04.05.2026
KI

AI-Commerce im Wandel: Wiener Startup Rankscale mit neuer Lösung für AI-Visibility

Das heimische KI-Startup Rankscale bietet Hilfestellungen in einem sich wandelnden E-Commerce-Markt, der verstärkt auf KI-Suche setzt. In knapp einem Jahr konnten damit einige Kunden, darunter auch namhafte, überzeugt werden.
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Rankscale
©Rankscale/Stefan Klinar - Patrick Schmid (r.) und Mathias Ptacek.

Online-Shopping steht vor einem Wandel. Eventuell gar vor einem Paradigmenwechsel. Denn die klassische Suchmaschine könnte bald ausgedient haben. Vor allem in den USA rückt KI im E-Commerce bereits immer stärker in den Fokus und droht damit, aktuellen Netz-Suchmaschinen das gleiche Schicksal widerfahren zu lassen, wie einst Altavista. Hier möchte Rankscale Unternehmen helfen.

Rankscale: Bosch und REWE als Kunden

Das Wiener Startup bewertete bei seiner Gründung die Sichtbarkeit von Unternehmen bei ChatGPT & Co. – brutkasten berichtete. Das Unternehmen von Mathias Ptacek und Patrick Schmid hatte im Mai des Vorjahres 500 User:innen in der Betaversion. Knapp ein Jahr später hat sich einiges getan. Heute verfügt Rankscale über 700 Kunden, darunter etwa Bosch, Rewe, O2, 1&1 und UBS. Das alles gelingt mit einem neuen Zugang, der aus vielen (kleinen) Features besteht.

Die „AI Visibility“-Analysen werden etwa mittlerweile in 17 „AI Search Engines“ angeboten – nicht nur in Google Gemini, ChatGPT, Perplexity und Claude.

Brand Visibility Dashboard

Als Kommandozentrum gilt das „Brand Visibility Dashboard“, mit dem Marken, Suchanfragen, Erwähnungen und Zitate in den KI-Suchmaschinen in einem Dashboard auf einen Blick verfügbar gemacht werden. Eine Wettbewerber-Übersicht zeigt zudem, wie die eigene Marke gegen die Marktbegleiter performt – differenziert nach analysierten AI-Engines. Dadurch könne ermittelt werden, wer die Suchanfragen dominiert und wo die eigenen Opportunitäten liegen.

„Universal Commerce Protocol“ im Anmarsch

Zudem hat das KI-Startup eine neue „KI Shopping Analyse“-Funktion vorgestellt, womit Marken und Händler schnell und intuitiv die Sichtbarkeit ihrer Produkte in ChatGPT, AI Mode (aktuell nur USA) und Copilot monitoren, analysieren und daraus Aktionen ableiten können sollen.

Das sei insbesondere deswegen wichtig, da Google in den nächsten Monaten in den USA bereits die sukzessive Einführung der Integration des neuen Universal Commerce Protocol (UCP) im Merchant Center angekündigt hat. Mit der UCP-aktivierten Funktion des US-Giganten können in den USA ausgewählte Händler einen Direktkauf-Button für Produkte im KI-Modus der Google-Suche und in Gemini implementieren.

Dadurch wird es möglich werden, dass Kund:innen einkaufen können, ohne die (KI-)Suche zu verlassen. Sollten diese Funktionalitäten dann zu einem nicht näher definierten Zeitpunkt auch nach Deutschland und andere Länder kommen, werde die Sichtbarkeit von Produkten ein entscheidender Erfolgsfaktor für Händler, E-Commerce Akteure und Hersteller sein, so das Rankscale-Team.

Browserbasiertes Dashboard

Die Wiener bieten daher in dem neuen, dezidierten Shopping-Tab ein Dashboard an, das auf einen Blick alle wichtigen ChatGPT, AI Mode und Copilot Shopping KPIs verfügbar macht. Das Browser-basierte Dashboard ist filterbar im Hinblick auf spezifische Themen und Suchanfragen, individuell konfigurierbare Tags und nach einem eigens definierten Zeithorizont. Dabei werden zwei übergreifende Perspektiven angeboten: Eine Produkt-Perspektive (aka Item) und eine Händler-Perspektive (aka Provider).

