11.10.2022

4Gamechangers: Rainhard Fendrich mit Unplugged-Konzert gegen Kinderarmut

Am Mittwoch, 26. Oktober, gibt Rainhard Fendrich mit der Volkshilfe Österreich und 4Gamechangers ein exklusives Konzert gegen Kinderarmut.
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Rainhard Fendrich. 4gamechangers, Volkshilfe, Kinderarmut, Zappn, Puls 24
(c) Sandra Ludwig/4Gamechangers - Rainhard Fendrich mit einem exklusiven Live-Konzert gegen Kinderarmut.

„Kinderarmut wohnt oft nebenan und man bemerkt es nicht. Wer in eine arme Familie hineingeboren wird, bleibt meist arm. Diesen Kreislauf gilt es zu durchbrechen“, weiß Austropop-Legende Rainhard Fendrich. Um ein starkes Zeichen gegen Kinderarmut zu setzen, bündeln 4Gamechangers und die Volkshilfe Österreich gemeinsam mit dem Sänger ihre Kräfte. Am Nationalfeiertag wird es daher zur Prime Time ein Unplugged-Konzert geben, das man auf Puls 24 und über die Zappn-App mitverfolgen kann.

4Gamechangers: Jedes 5. Kind gefährdet

In Österreich ist nahezu jedes fünfte Kind (in Zahlen: 368.000 Kinder und Jugendliche) armuts- und ausgrenzungsgefährdet.

„Immer öfter schildern armutsbetroffene Familien, dass sie ihre absoluten Grundbedürfnisse nicht mehr decken können und ihre Existenz bedroht ist“, erklärt Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich.

Auch Nina Kaiser, Geschäftsleiterin der ProSiebenSat.1 PULS 4 Gruppe und Co-Founderin des 4Gamechangers-Festival, möchte mit der Aktion etwas gegen dieses Problem tun.

„Kinder sind unsere Zukunft und die Erwachsenen von morgen. Aus dem Grund ist es uns als Sendergruppe ein großes Anliegen, mit unserer TV-Power einen Beitrag gegen Kinderarmut zu leisten. Wir freuen uns sehr, mit Rainhard Fendrich und der Volkshilfe das 4Gamechangers-Festivalmotto ‚The Power of Cooperation‘ zu leben und gemeinsam dieses Konzert zu veranstalten. Unsere Hoffnung ist, möglichst viele spendenfreudige Menschen auf das wichtige Thema Kinderarmut aufmerksam zu machen.“

Tickets für Fendrich nur per Spende

Für die maximal 250 Gäste besteht die Möglichkeit Fendrich ganz nah, unplugged und im intimen Rahmen zu sehen und ihn nach dem Konzert persönlich beim Meet & Greet zu treffen. Konzerttickets sind jedoch nicht käuflich zu erwerben.

Mit einer Spende ab 20 Euro bis zum 16. Oktober an die Volkshilfe besteht die Chance je zwei Tickets und ein Meet & Greet mit Rainhard Fendrich (inklusive Foto und Autogramm) zu gewinnen.

Kontodaten Volkshilfe:

IBAN: AT77 6000 0000 0174 0400, BIC: BAWAATWW Verwendungszweck/Kennwort: „Fendrich“

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Ein halbes Jahr nach der Präsentation der „Industriestrategie 2035“ hat die österreichische Bundesregierung – in Form von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Infrastrukturminister Peter Hanke, Deregulierungsstaatssekretär Sepp Schellhorn – gemeinsam mit Georg Kopetz, CEO und Co-Founder TTTECH, eine erste Zwischenbilanz vorgelegt. Demnach sind aktuell 42 der insgesamt 117 definierten Maßnahmen – was rund 35 Prozent entspricht – bereits umgesetzt oder befinden sich in Umsetzung.

Um die Standortbedingungen für heimische Betriebe konkret zu verbessern, liegt der strategische Fokus der Regierung derzeit auf dem Abbau bürokratischer Hürden und der finanziellen Unterstützung beim Aufbau neuer Produktionskapazitäten. Zwei Kernmaßnahmen stehen dabei im Zentrum: das neue Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetz und ein frischer Fördercall der Austria Wirtschaftsservice (aws).

Beschleunigungsgesetz für Industrieanlagen

Um die oft langwierigen Genehmigungsverfahren für neue Produktionsanlagen zu straffen, geht mit dem heutigen 16. Juni 2026 der erste Teil des Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetzes in die Begutachtungsphase. Dieser erste Gesetzesabschnitt konzentriert sich spezifisch auf Anlagen im Bereich der Energie- und Umwelttechnologien.

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18 Millionen Euro für Pilotanlagen und Skalierung

Flankierend zu den administrativen Erleichterungen startet die Förderbank aws ein neues Impulsprogramm unter dem Titel „Industrielle Schlüsseltechnologien – Leitbetriebe 2030„. Der Call öffnete heute um 13:00 Uhr und ist mit einem Gesamtfördervolumen von 18 Millionen Euro dotiert. Das Programm soll Unternehmen in der ressourcenintensiven Phase zwischen technologischer Entwicklung und der tatsächlichen industriellen Produktion mit frischem Kapital unterstützen.

Die Eckdaten der Förderung

  • Zielgruppe: Mittlere und große österreichische Unternehmen, die eine industrielle Skalierungsfähigkeit aufweisen.
  • Ticketgröße: Pro eingereichtem Projekt können bis zu drei Millionen Euro an Förderung beantragt werden.
  • Projektvolumen: Das Gesamtinvestitionsvolumen der Projekte muss zwischen 1 und 50 Millionen Euro betragen.
  • Förderzweck: Gefördert werden Investitionen in neuartige Pilot-Produktionsanlagen mit hohem Innovationsgehalt sowie der Aufbau von wesentlichen Innovationsinfrastrukturen, wie etwa Laborinfrastruktur oder Reinräumen, innerhalb der neun definierten Schlüsseltechnologien.
  • Einreichfrist: Konzepte können bis Ende Oktober bei der aws eingereicht werden.

Neben diesen beiden primären Maßnahmen hob die Regierung in ihrer Halbjahresbilanz weitere Schritte hervor, die Innovationen „Made in Austria“ vorantreiben sollen. Dazu zählen unter anderem die Beschaffung eines KI-optimierten Hochleistungsrechners für die AI Factory Austria mit einem Investitionsvolumen von 53 Millionen Euro sowie eine anstehende Patentrechtsnovelle, die es KMU und Startups künftig ermöglichen soll, selbst genutzte Patente als bilanzierbare Vermögenswerte auszuweisen. Damit soll geistiges Eigentum besser nutzbar gemacht, Innovation gezielt gefördert und der Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten für innovative Unternehmen verbessert werden.

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