24.02.2020

„2 Minuten 2 Millionen“ Voting: Wer ist euer Favorit der Folge 4?

Am Dienstagabend werden bei der PULS 4 Startup-TV-Show "2 Minuten 2 Millionen" wieder fünf Startups ihre Business-Ideen pitchen. Hier könnt ihr schon heute für euren Favoriten der Woche voten.
/artikel/2-minuten-2-millionen-wer-ist-der-favorit-der-woche
2 Minuten 2 Millionen
(c) Puls4 / Gerry Weber

Wird es morgen bei 2 Minuten 2 Millionen endlich ein Millionen-Investment geben? Ab 20:15 Uhr werden wir mehr wissen. In der vierten Sendung werden wieder fünf Startups ihre Businesspläne vor den Investoren pitchen.

Hier könnt ihr heute schon vorab für Euren Favoriten voten (auf Euren Favoriten klicken und voten, die Beschreibungen zu den einzelnen Startups findet ihr unten).

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+++Live Stream, Porträts und Hintergründe zu 2 Minuten 2 Millionen+++

Baihu:

Thomas Steiner ist als Konditorssohn in Eisenstadt aufgewachsen, nach seiner Studienzeit in China hat er Baihu/ Gourmet Noodle Cup entwickelt. Die Premium Instant-Nudeln sollen den Markt revolutionieren. Sie bestehen aus natürlichen, gesunden und hochwertigen Zutaten und sind noch dazu nachhaltig verpackt. => mehr über Baihu

2 Minuten 2 Millionen
(c) Puls4 / Gerry Frank

Elpradobox:

Natur für die Katzen im urbanen Raum, das soll die Box mit Erde und Wiese, entwickelt von Anita Müller aus Oberhausen (NÖ) bieten. In dieser können die verschmusten Vierbeiner schlafen und fressen. => mehr über Elpradobox

2 Minuten 2 Millionen
(c) Puls4 / Gerry Frank

Presono:

Martin Behrens und Lukas Keller aus Linz wollen die Investoren mit einem innovativen, vernetzten Präsentations-Tool überzeugen. Dieses vereinfacht Unternehmen einheitliches Präsentieren und einfaches Erstellen von Präsentationen. => mehr über Presono

2 Minuten 2 Millionen
(c) Puls4 / Gerry Frank

Helpsole:

Die Einlagensohle als technisches Tool, soll Parkinson-Patienten helfen, wenn sie ein so genanntes „Freezing“ – eine plötzliche Erstarrung, z.B. mitten auf einer Straße – haben. Das Tool erkennt „unsichtbar“ im Schuh, wenn ein „Freezing“ eintritt und stimuliert entsprechend, damit die Person wieder weitergehen kann. => mehr Helpsole

(c) Puls4 / Gerry Frank

Walking Light:

Um Fußgängern in der Dunkelheit eine bessere Sichtbarkeit zu gewähren, hat Barbara Gerdes aus Deutschland „Walking Light“ entwickelt. Der erste Sicherheitsgurt für Fußgänger ist mit zwei Lichtern ausgestattet.

(c) Puls4 / Gerry Frank

Die Jury | 2 Minuten 2 Millionen

Wie in der vorherigen Staffel, so setzt sich auch in der 7. Staffel das Investorenpanel aus den folgenden bekannten Personen der Szene zusammen:

  • Österreichs bekanntester Winzer Leo Hillinger
  • Mediashop Geschäftsführerin Katharina Schneider
  • Nachhaltigkeitsexperte Martin Rohla
  • Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner
  • Bau-Tycoon Hans Peter Haselsteiner

Auch Daniel Zech wird wieder Mediavolumen bei SevenVenutres an ausgewählte Startups verteilen. Und Markus Kuntke verteilt für Bipa, Merkur und Billa die “Start-Up Tickets”, mit denen die Produkte der Gründer in den Regalen der österreichischen Handelsketten gelistet werden.


=> zur Page der Sendung

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Mistral.
© LinkedIn/Canva - Arthur Mensch, Co-Founder und CEO Mistral AI.

