13.11.2015

21-Jähriger Gründer aus Österreich verkauft Startup an Twitter

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(c) fastlane: Felix Krause stellt sein Startup vor.

Felix Krause ist erst 21 Jahre alt, aber hat schon viel hinter sich: Mit gerade einmal sechzehn Jahren launcht er seine erste App. Aktuell schreibt er Schlagzeilen mit seinem Startup „fastlane„, das er an Twitter verkaufte. 

„Ich habe fastlane als Nebenprojekt vor rund einem Jahr gestartet“, schreibt er auf seinem Blog. „In kürzester Zeit, wurde fastlane zu einem der populärsten Toolsets für iOS Automatisierungen, das von tausenden Entwicklern auf der ganzen Welt verwendet wird“, erzählt er. Von einer Nebensache wurde fastline innerhalb weniger Monate zum Full-time Job für den jungen Entrepreneur.

Verkauf an Twitter: Krause ist „überglücklich“

„Heute bin ich überglücklich zu verkünden, dass fastlane nun Teil von Fabric ist“, so Krause. Fabric ist wiedertum Teil von Twitter. Darum ist er aktuell auch in den USA, wo er nun als Entwickler „eingekauft“ wurde.  „So kann ich mich Vollzeit auf fastlane konzentrieren“, freut sich der Gründer, der aus Österreich stammt. Bereits die letzten Monate habe er in San Francisco, direkt im Headquarter von Twitter gearbeitet.

(c) https://krausefx.com/
(c) https://krausefx.com/

Die Software für Entwickler ist aber nicht sein erstes Projekt. Krause hat in Wiener Neustadt in Niederösterreich die HTL besucht und danach Softwareengineering an der University of Central Lancashire in Preston in England studiert. Da er sich die Ausbildung aus Österreich zu einem Großteil anrechnen lassen konnte, durfte er direkt im dritten Jahr einsteigen. Mit einer Fahrradrouten-App zeigte der damals erst sechzehn Jährige, das er eigene Projekte umsetzen kann.

Schon während seines Studiums habe er dann für diverse Softwarefirmen gearbeitet, wo er gemerkt habe, dass viele ein Problem damit haben, iPhone-Apps zu veröffentlich für die viele manuelle Schritte notwendig waren – das wollte Krause mit fastlane lösen. Nun reduziert es das komplette Verfahren der Veröffentlichung mit nur einem Klick.

Fastlane: Pro Tag 15.000 User

Vor rund einem Jahr habe Krause damit gestartet, und bereits drei Monate später eine erste Version gelauncht. Das ganze wurde von ihm als Open-Source-Projekt begonnen, circa gleichzeitig gründete er seine Firma „Fastlane“. Geld verdiente er mit Unternehmen, für die er bestimmte Software-Wünsche umsetzte. Heute hat fastlane pro Tag rund 15.000 User.

Als sich Twitter bei ihm meldete, habe man zusammen eine Lösung gesucht, wie man zusammen arbeiten könnte. Schließlich kaufte das Unternehmen Fastlane vom Entwickler, der an Board bleibt und sich Vollzeit auf die Weiterentwicklung des Services konzentrieren möchte. Über den Kaufpreis wurde übrigens stillschweigen vereinbart.

+++ Mehr lesen: Auf Twitter kann man jetzt auch liken <3 +++

Quelle, Quelle.

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Die Österreichische Nationalbank (OeNB) hat Oliver Schütz für den Vorstand der Finanzmarktaufsicht (FMA) nominiert. © FMA / Cati Donner

Die Österreichische Nationalbank (OeNB) leitet die Neubesetzung in der Doppelspitze der Finanzmarktaufsicht (FMA) ein. Nach dem angekündigten Abgang von Helmut Ettl, der als Executive Director zum Internationalen Währungsfonds (IWF) nach Washington wechselt, folgt ihm jetzt Oliver Schütz als neues Vorstandsmitglied. Das OeNB-Direktorium hat das einstimmig beschlossen.

Hearing-Prozess und Bestellung

Dem Beschluss ging ein öffentliches Ausschreibungsverfahren voraus. Von 16 eingegangenen Bewerbungen wurden drei Kandidat:innen zu Hearings eingeladen. Die Nominierung obliegt laut Finanzmarktaufsichtsbehördengesetz jener Institution, die das ausscheidende Mitglied namhaft gemacht hat. In diesem Fall der Nationalbank.

Wie Der Standard und der ORF übereinstimmend berichten, ist nicht restlos geklärt, inwiefern die Politik bei der Personalentscheidung involviert war. Dem aktuellen Regierungsprogramm zur Postenbesetzung zufolge fällt SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler das Nominierungsrecht für die Ettl-Nachfolge zu, nachdem zuvor ÖVP-Kanzler Christian Stocker bei der Bestellung von Kühnel am Zug gewesen war.

Die finale rechtliche Bestellung für die fünfjährige Funktionsperiode beginnend mit dem 1. November 2026 übernimmt letztlich der Bundespräsident auf Vorschlag der Bundesregierung.

Interne Nachbesetzung mit Industrieerfahrung

Mit Schütz rückt ein FMA-Insider an die Behördenspitze auf. Der studierte Jurist ist bereits seit 2015 als Bereichsleiter für Bankenabwicklung in der FMA tätig. Zuvor sammelte er operative Erfahrung auf Bankenseite: Von 2010 bis 2012 fungierte er als Head of Group Regulatory Affairs bei der Erste Group Bank AG, bevor er als Head of Compliance zur UniCredit Bank Austria wechselte.

Fokus auf Fachexpertise

Die OeNB begründet die Wahl mit der reinen Fachkompetenz des Kandidaten. Das Direktorium hält sachlich fest, dass Schütz „umfassende Expertise in der Finanzmarktaufsicht und -regulierung sowie langjährige Führungserfahrung“ mitbringe und die Voraussetzungen für die Funktion erfülle. Schütz wird die Aufsichtsbehörde künftig gemeinsam mit Mariana Kühnel, die bereits seit Juli 2025 im Amt ist, leiten.

Auf das neue Führungsduo warten unter naderem mit der finalen Umsetzung der europäischen Krypto-Verordnung MiCA, sowie der fortschreitenden Regulierung von KI-Anwendungen im Fintech-Sektor wichtige regulatorische Aufgaben für den österreichischen Markt.

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