17.03.2022

Ab heute: Krypto-ETC von Bitpanda an der Wiener Börse handelbar

In Deutschland sind sie schon. Nun folgt der heimische Börsenmarkt.
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die Bitpanda-Cofounder Christian Trummer, Paul Klanschek und Eric Demuth
Die Bitpanda-Co-Founder Christian Trummer, Paul Klanschek und Eric Demuth | © Bitpanda

Mit dem heutigen Donnerstag ist es an der Wiener Börse möglich, an der Wertentwicklung von Bitcoin zu partizipieren. Der Bitpanda Bitcoin ETC (Exchange Traded Commodity) ist als Schuldverschreibung ab heute fortlaufend handelbar.

Nun 13 Krypto-linked ETPs an Wiener Börse

„An der Börse profitieren Markteilnehmer:innen von überwachtem und transparentem Handel sowie einer sicheren Abwicklung über ihr Wertpapierdepot, ohne der Notwendigkeit eines eigenen Krypto-Wallets. Der getrackte Basiswert Bitcoin ist gemäß Produktbeschreibung ‚physisch‘ in einer Cold Storage hinterlegt. Lang & Schwarz übernimmt die Betreuung und sorgt für Liquidität. Die Wiener Börse bietet damit 13 Krypto-linked ETPs von neun Emittenten (Anm.: darunter etwa auch die 21Shares aus der Schweiz) an“, teilt die Wiener Börse per Aussendung mit.

Zur Erklärung: ETP (Exchange Traded Product) steht als Oberbegriff für Finanzprodukte, die an Börsen gehandelt werden und die Entwicklungen ihnen zugrunde liegender Werte abbilden. Dazu zählen ETFs (Exchange Traded Funds), die gestreute Beteilungswerte in einem Fonds bündeln oder ETCs (Exchange Traded Commodity/Currency/Crypto) bzw. ETNs (Exchange Traded Notes), die auch einzelne Basiswerte abbilden können und als Schuldverschreibungen Forderungen gegenüber der Emissionsgesellschaft verbriefen.

DisclaimerDie Bitpanda GmbH ist mit 3,9849 % an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

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Die automatisierte Burger-Maschine FABAL © REET Systems

Die österreichische REET Systems GmbH (Restaurant Efficiency Technologies Systems) hat nach eigenen Angaben die Entwicklung einer serienreifen automatisierten Burger-Produktion abgeschlossen. Das System trägt den Namen FABAL (Fully Automated Burger Assembly Line) und wird interessierten Gastronomiebetrieben nun auch in einem Demo-Center in Wiener Neudorf, Niederösterreich, vorgeführt.

Aufbau und Kapazität

FABAL ist laut REET modular aufgebaut und lässt sich an unterschiedliche Restauranttypen anpassen. Je nach Konfiguration sollen laut eigenen Angaben bis zu 300 Burger pro Stunde produziert werden können, aus über 50 verschiedenen Zutaten und in zahlreichen, auch individuell zusammengestellten, Varianten. Bedient wird die Anlage von einer einzigen Person, die für Befüllung und Reinigung zuständig ist. Laut Website sollen sich Betreiber:innen 50 Prozent der Personalkosten sparen. Ein KI-gestütztes System überwacht laut Unternehmen Produktionsqualität und Betriebszustände der Komponenten.

Entwicklung und Testbetrieb

Die aktuelle dritte Generation der Anlage sei nach rund sieben Jahren Entwicklung entstanden und habe sich in einem über einjährigen Testbetrieb mit mehr als 30.000 produzierten Burgern bewährt, so REET. Als Einsatzgebiete nennt das Unternehmen Schnellrestaurants, Großkantinen, Events und Vergnügungsparks. REET gibt, an die Patent- und Immaterialgüterrechte an der Technologie zu halten.

Produktion und Support sollen über Partnerunternehmen im In- und Ausland laufen. „Die größte Herausforderung dieser Innovation war es, auf dem in üblichen Küchengrößen vorhandenen Platzangebot aus über 50 verschiedenen und uneinheitlichen Burgerzutaten automatisiert unterschiedlichste Burger Sandwiches in hohen Stückzahlen herzustellen“, sagt REET-Geschäftsführer und Wirtschaftsanwalt Dieter Spranz.

Eigentümerstruktur

REET Systems wurde laut eigenen Angaben 2019 aus dem Gesellschafterumfeld der Theophil Group gegründet, seit 2022 hält die Raiffeisen-Beteiligungsgesellschaft Invest AG eine Minderheitsbeteiligung. Geschäftsführer ist aktuell Dieter Spranz, zuvor wurde er von April 2023 bis Mai 2026 von Roland Ambrosch unterstützt.

Mehrheitseigentümerin von REET ist die Theophil Group, eine österreichische Familienunternehmensgruppe mit Schwerpunkt Systemgastronomie und Immobilien, die in Österreich rund 1.000 Mitarbeiter:innen beschäftigt und laut Aussendung über 100 Millionen Euro Jahresumsatz erzielt.

Verbindung zur Systemgastronomie

International ist die Theophil Group mit The Coffeeshop Company in neun weiteren Ländern mit rund 100 Standorten vertreten. Über ihre Tochtergesellschaft The Eatery Group (bis 2023 TQSR Group) ist sie zudem seit 2015 Masterfranchisenehmerin von Burger King in Österreich.

„Als Masterfranchisee und exklusiver Developer der amerikanischen Burgerkette Burger King verwalten wir den gesamten österreichischen Markt der Marke“, heißt es auf der Website der Gruppe. 34 Burger-Lokale betreibe man selbst. Die neue Burger-Automatisierungstechnik entsteht damit im selben Konzernumfeld, das hierzulande auch einen der größten Systemgastronomie-Betreiber stellt, ein naheliegendes erstes Einsatzfeld für FABAL.

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