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2021 in Linz von Maximilian Welzenbach, Lukas Forsthuber und Bernhard Bocksrucker direkt aus der Schule heraus gegründet, hat sich afreshed mit sogenannten „Retterboxen“ in den vergangenen Jahren in Österreich einen Namen gemacht. In den Boxen befindet sich Bio-Obst und Gemüse, das aufgrund optischer Normabweichungen nicht in den klassischen Handel gelangt, obwohl es qualitativ einwandfrei ist. Sie werden von einem zentralen Lager in Niederösterreich aus direkt an private und Unternehmens-Kund:innen geliefert. Bereits im Jahr 2023 konnte das Startup damit 4,7 Millionen Euro Umsatz erzielen, wie brutkasten damals berichtete. Mittlerweile beschäftigt man 25 Personen.
Raiffeisen-Holding NÖ-Wien kauft Viertel von afreshed
Nun soll der nächste Wachstumsschritt erfolgen. Das Startup will nicht nur sein Angebot in Österreich ausbauen, sondern auch in Deutschland starten. Dazu holte es sich jetzt ein Investment in mittlerer siebenstelliger Höhe von der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, die damit 25,1 Prozent der afreshed-Anteile erwirbt. „Wir sind vorne mit dabei, wenn es darum geht, junge Unternehmen, die zu unserem Portfolio passen, zu unterstützen. Afreshed hat gezeigt, wie sich ein Geschäftsmodell von einer bemerkenswerten Idee hin zu einer vielversprechenden Zukunft entwickeln kann. Das hat uns überzeugt. Wir freuen uns, das Unternehmen bei seinem nächsten Schritt, die Expansion nach Deutschland, zu begleiten“, kommentiert (noch) Raiffeisen-NÖ-Wien-Generaldirektor Michael Höllerer.
„Strategischer Partner, der unsere langfristige Vision unterstützt“
„Mit der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien gewinnen wir einen starken strategischen Partner, der unsere langfristige Vision unterstützt. Unser Ziel ist es, zu einem der führenden Anbieter für gerettete Lebensmittel im deutschsprachigen Raum zu werden“, heißt es in einem Statement von den afreshed-Gründern. In den vergangenen Jahren habe man das Geschäftsmodell konsequent weiterentwickelt und stark in Digitalisierung sowie den Aufbau einer eigenen Frischelogistik investiert, durch die man das Unternehmen zu einem flächendeckenden Lieferdienst entwickeln konnte, heißt es vom Startup.
Auf langfristige Beteiligungen ausgerichtet
Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien ist kein klassischer Startup-Investor (brutkasten berichtete hier ausführlich). Die Beteiligungsgesellschaft ist im Gegensatz zu (Corporate-)VC-Fonds nicht Exit-orientiert, sondern auf langfristige Beteiligungen ausgerichtet. Im konkreten Fall wird afreshed Teil des Geschäftsfelds „Nahrungs- & Genussmittel“, wo die Holding Lebensmittelriesen wie Agrana und auch Startups wie Neoh im Portfolio hat.






