Marketing kann düster sein, von Blut und Tod gezeichnet, wie beim US-Startup Liquid Death. Doch es geht auch anders. „Sweeter“. Wie Airbnb und Barbie jetzt zeigen.
Barbie: Traumhaus als Marketingaktion
Im Vorfeld der Veröffentlichung des „Barbie“-Films (mit Margot Robbie) von Regisseurin Greta Gerwig ist auf Airbnb ein Inserat aufgetaucht, das Gästen einen Aufenthalt in Barbies Malibu DreamHouse anbietet. Die rosafarbene Villa wird vermeintlich von Ken – der im kommenden Film von Ryan Gosling gespielt wird – bewohnt und sieht wie ein Barbie-Spielset aus, das man in Spielzeuggeschäften oder am Flohmarkt findet.
Bereits zum 60. Jubiläum im Jahr 2019 hatten Barbie-Fans die Gelegenheit, in der Traumvilla am Strand von Malibu zu übernachten. Blick auf die Küste aus dem Infinity-Pool inklusive.
Gäste erhalten Geschenke
In diesem Sommer, genauer im Juli, hätten Gäste laut Anzeige Zugang zu Kens „fantastischer Garderobe, um den besten Strandanzug zu finden“, und erhalten gelb-rosa Rollschuhe und ein Surfbrett mit nach Hause.
(c) Airbnb/Hogwash Studios – Airbnb bietet die Chance eine Nacht wie Barbie zu wohnen.
Bei ihrer Ankunft werden sie von einem Concierge empfangen, der sie durch das Anwesen führt und „für einen angenehmen Aufenthalt für sie und ihre Gäste sorgt – einschließlich einer Führung durch das Haus und der Zubereitung von Mahlzeiten“, heißt es.
Das Haus selbst verfügt über einen Infinity-Pool, einen umlaufenden Balkon, eine Tanzfläche im Freien und einen Fitnessbereich. Laut Airbnb fehlen im Dream-Home jedoch eine Küche, ein Fernseher, Shampoo und ein Haartrockner.
Barbie Traumhaus: Bei Buchung schnell sein
Das Angebot umfasst konkret zwei Übernachtungen am 21. und 22. Juli für jeweils zwei glückliche und schnelle Personen. Es ist ab dem 17. Juli (10:00 Uhr PT) buchbar und der Aufenthalt kostet Null US-Dollar.
In einer Auflistung wird klargestellt, dass es sich um „keinen Contest“ handelt und dass die Gäste „für ihre eigene Reise nach und von Malibu verantwortlich“ sind. Das Haus ist in unabhängigem Besitz und wird unabhängig betrieben. Die Rechteinhaber von Barbie und der Ken-Figur wurden für ihre Teilnahme entschädigt, so Airbnb.
Anm.: Ob es sich tatsächlich um ein ernstgemeintes Angebot handelt, wird mancherorts bezweifelt; Gewissheit soll jedoch der 17. Juli bringen.
Die 6 häufigsten Rechtsfallen für Startups im ersten Geschäftsjahr
Im ersten Geschäftsjahr konzentrieren sich Gründer:innen meist voll auf Produkt und Wachstum – rechtliche Risiken werden dabei leicht unterschätzt. Doch Rechtsfehler können schnell existenzgefährdend werden. brutkasten sprach dazu mit Rechtsschutz-Experte Gerd Plank von ERGO Versicherung AG.
Die 6 häufigsten Rechtsfallen für Startups im ersten Geschäftsjahr
Im ersten Geschäftsjahr konzentrieren sich Gründer:innen meist voll auf Produkt und Wachstum – rechtliche Risiken werden dabei leicht unterschätzt. Doch Rechtsfehler können schnell existenzgefährdend werden. brutkasten sprach dazu mit Rechtsschutz-Experte Gerd Plank von ERGO Versicherung AG.
In der Gründungsphase steht das operative Geschäft an erster Stelle: Produkte werden entwickelt, Marketingkampagnen gestartet und erste Kund:innen akquiriert. Rechtliche Rahmenbedingungen und eine nachhaltige Absicherung rücken dabei mitunter in den Hintergrund. Dabei können nicht nur unbedachte Versäumnisse, sondern sogar unverschuldete Konflikte junge Unternehmen rasch in finanzielle Schieflagen bringen.
