18.05.2017

aaia Investors Day 2017 – Mehr Menschen für Investments begeistern

Am 31. Mai wird Wien zum Treffpunkt der internationalen Startup Investoren Community. Einen halben Tag lang sprechen etablierte und zukünftige Business Angels mit Venture Capital Fonds und Corporates über die Zukunft von Investments.
/artikel/aaia-investors-day-2017-mehr-menschen-investments-begeistern
kooperation

Ganz nach dem Motto der Austrian Angel Investor Association (kurz aaia) „share, learn & connect“ diskutieren die hochkarätigen Speaker auf der Bühne und beim Networking jene Themen, die sie bewegen. Am Abend laden die aaia, T-Mobile und hub:raum unter dem Motto „Win with partners“ zur 1. Wiener Investors Night.

„Es ist uns ein Anliegen noch mehr Menschen für Startup-Investments zu begeistern.“

Der Name ist Programm, wenn sich InvestorInnen aus Zentral- und Osteuropa in Wien austauschen, sich gemeinsam auf die Suche nach dem „next big thing“ machen, neue Leute für Investments begeistern wollen und über neue Möglichkeiten von Co-Investment Strategien nachdenken. „Derzeit verlaufen die Grenzen zwischen Business Angels, VC Fonds und Corporates noch sehr strikt. Dabei sollte es unser Ziel sein, gemeinsam Innovationen zu fördern.“, sagt Hansi Hansmann, Super Angel und Vorstandsvorsitzender der aaia. Genauso will man mit der Veranstaltung Interessierte bzw. potenzielle Business Angels ansprechen, die sich für Investments begeistern und sich live vor Ort mit potenziellen Co- InvestorInnen vernetzen können. „Es ist uns ein Anliegen noch mehr Menschen für Startup- Investments zu begeistern.“, erklärt Hansmann. Die drei großen Themen des Events: Knowledge-Sharing zwischen InvestorInnen,
Wachstumsfinanzierung und Impact von Investments.

Redaktionstipps

Hochkarätige Speaker und Partner

So illuster wie die Liste der geladenen Key Note Speaker, u.a. Hansi Hansmann, Axel Menneking (Managin Director bei Deutsche Telekom hub:raum) oder Nikolas Westphal (Director bei GP Bullhound)), liest sich auch die Liste der Partnerorganisationen: Neben dem European Business Angel Network (EBAN) sind mit T-Mobile, Pioneers, Speedinvest, hub:raum, avco und inits auch andere Big Player des Startup-Ecosystems mit an Bord. „Ziel ist es, die österreichische Investorenszene international zu vernetzen – mit starken Partnern aus dem CEE-Raum. Wir möchten die Möglichkeit zum Co-Investment nicht nur aufzeigen, sondern auch konkret dazu anregen“, erklärt Hansmann.

Programm-Mix

Neben der Möglichkeit zum Netzwerken bietet der Investors Day einen spannenden Mix aus Keynotes und Paneldiskussionen. Nach der offiziellen Eröffnung startet die erste Paneldiskussion rund um das Thema „Let’s talk money – Was Business Angels von VCs lernen können, und umgekehrt“. Gleich im Anschluss: „Butterfly Effect“, eine Keynote zum Thema Wert und Impact von Investments. Nach einer kurzen Kaffeepause präsentieren sich dann die Super Angels Hansi Hansmann, Davorin Stetner (HR), Antal Karolyi (HU) und Branko Drobnak (SI) dem „Investors only“- Publikum und geben Einblicke in ihre Erfolgsrezepte, bevor es in der Keynote „Chasing the next unicorn“ darum geht, rechtzeitig neue Megatrends im Technologiebereich zu erkennen und zuzuschlagen.

