12.09.2019

Alpha Awards Grand Prix: Ein Award, bei dem Awards ausgezeichnet werden

Wenige Veranstalter von Awards haben bereits am eigenen Leib verspürt, wie sich der Nervenkitzel für die Teilnehmer anfühlt. Der Alpha Awards Grand Prix schließt diese Lücke: Hier werden Award-Veranstalter ausgezeichnet.
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alpha Awards Grand Prix
(c) Alpha Awards
kooperation

Veranstalter von Award-Verleihungen sind es gewohnt, die Gewinner ihres Wettbewerbs auf der Bühne jubeln zu sehen. Aus der Ferne bekommen sie vielleicht auch noch die Nervosität und die Anspannung der Bewerber mit, kurz bevor der Sieger mit einem Trommelwirbel verkündet wird. Doch die wenigsten dieser Veranstalter wissen, wie sich dieser Nervenkitzel tatsächlich anfühlt. Und genau in diese Kerbe schlägt der alpha awards Grand Prix.

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Eigentlich ist alpha awards ein Anbieter von Award Management Software, der in den vergangenen Jahren hunderte Wettbewerbe unterschiedlichster Ausrichtung und Größe mit seinem webbasierten online Einreich- und Bewertungstool abwickelte. Um die Bedürfnisse der Award-Veranstalter jedoch besser zu verstehen, hat sich das Unternehmen entschieden, einen eigenen Award zu veranstalten. Daraus entstand somit der alpha awards Grand Prix – also ein Award, mit dem Award-Veranstalter ausgezeichnet werden. Den Anbietern zufolge ist dies die „höchste und einzige Auszeichnung der Award-Branche im deutschsprachigen Raum.“

alpha awards Grand Prix: Eckdaten, Kategorien und Bedingungen

Die Preisverleihung zum jährlich stattfindenden alpha awards Grand Prix findet am 19. November 2019 im MuseumsQuartier, im Rahmen des Event Innovation Forums, statt.

Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen und Organisationen mit Sitz in Österreich, Deutschland und der Schweiz, deren Preisverleihung für einen Wettbewerb zwischen dem 01.07.2017 und dem 30.06.2019 stattgefunden hat. Die Wettbewerbs-Projekte können entweder von Auftraggebern oder den ausführenden (Agenturen, Beratern, etc.) bis zum 30.09.2019 eingereicht werden.

Folgende 8 Kategorien werden prämiert:

Veranstaltertyp:

• Konferenz -und Messe Veranstalter

• Verlage

• Vereine/Verbände/NGO/NPO

• Unternehmen

Strategisches Ziel:

• Marketing

• HR (Employer Branding, Recruitment)

• Innovationsförderung

• Mitgliederaktivierung

Die Jury bewertet die Wettbewerbs-Projekte anhand der Effizienz, der Kreativität in der Vermarktung und dem geschaffenen Nutzen für alle Beteiligten.

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„Wir sind der Überzeugung, dass Wettbewerbe ein wirkungsvolles Instrument sind, um Menschen in Bewegung zu bringen. Wettbewerbe motivieren uns zu Bestleistungen und über uns hinauszuwachsen“, sagt Stefan Böck, Geschäftsführer alpha awards: „Aus diesem Grund zeichnen wir mit dem alpha awards Grand Prix die Veranstalter von Wettbewerben aus, die Menschen und Unternehmern zu Gewinnern machen. Mit der begleitenden Fachkonferenz, dem alpha awards Forum schaffen wir eine Plattform für Wettbewerbs-Veranstalter, um sich auszutauschen und die zukünftige Weiterentwicklung von Wettbewerben voran zu treiben.“

Die diversen Vorteile einer Einreichung und viele weitere Details zum Award der Awards erläutert Böck im nachfolgenden Video. Interessierte können bis 30. 9. 2019 unter diesem Link für den Wettbewerb einreichen.

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Diego Szekely programmierte seine Diabetes-App im Alleingang © Hannah Fasching

„Ich war der, der die Waage rausgeholt hat, um meinen Insulinbedarf zu berechnen“, erinnert sich Carbetic-Gründer Diego Szekely an die Zeit nach seiner eigenen Typ-1-Diabetes-Diagnose vor vier Jahren. Bei der Autoimmunerkrankung produziert der Körper überhaupt kein eigenes Insulin mehr, weshalb jede Aufnahme von Kohlenhydraten exakt berechnet und durch externe Insulingaben ausgeglichen werden muss.

