04.03.2026
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A1 AI Award: Österreichs beste B2B-KI-Lösungen gesucht

Der neue A1 AI Award soll vertrauenswürdige und souveräne KI-Anwendungen aus Österreich auf die große Bühne holen. Ab dem 4. März können marktreife B2B-Lösungen eingereicht werden. Dem Siegerprojekt winken 50.000 Euro in Form von Cloud-Credits für die europäischen Exoscale-Plattform.
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(c) Brand Hero

Künstliche Intelligenz ist längst ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Doch um KI-Technologien in Unternehmen sicher einzusetzen, steigen die Anforderungen an Transparenz, Datenschutz und Datenhoheit rasant. Genau hier setzt der neue A1 AI Award an: in Kooperation mit AI Austria soll die Initiative zeigen, dass moderne KI-Lösungen nicht nur leistungsfähig, sondern auch DSGVO-konform und erklärbar („Explainable AI“) sein können.

Gemeinsam mit Exoscale von A1 wird gezielt ein leistungsfähiges Ökosystem aufgebaut, das die digitale Souveränität Österreichs stärkt, indem Partnerlösungen auf einer sicheren, europäischen Cloud-Architektur betrieben werden. Dabei sollen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Startups unterstützt werden, marktreife KI‑Anwendungen zu entwickeln und erfolgreich in den Markt zu bringen.

Marktreife KI-Lösungen gesucht

Der Award richtet sich an das gesamte Innovations-Ökosystem: von Startups und jungen Gründungsteams über etablierte KMU und Corporates bis hin zu Forschungseinrichtungen, Universitäten, Fachhochschulen und Behörden.

Die wichtigste Voraussetzung für die Teilnahme: Gesucht werden funktionierende, marktreife KI-Anwendungen mit einem klaren Kundennutzen, die in B2B-Branchen wie Industrie, Gesundheit, Finanzen, Bildung oder der öffentlichen Verwaltung einen nachhaltigen Mehrwert schaffen.

Starke Stimmen für den heimischen KI-Standort

Martin Resel, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von A1, betont die Vision hinter dem Award: „Europa braucht starke und mutige KI‑Innovationen. Lösungen, die Vertrauen schaffen. Dafür steht A1. Gemeinsam mit AI Austria starten wir deshalb den AI Award 2026. Zeigt uns eure KI-Lösungen, die heute schon einsatzbereit für Österreichs Unternehmen sind. Gestalten wir vertrauenswürdige KI – für unser Land und für die Zukunft.“

Martin Resel, stv. Vorstandsvorsitzender von A1 | (c) A1

Auch Clemens Wasner, Vorsitzender von AI Austria und Teil der Experten-Jury, sieht in dem Award einen wichtigen Hebel für den Standort: „Im internationalen Wettbewerb punktet Österreich im Bereich Künstliche Intelligenz nicht durch schiere Größe, sondern durch Qualität: exzellente Forschung, starke industrielle Anwendung und ein wachsendes Ökosystem, das Innovation rasch in die Praxis bringt. Initiativen wie diese leisten einen wesentlichen Beitrag, indem sie Sichtbarkeit schaffen, Exzellenz auszeichnen und die Weiterentwicklung dieses Ökosystems gezielt fördern.“

Clemens Wasner, Vorsitzender von AI Austria | (c) AI Austria

Der Weg zum Pitch: Timeline & Jury

Die Einreichphase für den A1 AI Award beginnt am 4. März. Bewertet werden die Projekte von einer hochkarätigen Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien, in der unter anderem die KI-Strategin und Investorin Lisa Höllbacher vertreten ist.

Der Höhepunkt des Wettbewerbs findet am 20. Mai statt: Die besten Projekte haben die Chance, ihre Innovationen in Form von drei Live-Pitches auf dem A1 Business Forum 2026 vor der Fachjury und einem breiten Publikum zu präsentieren. Dem Sieger winken 50.000 Euro in Form von Credits für die Exoscale-Cloud-Plattform, um die eigene Lösung technologisch auf das nächste Level zu skalieren.

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Links Mitgründer von NXAI Sepp Hochreiter und Mitte rechts CEO von Neura Robotics David Reger | (c) Neura Robotics / NXAI

„Ein Roboter, der im Alltag und in der Industrie wirklich hilft, muss sich erinnern“, sagt David Reger, Gründer und CEO von Neura Robotics. Daher arbeitet sein Unternehmen mit dem Linzer Startup NXAI an der Merkfähigkeit von Robotern. „Gedächtnis und Erfahrungen sind die Voraussetzungen für Roboter, Aufgaben über viele Schritte zuverlässig zu lösen“, ergänzt Sepp Hochreiter, Gründer von NXAI.

Die Grundlage bietet Neura Robotics mit einem multimodalen Foundation-Modell, das Funktionen wie 3D-Sehen, Tastsinn und Audio mit einer Gedächtnisfunktion verbindet. Der Physical-AI-Stack von Neura Robotics wird mit einem xLSTM von NXAI, also einem künstlichen neuronalen Netz, verbunden. „xLSTM ist dafür gebaut, ist schnell, speichereffizient und kann den Zustand über lange Sequenzen halten“, sagt Hochreiter.

NXAI plant, ein eigenes Modell auf Basis der xLSTM-Architektur auf Neura Robotics‘ hauseigener Neuraverse-Plattform bereitzustellen. „Mit dem Neuraverse schaffen wir die Plattform, auf der auch andere starke KI-Ansätze ihren Weg in Roboter finden“, erklärt Reger.

Gesteigerte Effizienz

Ein Roboter arbeitet in Schleifen und verarbeitet permanent Wahrnehmungen, Entscheidungen und Handlungen. Laut Neura Robotics braucht er dafür Gedächtnis auf zwei Ebenen: das Arbeitsgedächtnis und das episodische Gedächtnis. Ein Roboter, der einen Prozess wiederholt ausgeführt hat, soll bei derselben Situation auf frühere Erfahrungen zurückgreifen können und so aus der Erfahrung handeln.

Die Roboter der Zukunft

Langfristig möchten die beiden Firmen, dass Roboter nicht nur einzelne Fähigkeiten ausführen, sondern über die Zeit Erfahrung aufbauen. Fähigkeiten, die Roboter aus der Interaktion mit der realen Welt lernen, sollen verbessert und auf andere Maschinen und Umgebungen übertragen werden.

From Science to Business

NXAI, gegründet vor drei Jahren, ist ein Deep-Tech-Unternehmen mit Sitz in Linz, das Lösungen für industrielle Anwendungen entwickelt. Die Firma versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie. So möchte sie die eigene KI-Forschung in marktreife Produkte überführen. Im Mittelpunkt der Forschung stehen xLSTM-Modelle in den Bereichen Time Series und Robotics.

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