“Ich mache ja nichts falsch”
„Ein häufiger Satz von Gründerinnen und Gründern lautet: Was soll schon passieren? Ich mache ja nichts falsch“, sagt Rechtsschutz-Experte Gerd Plank von der ERGO Versicherung. Doch im Unternehmensalltag geraten Firmen keineswegs nur durch eigenes Fehlverhalten in juristische Auseinandersetzungen. Plank verdeutlicht das an einem Praxisbeispiel aus dem Strafrechtsschutz: „Auch wenn ein Geschäftspartner etwas falsch macht, etwa bei der Verrechnung, kann ein Unternehmen ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten.“ In Österreich gebe es jährlich rund 540.000 Ermittlungsverfahren bei den Staatsanwaltschaften, denen lediglich 28.000 Verurteilungen gegenüberstehen. „Das bedeutet, dass 95 Prozent der Verfahren eingestellt werden oder mit einem Freispruch enden – die immensen Anwalts- und Verteidigungskosten von oft 10.000 bis 20.000 Euro muss man ohne Rechtsschutzversicherung dennoch selbst tragen“, so Plank.
Rechtsschutz-Experte Gerd Plank | (c) ERGO Versicherung
Auch bei zivilrechtlichen Auseinandersetzungen würden Gründer:innen das finanzielle Risiko unterschätzen. „Schon wenn man einen vermeintlich kleinen Streitwert von 500 Euro einklagt, liegen die Gesamtkosten in der ersten Instanz bereits bei rund 1.600 Euro. Kommen weitere Verhandlungen hinzu, ist man rasch bei 6.000 Euro“, führt Plank aus. Da ein Großteil der Gerichtsverfahren mit einem Vergleich enden würden, blieben beide Parteien häufig auf ihren eigenen Anwaltskosten sitzen. „In Österreich liegt der häufigste bestrittene Wert bei 10.000 Euro. Die Gesamtkosten bei diesem Streitwert erreichen schnell 20.000 Euro“, so der Experte. Ohne Absicherung verzichten Startups daher oft auf berechtigte Forderungen, um Prozesskosten zu vermeiden – was im Einzelfall existenzbedrohende finanzielle Auswirkungen haben kann.
Die 6 häufigsten Rechtsfallen
Um solche Szenarien zu verhindern, sollten Gründer:innen die typischen Stolpersteine der ersten Monate kennen. Gerd Plank fasst im Gespräch mit brutkasten die sechs häufigsten Rechtsfallen zusammen – und zeigt auf, wie sich Startups mit dem passenden Rechtsschutz davor schützen können.
1. Mündliche Vereinbarungen und undokumentierte Vertragsänderungen
In der Startphase regiert oft das Prinzip Vertrauen. Verträge werden mündlich geschlossen oder vereinbarte Leistungen nachträglich per Handschlag abgeändert. „Einer der wichtigsten Punkte, bei denen es später zu Streitigkeiten kommt, sind undokumentierte Änderungen an Verträgen“, warnt Plank. Kommt es zu Uneinigkeiten über den Leistungsumfang oder Zahlungen, stehe Aussage gegen Aussage. Der Kunde bestreite etwa Zusatzleistungen, und das Startup bleibe auf den Kosten sitzen.
Wie der Rechtsschutz hilft: Der D.A.S. Firmen-Rechtsschutz der ERGO Versicherung unterstützt Gründer:innen durch juristische Erstberatung und Vorab-Vertragsprüfungen zu günstigen Konditionen. Zudem bietet ERGO für Jungunternehmer:innen einen besonderen Vorteil: Den Entfall der üblichen Wartefristen. „Kommt ein Unternehmen nach Abschluss eines größeren Auftrags zu uns, besteht im Premium-Rechtsschutz für Streitigkeiten aus dem Vertrag sofort Versicherungsschutz“, hebt Plank hervor.
2. Offene Rechnungen nicht konsequent eintreiben
Zahlen Kunden ihre Rechnungen nicht, zögern junge Firmen oft, rechtliche Schritte einzuleiten – aus Sorge um die Kundenbeziehung oder aus Angst vor hohen Prozesskosten. Dies führt rasch zu massiven Liquiditätsengpässen. „Laut KSV1870-Statistik kommen 30 bis 40 Prozent der Insolvenzen in Österreich dadurch zustande, dass Kund:innen Rechnungen nicht bezahlen und die Unternehmer nicht die finanziellen Mittel haben, um ihre Forderungen gerichtlich durchzusetzen“, erläutert Plank.