Im Austausch mit anderen Betroffenen stellte er jedoch schnell fest, dass die meisten Diabetiker:innen im Alltag ihren Bedarf lediglich abschätzen. Da ungenaue Werte langfristige gesundheitliche Risiken bergen, entwickelte der heute 18-Jährige Carbetic, um eine verlässlichere, unkomplizierte Lösung im Alltag anzubieten. „Ich hab einfach das gebaut, was uns Diabetikern wirklich gefehlt hat“, so der Gründer.

© Carbetic

Räumliche Tiefe als technischer USP

Mittlerweile ist die Anwendung bereits in 41 Sprachen verfügbar, wobei aktuell die USA, dicht gefolgt von Deutschland, den größten Markt darstellen. Das technische Fundament unterscheidet sich laut dem Gründer aus Perchtoldsdorf vor allem in einem Punkt von klassischen Lifestyle-Trackern.

Statt einer simplen 2D-Bildanalyse setzt Carbetic laut eigenen Angaben auf räumliche Tiefe durch drei schnell geschossene Fotos aus unterschiedlichen Winkeln sowie LiDAR-Sensoren moderner Smartphones. „Die drei Fotos sind wahnsinnig wichtig, um die Dimensionen gescheit abzuschätzen“, betont Szekely.

Aus der Kombination dieser Bild- und Raumdaten berechnet ein feinjustiertes KI-Modell schließlich den Kohlenhydratgehalt der einzelnen Komponenten auf dem Teller, der wiederum für die Bestimmung des Insulinbedarfs benötigt wird. Neben der Foto-Analyse wird das Produkt in der Praxis durch eine integrierte Sprachsteuerung sowie die Option ergänzt, Koch-URLs oder abfotografierte, handschriftliche Rezepte automatisch von der KI auslesen zu lassen.

Conversion im SaaS-Modell

Nach nur drei Monaten verzeichnet die App rund 20.000 Downloads. Interessant ist vor allem die Conversion-Rate: „5.000 Nutzer sind aktuell in einem Probeabo oder bezahlten Abo“, erklärt der Gründer. Von den 5.000 „zahlen bereits 4.000“, so Szekely weiter. Das Geschäftsmodell basiert auf einer Software-as-a-Service-Struktur. Das Einstiegs-Abo für bis zu zehn Analysen am Tag kostet 4,49 Euro im Monat, während die unlimitierte Version für 9,99 Euro angeboten wird.

Auf die Frage, wie man ein solches Wachstum erziele, meint der Gründer: „Gute Frage. Und da ich keine gute Antwort habe, ist die Antwort, das Produkt funktioniert.“ Hauptsächlich über Mundpropaganda und Empfehlungen von Ärzt:innen, die Szekely unter anderem auf Ärztekongressen kennenlernte, wachse das Produkt aktuell organisch. „Wenn mir Patient:innen schreiben, dass die App ihnen hilft, den Alltag ein Stück mehr wie ein gesunder Mensch zu leben, macht mich das einfach so stolz“, so der Gründer.

„Mit allen großen Medizintechnik-Firmen in Kontakt“

Einen langfristigen Wettbewerbsvorsprung will sich der Gründer, der für sein Startup Studienplätze am UCL und King’s College in London sausen lässt, künftig über zwei strategische Säulen verschaffen, die über die reine Nutzer:innenbasis hinausgehen. Neben einer umfassenden Datensammlung zur Optimierung der Algorithmen steht ein digitaler Ärztezugang im Fokus. Über diesen können Mediziner:innen nach expliziter Freigabe die Mahlzeiten ihrer Patient:innen analysieren und die Therapie gezielter begleiten.

Während der aktuelle Fokus auf Typ-1-Diabetes-Patient:innen liegt, zeigt sich Szekely zuversichtlich, dass auch Typ-2-Patient:innen über kurz oder lang auf seine Anwendung zugreifen werden: „Alle Apps, die Typ 1 machen, übernehmen irgendwann auch den Typ-2-Markt. Das ist immer so.“ Zudem startet in Kürze eine Genauigkeitsstudie mit der Universität Wien. Auch gegenüber strategischen Partnerschaften und Investments zeigt sich der Solo-Founder offen: „Ich bin mit allen großen Medizintechnik-Firmen im Diabetes-Bereich in Kontakt. Und die sind alle begeistert.“

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