13.01.2026
OPTIMUS TOWER

5G-Ausbau am Brenner: Österreichischer Beitrag im EU-Projekt 5G-BEAM

Der österreichische Infrastrukturanbieter Optimus Tower ist Teil des EU-geförderten Projekts 5G-BEAM, das eine durchgehende 5G-Abdeckung entlang des Brennerkorridors schaffen soll.
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Peter Haupt, CEO Optimus Tower und Christof Braunegg, Business Development Optimus Tower. | © Optimus Tower

Ziel des EU-Projekts 5G-BEAM sei es laut einer Presseaussendung, den grenzüberschreitenden Verkehr zu digitalisieren, die Sicherheit auf der Autobahn zu erhöhen und den Korridor für vernetzte und automatisierte Mobilität vorzubereiten.

Auf österreichischer Seite verantwortet Optimus Tower die Modernisierung der passiven Mobilfunkinfrastruktur entlang der Brennerroute zwischen der italienischen Grenze und Kufstein. Bestehende Standorte sollen so aufgerüstet werden, dass sie künftig aktive 5G-Technologie aufnehmen können und eine nahtlose Anbindung an das italienische Netz ermöglichen. Damit entsteht die Grundlage für Anwendungen wie kooperative, vernetzte und automatisierte Mobilität (CCAM).

EU-Förderung

Das Gesamtprojekt verfügt über ein Budget von rund 17 Millionen Euro. Der österreichische Anteil liegt dabei bei knapp fünf Millionen Euro, wovon 50 Prozent durch das EU-Programm „Connecting Europe Facility“ (CEF) gefördert werden.

„Wir freuen uns, dass wir unser Know-how in diesem EU-geförderten Projekt einbringen können und damit die Mobilität der Zukunft aktiv mitgestalten. Unser Beitrag sorgt dafür, dass die 5G-Abdeckung entlang der Brennerroute sowohl für die Wirtschaft als auch für die Menschen in der Region greifbare Vorteile bringt”, sagt Peter Haupt, CEO von Optimus Tower.

Zusammenarbeit entlang Brennerkoridors

Das Projekt 5G-BEAM erstreckt sich über 420 Kilometer von Modena bis Kufstein. Unter der Koordination der Autostrada del Brennero arbeiten Partner wie TIM, INWIT, das Forschungszentrum MOST sowie Optimus Tower zusammen. Der Projektstart erfolgte am 1. Dezember 2025, die Laufzeit beträgt 36 Monate.

Kern des Projekts sind 5G-Standalone-Netze, Edge-Computing sowie hybride Kommunikationslösungen, die Vehicle-to-Vehicle- (V2V) und Vehicle-to-Network- (V2N) Anwendungen ermöglichen. Sensoren, IoT-Geräte und Floating-Car-Daten liefern Echtzeitinformationen zu Verkehr, Wetter und Infrastrukturzustand. KI-gestützte Analysen unterstützen unter anderem die Überwachung von Brücken und Verkehrswegen und erhöhen die Sicherheit entlang der Route.

Bedeutung für Österreich

Für Österreich und insbesondere Tirol soll der Ausbau mehr als nur schnellere Datenverbindungen bedeuten: Echtzeit-Verkehrsmanagement, schnellere Einsatzzeiten für Rettungskräfte, weniger Staus und sichere Baustellen sollen den Alltag auf der Brennerautobahn spürbar verbessern. Gleichzeitig schafft die stabile Konnektivität die Basis für neue Mobilitätsservices und stärkt die wirtschaftliche Vernetzung über die Grenze hinweg.

„Die Modernisierung unserer passiven Infrastruktur auf österreichischer Seite bildet das Rückgrat für die geplanten 5G-Dienste. Wir schaffen die Grundlage, damit grenzüberschreitend von Italien bis nach Kufstein modernste 5G-Technologien eingesetzt werden können, die Sicherheit, Effizienz und Innovation im Verkehr erhöhen”, ergänzt Christof Braunegg von Optimus Tower.

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Context64.ai CEO & Founder Marko Lah (r.) mit COO Jan Bernasch (l.)

Das steirische Startup Context64.ai, gegründet von Marko Lah, hat sich auf die Bereitstellung horizontaler und industrieagnostischer KI-Infrastruktur spezialisiert. Erst Anfang des Jahres ging das Unternehmen mit der deutschen 3DSE Management Consultants GmbH eine strategische Allianz ein – brutkasten berichtete. Nun stellen die Grazer die technologische Plattform für die neue „Data2AI“-Produktlinie des deutschen Softwareentwicklers Emposo bereit.

Klare Rollenverteilung

Die Rollenverteilung bei der Kooperation ist klar: Context64 stellt die Plattform, Emposo baut daraus fertige Kundenlösungen. Emposo ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Hays Holding. Während der Mutterkonzern Hays primär als weltweit agierender Personaldienstleister im Recruiting-Bereich bekannt ist, konzentriert sich Emposo als spezialisierter Lösungsanbieter auf IT- und Engineering-Dienstleistungen sowie die Abwicklung von Werk- und Serviceverträgen. Nach einer einjährigen Pilotphase wurde die Zusammenarbeit mit dem Grazer Startup nun fest verankert.

Strukturierte Daten statt KI-Halluzinationen

Der Software-Stack von Context64.ai setzt beim sogenannten Kontextproblem herkömmlicher Sprachmodelle an. Über den „Data Context Hub“ werden verteilte Unternehmensdaten – darunter Anforderungen, Stücklisten und Qualitätsdaten – in einem Knowledge Graph miteinander vernetzt.

Die ergänzende Komponente „M4AI“ (Memory for AI) ermöglicht KI-Agenten den gezielten Zugriff auf dieses strukturierte Wissen. Dadurch navigieren die Agenten entlang der realen Unternehmensstruktur, anstatt isolierte Dokumente zu durchsuchen. Das soll Verarbeitungszeiten verkürzen, Fehlantworten (Halluzinationen) minimieren und den Ressourceneinsatz senken.

Pilotprojekt im Automobil-Sektor

Als ersten produktiven Anwendungsfall nennen die Unternehmen ein Projekt aus dem Automobil-Engineering, bei dem ausführbare Testfälle automatisiert aus Spezifikationen und Signaldaten erzeugt werden. Laut Aussendung führte der Einsatz der Software in dem langjährigen Kundenprogramm zu einer siebenfachen Produktivitätssteigerung gegenüber der zuvor wochenlangen manuellen Erstellung.

Context64.ai-Gründer Marko Lah sieht in dem Projekt ein übergeordnetes Muster für den Markt: „KI selbst wird zur Commodity – entscheidend ist, was darunter liegt: die saubere Vernetzung von Daten über Systemgrenzen hinweg, Präzision, effizienter Token-Einsatz.“, argumentiert er. „Die Domänenexperten sitzen bereits in den Unternehmen. Was fehlt, ist die Infrastruktur, dieses Wissen mit KI zu verbinden – die liefern wir als Plattform.“

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