07.07.2026
FINANZIERUNG

411 Millionen Euro für Proxima Fusion von Google und RWE – Münchner Startup nun 2,4 Mrd. Euro wert

Proxima Fusion gab heute eine Finanzierungsrunde in Höhe von 411 Millionen Euro bekannt. Diese hebt die Unternehmensbewertung des Münchner Fusionsunternehmens auf 2,4 Milliarden Euro an.
/artikel/411-millionen-euro-fuer-proxima-fusion-von-google-und-rwe-muenchner-startup-nun-24-mrd-euro-wert
Proxima Fusion
© Screenshot.

Die Finanzierungsrunde wurde von XTX Ventures und East X Ventures angeführt, mit RWE und Google als strategische Investoren. Zudem schlossen sich KfW Capital, SPRIND und Burda Principal Investments der 411-Millionen-Runde an, neben wiederkehrenden Investoren wie Plural, UVC Partners, Balderton, Cherry Ventures, DST Global Partners, Brevan Howard Macro Venture, Lightspeed, DTCF, redalpine, Leitmotif, Elaia, CDP Venture Capital, Bayern Kapital und dem EIC Fund.

Proxima Fusion: Kapital für Alpha

Konkret konnte der deutsche Energiekonzern RWE wenige Monate nachdem jener eine Partnerschaftsvereinbarung mit Proxima über den Bau des ersten Stellarator-Fusionskraftwerks auf dem Gelände eines ehemaligen Kernspaltungskraftwerks im bayerischen Gundremmingen unterzeichnet hatte, als Investor gewonnen werden. Die Investition von Google indes unterstreiche „das anhaltende Interesse an der Kernfusion als potenzieller langfristiger Quelle für reichlich vorhandene, kohlenstofffreie und grundlastfähige Energie“, verlautbart das Unternehmen per offiziellem Statement.

Die Finanzierung soll nun den nötigen Rückhalt für den Bau von Alpha, Proximas Nettoenergie-Stellarator-Demonstrator in der Nähe von München, bieten. Alpha bilde die „entscheidende Brücke zwischen jahrzehntelanger Fusionsforschung und der kommerziellen Nutzung“, heißt es weiter.

Unter der Leitung von Proxima, in Partnerschaft mit dem Freistaat Bayern, dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und RWE, soll das Projekt nun Schlüsseltechnologien validieren und die Entwicklung des weltweit ersten Fusionskraftwerks (Anfang der 30er Jahre) beschleunigen.

„Wettrennen mit den Vereinigten Staaten und China“

„Europa liefert sich ein Wettrennen mit den Vereinigten Staaten und China um das erste Fusionskraftwerk. Die Finanzierung von Proxima zeigt, dass Europa nicht nur bahnbrechende Technologien erfinden, sondern auch global wettbewerbsfähige Unternehmen darum herum aufbauen kann. Die Investoren erkennen sowohl die Dringlichkeit als auch die Chance dessen, was wir tun, und unterstützen uns dabei, ein Energietechnologieunternehmen von generationenübergreifender Bedeutung aufzubauen“, sagt Francesco Sciortino, Mitbegründer und CEO von Proxima Fusion. Somit hat sich Proxima in weniger als drei Jahren mehr als 650 Millionen Euro gesichert, darunter 95 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln.

Team soll wachsen

Mit dem frischen Kapital wird Proxima die Fertigstellung seiner Stellarator-Modellspule gezielt vorantreiben. Zu den weiteren Schwerpunkten zählen der Ausbau der HTS-Kabel- und Magnetproduktion (Hochtemperatursupraleiter) sowie die Weiterentwicklung der spezialisierten Konstruktions- und Fertigungssysteme. Um diese Ziele zu erreichen, wird das Münchner Unternehmen zudem sein Team personell deutlich verstärken.

Deine ungelesenen Artikel:
14.10.2026

M&A jenseits der großen Deals: Wiener Unternehmen Exit51 bietet Exit-Beratung für Kleine

Nicht jeder Unternehmensverkauf ist ein Millionen-Deal. Doch auch kleinere Firmen brauchen Unterstützung bei der Suche nach Käufern und in den Verhandlungen. Das Wiener Unternehmen Exit51 hat sich auf genau solche Transaktionen spezialisiert und will mit Technologie und M&A-Erfahrung eine Lücke in der Verkaufsberatung schließen.
/artikel/ma-jenseits-der-grossen-deals-wiener-unternehmen-exit51-bietet-exit-beratung-fuer-kleine
14.10.2026

M&A jenseits der großen Deals: Wiener Unternehmen Exit51 bietet Exit-Beratung für Kleine

Nicht jeder Unternehmensverkauf ist ein Millionen-Deal. Doch auch kleinere Firmen brauchen Unterstützung bei der Suche nach Käufern und in den Verhandlungen. Das Wiener Unternehmen Exit51 hat sich auf genau solche Transaktionen spezialisiert und will mit Technologie und M&A-Erfahrung eine Lücke in der Verkaufsberatung schließen.
/artikel/ma-jenseits-der-grossen-deals-wiener-unternehmen-exit51-bietet-exit-beratung-fuer-kleine
Exit51
© Exit51 - Michael Jiresch, Gründer Exit51.

