15.01.2026
PRÄKLINISCHE FORSCHUNG

AIT und Joanneum Research bündeln Kräfte

Das Memorandum of Understanding soll eine gemeinsame Plattform für Diagnostik, Modelle und Dienstleistungen schaffen.
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AIT, Joanneum
(c) AIT/Husar - AIT-Managing Director Andreas Kugi (l.) und Joanneum Research-Geschäftsführer Heinz Mayer bei der Unterzeichnung eines Memorandum of Understandings.

Das AIT Austrian Institute of Technology (AIT) und Joanneum Research haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, um ihre Expertise in der präklinischen Forschung zusammenzuführen. Geplant ist eine Plattform, die ein integriertes Angebot an Technologien, Services und wissenschaftlicher Kompetenz bereitstellen soll. Das Ziel ist es, die Forschung und Entwicklung für Partner:innen aus Wissenschaft und Industrie effizienter zu gestalten.

AIT-Director: „Partnern integriertes Serviceangebot bieten“

Präklinische Forschung ist der Schritt, in dem neue Medikamente, Diagnostikverfahren oder Therapien erstmals systematisch getestet werden, bevor klinische Studien an Menschen möglich sind. Gerade in diesem Übergang von Grundlagenforschung zur Anwendung entstehen oft Hürden: verschiedene Labore und Anbieter arbeiten isoliert, Schnittstellen sind unklar, und für Unternehmen wie Startups wird der Zugang zu den richtigen Methoden erschwert.

„Durch die Bündelung komplementärer präklinischer Kompetenzen können wir Industrie- und Forschungspartnern ein deutlich erweitertes, integriertes Serviceangebot bieten. Das steigert Effizienz, Planungssicherheit und Umsetzungsgeschwindigkeit in der Forschung und Entwicklung“, sagt AIT Scientific Director Andreas Kugi.

Soll auch der Industrie zugute kommen

Die Zusammenarbeit setzt genau dort an: Die AIT „Competence Unit Molecular Diagnostics“ bringt bei dieser Kooperation ihre Erfahrung mit molekularen Analysen, Biomarker-Entwicklung und modernster Diagnostik ein – Joanneum Research ergänzt dies mit Expertise in der präklinischen Forschung, etwa für gewebespezifische Pharmakokinetik und -dynamik, Mode-of-Action-Studien, die Bewertung von Proteinbindungseffekten sowie mit Ansätzen zur Vorhersage von Ergebnissen teurer klinischer Studien.

„Die Etablierung einer gemeinsamen Plattform für Diagnostik, Modelle und Dienstleistungen ist ein wichtiger Schritt in der Zusammenarbeit der beiden größten außeruniversitären Forschungseinheiten Österreichs. Damit schaffen wir ein Angebot, das der Wissenschaft, aber vor allem auch der Industrie zugute kommt“, erklärt Joanneum-Research-Geschäftsführer Heinz Mayer.

Gesamtpaket

Das Angebot richtet sich konkret an Pharma- und Biotech-Unternehmen, Medizintechnik-Firmen sowie akademische Partner. Startups, etwa die neue Wirkstoffkandidaten entwickeln, sollen künftig in Österreich auf ein Gesamtpaket zugreifen können – von der genetischen und molekularen Analyse über präklinische Tests in validierten Modellen bis hin zu Datenauswertung und Beratung für regulatorische Anforderungen. Der Vorteil seien kürzere Wege, geringere Risiken und ein gebündelter Zugang zu relevanter Expertise.

In den kommenden Monaten soll die Plattform als konkretes Angebot an die Bio- und pharmazeutische Industrie ausgestaltet werden. Geplant sind zudem gemeinsame Projekte mit Industrie- und Wissenschaftspartnern, um den Standort Österreich als Zentrum für präklinische Forschung international zu profilieren, wie es per Aussendung heißt. Neben der AIT-Geschäftsführung sind Andreas Weinhäusel, AIT Competence Unit Molecular Diagnostics, sowie Franz Feichtner von Joanneum Research in die Umsetzung eingebunden.

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Moritz Plassnig
© zVg - Moritz Plassnig.

CloudBees zählt zu den führenden Anbietern im Bereich Software-Delivery und wird von namhaften Investoren wie Goldman Sachs Asset Management, Morgan Stanley Expansion Capital und HSBC unterstützt. 2018 übernahm das milliardenbewertete US-Unternehmen das Wiener Startup Codeship, das Gründer Moritz Plassnig ab 2011 aufgebaut hatte. Nach mehreren Führungspositionen in der Softwarebranche kehrt Plassnig nun zu CloudBees zurück und übernimmt dort die Rolle des CEO sowie einen Sitz im Board of Directors.

Zuletzt war Plassnig als Chief Product Officer bei Immuta tätig, einer Plattform für Datensicherheit und -governance, wo er die Bereiche Produktentwicklung, Technik und Kundenerfolg leitete.

Plassnig: „Softwareentwicklung im Umbruch“

„Die Softwareentwicklung befindet sich erneut in einem Umbruch“, sagt Plassnig. „Unternehmen stehen unter dem Druck, Agentic Coding einzuführen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Das erfordert Aufsicht, Nachvollziehbarkeit und menschliche Beteiligung. CloudBees hat mehr als ein Jahrzehnt damit verbracht, das Vertrauen der weltweit größten und am stärksten regulierten Engineering-Organisationen zu gewinnen. Die Frage jedes CIOs lautet derzeit: Wie kann ich mithalten, ohne die Kontrolle zu verlieren? Wir sind mit der richtigen Lösung zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“

Unter Plassnigs neuer Führung möchte CloudBees ein AI-first-Unternehmen werden, sowohl bei den entwickelten Produkten als auch intern. KI-Agenten sind bei CloudBees aktuell in den Bereichen Engineering, Marketing und Kundenbetreuung eingebettet.

„Kurs nicht beibehalten“

Die Plattform hilft Unternehmen dabei, Regeln festzulegen, Risiken zu kontrollieren und den Überblick über die Softwareentwicklung zu behalten. Änderungen durch Menschen oder KI sind jederzeit sichtbar und nachvollziehbar. So können große Unternehmen KI sicher nutzen, ohne ihre bisherigen Tools und Arbeitsweisen auszutauschen. Plassnig spricht bereits mit Kunden und wird dies auch in den nächsten Wochen weiter vorantreiben.

„Wir sind Anuj dankbar, dass er CloudBees profitabel und fokussiert hinterlassen hat. Aber der Vorstand hat Moritz nicht an Bord geholt, um den bisherigen Kurs beizubehalten“, kommentiert Sacha Labourey, Mitbegründer und Vorstandsmitglied von CloudBees, die Bestellung. „Agentic Coding verändert gerade grundlegend, was Unternehmen von uns erwarten, und CloudBees wird sich ebenso radikal wandeln. Moritz weiß aus eigener Erfahrung, was es heißt, Software mittels Agentic Coding zu entwickeln. Das verändert seine Sichtweise auf die Governance, die sowohl Unternehmen als auch Entwicklerteams benötigen. Er hat das nötige Gespür, um diese Transformation anzuführen.“

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