13.11.2018

5 kostenlose Tickets für die Moving Forward Conference Vienna

First come - first serve! Wir vergeben 5 kostenlose Tickets für die Moving Forward Conference Vienna, die Tech- und Innovationskonferenz am 22. und 23. November 2018.
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Moving Forward Conference Vienna 2018
kooperation

Die Moving Forward Conference macht nach New York City und London wieder Halt in Wien! In einem Crossover aus Innovation, Business, Tech, Digital und Startups bringt die Moving Forward Conference Vienna 2018 geballtes Know-How von 22. bis 23. November 2018 ins Palais Wertheim.

Themenblöcke wie Artificial Intelligence, Blockchain, Digital Transformation, FinTech, GreenTech, Health, Marketing, Media, Mobility, Social Media, Sustainability u.v.m. garantieren einen optimalen Wissenstransfer und neue Impulse.

Be ready: Zwei Tage voller Keynotes, Pitches, Panels & Masterclasses zu den digitalen Trends von morgen und top Networking mit Opinion Leadern! Alle Infos unter www.moving-forward.com

+++ Tagespresse-Founder im Interview: “Womöglich vernichtet uns die Digitalisierung” +++

Trend- und zukunftsorientierter Themen-Mix:

  • Artificial Intelligence: Wie revolutioniert AI unsere Welt?
  • Blockchain: Kann so mangelnde Transparenz und Korruption beendet werden?
  • E-Health: Wie verändert die Digitalisierung zukünftig das Gesundheitssystem?
  • E-Learning – Wie sieht die Zukunft der Bildung aus?
  • E-Mobility: Wie verändert Elektromobilität unseren Alltag?
  • Fintech: Wie mischen neue Startups den Finanz-, Banken- & Versicherungssektor auf?
  • Greentech: Wie schaffen wir den Umschwung zu einer nachhaltigen Energieversorgung?
  • Media: Wie klassische Medien auf den Digitalisierungsprozess reagieren
  • Social Media: Wie erreicht man seine Kunden über Social- und Digital Media?
  • Startup Challange: 8 Startups treten vor Jury und Publikum gegeneinander an!

⇒ Hier geht’s zum kompletten Programm

Masterclasses für einen gelungenen Knowledge-Transfer:

Die Moving Forward Masterclasses stehen für eine einzigartige Hands-on Experience mit Workshop Atmosphäre:

  • Artificial Intelligence: Wie kann AI in Unternehmen eingesetzt werden?
  • Blockchain: Für Anfänger und Fortgeschrittene + „Ask me anything“ Session
  • Design Session: Digitalisierung- & Branding Tools on the go
  • Instagram: Erfolgreiches Instagram Marketing leicht gemacht
  • Google Marketing: Datengetriebene Personalisierung als Schlüssel zum Erfolg
  • DSGVO: Best-Practice Beispiele und mögliche Fehler in der Umsetzung

5 kostenlose Tickets für die Moving Forward Conference Vienna

5 kostenlose Tickets sichern mit dem Code: BRUTKASTENMFVIE ⇒ zu den Tickets
First come, First Serve – danach gibt es mit dem Code auf alle Tickets -20% Rabatt!

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18.06.2026

Brief an Sporrer: Wundsam, Klinger, Hansmann und Co. drängen auf praxisnahe Umsetzung von EU Inc.

Mit einem offenen Brief an Justizministerin Anna Sporrer fordert das heimische Startup-Ökosystem sich für eine starke und moderne Ausgestaltung der EU Inc. einzusetzen und warnt vor einer Verwässerung durch "nationale Partikularinteressen".
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Hannah Wundsam, Hansi Hansmann, Kilian Kaminski, Alexander Klinger, Oliver Holle, Verena Eugster, Hans Harrer & Georg Kopetz

Die Verhandlungen zur langersehnten EU Inc. biegen auf die Zielgerade ein. Auf Basis des Kommissionsentwurfs vom 18. März 2026 geht es nun um die finale architektonische Ausgestaltung der neuen europäischen Rechtsform. In dieser entscheidenden Phase wendet sich AustrianStartups gemeinsam mit führenden Vertreter:innen aus Wirtschaft, Praxis und Lehre in einem offenen Brief an Justizministerin Anna Sporrer. Die zentrale Sorge des Ökosystems: Das Projekt könnte durch das Lobbying nationaler Partikularinteressen ausgehöhlt werden.

