01.02.2016

7 Erfolgsfaktoren für digitale Zukunft von Unternehmen

Die Digitalisierung betrifft alle Branchen. Damit stehen alteingesessene Unternehmen vor großen, digitalen Herausforderungen. Wie eine digitale Gegenwart und Zukunft gestaltet werden kann, weiß IT-Riese Microsoft.
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Große wie kleine Unternehmen stehen vor digitalen Herausforderungen.

Um den Anschluss an die Digitalisierung nicht zu verlieren, müssen Unternehmen viel investieren. „Die Digitalisierung wird auch unser Geschäft massiv verändern“, weiß Volker Kefer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn und Vorstand des erweiterten Ressorts Infrastruktur, Dienstleistungen und Technik. Im Vorfeld zur IT-Messe CeBIT verrät Kefer vor welchen Herausforderungen auch große Unternehmen wie die DB stehen und welche Schritte in eine digitale Zukunft gesetzt werden müssen.

+++ Interview mit Sebastian Kurz über Digitalisierung: „Mut zum Unternehmertum“ +++

Weg in digitale Zukunft

So müsse die DB für rund 5 Millionen Menschen, die jeden Tag mit dem Zug fahren, neue digitale Angebote entwickeln. Auch ein Warnsystem muss her: Ein intelligentes Datenauswertungs-System könnte Probleme feststellen, bevor es zu einem Ausfall kommt.

digitale zukunft kefer
(c) DB: Volker Kefer für digitale Zukunft

Die Deutsche Bahn ist ein Beispiel dafür, auch Startups einzubeziehen. Erst im Jänner haben Teilnehmer der zweiten Runde des DB Accelerators für drei Monate die „DB mindbox“ bezogen. Der Co-Working-Space in Berlin bietet den Startups neben Infrastruktur auch Geld: 25.000 Euro bekommt jedes junge Unternehmen, um ihre Ideen weiterzuentwickeln. Die Deutsche Bahn soll ebenfalls davon profitieren. Insgesamt sechs solcher Digitalisierungsinitiativen sollten den DB-Konzern in die digitale Zukunft führen.

+++ Studie: KMUs haben zu wenig digitales Know-How +++

Erfolgsfaktoren von Microsoft

„2015 hat Microsoft die Rahmenbedingungen für ein ‚Digitales Wirtschaftswunder‘ intensiv diskutiert“, meint Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. 7 Erfolgsfaktoren habe Microsoft ausfindig gemacht, mit denen man den digitalen Wandel erfolgreich meistert.

Somit gelinge der Weg ins digitale Wirtschaftswunder mit

  • flexibler Infrastruktur
  • lebendiger Organisation
  • autonomen und selbst-organisierten Teams
  • mobilen Mitarbeitern
  • transparentem Wissen
  • smart-vernetzten Produktionsprozessen
  • „beweglicherem“ Staat

Im Oktober letzten Jahres hat eine Umfrage des Beratungsunternehmens PAC gezeigt, dass den meisten deutschen Führungskräften zwar bewusst ist, wie wichtig die Digitalisierung für Unternehmen sei, genügend Priorität haben Innovationsvorhaben trotzdem nicht. Ein Umdenken muss her. Denn digitale Lösungen beschleunigen Arbeits- und Geschäftsprozesse. Mitarbeiter können dank Collaboration-Tools oder sozialen Netzwerken effektiver miteinander kommunizieren – ganz gleich, ob sie in derselben Abteilung arbeiten. Cloud-Lösungen ermöglichen überdies flexibleres Arbeiten.

+++ Microsoft: „Startup-Szene verkauft sich unter Wert“ +++

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Impression von der Preisverleihung im Vorjahr | (c) BMWET/Noisternig
Impression von der Preisverleihung im Vorjahr | (c) BMWET/Noisternig

Auch dieses Jahr wird der Brigitte-Bierlein-Frauenpreis des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) vergeben. Erstmalig erfolgt die Ausschreibung in Kooperation mit der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Mit dem Preis soll die Sichtbarkeit von Frauen erhöht werden, die in den Bereichen Innovation, Unternehmertum und gesellschaftliches Engagement in Österreich tätig sind. Die Auszeichnung erinnert an die Namensgeberin Brigitte Bierlein, die erste Bundeskanzlerin in der Geschichte Österreichs, und würdigt zugleich das Lebenswerk der Schirmherrin des Preises, der ehemaligen Bundesministerin Maria Rauch-Kallat.

