02.06.2025
DATA LITERACY

6 neue Professuren: WU Wien baut Daten-Schwerpunkt deutlich aus

Ein neues Department, ein neuer Studienzweig, ein neues Kompetenzzentrum und 24 neue akademische Stellen - damit will die WU Wien den Schwerpunkt Datenanalyse und Entscheidungswissenschaften massiv stärken.
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Austrian Blockchain Center - WU Wien
Learning Center der WU Wien | (c) BOAnet

Der Spruch „Daten sind das neue Öl“ mag schon vor Jahren abgedroschen gewesen sein. Falsch wurde er dadurch dennoch nicht. Im Gegenteil: Die anhaltende rasante Entwicklung im Bereich Künstliche Intelligenz macht den richtigen Umgang mit Daten wichtiger denn je. Dieser und weiterer Entwicklungen will die Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) nun mit einem umfassenden Ausbau des Schwerpunkts im Bereich Datenanalyse und Entscheidungswissenschaften Rechnung tragen.

„Wer heute erfolgreich wirtschaften will, muss Daten nicht nur erheben, sondern sie auch richtig analysieren und gezielt einsetzen können“, wird WU-Rektor Rupert Sausgruber in einer Aussendung zitiert. „Die WU gestaltet diese Entwicklungen aktiv mit: Der neue Schwerpunkt verbindet ökonomisches Denken mit moderner Datenanalyse und gesellschaftlicher Verantwortung und schafft damit die Basis für fundierte strategische Entscheidungen in einer zunehmend datengetriebenen Welt.“

Neues Department, neuer Studienzweig, neues Kompetenzzentrum und 24 neue Stellen

Konkret wurde dazu das „Department für Business Analytics and Decision Sciences“ neu geschaffen, ab dem Studienjahr 2026/27 gibt es im Bachelorstudium Wirtschafts- und Sozialwissenschaften einen gleich betitelten neuen Studienzweig. Zudem wurde ein „Kompetenzzentrum für Applied AI & Scientific Computing“ eingerichtet.

Am neuen Department für Business Analytics and Decision Sciences werden in den kommenden Monaten laut WU Wien 24 neue akademische Stellen ausgeschrieben, darunter sechs Professuren. Die personelle Verstärkung und Anbindung an verschiedene Studienprogramme trage auch „zur Verbesserung der Betreuungsrelationen an der WU bei“, heißt es von der Uni.

Forschung des neuen WU-Departments soll in vielen Bereichen Anwendung finden

Inhaltlich konzentriert sich das neue Department unter anderem auf analytische und datengesteuerte Lösungen für Herausforderungen wie Automatisierung, Lieferkettenoptimierung, Personal- und Kundenmanagement, globale Geschäftsstrategien, Betrugserkennung oder personalisierte KI-Empfehlungen. Die Forschung verspreche eine breite Anwendung, unter anderem in den Bereichen Klima, Energie, Mobilität, Krisenmanagement und Sicherheit sowie Kultur, Kreativität, Tourismus, Sport, Gesundheit „und für eine lebenswerte Gesellschaft“, ebenso wie für soziale Netzwerke und Marktplattformen.

Der neue Studienzweig „Business Analytics and Decision Sciences“ wiederum soll Studierende gezielt auf datenbasierte Analysen und die verantwortungsvolle Anwendung algorithmischer Systeme vorbereiten. Besonderer Fokus liege auf analytischem Denken und datenunterstützten Entscheidungsprozessen. Das neue Kompetenzzentrum für Applied AI & Scientific Computing schließlich soll WU-Forscher:innen, die an technischen und methodischen Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz arbeiten, unter einem Dach vereinen und als zentrale Plattform sowie Koordinationsstelle dienen.

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Der neue Polestar 4 SUV | (c) Polestar
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Mit dem Polestar 4 SUV bringt der schwedische Elektroauto-Hersteller ein Modell auf den Markt, das die Markenphilosophie „Pure Progressive Performance“ konkret auf die Straße übersetzen soll. Der Polestar 4 SUV richtet sich an ein anspruchsvolles Publikum: Privatkund:innen sollen durch sportliche Performance, Alltagstauglichkeit und klares Design überzeugt werden, Entscheidungsträger:innen und Fuhrparkverantwortliche zusätzlich durch wirtschaftliche Berechenbarkeit und geringe Gesamtkosten.

Skandinavischer Minimalismus, funktionale Ästhetik und hohe Performance

Der vollelektrische Polestar 4 SUV zeichnet sich durch eine reduzierte Formensprache und hohe Funktionalität aus. Statt auf optische Überladung oder überflüssige Dekorelemente setzt die Marke auf skandinavischen Minimalismus. Als prägende Designmerkmale kommen etwa rahmenlose Außenspiegel sowie versenkbare Türgriffe zum Einsatz, die neben dem visuellen Erscheinungsbild auch den Luftwiderstandsbeiwert (cw-Wert) des Fahrzeugs optimieren.