Im „AI Commerce Dashboard“ sehen Nutzer:innen auf einen Blick sämtliche eigenen Produkte, die in ChatGPT, AI Mode und Copilot sichtbar sind und von welchen Händlern sie angeboten werden. Dabei ist ein flexibles Rein- und Rauszoomen möglich: Nutzer:innen können entweder die gesamte Produktlandschaft aller Händler betrachten oder gezielt einzelne Händler auswählen, um ausschließlich deren KI-Sichtbarkeit und Produktperformance im Detail zu analysieren.

Rankscale bietet Ranking-Blick

Daneben gibt es eine „Buybox-Winner“-Analyse, bei der analysiert wird, wie oft ein Händler, der die zu analysierenden Produkte vertreibt, auf „Platz 1“ in ChatGPT, AI Mode oder Copilot angezeigt wird. Dadurch sollen Marken identifizieren können, welcher Händler die besten Sichtbarkeiten in ChatGPT für die eigenen Produkte liefert.

Darüber hinaus werden alle Suchanfragen (Search Terms) transparent ausgewiesen, die für die jeweiligen Rankings maßgeblich waren. Für jedes einzelne Ergebnis besteht außerdem die Möglichkeit, die ursprünglich ausgelieferten Suchergebnisseiten einzusehen. Diese werden im Tool gespeichert, sodass sich die Webansicht der überwachten Suchanfrage jederzeit nachvollziehen und im Detail rekonstruieren lässt.

Wettbewerbsanalysen bis auf Produktebene

Ergänzend stehen tabellarische Ansichten der einzelnen Shopping-Items zur Verfügung, inklusive eines Rankings jener Produkte, die in der KI-Sichtbarkeit besonders stark vertreten sind. Diese Übersicht wird um einen individuellen Visibility-Score ergänzt sowie um zentrale Kennzahlen wie durchschnittlichen Preis, durchschnittliche Bewertung und Anzahl der Reviews.

Eine detaillierte Analyse auf Produktebene ist ebenfalls möglich: Für jedes einzelne Produkt werden die beteiligten Händler sowie deren jeweilige Sichtbarkeit transparent dargestellt. Zusätzlich werden die Preisspannen der einzelnen Anbieter ausgewiesen, wodurch sich für Marken und Hersteller die Bedeutung einzelner Vertriebspartner bewerten lasse. Händler erhalten dadurch wiederum die Möglichkeit, Wettbewerbsanalysen bis auf Produktebene durchzuführen und Marktpositionen differenziert zu vergleichen, heißt es.

Auch in diesem Modul bleiben die ursprünglich ausgelieferten Ergebnisse jederzeit abrufbar, da sie im System gespeichert werden und somit eine vollständige Nachvollziehbarkeit der jeweiligen Datenansicht gewährleisten sollen.

Prompt-Hilfe

Zusätzlich gibt eine indexierte Ansicht im Zeitverlauf nach Produkten (Item) und nach Händler (Provider), so dass man die Entwicklung der Produktsichtbarkeit im Zeitverlauf beobachten kann.

Um die richtigen Prompts zu finden, bietet Rankscale mit dem Modul „Prompt Research“ eine tiefe Analyse des gewählten Segments an, bei der die stärksten im Modellwissen verankerten Suchintentionen sichtbar werden.

360 Grad Transparenz

Rankscale möchte damit eine beinahe „360-Grad-Transparenz“ für die Sichtbarkeit definierter Produkte in ChatGPT, AI Mode und Copilot zur Verfügung stellen.

Nicht zuletzt liefern Sentiment-Analysen die Tonalität, in der über die eigenen Marken oder die der Wettbewerber gesprochen wird.

Rankscale hebt dabei Suchanfragen hervor, bei denen Wettbewerber ranken und man selbst nicht. Dadurch soll man befähigt werden, sich auf solche Aktionen zu fokussieren, die einen besonders hohen Impact haben.

Auch lassen sich Wettbewerbertrends ermitteln, da die jeweilige Sichtbarkeit flexibel im Zeitverlauf getrackt werden könne. Dadurch soll ermittelt werden, wo Rivalen Boden gewinnen oder die eigene KI-Sichtbarkeit in den analysierten KI-Suchmaschinen ausgebaut wird. Mit einer automatischen Detektion sei es, so der Claim, sogar möglich, Wettbewerber zu identifizieren, die man noch gar nicht kennt.

