22.04.2018

A1 feiert Esports-Finale am 4GAMECHANGERS Festival

Im Jänner 2018 gestartet, feierte A1 am vergangenen Samstag eindrucksvoll ihre Finalspiele der A1 Esports League Austria am 4GAMECHANGERS Festival. Esports ist in Österreich tatsächlich angekommen.
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A1 eSports
(c) A1: Die Sieger

Es war ein Wagnis, im Jahr 2017 mit der A1 eSports League Austria eine eigene Esport-Liga anzukündigen. Noch gab es wenig Commitment von heimischen Firmen in den Esports, ein Electronic Esports Festival oder ein Red Bull pLANet one waren noch nicht angekündigt. Aber wer, wenn nicht eines von den großen österreichischen Digital-Unternehmen konnte diesen Schritt wagen?

+++Red Bull kündigt Esports-Event „Red Bull pLANet one“ an +++

Die A1 Esports League Austria holte sich im ersten Step als internationalen Partner die ESL mit ins Boot. Damit waren die professionellen Rahmenbedingungen für ein Esport-Event gegeben. Im am meist gespielten Game der Welt, League of Legends, spielte man eine österreichische Qualifikation, die am Ende die acht besten Teams in einer Liga antreten ließ. In Project Cars 2, einer bekannten Rennsimulation, einigte man sich mit Entwickler und Publisher sogar darauf, einen Europa Cup in Wien auszuspielen.

Ein großes Finale für die A1 eSports League

Am 20. April feierte man dann das große Finale der beiden Spiele am letzten Tag des 4GAMECHANGERS Festival. Spannende Spiele, ein begeistertes Publikum und ein pompöser Rahmen waren ein würdiges Finale für viele Monate Esports-Aufschwung in Österreich. Mittlerweile haben drei LoL-Teams eigene Sponsoren, z.B. willhaben, und Firmen wie Samsung, techbold oder hitech verstärken ihr Engagement in Sachen Esports in Form von Event-Partnerships.

Großes Investment

A1 hat sicher viel in diese Saison investiert. Nach dem Finale wird man Resümee ziehen. Zuschauerzahlen, Impact, Berichterstattung, bevor man über eine mögliche zweite Saison nachdenken wird. Oder ist es schon entschieden? Fakt ist, dass es nicht mehr allein bei A1 liegt, ob Esports in Österreich weitergeführt wird. Auch Konkurrent T-Mobile will sich künftig stärker in Szene setzen.

Dennoch hoffen natürlich alle im heimischen Esports, dass der Branchenriese das Angefangene fortführt. Es wäre ein starkes Zeichen, auch weil man in den letzten Monaten viel aufgebaut hat. Allein das Finale hatte so viel internationales Esports-Flair, dass es dem Esports-Boom gegenüber fast unverantwortlich wäre, jetzt nicht weiterzumachen.

⇒ Zur Page der A1-Liga

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Biogena-CEO Albert Schmidbauer beim traditionellen Läuten der Börsenglocke | © Wiener Börse AG/APA-Fotoservice/Arman Rastegar
Biogena-CEO Albert Schmidbauer beim traditionellen Läuten der Börsenglocke | © Wiener Börse AG/APA-Fotoservice/Arman Rastegar

Bereits im Juli hatte das Salzburger Unternehmen Biogena rund um Gründer Albert Schmidbauer seinen Börsengang angekündigt, wie brutkasten berichtete. Heute erfolgte das Listing im Direct Market Plus, also im KMU-Segment der Wiener Börse. Gelistet wurde mit der Biogena Good Vibes AG die oberste Holding der Unternehmensgruppe. Wenige Stunden nach Handelsstart lag die Marktkapitalisierung bei knapp über 480 Millionen Euro.

Zwei AGs sollen perspektivisch verschmolzen werden

Bereits seit 2020 ist mit der Beteiligungsgesellschaft Biogena Group Invest AG ein anderer Teil der Unternehmensgruppe dort gelistet. „Perspektivisch sollen die Strukturen zusammengeführt werden; eine Verschmelzung der Biogena Group Invest AG mit der Biogena Good Vibes AG wird derzeit geprüft“, heißt es dazu in einer Aussendung zum heutigen Börsenstart.

Wachstum auf 500 Mio. Euro Umsatz bis 2030 geplant

Die Biogena Group verfolgt einen ambitionierten Wachstumskurs, wie CEO Schmidbauer auch im Juli gegenüber brutkasten darlegte. Bis 2030 will man den Konzernumsatz von zuletzt 156,65 Millionen Euro auf rund 500 Millionen Euro steigern.

„Die bestehenden Fertigungskapazitäten in Koppl und am neuen Spezialproduktionsstandort Liefering reichen bereits für rund 500 Millionen Euro Umsatz. Die Anlage ist aktuell zu weniger als 25 Prozent ausgelastet. Das heißt: Ein wesentlicher Teil der industriellen Basis für das geplante Wachstum ist bereits vorhanden und muss nicht erst vollständig neu aufgebaut werden“, so Schmidbauer damals.

„Zugang zum Kapitalmarkt eröffnet uns neue Möglichkeiten“

Anlässlich des heutigen Börsenstarts kommentiert der CEO: „Biogena ist aus der Überzeugung entstanden, Gesundheit neu und ganzheitlich zu denken – und aus diesem Anspruch ist über die Jahre eine Unternehmensgruppe mit internationaler Perspektive gewachsen.“ Die Notierung sei „weit mehr als ein finanzieller Meilenstein“, sie sei „der nächste konsequente Schritt“ in der Entwicklung.

„Der Zugang zum Kapitalmarkt eröffnet uns neue Möglichkeiten, unsere Ideen schneller in die Welt zu bringen, international weiter zu wachsen und Biogena langfristig als starke österreichische Gesundheitsmarke zu positionieren“, so Schmidbauer

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