Ziel der Initiative ist es, Frauen im unternehmerischen und wirtschaftlichen Umfeld sichtbar zu machen und deren Leistungen durch öffentliche Aufmerksamkeit sowie politische Anerkennung zu unterstützen. Die Veranstalter:innen wollen damit erfolgreiche Frauen als Vorbilder für nachfolgende Generationen positionieren, um junge Talente zur Verfolgung von Laufbahnen in Wirtschaft, Forschung und Innovation zu motivieren. Das soll auch langfristig zum Abbau von Geschlechterungleichheiten in Führungspositionen beitragen.

Die Voraussetzungen für den Brigitte-Bierlein-Frauenpreis 2026

Konkret richtet sich die Ausschreibung an Frauen unter 35 Jahren, die in Führungspositionen oder mit Verantwortung in Unternehmen, Forschungseinrichtungen oder Organisationen tätig sind. Schwerpunkte liegen dabei auf den Bereichen Entrepreneurship, Innovation und Technologie, angewandte wirtschaftlich-technische Forschung und Wissenschaft, Familienunternehmen sowie Startups.

Für eine Nominierung müssen die Leistungen der Bewerberinnen einen Bezug zu Österreich aufweisen. Das kann durch eine Wirkung auf den Wirtschafts- oder Innovationsstandort, eine entsprechende Tätigkeit im Land oder relevante Projekte mit Österreich-Fokus passieren. Die Staatsbürgerschaft und der aktuelle Wohnsitz der Kandidatinnen sind für die Vergabe hingegen kein Kriterium.

Die Vorjahres-Preisträgerinnen: v.l. Marlene Rezk-Füreder (3. Platz), Anja Moser-Tscharf (2. Platz), Katharina Baumgartner (1. Platz), Lara Vadlau (Ehrenpreis); Foto: BMWET/Veronika Noisternig

Die drei Preiskategorien

Die Vergabe des Preises erfolgt dieses Jahr in drei Kategorien, die mit jeweils 5.000 Euro dotiert sind:

  • Entrepreneurship, Führungskräfte & Nachfolge: Diese vom BMWET vergebene Kategorie richtet sich an Frauen, die als Gründerinnen, Unternehmensübernehmerinnen oder Managerinnen mit Ergebnisverantwortung zur Entwicklung eines Unternehmens beitragen. Berücksichtigt werden laut Ausschreibung Leistungen in Bereichen wie Betriebsübernahmen, Generationenwechseln, Internationalisierung, Wachstum aus bestehenden Strukturen, Social Entrepreneurship sowie bei der Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle.
  • Forschung, Innovation & Transfer: In dieser von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) gestifteten Kategorie werden Frauen ausgezeichnet, die wissenschaftliche Arbeit mit wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Wirkung verbinden. Der Fokus liegt auf der Überführung von Forschungsergebnissen in marktfähige Anwendungen – wie etwa Spinoffs, technologiegetriebene Startups oder Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft – sowie auf Lösungen mit wirtschaftlicher Relevanz oder Skalierbarkeit.
  • Ehrenpreis Maria Rauch-Kallat: Gesellschaftlicher Impact & Role Model: Diese vom BMWET vergebene Auszeichnung würdigt Frauen, die durch eine Vorbildfunktion und einen gesellschaftlichen Beitrag über Branchengrenzen hinweg wirken. Preisträgerinnen sollen beispielhaft für gesellschaftlichen Wandel und Empowerment stehen. Die Ausgezeichnete erhält neben dem Preisgeld einen Platz im WoMentoring-Programm des club alpha.


Zeitplan und Nominierungsverfahren

Die Einreichfrist für Nominierungen hat bereits begonnen und läuft bis zum 17. August 2026. Für Mitte September ist die Veröffentlichung der Liste „35 under 35“ mit den nominierten Frauen vorgesehen. Anfang November tritt eine achtköpfige Fachjury aus den Bereichen Unternehmertum, Wissenschaft und Startups zusammen, um die Preisträgerinnen auszuwählen. Die feierliche Preisverleihung findet am 7. Dezember 2026 statt.

Nominierungen können sowohl als Selbstnominierung der Bewerberinnen als auch als Fremdnominierung durch Dritte eingereicht werden.


Jetzt Nominieren oder Bewerben!

Die Einreichung von Nominierungen und Bewerbungen ist über die Online-Formulare des Bundesministeriums möglich.

Weitere Details und die vollständigen Vergaberichtlinien stehen auf der offiziellen Website zum Preis zur Verfügung.

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