07.01.2015

7 Fakten über LinkedIn: Anleitung zum Profi-Netzwerker

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(c) LinkedIn: Die moderne Visitenkarte in einem digitalen Zeitalter.

LinkedIn zählt neben Xing zu den wichtigsten und größten Businessnetzwerken weltweit. Bei über 313 Millionen Nutzern, verwundert es kaum, dass es für viele herkömmliche Formen des Netzwerkens ersetzt.

LinkedIn wird vielseitig genutzt

Interessant ist das Netzwerk für die Jobsuche, um Feedback oder Erfahrungsberichte einzuholen und als „digitale Visitenkarte“ – immerhin kann man sein Curriculum Vitae öffentlich darlegen. Darum ist es auch besonders wichtig, ein paar Regeln auf der Plattform zu beachten.

1. Vorsicht bei ungewünschten Kontaktanfragen

Es wäre ein Irrglaube anzunehmen, das Netzwerk vergrößere sich umso schneller, wenn man wahllos Einladungen an eine große Anzahl anderer Nutzer sendet. Vor allem neue Nutzer neigen in ihrer anfänglichen Euphorie dazu, sich mit Leuten zu verknüpfen, die sie noch nie getroffen haben. Einige mögen sich über eine solche Anfrage freuen, viele allerdings sehen dies als Eingriff in ihre Privatsphäre an.

Daher: Den Fokus auf Leute legen, die man tatsächlich bereits kennen gelernt hat. Wichtig ist auch, den potentiellen Kontakt wissen zu lassen, wie man auf ihn gekommen ist und wieso man sich mit ihm verknüpfen möchte.

2. Der erste Eindruck zählt!

Das Profil ist die Visitenkarte des Nutzers. LinkedIn User beurteilen nach dem Informationsgehalt des jeweiligen Profils. Immerhin sieht dieses ein neuer Kontakt als erstes und, sofern noch kein persönliches Treffen stattgefunden hat, gilt hier ebenfalls: Der erste Eindruck zählt!

Mehrere Regeln sind einzuhalten, um ein gutes Profil zu erstellen:

  • Personalisierte Profil-URL statt chaotischer Aneinanderreihung von Buchstaben und Zahlen
  • Professionelles Profilfoto
  • Ausführliche Auflistung aller interessanten, beruflichen Stationen (ohne langatmig oder überheblich zu wirken)
  • Persönliche Empfehlungen

3. Identität aufbauen

Die Identität, das, was einen auszeichnet, sollte man wie eine professionelle Marke vermarkten. Da die Kommunikation auf LinkedIn mit Usern unterschiedlicher Netzwerke stattfindet, muss darauf geachtet werden, dass man als „Marke“ konsistent bleibt: Das Bild, das man von sich selbst zeichnet, die Persönlichkeit und die Sprache, sollten keine groben Abweichungen aufweisen.

Verknüpfungen des LinkedIn-Profils mit anderen sozialen Netzwerken sind vorteilhaft. Allerdings, zu persönliche oder emotionale Statusupdates haben auf dem beruflichen Netzwerk nichts zu suchen.

Die Identität, das, was einen auch online auszeichnet, sollte man wie eine professionelle Marke vermarkten.

 4. Kein Spam, keine Werbung

Die meisten User auf LinkedIn lehnen Werbungen strikt ab. Daher sollte man von Produktwerbungen, die man ungefiltert ans gesamte Netzwerk schickt, absehen. Die Zurückweisung kann so weit gehen, dass sich Kontakte aus dem beruflichen Netzwerk lösen.

Umso wichtiger ist es, personalisierte Nachrichten, Statusupdates und Kommentare zu verfassen. Es gilt, eine Identität auch auf LinkedIn aufzubauen und zu festigen.

 

5. Die persönliche Note

Wie auch im echten Leben: Kontakte sollten regelmäßig gepflegt werden. Dies beginnt bereits mit einer personalisierten Nachricht bei der Kontaktanfrage (statt der üblichen Standardanfrage). An Geburtstagen, Jubiläen oder neuen Job-Ankündigungen, sollte man eine nette Gratulationsnachricht schreiben. Es gilt jede Möglichkeit wahrzunehmen, um persönlich Kontakt aufzunehmen oder die Beziehung zu vertiefen – ohne dabei aufdringlich zu wirken.

6. Gruppenpower

Über LinkedIn-Gruppen ist es möglich, eine breite Audienz zu erreichen und sein Netzwerk zu vergrößern. Darum sollte man sich nicht auf Statusupdates und Netzwerken innerhalb der eigenen Kontakte beschränken, sondern auch außerhalb des bereits aufgebauten Umfelds aktiv werden. Man sollte sich allerdings zuerst über die Regeln einer Gruppe informieren, bevor man in Diskussionen hineinplatzt.

Der Vorteil von Gruppen ist, dass man schneller persönlichen Kontakt über Gespräche aufbauen und damit sein Netzwerk auf einfache Weise erweitern kann.

7. Persönlicher Kontakt bleibt wichtig

Zwischenmenschliche Kontakte können nicht ausschließlich über Online-Plattformen ablaufen. Wenngleich die digitale Welt die Möglichkeit bietet, Verbindungen neu zu schließen und bereits bestehende Kontakte zu pflegen, sorgen erst persönliche Treffen für eine weitere Vertiefung. Wenn es geografisch möglich ist, sollte man sich daher auch in der realen Welt verabreden.

