20.04.2020

2 Minuten 2 Millionen Voting: Wer ist euer Favorit der Folge 12?

Am Dienstag werden bei der PULS 4 Startup-TV-Show "2 Minuten 2 Millionen" wieder fünf Startups ihre Business-Ideen pitchen. Hier könnt ihr schon vorab für euren Favoriten der Woche voten.
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(c) Puls4 / Gerry Frank

Am Dienstag ist es wieder soweit. Im Rahmen von „2 Minuten 2 Millionen“ werden wieder fünf Startups ihre Geschäftsideen vor den Investoren pitchen.

Mit dabei sind diesmal Die Imkerei, getsby, hyto WC, MoSo-Markt und uugot.it. Die Startups decken wieder ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen ab – angefangen von Honigprodukten über ein sterilisierbares WC-System bin hin zu einem Sprachlern-Tool für Fernsehsendungen.

Hier könnt ihr wieder vorab für euren Favoriten der Woche voten. Dafür müsst ihr nur auf den Favoriten klicken. Die Beschreibungen zu den einzelnen Startups findet ihr unten.

+++Live Stream, Porträts und Hintergründe zu 2 Minuten 2 Millionen+++

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Die Imkerei

Das oberösterreichische Startup „Die Imkerei“ rund um den Gründer Florian Petersdorfer setzt ganz auf das Thema Bienen und Honig. So produziert er neben Honig auch noch trockenen Honigwein und Nahrungsergänzungsmittel aus Bienenbrot. Letztere sind in Kapselform erhältlich und reich an Inhaltsstoffen, die das Immunsystem stärken sollen.

=> mehr über das Startup

(c) Puls4 / Gerry Frank

getsby

Das Startup getsby hat eine Selforder-App entwickelt, damit Kunden in Restaurants über das eigenen Smartphone bestellen und bezahlen können – der brutkasten berichtete. Dadurch sollen Wartezeiten verkürzt werden. Zudem möchte das Startup in Zeiten von Corona mit dem kontaktlosen Bezahlen und Bestellen punkten. Durch die Verwendung der App können unnötige Kontakte mit den Service-Mitarbeitern umgangen und die Ansteckungsgefahr minimiert werden.

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getsby, 2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Puls 4/ Gerry Frank

hyto WC

Bei hyto WC handelt es sich um ein sterilisierbares WC-System, das einfach zu reinigen ist und ohne Werkzeug von der WC-Schüssel abmehmbar ist. Das System verfügt über keine nervigen Ecken bzw. Spalten und ist somit einfach zu reinigen.

=> mehr über das Startup

Hillinger, Gschwandtner, Schneider, Haselsteiner, Rohla, Kuntke, Zech, REWE, Startup
(c) Puls 4/ Gerry Frank –

MoSo Markt

Das Startup MoSo bietet ein flexibles Selbstbedienungskonzept in aufgestellten Containern für regionale Produkte an. Wie der Name schon verrät, hat MoSo von Montag bis Sonntag offen – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Die Besonderheit: Moso baut voll auf Vertrauen auf. Kunden können laut dem Startup „reinkommen, gustieren, stöbern, zahlen und mitnehmen“. Mit dem System soll auch in entlegenen Orten eine Nahrungsversorgung gewährleistet werden. 

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Moso, MoSo, 2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Puls 4/ Gerry Frank –

uugot.it

Das Startup uugot.it hat ein Tool entwickelt, das Fernsehsendungen zu einem Sprachkurs werden lässt – der brutkasten berichtete. Dabei werden TV-Sender auf ein Smartphone oder Tablet gestreamt und mit interaktiven Untertiteln (same language subtitling) versehen. Wird ein Wort nicht verstanden, kann auf dieses geklickt werden, woraufhin simultan die Übersetzung in der gewünschten Sprache eingeblendet wird. Ziel ist, dass Zuwanderer Themen, die uns in der Gesellschaft beschäftigen, (besser) verstehen. Ziel ist es dabei den Integrationsprozess zu beschleunigen und kulturelle Verständnis zu fördern.