„Derzeit verlaufen die Grenzen zwischen Business Angels, VC Fonds und Corporates noch sehr strikt. Dabei sollte es unser Ziel sein, gemeinsam Innovationen zu fördern.“

Exklusive Pitch-Runde „Startups on Speed“

Zum Co-Investing anregen soll auch der Programmpunkt „Startups on Speed“. Hier haben ausgewählte Top-Startups aus dem CEE-Raum die Möglichkeit, die anwesenden InvestorInnen mit ihren Ideen zu begeistern. Dabei bekommt jedes Startup fünf Fragen gestellt und muss in fünf prägnanten Antworten auf der Bühne überzeugen.

Hard Facts zum Investors Day

Datum: Mittwoch, 31.05.2017
Zeit: 14:00 Uhr
Location: Sky Lounge der Universität Wien, Oskar Morgenstern Platz 1, 1090 Wien
Anmeldung: http://bit.ly/2qwkGoO
Weitere Informationen unter www.aaia.at

T-Mobile: Abendveranstaltung mit ausgewählten Gästen

Die aaia, T-Mobile Austria und hub:raum, der Inkubator der Deutschen Telekom, laden unter dem Motto „Win with partners“ zur 1. Wiener Investors Night. Zum Auftakt des diesjährigen Pioneers Festivals erwartet die Gäste ein vergnüglicher Abend mit kühlen Drinks und leckereren Snacks. Das Event verspricht erstklassiges Networking mit ausgewählten Business Angels, VCs, industriellen Investoren und Maria Zesch, Geschäftsführerin von T-Mobile.

Datum: Mittwoch, 31.5.2017
Zeit: 18.00 Uhr
Location: The Krypt, Wasagasse 17, 1090 Wien
Gästeliste: Nur auf persönliche Einladung, gerne mit Begleitung

Über die aaia

Die Austrian Angel Investors Association – kurz aaia – ist das private high-level Netzwerk von erfolgreichen Unternehmern, Investoren und Corporates in Österreich. Als Non-Profit Organisation verfolgt die aaia die Vision, die Investitionskultur in Österreich durch gezielte Maßnahmen nachhaltig zu fördern und den Wirtschaftsstandort langfristig zu stärken. Mit starken Partnern schärft das Netzwerk das Bewusstsein für alternative Investments und vernetzt erfahrene Investoren mit jenen Menschen, die es werden wollen.

HIER gehts zur AAIA

Deine ungelesenen Artikel:
13.10.2026

Codesphere: die europäische Hyperscaler-Alternative ohne eigene Rechenzentren

Mit Codesphere baut Elias Schneider in Deutschland einen virtuellen Cloud-Provider und kann bereits große Regierungsaufträge vorweisen. Im brutkasten-Talk sprach er über sein Scaleup, digitale Souveränität, den Staat als Kunden und Hemmschuhe für europäische Scaleups.
/artikel/codesphere-die-europaeische-hyperscaler-alternative-ohne-eigene-rechenzentren
13.10.2026

Codesphere: die europäische Hyperscaler-Alternative ohne eigene Rechenzentren

Mit Codesphere baut Elias Schneider in Deutschland einen virtuellen Cloud-Provider und kann bereits große Regierungsaufträge vorweisen. Im brutkasten-Talk sprach er über sein Scaleup, digitale Souveränität, den Staat als Kunden und Hemmschuhe für europäische Scaleups.
/artikel/codesphere-die-europaeische-hyperscaler-alternative-ohne-eigene-rechenzentren
Codesphere-Gründer Elias Schneider | (c) brutkasten / Dervisevic
Codesphere-Gründer Elias Schneider | (c) brutkasten / Dervisevic

„Es hat sich noch nie so echt angefühlt, wirklich eine Alternative zu den US-Hyperscalern bauen zu können”, sagt Elias Schneider, Gründer und CEO von Codesphere, im brutkasten-Talk über die aktuelle Dynamik auf dem europäischen Cloud-Markt. Das deutsche Scaleup will mit seinem Modell den großen US-Anbietern die Stirn bieten.

