13.08.2025
SPORT-SPONSORING

21bitcoin: Salzburger Startup sponsert FC Red Bull Salzburg Frauen

Der FC Red Bull Salzburg hat ab dieser Saison erstmals auch eine Damenmannschaft. 21bitcoin stieg bereits vor einem Jahr als Sponsor bei der Herrenmannschaft ein.
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Lucia Orkic, Kapitänin der FC Red Bull Salzburg Frauen, und 21bitcoin-CEO Daniel Winklhammer | (c) 21bitcoin
Lucia Orkic, Kapitänin der FC Red Bull Salzburg Frauen, und 21bitcoin-CEO Daniel Winklhammer | (c) 21bitcoin

Bereits im Juli des vergangenen Jahres verkündete das Salzburger Krypto-Startup 21bitcoin den Einstieg als Sponsor beim FC Red Bull Salzburg – brutkasten berichtete. Nun sponsert das Unternehmen auch die Damenmannschaft des Vereins, wie heute mitgeteilt wurde.

Und das gleich zum Start. Die Red-Bull-Frauen treten nämlich in der Saison 2025/2026 erstmals an. Dazu wurde das Frauen-Bundesliga-Team des FC Bergheim übernommen, wodurch die neu geschaffene Mannschaft gleich in der obersten Liga startet.

21bitcoin lanciert gleichzeitig mit Sponsoring-Initiative 21women

Die Kooperation spiegle „das klare Bekenntnis von 21bitcoin zu Female Empowerment im Bereich des Anlegens und Investierens wider“, heißt es vom Salzburger Startup. Dieses lanciert gleichzeitig unter dem Titel “21women – Bildung. Bewusstsein. Bitcoin” eine Initiative zur Förderung der finanziellen Unabhängigkeit von Frauen.

Konkret will 21bitcoin im Rahmen der Kampagne mit 21 Sportlerinnen, Influencerinnen sowie Frauen aus Wirtschaft und Politik „auf den Stellenwert finanzieller Selbstbestimmung aufmerksam machen“. Geplant seien Vorträge, Medienarbeit, Podcasts und Videoformate sowie interaktive Workshops und Webinare in Kooperation mit „Les Femmes Orange“, einer deutschen Bitcoin-Bildungs-Initiative für Frauen. „Unser Ziel ist es, Frauen aktiv zu ermutigen, sich mit Themen wie Bitcoin, Sparen und langfristigem Vermögensaufbau auseinanderzusetzen“, kommentiert 21bitcoin-CEO Daniel Winklhammer.

Dieses Jahr 500 Millionen Euro Handelsvolumen als Ziel

21bitcoin hatte sich im Jahr 2023 ein Millioneninvestment gesichert und kommunizierte Anfang dieses Jahres, 2024 ein Handelsvolumen von 165 Millionen Euro erreicht zu haben. Für dieses Jahr plane man eine Verdreifachung des Volumens auf 500 Millionen Euro, hieß es damals vom Unternehmen.

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Die Stadtwerke Klagenfurt versorgen die Region unter anderem mit Strom, Gas, Fernwärme, Wasser und verantworten den öffentlichen Personennahverkehr. © Stadtwerke Klagenfurt

Ob E-Mails, vertrauliche Kunden-Dokumente oder interne Richtlinien: Viele österreichische Unternehmen haben verstanden, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz unausweichlich wird, stehen allerdings vor der Herausforderung, KI sicher in die eigenen Arbeitsabläufe zu integrieren. Bei den Stadtwerken Klagenfurt entschied man sich bewusst gegen Standard-Lizenzen externer US-Hyperscaler und entwickelte stattdessen eine maßgeschneiderte Inhouse-Lösung: den „Stadtwerke GPT“, auch liebevoll „Susi-Sorglos“ genannt.

