26.06.2015

Amazon gründet 100 Mio Dollar Fond: „Sprachtechnologie wird Umgang mit Technik verändern“

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Amazon gründet Fonds um Startups und Innovationen im Bereich der Sprache zu fördern.

Amazon hat erst vor wenigen Tagen mit dem Verkauf seines neuen Netzwerklautsprechers bzw. digitalen Assistenten „Echo“ begonnen. Integriert ist „Alexa“, eine Sprachassistentin, die ein wenig an Apples Siri erinnert. Somit kann man mit seiner Musik oder dem Amazon Shop kommunizieren: Durch Zurufen wechselt Alexa die Musik oder legt Gegenstände in den eigenen Online-Einkaufskorb. Damit hat Amazon nun also die Sprachtechnologie für sich entdeckt. Hardware-Entwickler können Alexa übrigens in ihre Produkte einbauen: Amazon stellt kostenlos die APIs zur Verfügung.

Dies alleine könnte ein smarter Schachzug sein, wenn man bedenkt, was es bedeutet, wenn künftig verschiedenste Gegenstände (Vom Fernseher zur Mikrowelle oder der Alarmanlage) mit Alexa ausgestattet sind. Nun verkündete Amazon vor wenigen Stunden darüber hinaus einen Fond in der Höhe von 100 Millionen US-Dollar: Es sollen Innovationen in der Sprachtechnologie unterstützt werden.

„Erfahrungen rund um die menschliche Stimme, werden fundamental den Umgang des Menschen mit Technologie verändern. Seit der Vorstellung von Amazon Echo haben wir von Entwicklern, Produzenten und Startups aller Größen gehört, dass sie ebenfalls etwas mit Stimme machen möchten. Der Alexa Fonds, benannt nach Alexa, der Cloud-basierten Stimme von Amazon Echo, investiert 100 Millionen US-Dollar, um Innovationen in Sprachtechnologie voranzutreiben. Ob das nun  mit Alexa zu tun hat oder etwas ganz anderes ist: Wenn du eine visionäre Idee hast, würden wir liebend gerne mit dir reden“

Es werden Ideen im Early-Stage Bereich gesucht, aber auch Teams, die bereits weiter sind. „Der Alexa Fonds ist für jeden mit innovativer Idee, wie Sprache das Leben eines Kunden von morgen verändern kann“. Amazon hat schon einmal sieben Startups beim Kick-Off mit dabei.

Hier geht es zu näheren Infos und zum Bewerbungsformular.

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Die beiden CEOs von ParityQC: Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser. | © Günther Egger

Die Cyberagentur ist die Innovationsabteilung des deutschen Verteidigungsministeriums und hat 2022 eine europaweite Ausschreibung für den Ankauf von mobilen Quantencomputern veröffentlicht. 2024 – wie brutkasten berichtete – taten sich das Innsbrucker Quanten-Spinoff ParityQC und das deutsch-australische Quantenunternehmen Quantum Brilliance für die Miniaturisierung eines Quantencomputers zusammen – mit dem Ziel, den 35-Millionen Euro Großauftrag der Deutschen zu ergattern. Nun wird der erste Prototyp des mobilen Quantencomputers Mitte Juli an die Cyberagentur geliefert, wie das Founder-Duo Magdalena Hauser und Wolfgang Lechner brutkasten erzählt.

ParityQC: Auftrag gewonnen

„Gemeinsam mit Quantum Brilliance, dem NV-Center-Quantum-Hardware-Hersteller (Anm. zu NV-Center: Ein NV-Zentrum ist ein spezieller Defekt in einem Diamanten, der als stabiles Quantensystem dient und unter anderem für Quantencomputer sowie hochpräzise Sensoren genutzt werden kann.), haben wir nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren den Auftrag gewonnen. Neben unserem Konsortium wurden zwei weitere Konsortien beauftragt“, erklärt Hauser. Die Gründer:innen halten sich dabei bedeckt, wie genau die 35 Millionen Euro bei dem Auftrag aufgeteilt sind.

Die Cyberagentur wurde 2020 vom deutschen Verteidigungs- und Innenministerium gegründet, um disruptive Innovationen im Bereich Cybersicherheit zu fördern. Die Partnerschaft von Quantum Brilliance und ParityQC war eines von drei ausgewählten Konsortien für das 35-Millionen-Euro-Programm – der höchsten Forschungssumme, die die Cyberagentur bislang vergeben hat.

„Betrieb bei Raumtemperatur“

„Der Auftrag ist der erste seiner Art, der es zwingend notwendig macht, die Technologie zu miniaturisieren und stabil gegen äußere Einflüsse wie Erschütterungen, Vibrationen oder Temperaturunterschiede zu bauen“, sagt Lechner. „NV-Zentren eignen sich aufgrund ihrer Bauweise und Eigenschaften wie z.B. möglicher Betrieb bei Raumtemperatur, robust gegen Außeneinflüsse und mehr ideal als Kandidat für diesen Auftrag. Durch die Kombination mit unserer ParityQC-Architecture können selbst Prototypen mit wenigen Qubits schon einen Vorteil in der weiteren Skalierung vorzeigen.“

Österreich noch zurückhaltend

Mit dem ersten Prototyp werden auch der ParityQC-Compiler sowie der darauf aufbauende Software-Stack ausgeliefert, wie Hauser erzählt. In Österreich gebe es derzeit keine vergleichbaren Ausschreibungen; zwar beschäftige sich das Verteidigungsministerium mit Quantencomputing, konkrete Projekte seien jedoch noch nicht veröffentlicht worden. Eine entsprechende Initiative würde das Unternehmen ausdrücklich begrüßen, da man auf den Erkenntnissen aus Deutschland aufbauen und so die nächste Generation mobiler Quantencomputer auch für Österreich nutzbar machen könne.

Nächster Schritt: IBM

Nach einem Weltrekord gemeinsam mit IBM – siehe hier – arbeitet ParityQC zusätzlich am Launch einer eigenen „IBM Qiskit Function“, der im Herbst dieses Jahres stattfinden soll. Dies soll – so Hauser – User:innen ermöglichen, die unterliegende Technologie basierend auf der ParityQC-Architecture für den Weltrekord selbst auszuprobieren und für eigene Use Cases zu nutzen.

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