Deutsche Regierungsinstitutionen als Referenzkunden

„Wir bauen einen virtuellen Cloud-Provider, also nicht den gesamten Stack eines Hyperscalers mit Rechenzentren und Servern, sondern quasi nur die Software“, erklärt Schneider. Damit konnte man bereits denkbar namhafte Kunden gewinnen: Das System kommt etwa in unterschiedlichen souveränen Plattformen der deutschen Bundesregierung zum Einsatz. Über das Plattform-Modell funktioniere das Angebot wie ein App-Store für jegliche Infrastruktur, sagt der Gründer. Damit könne Software beschleunigt beschafft und im kritischen Infrastrukturmarkt betrieben werden.

Dass Codesphere als europäischer Technologieanbieter auch im direkten Wettbewerb mit etablierten US-Konzernen bestehen kann, erläutert Schneider an einer kürzlich erfolgten Großausschreibung: „Wir haben gemeinsam mit der Schwarz-Gruppe, der Telekom und anderen Partnern eine Ausschreibung für die KI-Plattform der deutschen Bundesregierung im Wert von 250 Millionen Euro gewonnen – und das auch gegen Google.“ Die zuletzt gewonnenen Rahmenverträge des Unternehmens beliefen sich auf ein Gesamtvolumen von mehr als 500 Millionen Euro. „Das eigentliche Hauptargument, heute keine europäischen Lösungen zu kaufen, ist, dass sie nicht so viele Managed Services anbieten können wie die US-Hyperscaler. Dieses Bundle aufzubrechen, geht nur mit starken Partnerschaften in Europa und wenn wir es schaffen, dass man alles zusammen macht.“

“Einer unserer größten Skalierungs-Blocker”

Die Motivation für die Nutzung souveräner Plattformen begründet Schneider mit zentralen Sicherheits- und Wirtschaftsfragen. „Es geht einmal um Autonomie und darum, dass die Infrastruktur der kritischen Infrastruktur dem Bund gehört und man nicht von US-Lösungen abgeklemmt werden kann.“ Gleichzeitig schränke die Aufsplitterung des europäischen Marktes das Wachstum heimischer Unternehmen bisher stark ein. In den USA existierten einheitliche politische Interessen und dieselbe Regulatorik für einen riesigen Markt. In Europa gebe es hingegen pro Land, Bundesland und Sektor unterschiedliche politische Interessen sowie abweichende Regeln. „Das ist einer unserer größten Skalierungs-Blocker, weil wir in Europa keinen Markt haben, der groß genug ist, um Unternehmen zu bauen, die 100 oder 1.000 Milliarden wert sind. Und das liegt daran, dass wir zu wenig miteinander arbeiten.“

Elias Schneider (r.) im brutkasten-Studio mit Dejan Jovicevic | (c) brutkasten / Dervisevic

Um diese Hürden zu überwinden, spiele die öffentliche Hand als Auftraggeber eine Schlüsselrolle. Vor der veränderten geopolitischen Lage habe sich Codesphere zunächst auf regulatorisch anspruchsvolle Nischen und die kritische Infrastruktur fokussiert – wie etwa beim Gefängnis-Telefoniedienstleister Lawful Intercept oder der Staatsbank Baden-Württemberg. „Bei der kritischen Infrastruktur konnten Kunden aus regulatorischen Gründen nicht mit US-Anbietern arbeiten, weil es zu unflexibel war.“ Als sich die geopolitische Lage drehte und der Wandel einsetzte, profitierte Codesphere davon, dass das eigene Produkt diese strengen Sicherheitsstandards und Zertifizierungen aus den Nischenprojekten bereits erfüllte und gehärtet war.