Die Vision: Ein DSGVO-konformer „Büro-Buddy“

Das Hauptziel war von Beginn an klar definiert: eine sichere Umgebung zu schaffen, in der Mitarbeiter:innen Bedenken bezüglich des Datenschutzes komplett ausräumen können. „Wir wollten unseren Mitarbeitern einen souveränen, DSGVO-konformen Chatbot anbieten, den sie komplett bedenkenlos nutzen können, wo sie personenbezogene Daten von Kunden reinkopieren und vertrauliche Dokumente hochladen können“, erklärt Peter Weratschnig, IT-Bereichsleiter der Stadtwerke Klagenfurt.

Neben der Chatbot-Funktion dient die KI als intelligenter „Büro-Buddy“. Über ein Retrieval-Augmented-Generation-System (RAG) wurden ca. 2.000 Seiten an internen Dokumenten, von Konzernrichtlinien bis hin zu IT-Anleitungen, eingebunden, um Fragen zu regulatorischen Vorgaben oder Systembedienungen direkt zu beantworten.

Der Gamechanger: Die Austria Wirtschaftsservice (aws)-Förderung

Das Projekt hat man nicht alleine umgesetzt, sondern entstand durch den Kontakt mit dem Wiener KI-Startup BReact, das 2022 von Raphael Fakhir und Nemanja Klincov gegründet wurde. Der entscheidende Impuls für die Realisierung lag in der Förderlandschaft. Denn das finanzielle Gesamtinvestment bewegte sich im fast sechsstelligen Bereich, erklärte Weratschnig im Interview.

Hier kam die IÖB-Toolbox-Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) als entscheidender Beschleuniger ins Spiel. „Ohne diese Förderung hätten wir es nicht gemacht“, betont Weratschnig rückblickend. Die Förderung reduzierte das finanzielle Risiko für die Stadtwerke entscheidend und machte den Weg frei für die gemeinsame Entwicklung mit dem Startup.

Das Förderungsprogramm aws IÖB-Toolbox richtet sich an öffentliche Beschaffer und hat den Zweck, die Planung und Umsetzung von IÖB-Challenges als innovativem Instrument der Markterkundung, juristische und/oder technische Expertise für die Erstellung von Unterlagen für eine geplante Ausschreibung (Modul Prepare), sowie die Durchführung von innovativen Beschaffungen (Modul Transfer) zu ermöglichen. Damit sollen Anreize für eine verstärkte Innovationsnachfrage durch den öffentlichen Sektor gesetzt werden, insbesondere für Vorhaben mit positiven Beiträgen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Europäische KI-Architektur On-Premise

Auch technisch setzten die Partner auf digitale Souveränität: Als Sprachmodell dient ein Modell des französischen KI-Unternehmens Mistral, das Mitte des Jahres auch das Linzer Startup EmmiAI kaufte. Die Datenhaltung erfolgt laut Weratschnig ausschließlich On-Premise in eigenen IT-Systemen. Lediglich die reine GPU-Rechenleistung wird bei einem italienischen Anbieter angemietet. „Sobald das Modell nachdenkt, tut es das in dieser Infrastruktur ohne persistente Datenspeicherung. Danach sind keine Datenspuren außerhalb unseres IT-Systems zu finden“, erklärt der IT-Bereichsleiter. Das Resultat ist der angestrebte „Susi Sorglos“-Bot für den internen Arbeitsalltag.

Große Begehrlichkeiten & wertvolle Erkenntnisse

Nach der schrittweisen Bereitstellung als internes Web-Service stieß das Tool auf enormes Interesse in den Fachbereichen. Neben Fachfragen zu Richtlinien entstehen bereits Ideen für eigene Teil-Wissensdatenbanken oder interaktive Schulungsassistenten.

Gleichzeitig liefert das Projekt wertvolle Erkenntnisse für künftige KI-Initiativen. „Der Benefit aus unseren Lessons Learned ist fast ebenso hoch einzustufen wie das Tool an sich“, fasst Weratschnig zusammen. Seine zentralen Ratschläge an andere Unternehmen: Von Beginn an die eigene IT-Architektur und Lieferkette der Dienstleister genau prüfen sowie die Qualität der zugrundeliegenden Analog-Dokumente gründlich analysieren.


Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienbeauftragung mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) entstanden.

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