Wie der Rechtsschutz hilft: Das Forderungsmanagement der ERGO Versicherung übernimmt den Inkassoprozess. „Durch unser Know-how erreichen wir eine Eintreibungsquote von rund 80 Prozent“, führt der Experte aus. Ein Netzwerk aus 600 spezialisierten Partneranwält:innen vertritt Betroffene an allen 115 Bezirksgerichten in Österreich und in weiteren Instanzen. „Außergerichtliche Lösungswege dauern im Schnitt ein halbes Jahr, während ein Gerichtsprozess im Schnitt bis zu dreieinhalb Jahre in Anspruch nehmen kann“, betont Plank.
3. Fehler bei der Mitarbeiterbeschäftigung
Bei der Einstellung des ersten Personals passieren häufig Fehler. Ein Klassiker ist die fehlerhafte Einstufung von Arbeitskräften. „Der typische Fall ist, dass eine Person als freier Dienstnehmer oder Selbstständiger bezeichnet wird, obwohl die tatsächlichen Arbeitsbedingungen für ein Angestelltenverhältnis sprechen“, so Plank. Stellt die Sozialversicherung bei einer Nachprüfung eine Scheinselbstständigkeit oder Fehler bei Kollektivvertragsgehältern fest, drohen Nachzahlungen im fünfstelligen Bereich.
Wie der Rechtsschutz hilft: Gründer:innen werden präventiv bei Dienstverträgen beraten, im Streitfall übernimmt der Firmen-Rechtsschutz im Rahmen des vereinbarten Versicherungsschutzes die Vertretungs- und Prozesskosten. „Mit fachkundiger juristischer Beratung lassen sich Kollektivvertragsentlohnungen, Arbeitszeiten und Sonderzahlungen von Anfang an korrekt regeln“, erklärt Plank.
4. Vernachlässigter Schutz von Marken, Software und IP
Viele Startups bringen innovative Produkte, Softwarelösungen oder Marken auf den Markt, ohne ihr geistiges Eigentum ausreichend abzusichern oder finanziell verteidigen zu können. „Wenn etwa ein Vertragspartner Daten weitergibt oder Ideen kopiert, werden Prozesse nach dem Immaterialgüterrecht extrem teuer“, gibt Plank zu bedenken. Ohne Rechtsbeistand fehlen jungen Firmen meist die Mittel, sich gegen finanzstarke Nachahmer zur Wehr zu setzen.
Wie der Rechtsschutz hilft: Der Premium-Rechtsschutz deckt komplexe Auseinandersetzungen im Immaterialgüterrecht ab. „Diese Streitigkeiten abzusichern ist entscheidend, da Rechtsstreitigkeiten um das geistige Eigentum hohe Streitwerte aufweisen“, betont der ERGO-Experte. ERGO stellt spezialisierte Partneranwält:innen bereit und übernimmt im Rahmen des vereinbarten Versicherungsschutzes die anfallenden Kosten.
5. Mangelhafte AGB und unzulässige Klauseln
Insbesondere im E-Commerce und beim Vertrieb an Endverbraucher greifen Gründer:innen häufig auf fehlerhafte oder ungeprüfte Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) zurück. Werden Informationspflichten, Rücktrittsrechte oder Gewährleistungsbestimmungen missachtet, hat das teure Konsequenzen. „Wenn AGB unzulässige Klauseln enthalten, können sich Kunden darauf berufen und Zahlungen verweigern“, erklärt Plank.
Wie der Rechtsschutz hilft: Der D.A.S. Firmen-Rechtsschutz von ERGO bietet Unternehmern die Möglichkeit, Vertragswerke und AGB von spezialisierten Anwält:innen zu günstigen Konditionen prüfen zu lassen. „Es ist essenziell, sich von Anwält:innen im Vorfeld beraten zu lassen, ob die erstellten Klauseln rechtlich gültig sind, bevor man Angebote am Markt platziert“, rät Plank.
