Es sieht aus wie ein übertrieben futuristisches Concept-Car. Und das ist es irgendwie auch. Das wenig kreativ als „Model A“ benannte erste Auto des US-Startups Alef Aeronautics soll aber nicht primär mit seinem ausgefallenen Design überzeugen. Es ist ein E-Flugauto, soll künftig also sowohl auf Straßen fahren als auch als VTOL (vertical take-off and landing) durch die Lüfte fliegen. Und mit zukünftig meint man beim Startup, das bislang in elf Finanzierungsrunden erst insgesamt rund drei Millionen US-Dollar Kapital aufgenommen hat (laut Crunchbase), ab 2025. Da ist nämlich der Marktstart geplant, für den für 300.000 US-Dollar pro Stück bereits eifrig vorverkauft wird.
FAA erteilt Alef eingeschränkte Flug-Zulassung
Ein unmöglicher Zeitplan? Wahrscheinlich. Doch Alef gelang nun ein durchaus beachtlicher Schritt auf dem Weg zur Marktreife: Das Model A erhielt in den USA eine eingeschränkte Flug-Zulassung durch die Federal Aviation Administration (FAA). Es ist die erste für ein derartiges Flugauto. „Die FAA arbeitet aktiv an ihren Richtlinien für elektrische Senkrechtstarter (eVTOL) sowie an der Regelung der Interaktion zwischen eVTOL und der Bodeninfrastruktur. Die außerordentliche Flug-Zulassung [Special Airworthiness Certificate] von Alef schränkt daher die Orte und den Zweck ein, an denen Alef fliegen darf“, heißt es dazu in einer Aussendung des kalifornischen Unternehmens.
„Umweltfreundliches und schnelleres Pendeln“
„Damit kommen wir dem Ziel näher, den Menschen ein umweltfreundliches und schnelleres Pendeln zu ermöglichen, wodurch Einzelpersonen und Unternehmen jede Woche Stunden sparen. Es ist ein kleiner Schritt für Flugzeuge, aber ein großer Schritt für Autos“, kommentiert dort Alef-CEO Jim Dukhovny.
Das Modell A | (c) Alef
„Low Speed Vehicle“, das in normale Garagen passt
Tatsächlich nennt das Unternehmen öffentlich noch wenige technische Details zu seinem Fahrzeug, von dem es auch nur Renderings veröffentlicht, obwohl laut Unternehmen bereits funktionierende Prototypen existieren (was angesichts der FAA-Zulassung stimmen dürfte). Auf der Page wird erklärt, es habe eine normale Auto-Größe und passe entsprechend in übliche Parkplätze und Garagen. Es sei ein „Low Speed Vehicle“ – die tatsächlich Höchstgeschwindigkeit im Fahr-Modus wird jedoch nicht genannt. „Es wird davon ausgegangen, dass ein Fahrer, der eine schnellere Route benötigt, die Flugmöglichkeiten von Alef nutzen wird“, heißt es dazu weiter. Im Flug würden Fahrer und Kabine durch ein einzigartiges rotierbares Kabinendesign stabilisiert.
Zyglox: Grazer Startup holt Sensortechnik aus dem All auf die Schiene
Das Grazer Startup Zyglox misst Belastungen an Radsätzen von Zügen berührungslos mit Sensorik aus der Raumfahrt. Gefördert wird es von der Austria Wirtschaftsservice (aws). Wir haben mit Gründer Jakob Moder gesprochen.
Zyglox: Grazer Startup holt Sensortechnik aus dem All auf die Schiene
Das Grazer Startup Zyglox misst Belastungen an Radsätzen von Zügen berührungslos mit Sensorik aus der Raumfahrt. Gefördert wird es von der Austria Wirtschaftsservice (aws). Wir haben mit Gründer Jakob Moder gesprochen.
Rund die Hälfte der Lifecycle-Kosten eines Zuges entfällt auf die Wartung, und davon wiederum mehr als die Hälfte auf Räder, Achsen und Fahrwerk, sagt Jakob Moder. Wie stark diese Bauteile im Betrieb tatsächlich belastet werden, wird bisher aber kaum gemessen. Der Grund ist simpel: Es fehlt an präziser Messtechnik, die im Dauerbetrieb einsetzbar ist. Das Grazer Startup Zyglox will das ändern.
