09.03.2016

„Access Earth“: Irisches Startup mit barrierefreiem Google Maps

Wer nie in der Situation war, dem ist es oftmals nicht bewusst: Aber eine einzige Stufe kann für manche Menschen ein riesen Hindernis darstellen. Deshalb kreiert das irische Startup "Access Earth" ein barrierefreies Google Maps.
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Eine Stufe kann für manche Menschen ein riesen Hindernis darstellen. Deshalb kreiert das irische Startup "Access Earth" ein barrierefreies Google Maps. Picture-Factory - fotolia.com

Reisen, ein Restaurantbesuch oder nur der Gang auf die Toilette kann bezüglich Barrierefreiheit einen großen organisatorischen Aufwand mit sich bringen. Das irische Startup Access Earth hat eine Webplattform und App entwickelt, die Menschen mit besonderen Bedürfnissen das Leben erleichtern soll. Ein barrierefreies Google Maps sozusagen.

Alte Architektur oft ein Problem

Die beiden Gründer Matt McCann und Ryan O’Neil möchten mit Access Earth ein barrierefreies Bewältigen des Alltags so einfach wie möglich machen. „In Städten wie Dublin oder London mit alter Architektur ist Barrierefreiheit oft ein schwieriges Thema“, sagt McCann. Geschäftsleute erkennen oft die Probleme nicht. Selbst wenn es bloß um ein paar Stufen geht, kann das für manche Menschen eine unschaffbare Hürde darstellen, so McCann weiters.

„Geschäftsleute erkennen oft nicht was es für Barrierefreiheit braucht.“

Daten via Crowdsourcing

access earth2Aktuell sammelt Access Earth mittels Crowdsourcing so viele Daten über Gebäude und öffentliche Plätze wie möglich. Daten über Hotels, Restaurants, Theatern, Stadien und Geschäftsräumlichkeiten. User werden miteibezogen und können selbst Informationen im System hinzufügen. „Wir möchten so viele Daten wie möglich sammeln, bevor wir uns auf intensive Investoren- und Kooperationssuche begeben“, erklärt McCann.

Idee stammt aus praktischem Problem

Im Jahr 2012 machte McCann einen Kurztrip nach London. Er war der Meinung ein barrierefreies Hotel gebucht zu haben, da er selbst einen Rollator als Gehhilfe benutzt. Das Hotel stellte sich alles andere als barrierefrei heraus – das brachte den „Access Earth-Stein“ ins Rollen. Nach umfangreicher Recherche fand McCann heraus, dass es so etwas wie Access Earth nicht gab. Ab diesem Zeitpunk war die Plattform beschlossene Sache.

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Service weltweit verfügbar

Access Earth steckt aktuell noch in den Kinderschuhen. Die Gründer haben vorübergehend den Fokus auf ihrer Heimatstadt Dublin, aber der Service ist weltweit verfügbar. Das Startup kooperiert mit verschiedenen Organisationen, die sich für Menschen mit besonderen Bedürfnissen einsetzen. Die Jungunternehmer setzen auf ein „Ambassador-Programm“ – Freiwillige gehen auf die Straße, bewerten Gebäude und versuchen den Bekanntheitsgrad der Plattform zu erhöhen.

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© Harrison Broadbent

Die Europäische Kommission plant eine Neuauflage ihres Halbleiter-Gesetzes. Laut einem internen Papier, über das die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, soll der geplante „Chips Act 2.0“ staatliche Anreize schaffen, damit Regierungen gezielt Halbleiter von europäischen Startups erwerben.

Öffentliche Beschaffung als Hebel

Wie Reuters berichtet, verschiebt die neue Initiative den Fokus von der Angebots- auf die Nachfrageseite. Der vor drei Jahren eingeführte erste Chips Act sollte den weltweiten Marktanteil der EU bis 2030 auf 20 Prozent verdoppeln. Aktuell liegt dieser jedoch bei lediglich rund zehn Prozent. Mit dem neuen Vorhaben will man vor allem die Abhängigkeiten von Produktionen in Amerika sowie Ostasien verringern.

Um das Wachstum anzukurbeln, soll nun die öffentliche Innovationsbeschaffung als strategisches Instrument genutzt werden. Damit will die EU heimische Startups und Scaleups unterstützen. Zudem sind sogenannte „Demand Accelerators“ geplant, die Anbieter und Endnutzer über Abnahmevereinbarungen sowie ein eigenes Nachfrageforum direkt vernetzen.

120 Milliarden Euro Investitionsbedarf

Das Papier beziffert auch das finanzielle Fundament: Das europäische Halbleiter-Ökosystem benötigt bis 2035 rund 120 Milliarden Euro an öffentlichen und privaten Investitionen. EU-Tech-Kommissarin Henna Virkkunen stellt das Paket voraussichtlich am 3. Juni vor.

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