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Die diesjährigen Nominierten des "Innovator of the Year" in der Kategorie Scaleups. | © brutkasten

Erfolgreiche Skalierung ist das Ziel jedes Startups. Bekanntlich schaffen das bei weitem nicht alle, doch auch hierzulande wird die Gruppe jener, denen der Sprung zum starken Wachstum gelungen ist, immer größer – und das auch unter bekanntlich teils widrigen Bedingungen.

Auch dieses Jahr schafften wieder einige heimische Unternehmen den Schritt vom Startup zum Scaleup und legten beeindruckende Wachstumsstorys vor. Und einige bereits etablierte Scaleups zeigten eindrücklich, dass ihre Wachstumsambition ungebrochen ist.

Zehn davon holen wir als Nominierte für den Innovator of the Year in der Kategorie Scaleups vor den Vorhang. Der Preis wird heuer zum 6. Mal vergeben. Am 5. November findet die feierliche Award Ceremony im Rahmen des brutkasten-Jahresevents Momentum im Wiener Palais Berg statt. Neben der Kategorie Scaleups wird der Award dieses Jahr in den Kategorien Startups und Corporate Innovation vergeben. Als Preis in allen drei Kategorien winkt jeweils ein brutkasten-Medienpaket im Wert von 4.100 Euro.


Die „Innovator of the Year“-Kategorie Scaleups wird durch Polestar unterstützt.


Publikumsvoting zum Innovator of the Year | Kategorie „Scaleups“

Nun ist, wie jedes Jahr, deine Stimme gefragt. Bis zum 1. November (23:59 Uhr) kannst du für deine:n Favorit:in abstimmen! Jede:r User:in hat pro Tag und Kategorie genau eine Stimme – es lohnt sich also, die eigene Community zu aktivieren.

(Hinweis: Bei mehrfacher Stimmabgabe pro Tag erfolgt zwar keine gesonderte Fehlermeldung im Voting-Tool, Mehrfachvotes werden vom System jedoch automatisiert erkannt und ausgefiltert).

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Emerald Horizon

Das Emerald-Horizon-Management (vl.) Mario J. Müller (Vice President R&D), Philipp Pölzl (Vice President Operations) und Florian Wagner (CEO) | © Wolf
Das Emerald-Horizon-Management (v.l.) Mario J. Müller (Vice President R&D), Philipp Pölzl (Vice President Operations) und Florian Wagner (CEO) | © Wolf

Auffallen ist gewiss eine der Stärken des Grazer Scaleups Emerald Horizon – sei es mit ausgerechnet diesem Produkt, Small Modular Reactors, im traditionell extrem atomkraftkritischen Österreich, mit Personalentscheidungen wie Ex-FPÖ-Chef Norbert Hofer oder mit dem dieses Jahr erfolgten ungewöhnlich frühen Börsengang. An der Wiener Börse wird das Unternehmen jedenfalls mittlerweile seit Monaten jenseits der Milliarden-Euro-Grenze bewertet und kann damit – je nach Definition – als Österreichs jüngstes Unicorn gesehen werden. Für die Entwicklung des Unternehmens gewiss noch entscheidender: Im August verkündete man, gemeinsam mit dem niederländischen Partner VDL Groep in die nächste Entwicklungsstufe des Small Modular Reactors zu gehen.

Enpulsion

Enpulsion-Gründer und -CEO Alexander Reissner | (c) Enpulsion
Enpulsion-Gründer und -CEO Alexander Reissner | (c) Enpulsion

Das niederösterreichische SpaceTech-Scaleup Enpulsion rund um Gründer Alexander Reissner liefert Antriebssysteme für Nano- und Mikrosatelliten. Zu Jahresbeginn sicherte sich das Unternehmen eine 22,5 Millionen Euro schwere Series-B-Finanzierung, um die Produktionskapazitäten am Standort Wiener Neustadt deutlich zu erhöhen. Im August 2026 verkündete Enpulsion zudem die geplante strategische Übernahme der britischen Lift Me Off Ltd, um das eigene Produkt-Portfolio um chemische Antriebe für besonders agiles Manövrieren im Weltraum zu erweitern. Zusätzlich steht für diesen Herbst ein zentraler Meilenstein an: ein Orbit-Test der neuartigen Antriebstechnik an Bord des heimischen Satelliten AT-Astra.

