06.10.2017

„Digitales Ökosystem“: Alexa kommt 2018 in alle BMW und MINI-Autos

Die BMW Group plant eine Integration von Alexa in allen Fahrzeugen ab Mitte 2018. Demnach können Autofahrer während der Fahrt auf eine Vielzahl von Services zugreifen- und sogar online shoppen.
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(c) BMW Group: Ab 2018 wird Alexa von Amazon in BMW und MINI Modellen integriert sein.

Das Auto der Zukunft ist vernetzt. Laut einer Studie von McKinsey unter 3.000 Konsumenten sehen über die Hälfte der befragten Personen der vernetzten Zukunft positiv entgegen. 47 Prozent würden sogar die Automarke wechseln, wenn Systeme anderer Autohersteller smarter und besser wären.

Alexa in BMW und MINI

Bereits heute sind etwa 8,5 Millionen Modelle der BMW Group weltweit vernetzt. Nächstes Jahr geht der Autohersteller einen Schritt weiter. Ab Mitte 2018 soll jedes Auto mit einem Sprachassistenten versehen werden und online vernetzt sein. Und zwar mit Alexa von Amazon. Dafür werden BMW und MINI Modelle mit einer SIM-Karte ausgestattet- ein eigenes Smartphone ist also nicht nötig. „Alexa bietet eine interaktive Möglichkeit, vielfältigen Content zu erleben – alles einfach durch die Stimme gesteuert. Fahrfreude erhält dadurch eine neue Faszination“, meint Alexa Automotive-Vice President Ned Curic.

Per Sprachbefehl können Autofahrer dann auf eine Vielzahl von Services zugreifen. Alle Skills, „Fähigkeiten“, von Alexa, die man auch zu Hause nutzen kann, können ab dem Launchtermin nächstes Jahr auch im Auto abgerufen werden. Somit sind auch Entertainment- und Shoppingmöglichkeiten nutzbar. Autofahrer können Informationen zum Wetter abrufen, das Kinoprogramm abfragen oder einen Regenschirm kaufen. „Mit der Integration von Alexa in unsere Modelle ab Mitte 2018, wird BMW und MINI konsequent weiter in das digitale Leben unserer Kunden eingebunden“, so Dieter May, Senior Vice President bei BMW.

Digitales Ökosystem

Seit September 2016 können „BMW Connected“ Besitzer mit ihrem Fahrzeug direkt interagieren. Zum Beispiel ist es möglich, via Alexa Füllstände des Autos abzufragen. „Sprachsteuerung hat bei der BMW Group schon vor Jahren Einzug gehalten, nun erweitern wir dies um ein digitales Ökosystem, das dem Kunden ganz neue Möglichkeiten eröffnet“, sagt May.

(c) BMW Group: Ab 2018 wird Alexa von Amazon in BMW und MINI Modellen integriert sein.

Weiterführende Links: BMW Press CenterMcKinsey Studie,

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contextflow, Corona, Radiologie
(c) contextflow - Das contextflow-Team.

In den vergangenen Jahren war es um das auf KI-basierte Radiologie spezialisierte Wiener Startup Contextflow medial etwas stiller. Davor, im September 2021, hatte man eine bereits kommunizierte Investmentrunde um zwei Millionen Euro auf 6,7 Millionen Euro erweitert – brutkasten berichtete.

Contextflow-Deal: Millionen und Aktien

Nun gibt es wieder Neuigkeiten. 4DMedical, ein australisches Medizintechnikunternehmen für Atemwegsmedizin mit KI-basierter Bildgebung, hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von Contextflow unterzeichnet. Der Deal umfasst laut einer am Montag bei der australischen Börse eingereichten Mitteilung eine Cash-Vorauszahlung in Höhe von rund 18,6 Millionen australischen Dollar (aktuell ca. 11,5 Millionen Euro), 56.235 Aktien sowie einen Earn-out von bis zu 2,6 Millionen Optionen über einen Zeitraum von zwei Jahren. Vorbehaltlich der Erreichung bestimmter Leistungsziele.

Die Übernahme soll 4DMedical eine umfassende kommerzielle Plattform direkt vor Ort in Europa ermöglichen und die globale Wachstumsstrategie beschleunigen.

Schnelle Expansion und eine Ersparnis

Während sich die Transaktion strategisch auf die geografische Expansion konzentriert, stärke sie zugleich die Technologieplattform von 4DMedical, heißt es in der Aussendung. Die KI-basierten Erkennungs- und Workflow-Tools von Contextflow, insbesondere im Bereich des Lungenkrebs-Screenings, sollen dabei die funktionellen Bildgebungsfähigkeiten von 4DMedical ergänzen, die eine quantitative Bewertung von Ventilation, Perfusion und Lungenmechanik ermöglichen.

Durch die Übernahme von Contextflow gewinnt 4DMedical ein in Europa ansässiges Team mit kommerzieller und technischer Expertise, einen etablierten Kundenstamm sowie eine klinische Präsenz in ganz Europa. Darüber hinaus erhält das Unternehmen eine CE-gekennzeichnete Produktsuite, die bereits in routinemäßigen klinischen Workflows eingesetzt wird, sowie eine regulatorisch konforme Plattform, die den Anforderungen der europäischen Medical Device Regulation (MDR) entspricht. Diese Grundlage diene 4DMedical dazu, den Zeit- und Komplexitätsaufwand für den Aufbau einer neuen regionalen Präsenz zu umgehen.

Contextflow-CEO wird General Manager

Durch diese Kombination komplementärer Produktsuiten sei das australische Unternehmen nun konkret in der Lage, funktionelle Lungenbildgebungslösungen in etablierte europäische radiologische Workflows einzuführen, Cross-Selling innerhalb der bestehenden installierten Kundenbasis zu betreiben, in Märkte mit etablierten Erstattungspfaden – einschließlich Deutschland – zu expandieren sowie die Markteinführungszeit für neue KI-gestützte Lösungen zu verkürzen. Die Ergänzung um eine kommerziell aktive, MDR-konforme Plattform reduziere dabei zusätzliche regulatorische Reibungsverluste und ermögliche skalierbares Wachstum in mehreren europäischen Märkten.

Markus Holzer, CEO von Contextflow, übernimmt künftig die Rolle des General Managers von 4DMedical Europe, verantwortet das Wachstum des Unternehmens in der Region und berichtet direkt an Gründer und CEO Andreas Fouras.

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