Drei Milliarden Euro. Das ist die Summe, die der französische Anthropic- und OpenAI-Herausforderer Mistral in seiner heute verkündeten Series-D-Finanzierungsrunde aufnahm. Es ist die größte VC-Runde für ein Tech-Unternehmen in der europäischen Geschichte – und das für ein gerade einmal drei Jahre altes Unternehmen.

Den Lead in der Runde übernahm mit Samsung – wenig überraschend – ein außereuropäischer Player. Dazu kommen große US-Investoren wie PSG Equity als Co-Lead, a16z und Nvidia, aber auch eine ganze Reihe europäischer Kapitalgeber, darunter der Scaleup Europe Fund der schwedischen EQT als weiterer Co-Lead.

Keine normalen Umstände

Drei Milliarden Euro. Eine Bewertung von 21 Milliarden Euro. Das sollte unter normalen Umständen ein Garant für den großen Durchbruch sein. Zum Vergleich: Meta (damals Facebook) genügten vor seinem Börsengang insgesamt 2,27 Milliarden US-Dollar VC-Kapital, um sich im Social-Media-Wettlauf klar an die Spitze zu setzen und zum Tech-Giganten zu werden.

Doch die Umstände sind nicht normal. Der KI-Wettlauf hat die Volumina an VC-Kapital vor allem in den USA auf ein nie dagewesenes Level gehievt. Anthropic, das Unternehmen hinter Claude, hat allein in seiner Series-H-Runde im Mai dieses Jahres 65 Milliarden US-Dollar aufgenommen und steht bei einer Bewertung von 965 Milliarden Dollar. OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, hat diesen März in seiner Finanzierungsrunde sogar 122 Milliarden US-Dollar eingesammelt und steht bei einer Bewertung von 852 Milliarden Dollar.

Beim insgesamt aufgenommenen Kapital steht Mistral (ca. 6 Mrd. Euro inklusive Kredite) in einem Verhältnis von etwa 1:19 zu Anthropic (mindestens 130 Mrd. US-Dollar) und 1:26 zu OpenAI (mindestens 180 Mrd. US-Dollar). Das wird im beinharten internationalen Tech-Wettlauf vermutlich nicht ausreichen.

Digitale Souveränität als Verkaufsargument

Und das weiß man auch beim französischen Scaleup. Der größte Trumpf, den es in der Hand hat, ist, dass es aus Europa kommt. Punkten kann das Unternehmen vor allem bei den Themen Digitale Souveränität und Datensicherheit. Und das wiederum sind Fragen, die im B2B- und vor allem im öffentlichen Bereich deutlich schwerer wiegen als im B2C-Bereich, den aktuell Anthropic, OpenAI und Google dominieren.

„Während der ersten Welle der generativen KI lautete die zentrale Frage: Wer kann das leistungsstärkste Modell entwickeln? Unternehmen und Regierungen stellen sich nun eine andere Frage: „Wie können sie die Leistungsfähigkeit der KI für ihre geschäftskritischen Anforderungen nutzen, ohne die Kontrolle über die Infrastruktur und den Informationskreislauf abzugeben?“, heißt es von Mistral in der Presseaussendung zur aktuellen Kapitalrunde.

Die Frage will man freilich mit dem eigenen Produkt beantworten. „Die Nachfrage nach dieser Kombination aus Leistung, Kontrolle, Auswahlmöglichkeiten und Unabhängigkeit nimmt weltweit zu“, ist man sich sicher. Und Mistral sei das weltweit einzige KI-Unternehmen, das den gesamten Stack entwickle, der dafür erforderlich ist: „Open-Weight-Modelle, die Infrastruktur und die Rechenkapazität, auf der sie laufen, und die Produkte, mit denen sie in den Unternehmen wirksam werden“.

Ausstehender Beweis

Dass diese Argumente angesichts des europäischen Diskurses durchaus valide sind, liegt auf der Hand. Ob die Rechnung am Ende auch betriebswirtschaftlich aufgeht, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Mistral bekommt durch die Mega-Runde genug Luft, um sich innerhalb Europas weiterhin im öffentlichen und im Unternehmenssegment zu etablieren. Doch dass das ausreicht, um das eingesetzte Kapital (mehrfach) zurückzuspielen, muss erst bewiesen werden.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

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