11.09.2020

5G-Auktion: So viel haben die einzelnen Telcos gezahlt

Bei der aktuellen 5G-Auktion wurden alle verfügbaren Frequenzen versteigert. Nun soll mobilen Breitband im ländlichen Raum ausgebaut werden.
/artikel/5g-auktion-2020
5G Netzausbau Drei A1 Google
(c) Adobe Stock / Tadej

Nach vier Wochen und 60 Bietrunden wurde nun auch die zweite Auktion der 5G-Frequenzen abgeschlossen. Dabei wurden alle Frequenzpakete aus den Bereichen 700 MHz, 1500 MHz und 2100 MHz vergeben. Insgesamt spült die Versteigerung 201.876.964 Euro in die Staatskasse.

5G-Auktion: Die Kosten der Telcos

Die Anteile der Telcos am Netto-Auktionserlös gestalten sich dabei folgendermaßen:

  • A1 TA erhält 80 MHz für 65.597.430 Euro
  • Hutchison Drei Austria erhält 90 MHz für 49.559.294 Euro
  • Magenta erhält 90 MHz für 86.720.240 Euro

Den größten Betrag hat somit Magenta Telekom in der aktuellen 5G-Auktion bezahlt.

Mehr 5G im ländlichen Raum

Künftig werden 1.702 der 2.100 schlecht oder gar nicht versorgten Katastralgemeinden bis zum Jahr 2027 flächendeckend mit Mobilfunk-Breitband versorgt werden, sagt Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post: „Im Fokus der zweiten 5G-Auktion stand eine flächendeckende Versorgung derjenigen Gebiete, in denen sich die Menschen tagtäglich aufhalten und bewegen. Dazu zählen auch Autobahnen, Straßen und Bahnstrecken.“

700 Mhz für besseres 5G am Land

So sind vor allem 700-MHz-Frequenzen für die Versorgung von großen Flächen gut geeignet. Daher war in den Auktionsbedingungen der Erwerb dieser Frequenzen unmittelbar an die Mobilfunk-Versorgung von 900 schlecht oder nicht versorgten Katastralgemeinden gekoppelt, heißt es in einer Aussendung der RTR.

Daher wurde ein „Bonus-System“ geschaffen: Die Bieter konnten gegen die Übernahme der Verpflichtung von zusätzlicher Versorgung einen Preisabschlag auf die vorher gegebenen Gebote ersteigern. „Mit diesem Anreizsystem haben wir erreicht, dass weitere 802 Katastralgemeinden in Zukunft mit Mobilfunk-Breitband versorgt werden“, sagt Steinmaurer: „Wir erwarten damit auch zusätzliche Glasfaser-Investments in diesen bisher schlecht versorgten Gebieten, da Basisstationen eine entsprechend leistungsfähige Anbindung erfordern.“

Breiter Sharing-Rahmen und lange Amortisation

Da die termingetreue Erfüllung der Versorgungsauflagen kostenintensiv ist, wurden laut Steinmaurer „die Rahmenbedingungen für den Netzausbau möglichst investitionsfreundlich gestaltet.“

„So erleichtern Laufzeiten von mehr als 24 Jahren die Amortisation. Der Sharing Rahmen ist zudem deutlich liberaler gestaltet als in der Vergangenheit“, sagt er: „Erlaubt sind aktives und passives Sharing sowie auch unter bestimmten Bedingungen die gemeinsame Nutzung von Spektrum. Und zur Versorgung von Autobahnen, Schnellstraßen, Bundes- und Landesstraßen sowie von Bahnstrecken fördern wir Kooperationsmodelle zwischen Betreibern dieser Verkehrswege einerseits und Mobilfunkbetreibern andererseits.“

Deine ungelesenen Artikel:
22.09.2026

Wiener Scaleup Storebox und die Post starten Kooperation

Storebox und die Österreichische Post starten eine Zusammenarbeit und wollen gemeinsam neue Impulse für eine effizientere urbane Logistik setzen.
/artikel/wiener-scaleup-storebox-und-die-post-starten-kooperation
22.09.2026

Wiener Scaleup Storebox und die Post starten Kooperation

Storebox und die Österreichische Post starten eine Zusammenarbeit und wollen gemeinsam neue Impulse für eine effizientere urbane Logistik setzen.
/artikel/wiener-scaleup-storebox-und-die-post-starten-kooperation
Storebox
© Deniz Schreiber - Storebox-Gründer Johannes Braith (l.) und Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter, Vorstand für Paket & Logistik, Österreichische Post AG.

Der anhaltende E-Commerce-Boom stellt die Logistik in europäischen Städten vor neue Herausforderungen. In Österreich ist das Paketvolumen allein in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 50 Prozent gestiegen. Vor diesem Hintergrund gehen Storebox und die Österreichische Post eine Zusammenarbeit ein.

Storebox: Steigende Anforderungen an Logistikstrukturen

Damit bündeln zwei Unternehmen ihre jeweiligen Stärken entlang der urbanen Logistikkette: Die Österreichische Post gilt als Marktführerin im österreichischen Kurier-, Express- und Paketmarkt (KEP), während Storebox auf ein Netzwerk von mehr als 350 urbanen Standorten in Europa zurückgreifen kann.

Ein höheres Paketvolumen bedeutet auch steigende Anforderungen an bestehende Logistikstrukturen. Gerade in dicht besiedelten Gebieten würden Lösungen wichtiger, die Warenströme effizient bündeln und Logistik näher an ihren tatsächlichen Bedarf bringen können. Storebox hat neben Selfstorage digitalisierte Standorte zunehmend für B2B-Logistikservices genutzt. Micro-Hubs ermöglichen Unternehmen beispielsweise, Waren und Materialien näher am Einsatzort zwischenzulagern. Mit weiteren Services rund um Versand und Paketlogistik möchte Storebox dieses Netzwerk kontinuierlich weiterentwickeln.