6. Überschreitung der Gewerbeberechtigung
In der Praxis bieten Startups nicht selten Leistungen an, die über den Umfang ihres eingetragenen Gewerbescheins hinausgehen. „Man muss wirklich darauf achten, dass man nur innerhalb jener Gewerbeberechtigungen arbeitet, die tatsächlich eingetragen sind“, mahnt Plank. Wird die Gewerbeberechtigung überschritten, drohen Verwaltungsstrafverfahren, die im schlimmsten Fall mit einem Gewerbeentzugsverfahren einhergehen.
Wie der Rechtsschutz hilft: Der Rechtsschutz für Gewerbeentzugsverfahren schützt Unternehmer vor den finanziellen Folgen von Verwaltungsstrafverfahren. „Auch bei drohendem Gewerbeentzug bieten wir die entsprechende rechtliche Absicherung und Vertretung“, führt Plank aus.
Aktionsangebot: ERGO Blue Weeks
Aktuell bietet die ERGO Versicherung im Rahmen der „Blue Weeks“-Aktion besondere Konditionen für den D.A.S. Firmen-Rechtsschutz. Bei einem Vertragsabschluss bis 31. Jänner 2027 sparen Unternehmen bis zu fünf Monatsprämien.
Zusätzlich profitieren Jungunternehmer:innen im ersten Geschäftsjahr von einem Bonus – bis zu 20 Prozent auf die Prämienhöhe. Nähere Informationen erhalten Sie bei einer persönlichen Beratung mit den Rechtsschutzexperten der ERGO Versicherung.
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1. Airbnb bietet eine kostenlose Übernachtung im Barbie-Malibu-Traumhaus an.
2. Gäste haben Zugang zu Annehmlichkeiten wie einer fantastischen Garderobe, gelb-rosa Rollschuhen und einem Surfbrett.
3. Das Angebot ist nur für zwei Übernachtungen verfügbar und kann ab dem 17. Juli gebucht werden. Es wird jedoch bezweifelt, ob es tatsächlich ernst gemeint ist.
Artikel roasten
Ok, ich werde den Inhalt des Artikels etwas kritisieren. Es ist schon ziemlich lustig, wie Airbnb und Barbie versuchen, mit diesem Marketing-Trick etwas „Sweeteres“ zu machen. Wer hätte gedacht, dass man mal die Möglichkeit haben würde, in Barbies Malibu-Traumhaus zu übernachten? Aber ich frage mich, ob das Angebot wirklich ernstgemeint ist oder ob es nur eine weitere PR-Masche ist. Und selbst wenn es ernstgemeint ist, scheint es mir etwas seltsam, dass das DreamHouse keine grundlegenden Dinge wie eine Küche oder einen Fernseher hat. Wow, das ist wirklich das ultimative Luxus-Domizil! Und dann gibt es diese „Geschenke“, die die Gäste bekommen sollen – gelb-rosa Rollschuhe und ein Surfbrett. Wirklich? Das ist das Beste, was sie anbieten können? Ich kann mir vorstellen, dass es ziemlich schwer sein wird, einen der begehrten Buchungsslots für dieses Barbie-Erlebnis zu ergattern. Und dann müssen die Gäste auch noch ihre eigene Reise nach und von Malibu organisieren? Das ist ja wirklich großzügig von Barbie und Airbnb. Alles in allem ist diese Marketingaktion meiner Meinung nach eher ein wenig absurd und übertrieben und ich frage mich, ob es wirklich jemanden gibt, der sich dafür interessiert.
Airbnb bietet kostenlose Übernachtung in Barbies Malibu-Traumhaus – First Come-Prinzip
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?
Als Politiker:in kann der Inhalt dieses Artikels für Sie eine gewisse Relevanz haben, da er Einblicke in das Marketing und die Promotionsstrategien großer Unternehmen wie Airbnb bietet. Es zeigt, wie Unternehmen Marken wie Barbie nutzen, um ihre Produkte zu bewerben und Kunden anzulocken. Dies kann Ihnen helfen, verschiedene Marketingansätze und -trends zu verstehen und möglicherweise auf Ihre politische Arbeit zu übertragen. Darüber hinaus kann es auch als Beispiel für die Bedeutung von Kreativität und Innovation in der Geschäftswelt dienen.