„Die Eisenbahn ist nicht ins 21. Jahrhundert gekommen“
Der Name ist ein Wortspiel: Zyglox, gesprochen „Zügloks“, steht für Messtechnik für Züge und Loks. Dahinter stehen Jakob Moder und Erik Gerstl, die zuvor gemeinsam in der Messtechnik gearbeitet haben. Moder wechselte später in den Eisenbahnbereich und erlebte die Lücke dort aus der Praxis. Was es brauche, sei eine Lösung, „die das einerseits zuverlässig erkennt und gleichzeitig gut applizierbar ist“. Sein Urteil: „Bei der Usability ist die Eisenbahn nicht ins 21. Jahrhundert gekommen.“ Ende 2023 gründeten die beiden Techniker Zyglox in Graz.
Die bisherige Methode mit Dehnmessstreifen sei „einfach zu teuer“, erklärt Moder. Der Zug müsse dafür ein bis zwei Wochen zerlegt und instrumentiert werden, deshalb passiere das nur bei der Zulassung. „Das dauert ein Jahr, diese Technik reinzubringen, die Zulassung durchzuführen, und dann wird es wieder rausgenommen.“ Im laufenden Betrieb bleiben nur Beschleunigungssensoren, wie sie auch in jedem Smartphone stecken. „Das ist von der Datenqualität her ganz was anderes. Unser Sensor ist wie 4K, der Beschleunigungssensor liefert ein verpixeltes Foto von den Zuständen.“
Ein Sensor für Zulassung und Dauerbetrieb
Die Lösung von Zyglox lässt sich ohne größere Änderungen am Bauteil anbringen. „Wir haben eine Plug-and-Play-Lösung, die kann man einfach aufstecken“, sagt Moder. Ein Techniker braucht dafür laut Zyglox 30 Minuten. Der Sensor messe Dehnungen an Achsen, Wellen oder Schienen und liefere „gleiche oder bessere Daten als die Lösungen bisher“. Das Ziel ist ein Universalwerkzeug: genau genug für die Zulassung, aber so ausgelegt, dass es danach auf dem Fahrzeug bleibt und die Kräfte im Rad-Schiene-Kontakt dauerhaft erfasst. „Da gibt es ein großes Anwendungsfeld, denn damit wird auch die Infrastruktur überwacht“, so Moder.
Technisch nutzt Zyglox hochsensitive Magnetfeldsensoren aus der Raumfahrt, das Startup ist Teil eines Downstream-Programms der ESA. Das Prinzip erklärt Moder am Transformator: Der brummt, weil das Magnetfeld des Wechselstroms den Stahl minimal dehnt. „Und wir machen das Umgekehrte: Wenn sich der Stahl dehnt, ändert sich sein Magnetfeld in der Umgebung.“ Ein aktives Messverfahren berücksichtigt dabei den linearen Zusammenhang zwischen Belastung und Sensorsignal. Die Technologie ist patentiert, entwickelt und montiert wird in Graz.
Betreiber als Kunden, Wartung als Hebel
Als primäre Kunden sieht Zyglox die Bahnbetreiber, bei denen die Wartungskosten anfallen. Dazu kommt die Sicherheit: „Es gibt viele Vorfälle, die vielleicht nicht zu einem Unfall führen, wo man aber trotzdem sicherer und zuverlässiger unterwegs wäre, wenn man gutes Condition Monitoring hat.“
Ein kleines Pilotprojekt ist bereits abgeschlossen. Für 2027 ist der Einbau des Systems in Fahrzeuge im regulären Streckenbetrieb geplant, zunächst als Prototyp für einige Wochen Messung. Danach folgt die Zulassung. Ende 2027 soll daraus ein fertiges Produkt werden, erst dann könne die Skalierung beginnen, sagt Moder. An Interesse mangelt es nicht: „Wir können gar nicht alle Pilotprojekte machen“, weil Sensorentwicklung samt Software personalintensiv sei. Ende September zeigt das Team den Prototyp auf der InnoTrans in Berlin, der größten Messe für Schienenfahrzeuge.
