05.02.2018

2 Minuten 2 Millionen: Wer ist dein Favorit in Sendung Zwei?

Bisher wurden in den letzten vier Staffeln knapp 26 Mio. Euro an Kapital und Medienvolumen in österreichische Startups investiert. In Sendung Eins von "2 Minuten 2 Millionen – die PULS 4 Start-Up Show" wurden letzte Woche 460.00 Euro und 275.000 Euro Medienvolumen investiert.
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der brutkasten 2 Minuten 2 Millionen
(c) Gerry Frank

Am Dienstag, 6.2.2018 startet die Sendung Zwei  von „2 Minuten 2 Millionen – die PULS 4 Startup Show“.  Wieder präsentieren sich spannende Unternehmer, die alle um dasselbe kämpfen: Ein Investment von zumindest einem Investor für ihr Startup. Wenn auch Du die Investoren kennenlernen möchtest, mach mit beim Puls 4 Meet & Greet Gewinnspiel. Mehr Informationen dazu findest du unten.

„der brutkasten“ hat für jede Sendung ein Leservoting vorbereitet. Die Ergebnisse werden jeweils am Tag nach der Sendung auf facebook.com/derbrutkasten veröffentlicht. Wer schafft es in Sendung Zwei, die „2 Minuten 2 Millionen“-Investoren von sich zu überzeugen? In welches Unternehmen würdest du dein Geld investieren?

+++ Archiv: 410.000 Euro: Wiener Waltz 7 räumt bei 2 Minuten 2 Millionen ab +++

Vote für deinen Favoriten

(auf Euren Favoriten klicken und voten, die Beschreibungen zu den einzelnen Startups findet ihr unten):

iWarn

Bei iWarn handelt es sich um eine moderne Warnleuchte, die aus kilometerweiter Sicht zu erkennen ist. Dank einem eingebautem GPS kann man sich auf schnelle Hilfe verlassen, auch in weniger belebten Umgebungen.

(c) Gerry Frank

hiMoment

hiMoments ist eine App und ein „Online – Guru“, die einen positiv und glücklich im Alltag begleiten soll. Wie funktioniert es: Seine Glücksmomente mit einem Foto festhalten und die App gestaltet Alben und Kollagen die dich an die positiven Momente im Leben erinnert. Welcher Investor lässt sich von einer extra Portion Glück überzeugen?

(c) Gerry Frank

Dishtennis

Mit „Dishtennis“ hat man die Möglichkeit jederzeit und an jedem Ort Tischtennis zu spielen. Unendlich viel Spaß in einem schönen Design verpackt, leicht zu transportieren und schnell aufzubauen – das bedeutet mobiles Tischtennis. Egal ob man „Dishtennis“ als Event bucht oder sich selbst einen Tisch für zuhaue zulegt, die Gründer versprechen hohen Spaßfaktor. Katharina Schneider und Michael Altrichter testen das Start Up und bieten sich ein kurzes Match. Reicht der Funfaktor auch für ein Investment?

(c) Gerry Frank

Alma Babycare

Alma Baby ist eine hochwertige, Bio-zertifizierte und natürliche Pflegelinie aus Wien für Babys, Kinder und Eltern. Das Besondere: Hochwertige Rohstoffe und aromatherapeutische Wirkstoffe. Unter besonderer Sorgfalt entwickelt, wurde der österreichische Familienbetrieb und seine Produkte durch das Austria Bio Garantie Siegel zertifiziert. Jetzt will „Alma Babycare“ wachsen und dafür sind sie auf der Suche nach einem Investor. Hans Peter Haselsteiner ist als zweifach Opa vorerst einmal angetan, denn wie man es kennt, nur das Beste für die Kinder / Enkelkinder. Doch reicht eine emotionale Verbindung auch für ein Investment?

(c) Gerry Frank

BMB Gebäudehygiene

Zuhause ist, wo es hygienisch ist! BMB Gebäudehygiene sagt Schimmel den Kampf an. Mit ihrer patentierten Vorgehensweise, wird Schimmel tiefgründig und endgültig entfernt. Nach nur zwei Stunden Arbeitszeit sind die Innenräume hygienegesichert. Bislang waren sie ausschließlich am industriellen Markt vertreten, können Sie einen Investor überzeugen ihr Produkt im Handel zu positionieren?

