04.11.2015

7 Tools, die das Startup-Leben leichter machen

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Ein Unternehmen zu gründen und auf Erfolgskurs zu lenken ist ein 24/7-Job. Neben dem Dasein als innovativer Held, muss sich der Gründer auch noch mit Trivialitäten wie Organisation, Verwaltung und (Selbst-)Management herumschlagen. Oft bleibt dann kaum Zeit, einfach mal genial zu sein. Zum Glück gibt es eine Menge anderer Startups, die diese Not erkannt haben und digitale Helfer entwickelt haben. Diese sieben finden wir unverzichtbar:

  1. Slack
    Slack ist genau die richtige App, wenn man rasch und unkompliziert mit verschiedenen Teams zu unterschiedlichen Themen kommunizieren will. Neben klassischem Messaging, können Dateien aller Art hochgeladen und besprochen werden. Die App ist für alle Plattformen verfügbar.
  2. Evernote, Dropbox oder Quip
    Evernote und Dropbox sind zwei Klassiker, wenn es darum geht, Texte und Dateien alleine oder gemeinsam zu verwalten und zu bearbeiten. Eine sehr gute Alternative ist das neue Tool Quip, das ähnlich funktioniert wie Google Docs, aber für die Bearbeitung und Verwaltung von Dokumenten in Teams noch übersichtlicher und kompakter ist.
  3. Wunderlist
    Wunderlist ist nach wie vor eine der besten Todo-Listen-Apps. Wer es gerne noch ein bisschen simpler hat, der kann sich …
  4. WorkFlowy
    … ansehen. Das Tool besteht aus einer simplen Liste, deren Punkte erweiterbar sind – es handelt sich also qusi um eine verschachtelte To-Do-Liste, die richtig genutzt fähig ist, selbst komplizierte Projekte abzubilden.
  5. Feedly
    Feedly ist seit dem Aus des Google Readers der schlankeste RSS-Feed-Reader. Eine relativ neue Funktion macht ihn besonders interessant: Man kann Sammlungen mit anderen Nutzern gemeinsam verwalten – dadurch kann ein für ein Team maßgeschneiderter Nachrichten-Feed erstellt werden.
  6. Pushbullet
    Pushbullet verbindet Smartphone und Desktop und erlaubt nicht nur das rasche Hin-und-Her-Senden von Bilder, Dateien und Texten, sondern lässt auch Links auf die jeweils andere Plattform senden, auf der die Website automatisch geöffnet wird. Die App ermöglicht außerdem, SMS direkt am Desktop zu versenden, wenn das Smartphone im selben WLAN-Netz ist.
  7. Trello
    Trello hilft vielen Startups beim Projektmanagement und funktioniert ein bisschen wie eine umfangreiche, strukturierte, gemeinsam verwaltete To-Do-Liste mit Anhängen, die mit Deadlines versehen wird.
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Manufactor: Wiener Startup Viewpointsystem und OÖ-Anlagenbauer Fill Teil von großem EU-Industrie-Projekt

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Die Eye-Tracking-Brille von Viewpointsystem kommt im Rahmen des EU-Projekts Manufactor in der Industrie zum Einsatz | (c) viewpointsystem
Die Eye-Tracking-Brille von Viewpointsystem kommt im Rahmen des EU-Projekts Manufactor in der Industrie zum Einsatz | (c) viewpointsystem

Einarbeitungszeiten um mehr als 35 Prozent und Fertigungsfehler um 20 Prozent reduzieren; gleichzeitig das Vertrauen der Mitarbeitenden in die eigenen Fähigkeiten um mehr als 20 Prozent steigern und die körperliche und mentale Belastung senken – das sind die ambitionierten Ziele des Projekts Manufactor.

Mit sechs Millionen Euro von Horizon Europe gefördert

14 Partner aus zehn EU-Ländern sind daran beteiligt, darunter Universitäten wie TU Darmstadt (Deutschland) und Universität Uppsala (Schweden), Industriebetriebe wie Hitachi Energy Sweden und Volkswagen Autoeuropa (Portugal) und Startups wie u-sense.it (Italien) und Viscando (Schweden). Mit dem oberösterreichischen Maschinenbauer Fill und dem Wiener Datenbrillen-Startup Viewpointsystem sind auch zwei österreichische Unternehmen bei dem im Rahmen von Horizon Europe mit sechs Millionen Euro geförderten EU-Projekt dabei.

Zusammenführung mehrerer Technologien

Um die zuvor genannten Ziele zu erreichen, sollen im Rahmen des auf drei Jahre angesetzten Forschungs- und Entwicklungsprojekts mehrere Technologien zusammengeführt werden und ein validierter Prototyp entstehen: tragbare Sensoren, XR-Brillen, Eye Tracking, 3D-Bildsensoren, KI-Agenten und Human Digital Twins. „Zusammen liefern sie Informationen über die körperliche und kognitive Situation der Mitarbeitenden und ermöglichen eine situationsgerechte Unterstützung direkt am Arbeitsplatz. Im Mittelpunkt stehen dabei der Mensch und die Frage, wie Technologie ihn bei seiner Arbeit bestmöglich unterstützen kann“, heißt es von Projektpartner Viewpointsystem in einer Aussendung.

Vom Eye-Tracking zum „Human Digital Twin“

Das Wiener Startup steuert als einer von vier zentralen Technologiepartnern eine Weiterentwicklung seiner Eye-Tracking-Brille bei. Die Eye-Tracking- und Kameradaten der Brille sollen im Projektverlauf mit weiteren Sensordaten zusammengeführt werden. Daraus soll ein Echtzeitbild der körperlichen und kognitiven Situation von Mitarbeitenden, also ein sogenannter „Human Digital Twin“ entstehen. KI-Agenten sollen diese Informationen dann nutzen, um die Unterstützung an die jeweilige Situation anzupassen, etwa durch Audioanweisungen oder direkt in der XR-Brille eingeblendete Informationen.

„KI kann ihre Unterstützung an die Person und die jeweilige Situation anpassen“

„Wirklich adaptive Unterstützung beginnt damit, den Menschen hinter der Aufgabe zu verstehen. Eye Tracking gibt uns in Echtzeit Aufschluss über die Aufmerksamkeit und kognitive Belastung eines Menschen“, erklärt Frank Linsenmaier, CTO von Viewpointsystem. „Auf dieser Grundlage kann KI ihre Unterstützung an die Person und die jeweilige Situation anpassen und damit über eine reine Automatisierung von Assistenz hinausgehen.“

Test in der Next World Factory von Fill

Getestet wird das unter anderem bei Industriepartner Fill, konkret im firmeneigenen Ausbildungs- und Lernzentrum Next World Factory. Im Projekt soll untersucht werden, wie adaptive, KI-gestützte Assistenz den Kompetenzerwerb beschleunigen und die sichere Anwendung im Arbeitsalltag unterstützen kann. Martin Muik, Forschung und Entwicklung bei Fill, nennt auch den Fachkräftemangel als Grund für das Projekt. „Mit Manufactor wollen wir erproben, wie intelligente Assistenz das Lernen individueller, effizienter und motivierender gestalten und Menschen dabei unterstützen kann, ihr Potenzial bestmöglich zu entfalten.“

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