Mit aws Preseed und aws Seed vom Effekt zum Produkt
Finanziert hat sich Zyglox bisher aus eigenen Mitteln und über die Austria Wirtschaftsservice (aws). Mit aws Preseed, konkret im Programm „aws Preseed | Seedfinacing – Deep Tech“, hat das Startup die ersten eineinhalb Jahre an der Sensortechnologie getüftelt. „Es hat uns die Möglichkeit gegeben, eine Idee, die bereits validiert war, einfach zu erproben. Einfach Zeit zu haben, weil Hardware dauert ein bisschen, etwa Prototypen zu iterieren“, sagt Moder. Es sei vor allem darum gegangen, „sicherzustellen, dass das dann ein Produkt werden kann“. Seit Mitte 2025 ist Zyglox im Seed-Programm der aws, das voraussichtlich bis Anfang 2028 läuft. Das Team ist inzwischen auf rund sieben Personen gewachsen. Für die Skalierungsphase im kommenden Jahr will sich das Startup nach Investoren umsehen: „Wenn eine Bestellung eintritt oder größer wird, werden wir das mit den aktuellen Mitteln wahrscheinlich nicht mehr stemmen können.“
Standortvorteil Graz
Den Standort Graz sieht Moder als klaren Vorteil: Siemens fertigt hier Fahrwerke, dazu kommen Messdienstleister, Prüfstandbauer und Nextsense. Zyglox sitzt direkt am Campus der TU Graz, mit Zugang zu Prüfständen der Universität und Maschinen der voestalpine. „Die gesamte Infrastruktur ist einzigartig“, sagt Moder. „Im Silicon Valley könnten wir das Produkt wahrscheinlich nicht entwickeln, in Österreich geht es besser. Das ist eigentlich ein bisschen verrückt, aber wir haben hier die optimalen Bedingungen.“
Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienkooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) entstanden.
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Dieser Artikel beschreibt das angeblich „fliegende E-Auto“ von Alef, das eher einem futuristischen Konzeptfahrzeug ähnelt. Das Unternehmen behauptet, dass dieses Auto sowohl auf der Straße fahren als auch senkrecht starten und landen kann. Doch trotz des ausgefallenen Designs und des ambitionierten Zeitplans für die Markteinführung scheint es, als ob Alef bisher nur rund drei Millionen US-Dollar an Kapital aufgenommen hat. Das scheint nicht gerade viel für ein Unternehmen, das behauptet, ein solch revolutionäres Produkt zu entwickeln.
Interessanterweise hat dieses fantastische Flugauto nun eine eingeschränkte Flug-Zulassung von der Federal Aviation Administration erhalten. Aber es gibt kaum technische Details zu dem Fahrzeug, außer ein paar Renderings, und es wird nicht einmal die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit im Fahrmodus angegeben. Stattdessen wird darauf hingewiesen, dass die Flugmöglichkeiten genutzt werden können, um schnellere Routen zu nehmen. Es klingt alles ziemlich unrealistisch und wenig überzeugend.
Insgesamt erscheint dieser Artikel eher wie ein Werbeprospekt für Alef, als eine ernsthafte Berichterstattung über ein tatsächlich realisiertes Produkt. Man kann nur hoffen, dass das Unternehmen seine Versprechen einhalten kann, aber es bleibt abzuwarten, ob das wirklich der Fall sein wird.
Oma erklären
In dem Artikel geht es um ein neues Auto, das in den USA zugelassen wurde. Es ist ein elektrisches Flugauto, das sowohl auf Straßen fahren als auch in der Luft fliegen kann. Das Auto wurde von einem Unternehmen namens Alef Aeronautics entwickelt und soll ab 2025 auf den Markt kommen. Aktuell wird es bereits für 300.000 US-Dollar pro Stück vorverkauft. Das Besondere an diesem Auto ist, dass es eine eingeschränkte Flug-Zulassung von der Federal Aviation Administration (FAA) erhalten hat, was bedeutet, dass es bestimmte Orte und Zwecke hat, an denen es fliegen darf. Das Ziel des Unternehmens ist es, umweltfreundliches und schnelleres Pendeln zu ermöglichen. Das Auto hat eine normale Autogröße und passt in übliche Parkplätze und Garagen. Es wird als „Low Speed Vehicle“ bezeichnet, aber die genaue Höchstgeschwindigkeit im Fahrmodus wird nicht angegeben. Es wird erwartet, dass Fahrer, die eine schnellere Route benötigen, die Flugmöglichkeiten des Autos nutzen können. Beim Fliegen wird die Kabine durch ein spezielles Kabinendesign stabilisiert.
Startup Pitch
Liebe Investorinnen und Investoren,
ich möchte Ihnen heute Alef Aeronautics vorstellen – ein aufstrebendes US-Start-up, das den Weg in die Zukunft der Mobilität weist. Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Entwicklung des ersten fliegenden E-Autos in den USA, das kürzlich die Flug-Zulassung der Federal Aviation Administration (FAA) erhalten hat.