(c) Gerry Frank

Die „2 Minuten 2 Millionen“-Investoren

Hans Peter Haselsteiner – Bau-Tycoon und Magnat der österreichischen Wirtschaftselite tritt exklusiv in der PULS 4-Show als Investor auf
Leo Hillinger – Österreichs bekanntester Winzer und Selfmade-Millionär hat einen Riecher für erfolgreiche Geschäfte
Katharina Schneider –   Ist CEO bei Mediashop und wandelte das „oldfashioned“ Teleshopping-Unternehmen in ein erfolgreiches Omnichannel-Unternehmen um. Sie ist neu in der Jury von „2 Minuten 2 Millionen“.
Michael Altrichter – Österreichs „Business Angel of the Year 2014“ und Vorstandsmitglied von startup300 ist wieder dabei
Heinrich Prokop – Managing Director – Founding Partner bei Clever Clover Investmentfonds, möchte nach dem holländischen Markt auch den österreichischen Startup-Markt erobern
Daniel Zech – Er investiert für SevenVentures Austria – dem Beteiligungsarm der ProSiebenSat.1 PULS 4 Gruppe – und verhandelt TV-Werbezeiten gegen Firmenanteile

Gewinne ein Meet & Greet mit den Investoren

Du gründest selbst ein Startup oder interessierst dich brennend für die Thematik „Startups“ und das Daily Business der Investoren? Dann hast du nun die Chance einen der „2 Minuten 2 Millionen“-Investoren bei einem Meet & Greet kennenzulernen und ihr oder ihm alle deine Fragen zu stellen. Hier findest du mehr über die Meet & Greets heraus und wie du teilnehmen kannst. Viel Glück!

Die Teilnahme ist bis zum 18.April, 23:59 Uhr, möglich.

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Das Gründungs-Trio von AYB: Dominik Jöbstl, Robert Haidl und Fabio Steiner (v.l.) © AYB

„Ausgewaschene Baumwollunterhosen fühlen sich mit der Zeit an wie so ein 40er Schleifpapier“, zumindest, wenn es nach Fabio Steiner, Dominik Jöbstl und Robert Haidl geht. Die drei Grazer wollten sich mit diesem Problem nicht länger abfinden und begannen so an der „perfekten Boxershorts“ zu tüfteln. Daraus geworden ist im November 2025 die AYB Underwear GmbH. AYB steht hier für „About Your Balls“. Seit Mitte Juli 2026 kann man sich vom Website-Claim „kein Zwicken. kein Kratzen.“ nun selbst überzeugen.

Zwei Jahre Materialsuche

Rund zwei Jahre arbeiteten die Gründer mit der Grazer Schneiderin Sarah Kohlendorfer zusammen, testeten laut eigenen Angaben mehr als 30 Stoffe und zwölf Prototypen, ehe die Wahl auf Tencel Modal Micro der oberösterreichischen Lenzing AG fiel.

Auch der Schnitt wurde mehrfach überarbeitet: An der Hüfte, „dort ist der Punkt, wo die Unterhose am meisten spannt“, wie Steiner im Interview erklärt, verzichtet AYB auf eine Naht. Stattdessen verlaufen die Nähte vorne und hinten. Daraus ergeben sich zwei zusätzliche Nähte, dafür aber ohne Druckstellen an der empfindlichsten Zone, wie die Gründer ausführen.

Made in China

Produziert wird in einer Partnerfirma im chinesischen Guangdong. Dort würden laut Steiner „90 Prozent aller Unterhosen der Welt produziert“, die Lieferketten seien entsprechend eingespielt. Eine Produktion in Europa hätte man laut Steiner deutlich teurer kalkulieren müssen: „Wir hätten das Dreifache verlangen müssen.“

Preislich positioniert sich AYB zwischen Billiganbietern und Premiummarken, ein Dreierset kostet 44,90 Euro. Über die genaue Marge wollten die Gründer keine Angaben machen, sie sei aber „für das Textilgeschäft üblich“, erwähnt man im Interview.

Verkaufszahlen übertreffen die eigenen Erwartungen

Die ersten Pre-Sale Bestellungen von AYB wurden selbst ausgeliefert. © AYB

Mitte Juli 2026 ging AYB mit einer ersten Bestellung von 1.000 3er-Sets in den regulären Verkauf. Ursprünglich hatten die Gründer mit 50 verkauften Sets pro Monat kalkuliert „und jetzt haben wir halt einfach mehr als das Zehnfache verkauft“, sagt Steiner.

Rund 600 Dreiersets wurden bislang abgesetzt, eine zweite Bestellung über 2.000 weitere Sets ist bereits unterwegs. Finanziert wird sie aus dem laufenden Cashflow: „Es läuft aktuell in einem positiven Cashflow, was uns sehr happy stimmt“, bestätigt Steiner gegenüber brutkasten. Auf Investor:innen verzichten die drei laut eigenen Angaben bewusst. Man wolle es soweit wie möglich bootstrappen.

Vom Marketingbüro zum Boxershort-Business

Steiner und Jöbstl betreiben parallel eine eigene Marketingagentur, aus deren Einnahmen unter anderem die GmbH-Gründung über 12.000 Euro von AYB mitfinanziert wurde. Aktuell laufen beide Geschäfte parallel. „Um auch zu schauen, was funktioniert am Ende des Tages einfach besser“, meint Steiner. Bis man sich bei AYB etwas auszahlen könne „dauert sicher noch zwei, drei Jahre“, fügt er hinzu.

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