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(c) Puls4 / Gerry Frank

Die Jury | 2 Minuten 2 Millionen

Das Investorenpanel setzt sich in Folge 12 wieder aus folgenden bekannten Personen der Startup-Szene zusammen:

  • Österreichs bekanntester Winzer Leo Hillinger
  • Mediashop Geschäftsführerin Katharina Schneider
  • Nachhaltigkeitsexperte Martin Rohla
  • Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner
  • Bau-Tycoon Hans Peter Haselsteiner

Zudem wird Daniel Zech Mediavolumen bei SevenVenutres an ausgewählte Startups verteilen. Und Markus Kuntke verteilt für Bipa, Merkur und Billa die „Start-Up Tickets“, mit denen die Produkte der Gründer in den Regalen der österreichischen Handelsketten gelistet werden.

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Hugues Chopard (SIRIUS Space) und Guillaume Brault (Tumbleweed) auf der World Space Business Week 2026 in Paris

Neue Medikamente entwickeln, reinere Kristalle züchten, Materialien testen: In der Schwerelosigkeit verhält sich Materie anders als auf der Erde. Für Pharma- und Materialforschung führt der Weg ins All bisher fast immer über die Internationale Raumstation ISS, die nach aktuellen Plänen Ende 2030 außer Betrieb gehen soll. Nun wollen das Wiener Weltraum-Unternehmen Tumbleweed und der französische Raketenbauer Sirius Space Services einen weiteren Zugang schaffen.

Pods als Zugang zur Schwerelosigkeit

Das Wiener Startup setzt auf standardisierte „Pods“, mit denen Kund:innen Experimente im All durchführen können. Der Zugang zur Schwerelosigkeit sei dadurch laut Tumbleweed zehnmal günstiger und fünfmal schneller als auf dem herkömmlichen Weg. Dafür haben beide Unternehmen eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) unterzeichnet. Ziel ist es zu prüfen, ob die Forschungsbehälter der Wiener auf den Raketen der Franzosen ins All transportiert werden können.

Der erste Schritt: Suborbitale Testflüge

Den Auftakt der Zusammenarbeit soll der erste Testflug des französischen Unternehmens, „Sirius S1B Ballistic“ (S1B), markieren. Er soll laut Tumbleweed zentrale Raketentechnologien erproben und dabei Schwerelosigkeit bieten. Deshalb wäre die Mitnahme von Forschungsexperimenten möglich. Die beiden Unternehmen prüfen aktuell die technischen Schnittstellen und Betriebsbedingungen.

Einen konkreten Flugtermin nennen die Unternehmen nicht. Auf Nachfrage verrät man gegenüber brutkasten, dass der Testflug S1B, auf dem die Pods mitfliegen könnten, innerhalb der nächsten zwei Jahre stattfinden solle.

Langfristige Pläne: Der Weg in den Orbit

Langfristig zielt die Partnerschaft auf orbitale Missionen ab. Sobald das 2020 gegründete Unternehmen Sirius seine wiederverwendbaren Trägerraketen Sirius-1, Sirius-13 und Sirius-15 in Betrieb nimmt, soll evaluiert werden, wie die Tumbleweed-Pods damit in die Erdumlaufbahn gelangen können. Die Raketenfamilie soll laut Unternehmen Satelliten mit bis zu 1.100 Kilogramm in eine sonnensynchrone Umlaufbahn in 600 Kilometern Höhe bringen.

Einen konkreten Flugtermin nennen die Unternehmen nicht. Laut Medienberichten plant Sirius den Testflug S1B für 2027. Antoine Fourcade, CEO von Sirius Space Services, betont das Ziel, aus der ersten Gelegenheit auf der S1B konkrete Missionen zu machen und „die Grundlagen für künftige Startdienste auf unseren Orbital-Raketen“ zu legen.

Erfolgreiche erste Mission

Während die Kompatibilitätsprüfungen für den ersten Flug laufen, arbeitet das Team von Tumbleweed, das mittlerweile über 20 Mitarbeitende an den Standorten Wien und Delft umfasst, parallel bereits an „Oasis Beta“. Dies soll der rückkehrfähige Nachfolger der im Juli 2026 gestarteten Mission „Oasis Alpha“ werden, die vier Kundennutzlasten an Bord der SpaceX-Falcon-9-Rakete ins All brachte – brutkasten berichtete.

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