Er wünsche sich, dass der Staat jungen Unternehmen frühzeitig als verlässlicher Ankerkunde zur Seite stehe, sagt Schneider. „Der Staat kann sehr helfen, gerade bei frühphasigen Startups, um die Sicherheit aufzubauen, dass das Startup nicht in sechs Monaten pleite ist. Es braucht keine Förderungen, sondern echte Aufträge, die dazu führen, dass man die Referenz hat, um den Rest der kritischen Infrastruktur zu gewinnen.“

“Sollten Importweltmeister von europäischen Lösungen werden”

Kritisch bewertet Schneider die europäische Neigung, digitale Souveränität primär über Regulierungen und Risikovermeidung zu definieren. „Wir denken viel zu viel darüber nach, was schiefgehen könnte, wenn wir in moderne Technologie investieren. Unsere Währung ist viel zu sehr Blame und wir haben viel zu viel Angst, etwas falsch zu machen.“ Anstatt sich lediglich auf Anwendungsschichten oder Regularien wie die DSGVO zu beschränken, müsse Europa mutig in Kerntechnologien wie Cloud-Infrastrukturen, Kernfusion oder eigene KI-Modelle investieren.

Schneider erzählt eine Anekdote: Auf einer Konferenz habe eine Meta-Vertreterin gefordert, Europa solle bloß „Adoption-Weltmeister“ werden, worauf sein Chief of Staff sarkastisch gefragt habe, ob man stattdessen “Importweltmeister” werden wolle. Schneider warnt davor, sich mit einer reinen Konsumentenrolle abzufinden: „Ich glaube schon, dass Deutschland Importweltmeister werden sollte, allerdings von europäischen Lösungen.“ Dafür müsse ein offener Binnenmarkt geschaffen werden, damit globale Player entstehen können.

Von den USA zurück nach Europa

Seinen Firmensitz verlegte Codesphere über einen sogenannten Reverse Flip bewusst von den USA als Europäische Aktiengesellschaft nach Europa zurück – vor allem, weil Schneider durch die geopolitische Wende im europäischen Staats- und Sicherheitssektor eine enorme Marktchance sah. Unabhängig davon bleibe der Kapitalmarkt ein Nadelöhr für das Wachstum europäischer Scaleups. Dabei konnte Codesphere selbst bisher rund 40 Millionen Euro an Gesamtkapital aufnehmen – darunter knapp 30 Millionen Euro in einer Series-A-Finanzierungsrunde unter Führung des Investors Creandum.

Dennoch bestehe beim Thema Wachstumskapital in Europa weiterhin Nachholbedarf: „Wir haben wahrscheinlich ungefähr zehn große europäische Wachstumsinvestoren – das ist schlichtweg zu wenig, um als Gründer echten Wettbewerb in den Verhandlungen zu haben.“ Zwar sei es vorübergehend akzeptabel, internationales Kapital ohne Kontrollrechte zu nutzen, doch brauche Europa nachhaltige eigene Strukturen. „Wir brauchen unbedingt einen europäischen Kapitalmarkt, und zwar so schnell es geht. Wir müssen dahin kommen, dass wir einen Börsengang mit einem attraktiven Bewertungsmultiple machen können, was die Börse in Frankfurt heute nicht bietet.“

Trotz der Herausforderungen blickt Schneider aber optimistisch auf die Zukunft des Standorts. Durch grenzüberschreitende Kooperationen und gemeinsame Beschaffung lasse sich das vorhandene Talent in Europa erfolgreich nutzen. „Wir müssen mehr zusammenarbeiten, uns mehr gegenseitig unterstützen, mehr voneinander einkaufen – sowohl politisch als auch in der Industrie.“ Wenn die Politik helfe, Barrieren abzubauen und grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten, könnten in Europa auch echte globale Player skalieren.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

aaia Investors Day 2017 – Mehr Menschen für Investments begeistern

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aaia Investors Day 2017 – Mehr Menschen für Investments begeistern

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aaia Investors Day 2017 – Mehr Menschen für Investments begeistern

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aaia Investors Day 2017 – Mehr Menschen für Investments begeistern

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aaia Investors Day 2017 – Mehr Menschen für Investments begeistern

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aaia Investors Day 2017 – Mehr Menschen für Investments begeistern

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aaia Investors Day 2017 – Mehr Menschen für Investments begeistern

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aaia Investors Day 2017 – Mehr Menschen für Investments begeistern

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

aaia Investors Day 2017 – Mehr Menschen für Investments begeistern