(c) Polestar

Im Innenraum folgt das Fahrzeug dem Konzept der sogenannten „Quiet Luxury“. Das Cockpit überzeugt durch ein auf das Wesentliche reduziertes, intuitives Bedienkonzept, das Ablenkungen während der Fahrt minimiert. Bei der Wahl der Materialien setzt das schwedische Designteam zudem auf emissionsarme Materialien wie maßgestricktes Textil aus recyceltem PET und rückverfolgbares Leder. Maßnahmen wie diese sorgen dafür, dass der Polestar 4 SUV einen der niedrigsten CO2-Fußabdrücke im Portfolio aufweist.

Und natürlich spielt das Auto auch in Sachen Performance oben mit: Je nach Variante hat es bis zu 544 PS bei einer Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer in 3,9 Sekunden und bis zu 630 Kilometer Reichweite. Das alles wird im Polestar 4 SUV kombiniert mit 1.665 Liter Gepäckvolumen.

„Startup mit 100-jähriger Erfahrung“

Dass eine klare strategische Ausrichtung für den Erfolg in der Elektromobilität entscheidend ist, betont Matthias Schabetsberger, Managing Director von Polestar Österreich, im brutkasten-Talk: „Wir sehen uns als ein Startup mit hundertjähriger Erfahrung im Automobilbereich.“ Als eigenständige, börsennotierte Schwestermarke von Volvo nutzt Polestar die Agilität eines jungen Unternehmens und greift gleichzeitig auf etablierte Produktionsstrukturen sowie das weltweite Servicenetzwerk des Mutterkonzerns zurück.

Diese Aufstellung ist insbesondere für den B2B-Sektor relevant. In Österreich entfällt derzeit der Großteil des Polestar-Absatzes auf das Gewerbe- und Flottengeschäft. „Flottenkunden waren oft die Early Adopter der Elektromobilität. Viele Unternehmen nutzen ihren Fuhrpark als konkretes Werkzeug, um eigene Nachhaltigkeits- und Emissionsziele rasch zu erreichen“, so Schabetsberger.

Wirtschaftlich attraktiv und verlässlich

Neben ökologischen Zielen spielt im gewerblichen Bereich die betriebswirtschaftliche Gesamtkostenbetrachtung (Total Cost of Ownership, TCO) die zentrale Rolle. Durch im Vergleich zu Verbrennern geringere Verschleiß-, Service- und Wartungskosten sowie günstige Ladeoptionen ist die Elektromobilität auf dem Vormarsch, was sich auch in den steigenden Zulassungszahlen widerspiegelt.

Zugleich verweist Matthias Schabetsberger im brutkasten-Talk auf die Bedeutung stabiler politischer Rahmenbedingungen, etwa bei Steuerregeln wie dem Sachbezug. „Es braucht ein klares Commitment und Sicherheit für Flotten- wie Privatkunden, dass man auf das richtige Pferd gesetzt hat und sich auf die Rahmenbedingungen verlassen kann“, betont der Polestar-Österreich-Chef. Unabhängig von kurzfristigen Debatten bleibe die Elektromobilität für Unternehmen jedoch der wirtschaftlich wie ökologisch tragfähigste Weg zur CO2-Reduktion des Fuhrparks.

Regionales Partnernetzwerk für persönliche Betreuung

Damit sowohl Firmenkund:innen als auch Privatkäufer:innen eine verlässliche Anlaufstelle vor Ort haben, hat Polestar seine Vertriebsstruktur in Österreich ausgebaut. Neben der rein digitalen Bestellstrecke stehen Kund:innen mittlerweile 13 regionale Partnerstandorte in Kooperation mit Volvo-Händlern zur Verfügung. Wie Schabetsberger im brutkasten-Talk erläutert, ermöglicht diese regionale Abdeckung von Dornbirn bis Wien eine persönliche Beratung – von der individuellen Fuhrparkanalyse über Probefahrten bis hin zum langfristigen Service.

Polestar-Angebote in Österreich

Um den Einstieg attraktiv zu gestalten, bietet Polestar in Österreich Sonderkonditionen für den Polestar 4 SUV an:

  • Serienmäßige Absicherung: Jedes Fahrzeug beinhaltet Over-the-Air-Software-Updates, 12 Monate Connected Services Plus, eine 8-jährige Batteriegarantie (bis 160.000 km) sowie 3 Jahre Fahrzeuggarantie und Pannenservice.
  • Sondermodell First Edition: Als Dual Motor mit Allradantrieb sind verfügbare Polestar 4 SUV bereits ab € 59.990 erhältlich. Dies entspricht einem rechnerischen Preisvorteil von 10.100 Euro.
  • Inkludiertes Prime-Paket: In der First Edition ist das sogenannte Prime-Paket bereits kostenfrei enthalten, welches das Pilot-, Plus- und Komfort-Paket sowie Privacy-Glas an den hinteren Seitenscheiben bündelt.
  • Polestar Leasing: Kombinierbar ist das Angebot mit einem Fixzinssatz von 0,99 Prozent bei Monatsraten ab 269 Euro.
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