27.06.2022

4GAMECHANGERS: Wolodymyr Selenskyi spricht erstmals live in Österreich

4GAMECHANGERS holen den ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj - unter Vorbehalt aktueller Ereignisse - virtuell auf die Bühne des Festivals nach Wien.
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(c) The Presidential Office of Ukraine - Wolodymyr Selenskyi soll beim 4GAMECHANGERS live zugeschaltet werden.

Vier Monate nach Beginn des Angriffs Russlands auf die Ukraine wird Wolodymyr Selenskyj erstmals Live am Donnerstag, 30. Juni, am 4GAMECHANGERS-Festival auf einer Bühne in Österreich vor 4.000 Zusehr:innen in der Marx Halle sprechen.

4GAMECHANGERS: Selenskyi mit van der Bellen

Via Live-Schaltung wird der ukrainische Präsident einen Appell an die Österreicher:innen richten und über die humanitäre Situation und die aktuelle Lage in der Ukraine berichten. Dabei wird er live auf der Bühne mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Karl Nehammer, Corinna Milborn und Raffaela Schaidreiter sprechen.

Das diesjährige 4GAMECHANGERS-Festival (von 28. bis 30. Juni) steht im Zeichen der 17 Sustainable Development Goals der UN und fokussiert auf Themen wie Menschenrechte und Frieden.

Auch George Clooney in Wien

Vor Ort zählt Oscarpreisträger George Clooney zu den Top-Speakern, weiters dabei: Brittany Kaiser, Gerhard Zeiler, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Michel Fornasier, Esther Wojcicki, Bundeskanzler Karl Nehammer, Hubert von Goisern, WANDA und u.a. Tom Neuwirth aka Conchita uvm.

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Das Gründerteam von Theradocx. (v.l.) Petronel Liciu, Selin Matun, Jan Hoppel | © Theradocx

Theradocx möchte den Arbeitsalltag von Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen erleichtern. Eine eigens entwickelte KI-Anwendung erstellt Protokolle und Zusammenfassungen, indem sie Sitzungen aufnimmt und analysiert, wie brutkasten berichtete. Kürzlich erhielt Theradocx ein FFG-Förderprojekt mit einem Projektvolumen von 580.000 Euro.

Verbesserung der KI

Im Zuge dieses Projekts will das 2025 gegründete Unternehmen seine KI weiterentwickeln. Das heißt: Die Transkription soll präziser werden, unterschiedliche Sprecher besser erkannt und die Erstellung von Protokollen sowie thematischen und emotionalen Analysen verbessert werden. „Ein großer Teil der Projektmittel fließt in den Ausbau unseres Entwicklungs- und Forschungsteams und damit direkt in die technologische Weiterentwicklung von Theradocx“, erklärt Co-Founderin Selin Matun.

Zudem wird laut Matun die Plattform auch rechtlich und regulatorisch weiterentwickelt. Stichwort: Datenschutz und EU AI Act.

Kooperation mit Sigmund Freud Privatuniversität

Im Zuge des geförderten Projekts ging Theradocx eine Kooperation mit der Sigmund Freud Privatuniversität ein, durch die seine KI-Systeme validiert werden sollen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Spracherkennung. Unterschiedliche Dialekte, Sprecher:innen und akustische Bedingungen sollen getestet werden, wodurch Schwachstellen identifiziert werden können. Zudem sollen die psychotherapeutischen Dokumentationen und Analysen durch Fachpersonal der Sigmund Freud Privatuniversität verbessert werden.

„Für uns ist diese Kooperation besonders wichtig, weil wir nicht nur technisch leistungsfähige KI entwickeln möchten. Wir wollen auch wissenschaftlich überprüfen, ob die Ergebnisse psychotherapeutischen Qualitätsstandards entsprechen und in der Praxis tatsächlich einen Mehrwert schaffen“, sagt Matun und ergänzt: „Gemeinsam möchten wir einen wissenschaftlich fundierten Evaluationsprozess etablieren, durch den die Qualität unserer KI-Ergebnisse nicht nur technisch, sondern auch anhand psychotherapeutischer Kriterien beurteilt und kontinuierlich verbessert werden kann.“

Etablierung im DACH-Raum

Neben der qualitativen Verbesserung der KI möchte Theradocx in Zukunft weiter skalieren und sich noch stärker im DACH-Raum festigen. Das Ziel sei laut Matun, zu einer „zentralen digitalen Arbeitsplattform für Psychotherapeut:innen“ zu werden. Anschließend möchte das Startup weitere europäische Märkte erschließen.

Brigitte-Hamann-Preis 2026

Kürzlich wurde das Projekt mit dem  Brigitte-Hamann-Preis 2026 in der Kategorie „Startup“ ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis würdigt herausragende Leistungen von Studierenden und Absolvent:innen österreichischer Privatuniversitäten in den Bereichen Forschung, Startups und Kunst. Eine Fachjury zeichnet pro Kategorie eine Person aus.

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