fiskaly

fiskaly - das Gründerteam Simon Tragatschnig (COO), Johannes Ferner (CEO) und Patrick Gaubatz (CTO) | (c) fiskaly
fiskaly – das Gründerteam Simon Tragatschnig (COO), Johannes Ferner (CEO) und Patrick Gaubatz (CTO) | (c) fiskaly

Das 2019 gegründete Wiener Unternehmen fiskaly von Johannes Ferner, Simon Tragatschnig und Patrick Gaubatz macht Kassentransaktionen cloudbasiert und gesetzeskonform. Die Zahlen sprechen für sich: 60 Prozent Wachstum im vergangenen Geschäftsjahr, profitabel, mehr als 150 Mitarbeitende, rund 1.900 B2B-Kund:innen mit über einer Million POS-Systemen in acht EU-Ländern und Marktführerschaft in Deutschland. Im September folgte der nächste Schritt vom Scaleup zum Infrastrukturanbieter: Mit David Feichter holte fiskaly den Ex-CEO von orderbird als Co-CEO an Bord, ausgerechnet jenen Mann, der 2019 als allererster Kunde den Deal mit Ferner verhandelt hatte. Feichter verantwortet den operativen Betrieb, Ferner konzentriert sich auf Partnerschaften und weitere Akquisitionen in Europa.

Flinn AI

Das Founder-Team von Flinn | © Flinn
Das Founder-Team von Flinn | © Flinn

Das 2023 gegründete Scaleup von Gründer Markus Müller entwickelt eine KI-gestützte Software, die regulatorische und qualitative Prozesse für MedTech- und Pharmaunternehmen automatisiert. Im Februar 2026 sorgte das Unternehmen mit einem Series-A-Investment von 20 Millionen Dollar für Aufsehen. Mit dem frischen Kapital treibt das Scaleup in diesem Jahr die gezielte Expansion auf dem US-Markt voran, um sich weltweit als Standard für regulatorische KI-Prüfungen im Gesundheitsbereich zu etablieren. Zudem plant man eine erste eigene Kund:innenkonferenz, die über 200 internationale MedTech-Entscheider:innen nach Wien bringen soll.

fonio.ai

fonio.ai-Co-Founder Daniel Keinrath (CEO, l.) und Matthias Gruber (CTO) | (c) fonio.ai

Wenn bei einem KMU niemand ans Telefon geht, übernimmt fonio.ai: Die KI-Agenten des erst 2024 gegründeten Wiener Startups von Daniel Keinrath und Matthias Gruber führen inzwischen rund zwei Millionen Anrufe pro Monat für über 7.000 Kund:innen. Im Juni schloss man eine Seed-Runde über 14,6 Millionen Euro ab, angeführt vom Londoner Fonds 20VC bei einer Bewertung von 120 Millionen Euro, ohne offiziellen Fundraise und ohne Pitch Deck. Im August knackte fonio.ai die Marke von zehn Millionen Dollar ARR – später folgte im Oktober die Marke von 15 Millionen Dollar. Mehr als die Hälfte des Umsatzes kommt laut Keinrath inzwischen von außerhalb der DACH-Region, im September eröffnete das Startup unter anderem sein Büro in Barcelona als Hub für Südeuropa.

Helferline

v.l.: Die Helferline-Gründer Clemens Schmidgruber und Alexander Niederhofer mit CTO Janko Glavić | (c) Helferline

Es ist eine Geschichte, wie sie nur die Startup-Welt schreiben kann: Vor mehr als zehn Jahren gegründet, konnte Helferline über lange Zeit zwar eine ganze Zahl namhafter Referenzen vorweisen, der wirtschaftliche Durchbruch blieb aber aus. Das änderte sich im Laufe der vergangenen Monate drastisch: Vor etwas mehr als einem Jahr stieg Hansi Hansmann als Investor ein. Seitdem holte man Großaufträge vom deutschen Telekom-Riesen O2, von Asus, von Starlink und weiteren. Aktuell befindet sich das Wiener Scaleup auf einem steilen Wachstumskurs und macht nach eigenen Angaben monatliche sechsstellige Gewinne.