„Strukturen müssen mitwachsen“

„Die urbane Logistik steht vor einem grundlegenden Wandel. Wenn das Paketaufkommen innerhalb weniger Jahre um mehr als 50 Prozent steigt, müssen auch die dahinterliegenden Strukturen mitwachsen“, sagt Johannes Braith, CEO und Co-Founder von Storebox. „Mit unserem dezentralen Standortnetz bringen wir Logistikinfrastruktur bereits heute näher an Unternehmen und Menschen. Gemeinsam mit der Österreichischen Post wollen wir darauf aufbauen und neue Möglichkeiten für eine effiziente Logistik in Städten schaffen.“

Die Zusammenarbeit hat für Storebox auch eine besondere historische Komponente. Vor zehn Jahren gewann das damals junge Unternehmen den Hauptpreis beim Pioneers Festival, gesponsert von der Österreichischen Post. Aus der Geschäftsidee entwickelte sich in den darauffolgenden Jahren ein europaweites Netzwerk mit heute mehr als 350 Standorten. Auch im internationalen Versand wird Storebox für die Expansion künftig auf die Post setzen und Mengen nach Deutschland, Slowenien und Kroatien übergeben.

Zehn Jahre danach

„Dass sich unsere Wege nach zehn Jahren auf dieser Ebene wieder kreuzen, ist für uns natürlich besonders“, sagt Braith. „Damals stand am Anfang eine Idee für ein Selfstorage-System. Heute betreiben wir ein europaweites Logistik-Netzwerk und können gemeinsam mit einem der größten Logistikunternehmen des Landes daran arbeiten, wie die nächste Entwicklungsstufe aussehen kann.“

Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter, Vorstand für Paket & Logistik, Österreichische Post AG, ergänzt: „Mit Storebox gewinnen wir einen innovativen Kunden, der neue Wege in der urbanen Logistik geht. Die Zusammenarbeit zeigt, wie etablierte Logistikprozesse und neue Infrastrukturangebote einander sinnvoll ergänzen können.“

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

5G-Auktion: So viel haben die einzelnen Telcos gezahlt

  • Insgesamt spült die Versteigerung 201.876.964 Euro in die Staatskasse.
  • A1 TA erhält 80 MHz für 65.597.430 Euro
  • Hutchison Drei Austria erhält 90 MHz für 49.559.294 Euro
  • Magenta erhält 90 MHz für 86.720.240 Euro

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

5G-Auktion: So viel haben die einzelnen Telcos gezahlt

  • Insgesamt spült die Versteigerung 201.876.964 Euro in die Staatskasse.
  • A1 TA erhält 80 MHz für 65.597.430 Euro
  • Hutchison Drei Austria erhält 90 MHz für 49.559.294 Euro
  • Magenta erhält 90 MHz für 86.720.240 Euro

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

5G-Auktion: So viel haben die einzelnen Telcos gezahlt

  • Insgesamt spült die Versteigerung 201.876.964 Euro in die Staatskasse.
  • A1 TA erhält 80 MHz für 65.597.430 Euro
  • Hutchison Drei Austria erhält 90 MHz für 49.559.294 Euro
  • Magenta erhält 90 MHz für 86.720.240 Euro

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

5G-Auktion: So viel haben die einzelnen Telcos gezahlt

  • Insgesamt spült die Versteigerung 201.876.964 Euro in die Staatskasse.
  • A1 TA erhält 80 MHz für 65.597.430 Euro
  • Hutchison Drei Austria erhält 90 MHz für 49.559.294 Euro
  • Magenta erhält 90 MHz für 86.720.240 Euro

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

5G-Auktion: So viel haben die einzelnen Telcos gezahlt

  • Insgesamt spült die Versteigerung 201.876.964 Euro in die Staatskasse.
  • A1 TA erhält 80 MHz für 65.597.430 Euro
  • Hutchison Drei Austria erhält 90 MHz für 49.559.294 Euro
  • Magenta erhält 90 MHz für 86.720.240 Euro

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

5G-Auktion: So viel haben die einzelnen Telcos gezahlt

  • Insgesamt spült die Versteigerung 201.876.964 Euro in die Staatskasse.
  • A1 TA erhält 80 MHz für 65.597.430 Euro
  • Hutchison Drei Austria erhält 90 MHz für 49.559.294 Euro
  • Magenta erhält 90 MHz für 86.720.240 Euro

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

5G-Auktion: So viel haben die einzelnen Telcos gezahlt

  • Insgesamt spült die Versteigerung 201.876.964 Euro in die Staatskasse.
  • A1 TA erhält 80 MHz für 65.597.430 Euro
  • Hutchison Drei Austria erhält 90 MHz für 49.559.294 Euro
  • Magenta erhält 90 MHz für 86.720.240 Euro

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

5G-Auktion: So viel haben die einzelnen Telcos gezahlt

  • Insgesamt spült die Versteigerung 201.876.964 Euro in die Staatskasse.
  • A1 TA erhält 80 MHz für 65.597.430 Euro
  • Hutchison Drei Austria erhält 90 MHz für 49.559.294 Euro
  • Magenta erhält 90 MHz für 86.720.240 Euro

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

5G-Auktion: So viel haben die einzelnen Telcos gezahlt

  • Insgesamt spült die Versteigerung 201.876.964 Euro in die Staatskasse.
  • A1 TA erhält 80 MHz für 65.597.430 Euro
  • Hutchison Drei Austria erhält 90 MHz für 49.559.294 Euro
  • Magenta erhält 90 MHz für 86.720.240 Euro