Unser E-Flugauto, das als „Model A“ bekannt ist, vereint Innovation und Funktionalität auf einzigartige Weise. Es ist sowohl für den Straßenverkehr als auch für vertikales Starten und Landen (VTOL) konzipiert. Dadurch ermöglichen wir ein umweltfreundliches und schnelleres Pendeln, was Einzelpersonen und Unternehmen wertvolle Zeit erspart.
Wir haben bereits einen beeindruckenden Marktstart im Blick und planen, ab 2025 in Produktion zu gehen. Derzeit gibt es bereits zahlreiche Vorbestellungen für unser Flugauto zu einem Preis von 300.000 US-Dollar pro Stück. Unser Ziel ist es, den Menschen eine innovative Lösung anzubieten, die ihre Bedürfnisse an flexible und effiziente Fortbewegung erfüllt.
Als Unternehmen sind wir stolz darauf, die erste eingeschränkte Flug-Zulassung für ein solches Flugauto von der FAA erhalten zu haben. Dies ist ein bedeutender Schritt auf unserem Weg zur Marktreife. Wir befinden uns bereits in der Prototypenphase und haben Renderings des Fahrzeugs veröffentlicht, um Ihnen einen ersten Eindruck zu geben. Unser E-Auto hat reguläre Fahrzeugabmessungen und passt problemlos in herkömmliche Parkplätze und Garagen. Mit einem einzigartigen rotierbaren Kabinendesign sorgen wir im Flugmodus für Stabilität und Sicherheit.
Derzeit sind wir auf der Suche nach Investitionen, um unsere Produktionskapazitäten weiter auszubauen und die Entwicklung unseres E-Flugautos voranzutreiben. Wir sind überzeugt, dass dieses revolutionäre Konzept die Art und Weise, wie Menschen sich fortbewegen, nachhaltig verändern wird.
Wenn Sie an der Zukunft der Mobilität teilhaben möchten und an einem Unternehmen interessiert sind, das in diesem aufregenden Bereich Pionierarbeit leistet, laden wir Sie herzlich ein, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gemeinsam können wir eine neue Ära der Fortbewegung einleiten.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Mit freundlichen Grüßen,
[Name] – CEO von Alef Aeronautics
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GenZ
Ein US-Start-up namens Alef Aeronautics hat das erste fliegende E-Auto in den USA zugelassen bekommen. Das Auto, das als „Model A“ bezeichnet wird, soll nicht nur auf Straßen fahren, sondern auch vertikal starten und landen können. Das Unternehmen plant den Marktstart für das Jahr 2025 und hat bereits Vorbestellungen für 300.000 US-Dollar pro Stück erhalten. Das Model A erhielt eine eingeschränkte Flug-Zulassung von der Federal Aviation Administration (FAA) und ist somit das erste seiner Art. Die genauen technischen Details des Fahrzeugs sind noch nicht bekannt, aber es soll die Größe eines normalen Autos haben und in herkömmliche Parkplätze und Garagen passen. Es wird erwartet, dass das fliegende Auto eine umweltfreundliche und schnellere Alternative zum Pendeln bieten kann.
Alef: Erstmals fliegendes E-Auto in den USA zugelassen
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?
Als Innovationsmanager:in ist der Inhalt dieses Artikels relevant, da er das Potenzial eines fortschrittlichen E-Autos mit Flugfunktionalität aufzeigt. Dieses innovative Konzept könnte das Pendeln in Zukunft umweltfreundlicher und schneller gestalten. Die eingeschränkte Flug-Zulassung in den USA zeigt, dass das Unternehmen auf dem Weg zur Marktreife bereits bedeutende Fortschritte gemacht hat. Als Innovationsmanager:in könnten Sie dieses Konzept analysieren und möglicherweise in Ihre Innovationsstrategie einbeziehen, um zukunftsorientierte Lösungen für Mobilitätsprobleme anzubieten.
Alef: Erstmals fliegendes E-Auto in den USA zugelassen
AI Kontextualisierung
Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?
Der Artikel handelt von der Zulassung des ersten fliegenden E-Autos in den USA durch die FAA. Das Startup Alef präsentiert mit seinem Model A ein Auto, das sowohl auf Straßen fahren als auch vertikal starten und landen kann. Obwohl noch wenige technische Details bekannt sind, wird bereits eifrig vorverkauft. Die eingeschränkte Flug-Zulassung zeigt einen beachtlichen Schritt hin zur Marktreife, und das Unternehmen sieht darin die Möglichkeit, umweltfreundlicheres und schnelleres Pendeln zu ermöglichen. Dieser Schritt könnte auf eine Zukunft hindeuten, in der Elektro-Flugautos eine Alternative für den individuellen Verkehr werden.