 

Werden diese sieben Regeln beachtet, steht einem erfolgreichen Netzwerken nichts mehr im Weg. Somit ist LinkedIn ein geeigneter Weg, sein berufliches Netzwerk auszubauen. Nicht vergessen: Auch im Netz gilt, sich selbst treu zu bleiben!

 

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© brutkasten

Wer Blockchain hört, denkt oft noch immer an Kryptowährungen, Kursentwicklungen und die Spekulationsexzesse der vergangenen Jahre. Dieses Bild greift jedoch zunehmend zu kurz. Nach zwei Tagen beim Proof of Talk in Paris, einem der relevantesten europäischen Treffen für Web3, digitale Assets und Finanzinnovation, ist mein Eindruck vor allem einer: Die Diskussion hat sich fundamental verändert.

Bemerkenswert war dabei weniger die Technologie selbst als die Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Neben Gründer:innen und Technologieunternehmen waren Banken, Asset Manager, institutionelle Investoren, Zahlungsdienstleister und Regulatoren präsent. Viele der Gespräche drehten sich nicht mehr um die Frage, ob Blockchain-Technologien künftig eine Rolle spielen werden, sondern darum, wo und wie sie konkret eingesetzt werden können. Die Debatte hat die Nische verlassen und ist in der Mitte des Finanzsystems angekommen.

Genau darin liegt auch die eigentliche Relevanz der Entwicklung. Im Kern geht es längst nicht mehr um Kryptowährungen. Es geht um die Infrastruktur der Finanzwelt von morgen. Diskutiert wurden Themen wie Tokenisierung, Stablecoins, digitale Identitäten, neue Kapitalmarktmodelle und die Frage, wie Finanztransaktionen künftig abgewickelt werden. Viele dieser Entwicklungen stehen noch am Anfang. Dennoch entsteht zunehmend der Eindruck, dass sich hier grundlegende Bausteine einer neuen Finanzarchitektur herausbilden.

Besonders häufig fiel in Paris das Schlagwort Tokenisierung. Die dahinterstehende Idee ist, reale Vermögenswerte digital abzubilden und damit einfacher handelbar, teilbar und zugänglich zu machen. Befürworter sehen darin die Chance auf effizientere Kapitalmärkte und einen leichteren Zugang zu Investitionen. Ob sich diese Vision in vollem Umfang verwirklichen wird, bleibt abzuwarten. Unübersehbar ist jedoch, dass erhebliche Ressourcen und Aufmerksamkeit in diese Richtung fließen.

Für Europa stellt sich dabei eine weit größere Frage als jene nach einzelnen Technologien oder Geschäftsmodellen, nämlich die Wettbewerbsfähigkeit. In den vergangenen Jahren wurde intensiv darüber diskutiert, wie Europa bei künstlicher Intelligenz, Cloud-Infrastruktur oder Halbleitern eine stärkere Rolle einnehmen kann. Weniger Aufmerksamkeit erhält bislang die Frage, wer die Finanzinfrastruktur des digitalen Zeitalters gestaltet.

Dabei sind die Parallelen offensichtlich. Wer die Standards definiert, die Plattformen betreibt und die Infrastruktur kontrolliert, verfügt über einen erheblichen strategischen Vorteil. Wenn Europa digitale Souveränität ernst meint, sollte diese Debatte daher nicht bei KI oder Cloud-Lösungen enden. Sie muss auch den Finanzsektor umfassen.

Die Voraussetzungen dafür wären grundsätzlich vorhanden. Europa verfügt über starke Universitäten, technologisches Know-how, hohe Sparquoten und etablierte Finanzinstitutionen. Gleichzeitig zeigt sich seit Jahren ein wiederkehrendes Muster: Innovationen entstehen häufig in Europa, werden aber anderswo skaliert. Genau deshalb wird es entscheidend sein, Forschung, Unternehmertum, Kapital und Regulierung stärker zusammenzuführen und die Umsetzungsgeschwindigkeit zu erhöhen.

Proof of Talk hat mir vor allem eines vor Augen geführt: Die Diskussion befindet sich an einem anderen Punkt als noch vor wenigen Jahren. Die Frage lautet nicht mehr, ob Blockchain-Technologien jemals relevant werden könnten. Die Frage lautet zunehmend, welche konkreten Anwendungen sich durchsetzen und welche Regionen von dieser Entwicklung profitieren werden.

Ob Blockchain tatsächlich die Finanzwelt grundlegend verändern wird, kann heute niemand mit Sicherheit beantworten. Sicher ist jedoch, dass Banken, Investoren, Unternehmen und Regulatoren diese Möglichkeit mittlerweile ernsthaft diskutieren. Allein das unterscheidet die aktuelle Situation grundlegend von jener vor einigen Jahren.

Gerade deshalb lohnt es sich, die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen. Nicht, weil jede technologische Vision Realität wird. Sondern weil in solchen Phasen oft die Grundlagen jener Infrastrukturen entstehen, die Wirtschaft und Gesellschaft über Jahrzehnte prägen. Die nächste Finanzinfrastruktur wird möglicherweise genau jetzt gebaut. Die entscheidende Frage für Europa lautet daher nicht, ob sie kommt, sondern welche Rolle wir dabei spielen werden.

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