Unterzeichnet wurde das Schreiben unter anderem von Hans Harrer (Senat der Wirtschaft), Business Angel Johann (Hansi) Hansmann, EU-INC-Initiator Andreas Klinger, Oliver Holle (Speedinvest), Kilian Kaminski (refurbed), Verena Eugster (Junge Wirtschaft) und Georg Kopetz (TTTech).

Wachstumsunternehmen brauchen den europäischen Binnenmarkt

Hintergrund des Vorstoßes ist die zunehmend kritische globale Wettbewerbsfähigkeit Europas. Ohne eine sofortige Steigerung der Produktivität und Innovationskraft, so der Tenor des Schreibens mit Verweis auf den Draghi-Report, müsse Europa langfristig zwischen Wohlstand, sozialer Absicherung und geopolitischer Souveränität wählen. Für heimische Startups, die laut aktuellen Daten rund 42 Prozent ihres Umsatzes im Ausland erzielen, sei ein funktionierender europäischer Standard daher eine unmittelbare Standortfrage, betont man im Schreiben.

Hannah Wundsam, CEO von AustrianStartups, hebt dabei die Notwendigkeit eines echten Binnenmarkts hervor: „Freie Sitzwahl ist kein Schlupfloch, sondern das Fundament eines funktionierenden europäischen Standards. Wenn Gründerinnen und Gründer zwar ein gemeinsames Label bekommen, aber de facto wieder 27 unterschiedliche Einstiegspunkte vorfinden, verfehlt die EU Inc. einen wesentlichen Teil ihres Ziels.“ Ohne diese Standardisierung drohe eine weitere Abwanderung in ausländische Rechtsformen, wie etwa die in der Skalierungsphase häufig genutzte US-amerikanische Delaware Inc.

Drei konkrete Forderungen für die EU Inc.

Um einen derartigen Fleckerlteppich zu verhindern, ersuchen die Unterzeichner:innen das Justizministerium, sich auf europäischer Ebene für drei Punkte einzusetzen:

  1. Die freie Wahl des Registrierungssitzes innerhalb der EU muss gewahrt und durch ein striktes Nicht-Diskriminierungsprinzip rechtlich abgesichert bleiben.
  2. Die Rechtsform soll ohne Umsatzgrenzen oder künstliche Größenbeschränkungen für alle Unternehmen uneingeschränkt offenstehen.
  3. Es bedarf eines zentralen digitalen Registers für volldigitale Gründungen innerhalb von 48 Stunden inklusive direkter Kontoeröffnung sowie strenger KYC/AML-Standards zur Geldwäscheprävention.

Kapitalbeschaffung und Skalierung erleichtern

Neben operativen Erleichterungen geht es im Kern auch um den Zugang zu Wachstumskapital. Investor Johann (Hansi) Hansmann betont: „Die EU Inc. ist nicht nur für Gründerinnen und Gründer ein Wachstumsmotor, sondern macht es auch für Investoren leichter zu investieren. Wir müssen alles tun, um Zugang zu Kapital leichter zu machen, und die EU Inc. ist ein wichtiger Baustein dazu.“

EU-Inc.-Initiator Andreas Klinger warnt abschließend vor den geopolitischen Folgen für den Standort: „Kein europäisches Land ist alleine groß genug, um gegenüber den USA und China wettbewerbsfähig zu sein. Nur paneuropäisch haben unsere Gründer:innen eine Chance. Entweder Österreichs Unternehmer:innen haben in ihrem eigenen Land die Möglichkeit, von den besten Investoren der Welt Geld zu bekommen, oder sie werden dorthin gehen, wo das möglich ist. EU–INC ist der paneuropäische Standard, der die Möglichkeit schafft, auch von Österreich aus Weltführer zu bauen.“

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