Mit der Entwicklung der österreichischen Startup-Szene wächst auch die Zahl profitabler Unternehmen, die sich mit einem möglichen Verkauf auseinandersetzen. Klassische M&A-Berater konzentrieren sich häufig auf größere Transaktionen, wodurch kleinere Unternehmen bei der Suche nach geeigneter Beratung vor Herausforderungen stehen, meint Exit51-Gründer Michael Jiresch. Deshalb richtet er sein Angebot gezielt auf dieses Marktsegment aus.

Exit51: Exit-Strategie und diskrete Käufersuche

Das Unternehmen aus Wien begleitet Unternehmer:innen beim Verkauf profitabler Unternehmen, die für klassische M&A-Berater häufig zu klein sind – von der Exit-Strategie über die diskrete Käufersuche bis zu Verhandlung und Closing. Typischerweise liegen die begleiteten Unternehmen bei einem EBIT von etwa 250.000 bis 1 Mio. Euro und einem Jahresumsatz bis rund 10 Mio. Euro, heißt es per Aussendung. Im Fokus stehen unter anderem SaaS, E-Commerce, Ed-Tech, digitale Gesundheitsangebote sowie Agenturen und technologiegetriebene Geschäftsmodelle.

„Für einen Unternehmer kann der Verkauf eines Unternehmens mit 250.000 oder 500.000 Euro EBIT eine der wichtigsten wirtschaftlichen Entscheidungen seines Lebens sein. Für viele klassische M&A-Berater ist eine solche Transaktion dagegen zu klein. Genau diese Lücke wollen wir schließen“, sagt Jiresch.

Sell-Side-Beratung

Der Gründer verfügt über 15 Jahre Buy-Side-M&A-Erfahrung auf Konzernebene. Diese umfasst die Suche nach geeigneten Unternehmen, Due Diligence, Verhandlungen sowie die anschließende operative Führung übernommener Unternehmen. Seit 2024 begleitet er gemeinsam mit seinen Partnern auch Unternehmer:innen bei Unternehmensverkäufen. Mit Exit51 liegt der Fokus nun auf der Sell-Side-Beratung und der Begleitung von Unternehmer:innen beim Unternehmensverkauf.

Ein schlankes Setup und der Einsatz von KI für Recherche, Marktanalyse, Käufer-Matching und Due Diligence sollen eine effiziente und professionelle Begleitung auch bei kleineren Transaktionen ermöglichen. Exit51 setzt dabei auf die Kombination aus Technologie und persönlicher Erfahrung: KI übernimmt dort, wo sie Prozesse schneller und effizienter machen könne – etwa bei Recherche, Marktanalyse oder Käufer-Screening. In den entscheidenden Phasen des Verkaufsprozesses bleibe der persönliche Kontakt zentral, heißt es.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

411 Millionen Euro für Proxima Fusion von Google und RWE – Münchner Startup nun 2,4 Mrd. Euro wert

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

411 Millionen Euro für Proxima Fusion von Google und RWE – Münchner Startup nun 2,4 Mrd. Euro wert

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

411 Millionen Euro für Proxima Fusion von Google und RWE – Münchner Startup nun 2,4 Mrd. Euro wert

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

411 Millionen Euro für Proxima Fusion von Google und RWE – Münchner Startup nun 2,4 Mrd. Euro wert

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

411 Millionen Euro für Proxima Fusion von Google und RWE – Münchner Startup nun 2,4 Mrd. Euro wert

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

411 Millionen Euro für Proxima Fusion von Google und RWE – Münchner Startup nun 2,4 Mrd. Euro wert

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

411 Millionen Euro für Proxima Fusion von Google und RWE – Münchner Startup nun 2,4 Mrd. Euro wert

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

411 Millionen Euro für Proxima Fusion von Google und RWE – Münchner Startup nun 2,4 Mrd. Euro wert

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

411 Millionen Euro für Proxima Fusion von Google und RWE – Münchner Startup nun 2,4 Mrd. Euro wert