerald Horizon ein neues Kapitel. Die Notierung der Aktie macht uns transparenter, verbindlicher und sichtbarer – und sie gibt uns die Kraft, unsere Technologie für eine sichere und saubere Energieversorgung Europas konsequent voranzutreiben“, kommentiert CEO Florian Wagner in einer Aussendung.

Mini-Atomkraftwerk soll 2029 marktreif sein

Und es gibt für das 2019 gegründete Grazer Startup noch einiges voranzutreiben. Mit seinem Hauptprodukt, dem Small Modular Reactor (umgangssprachlich: Mini-Atomkraftwerk) Ades, ist es nämlich noch nicht am Markt. Die Marktreife ist hier 2029 geplant, wie Wagner vor einigen Monaten im brutkasten-Talk sagte. Mit der Technologie will man dann auch Atomkraft-Skeptiker:innen überzeugen. Denn der Thorium-basierte Reaktor funktioniert ohne Uran oder Plutonium, ohne Kettenreaktion und ohne Atommüll. Stattdessen passiert die Kernspaltung gezielt mittels Teilchenbeschleuniger. Die Gefahren üblicher Kernreaktoren seien damit allesamt aus dem Weg geräumt, argumentiert man beim Startup.

Noch drei Jahre lang rote Zahlen geplant

Tatsächlich am Markt ist Emerald Horizon aktuell bereits mit seinem Flüssigsalz-basierten Energiespeicher-System Dualstore Plus, das später auch eine wichtige Zusatz-Komponente des Ades-Systems werden soll. Im Jahr 2025 schrieb das Startup 768.000 Euro Verlust – getrieben durch F&E-Ausgaben. Auch in den kommenden drei Jahren erwartet man noch keine schwarzen Zahlen. Für ein Unternehmen, das in Österreich an die Börse geht, ist auch das ungewöhnlich.

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