Neoh

v.l.n.r.:  Die Neoh-Gründer Adel Hafizovic, Manuel Zeller und Patrick Kolomaznik | (c) Neoh
v.l.n.r.: Die Neoh-Gründer Adel Hafizovic, Manuel Zeller und Patrick Kolomaznik | (c) Neoh

Das Wiener Scaleup von Manuel Zeller konnte mit Süßigkeiten, die auf dem selbst entwickelten, kalorienarmen Zuckerersatzstoff Zero+ basieren, mittlerweile eine große Fangemeinde aufbauen, die auch über die Grenzen Österreichs hinausgeht. Auch machte, Stand April 2026, das B2B-Geschäft bereits rund 15 Prozent des Gesamtumsatzes aus, mit steigender Tendenz, wie Zeller erklärte. Dies und auch die Entwicklung einer gelungenen Bueno-Alternative sorgten dafür, dass eine Investmentgesellschaft aus Luxemburg namens Teseo Capital ins Scaleup einstieg. Dahinter steht die italienische Familie Ferrero, die mit Marken wie Nutella, Kinder und Ferrero Rocher den Süßigkeitenmarkt dominiert.

ParityQC

Die beiden CEOs von ParityQC: Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser. | © Günther Egger

Das Innsbrucker Quantenunternehmen ParityQC von Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser hat allein im heurigen Jahr einen 35-Mio.-Deal für den Bau eines mobilen Quantencomputers für das deutsche Verteidigungsministerium ergattert und im Rahmen der „EUREKA-Ausschreibung Deutschland-Israel“ eine Kooperation mit dem israelischen Quantensoftware-Spezialisten Classiq gestartet. Zudem lieferte es im April einen deutlichen Beleg dafür, dass europäisches Quantencomputing den Sprung aus dem Labor in die Industrie geschafft hat. Gemeinsam mit IBM stellte man einen neuen Weltrekord bei der Quanten-Fourier-Transformation (QFT) auf. Konkret wurde dabei die bislang größte jemals gemessene QFT auf einem IBM-Quantum-Heron-Prozessor realisiert, mit 52 supraleitenden Qubits statt der bisherigen 27 Ionenfallen-Qubits.

Reploid

Jonas Finck und Philip Pauer, Vorstände der Reploid Group AG | (c) Reploid / Stefan Beiganz
Jonas Finck und Philip Pauer, Vorstände der Reploid Group AG | (c) Reploid / Stefan Beiganz

Kein anderes heimisches Scaleup schaffte es dieses Jahr, in einer derartigen Regelmäßigkeit für Schlagzeilen zu sorgen. Das seit 2025 an der Wiener Börse gelistete Welser Insektenzucht-Unternehmen baute seine Führungsebene aus, eröffnete neue Expansionsmärkte, präsentierte neue Kund:innen, verkündete eine Übernahme und holte sich einen achtstelligen Wachstumskredit. Wiewohl die Geschäftszahlen bei genauerer Betrachtung etwas komplexer sind, als vom Scaleup dargestellt, steht fest: Reploid ist weiter voll auf Wachstumskurs. 

waterdrop

Die waterdrop-Gründer v.l.n.r: Christoph Hermann, Martin Murray, Henry Murray | (c) waterdrop
Die waterdrop-Gründer v.l.n.r: Christoph Hermann, Martin Murray, Henry Murray | (c) waterdrop

Das Wiener Scaleup waterdrop von Henry Murray, Martin Murray und Christoph Hermann holte sich im Mai ein 100-Millionen-Euro-Investment. Zu den Investor:innen dieser Runde zählten Aspeya, Atlantic Grupa und der alpine Ski-Weltcup-Champion Aleksander Aamodt Kilde. Schon im Jänner dieses Jahres verkündete das Scaleup seine Profitabilität. Zudem übernahm Jristian Cruz Limsico die Rolle des Global Creative Director, der seit 2017 die visuelle Identität des Modehauses Karl Lagerfeld prägte. Er verantwortet nun die weltweite Markenidentität des Unternehmens.

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