22.10.2024
UMBENENNUNG

Ada Growth rund um Kosima Kovar wird zu Viora

Mit Ada Growth konnte Kosima Kovar schon zahlreiche Erfolge einfahren und bekannte Investor:innen gewinnen. Nun wird das Startup auf Viora umbenannt.
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Viora-Co-Founderin und CEO Kosima Kovar | © Philipp Lipiarski
Viora-Co-Founderin und CEO Kosima Kovar | © Philipp Lipiarski

„Viora – visible through confidence“ – das sind der neue Name und der neue Slogan des Startups, das bislang unter dem Namen Ada Growth bekannt war. Das Unternehmen rund um das Gründer:innen-Duo Kosima Kovar und Matthew Ziebarth betreibt eine E-Learning-App, die sich an Unternehmen richtet, und den „Confidence Gap“ zwischen weiblichen und männlichen Mitarbeiter:innen über Übungen zur Persönlichkeitsentwicklung schließen soll.

Große Namen als Referenzkunden und Investor:innen

Das soll die Unternehmen attraktiver für weibliche Arbeitskräfte machen. Und die Liste der Referenzkunden lässt sich sehen: Verbund, Raiffeisen, Erste Bank, ÖBB, Rewe mit Billa, Bipa und Penny, A1, Drei, Asfinag, EY und voestalpine sind nur einige der großen Namen. Und große Namen konnte Viora – vormals Ada Growth – auch als Investor:innen gewinnen, etwa Hansi Hansmann, Christiane Holzinger, Fund F und calm/storm, wie brutkasten berichtete. Auch Auszeichnungen konnte sich Gründerin und CEO Kosima Kovar, die auch als Keynote-Speakerin erfolgreich ist, schon einige holen – bereits vor vier Jahren etwa die Listung unter den Forbes-„30 under 30“.

Viora: „Fantasiename“ aus Sichtbarkeit und „hier und jetzt“

Nun soll mit der neuen Marke das Wachstum weiter vorangetrieben werden. „Warum ein neuer Name? Während wir in neue Märkte expandieren, möchten wir eine Marke, die Stärke, Selbstbewusstsein und Sichtbarkeit verkörpert“, heißt es dazu vom Startup auf LinkedIn. Der Name Viora sei ein Fantasiename, der die Mission perfekt widerspiegle: „Sichtbarkeit für Frauen zu schaffen (vom lateinischen visibilis) und zwar hier und jetzt – symbolisiert durch den lateinischen Begriff ‚ora‘, der für Stunde oder Zeitpunkt steht.“ Der Name verkörpere das Bestreben, „den Confidence Gap zu überwinden, indem wir Menschen dabei unterstützen, ihr volles Potenzial zu erkennen und sich selbstbewusst sichtbar zu machen“.

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Lebensstimmen
Der Fabertar | © Lebensstimmen/Screenshot

Vor rund einem Monat gab das Grazer Startup Lebensstimmen den Einstieg von Motorsportlegende Helmut Marko als Investor bekannt – brutkasten berichtete. Nun präsentierte man seine KI-basierte Plattform und hat dabei weitere prominente Unterstützung.

Lebensstimmen als Vorsorge

Das von Markus Pinter, Philipp Berkessy und Lukas Stern gegründete Startup versteht sich als ein Vorsorgeprodukt, das zu Lebzeiten abgeschlossen wird und für den Tod und darüber hinaus wirkt. Menschen können zu Lebzeiten ihre eigene Grußbotschaft oder „letzte Rede“ gestalten, in eigener Stimme, mit eigenen Inhalten, Musik und Bildern. Angehörige sollen nach einem Todesfall zudem eine digitale Trauerrede erstellen können.

Insgesamt umfasst das Angebot vier Produkte: die „Grußbotschaft“, „Meine letzte Rede“, einen neutralen „KI-Trauerredner“ sowie das Format „Aus Sicht der Familie“.

Vertrieben werden soll über Bestattungsunternehmen, Vorsorgeversicherer, Institutionen und Medienpartner im Lizenz- und White-Label-Modell. Die rechtliche Architektur der Plattform wurde gemeinsam mit Scherbaum Seebacher Rechtsanwälte entwickelt. Technologiepartner ist BLCKs AI.

Fabertar schenkt Worte her

Neben Marko unterstützt nun auch Dompfarrer von St. Stephan, Toni Faber, Lebensstimmen in Fragen von Trauer und Abschied mit einem neuartigen Angebot. Mit dem „Fabertar“ präsentiert das Startup einen gemeinsam mit ihm entwickelten und klar als KI gekennzeichneten Trauerredner. Dieser soll keine Seelsorge ersetzen, sondern Worte schenken, wo sie gewünscht werden oder wo kein Redner verfügbar ist.

„Ich begleite viele Menschen im Abschied. Oft ist das, was ungesagt bleibt, am schwersten. Wenn Technik hilft, liebevolle Worte zu bewahren, dient sie dem Menschen und dem Trost. Genau das ist der Gedanke hinter dem ‚Fabertar‘. Er soll niemanden ersetzen“, sagt Faber.

Marktstart Anfang 2027

Und Lebensstimmen-Geschäftsführer Berkessy ergänzt: „Jeder Mensch hat Worte, die bleiben sollen. Mit Lebensstimmen machen wir Vorsorge erstmals persönlich, digital und rechtssicher. Heute beginnt eine neue Abschiedskultur, und sie beginnt in Österreich.“

Nach der offiziellen Vorstellung der Plattform, der dazugehörigen Lebensstimmen-Produkte und dem aktuellen Launch der Website erfolgt in einem nächsten Schritt. Der Marktstart ist für Q1 2027 geplant und soll sowohl österreichweit als auch global erfolgen.

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