14.04.2020

2 Minuten 2 Millionen Voting: Wer ist euer Favorit der Folge 11?

Heute Dienstag werden bei der PULS 4 Startup-TV-Show "2 Minuten 2 Millionen" wieder fünf Startups ihre Business-Ideen pitchen. Hier könnt ihr schon vorab für euren Favoriten der Woche voten.
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2 Minuten 2 Millionen
(c) Puls4 / Gerry Frank

Heute Dienstag ist es wieder soweit. Im Rahmen von „2 Minuten 2 Millionen“ werden wieder fünf Startups ihre Geschäftsideen vor den Investoren pitchen.

Mit dabei sind diesmal Feuerwasser, GA Shaker, Lite Soil, Monkee, Schoko-Christkind. Die Startups decken wieder ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen ab – angefangen von beheizbaren Badefässern über ein innovatives Bewässerungssystem für Pflanzen bis hin zu einer FinTech-Lösung.

Hier könnt ihr wieder vorab für euren Favoriten der Woche voten. Dafür müsst ihr nur auf den Favoriten klicken. Die Beschreibungen zu den einzelnen Startups findet ihr unten.

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+++Live Stream, Porträts und Hintergründe zu 2 Minuten 2 Millionen+++

Feuerwasser

Das Tiroler Startup Feuerwasser rund um Gründer Martin Auer produziert und vertreibt beheizbare Badefässer und Wannen. Sie bestehen aus Holz und Edelstahl und besitzen einen integrierten Ofen, über den das Wasser in rund 45 Minuten erwärmt wird. In einem Fass haben bis zu bis zu sechs Personen Platz. Die Wanne eignet sich hingegen perfekt für Pärchen.

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(c) Puls 4 / Gerry Frank –

GA Shaker

Beim GA Shaker Plus handelt es sich um einen innovativen Multifunktions-Shaker für Fintess-Begeisterte. Der Shaker verfügt über eine Magnethaftfunktion, damit dieser an nahezu jedem metallischen Fitnessgerät angebracht werden kann. Dadurch muss das Trinkgefäß nie wieder auf den schmutzigen Fußboden abgelegt werden. Der GA Shaker ist zudem stets in Griff- und Augenhöhe. Die Besonderheit: Der GA-Shaker verfügt über eine Vorrichtung, damit das eigene Smartphone für Selfies befestigt werden kann.

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(c) Puls4 / Gerry Frank

Lite-Soil

Lite-Soil aus Wien rund um Gründerin Dorothea Sulzbacher hat ein innovatives Bewässerungssystem für Pflanzen entwickelt. Das netzförmige System wird unter der Erde verlegt und leitet anschließend das Wasser dorthin, wo es gebraucht wird. Die Streifen bestehen aus patentierten Geotextilien. Mit der innovativen „Wasserader“ sollen die Pflanzen nachhaltig zum Wachsen gebracht werden, indem Austrocknung und Überwässerung vorgebeugt wird.

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(c) Puls4 / Gerry Frank

Monkee

Das Tiroler FinTech Monkee möchte Sparen per App einfacher machen – der brutkasten berichtete. Die Lösung soll jedoch mehr als ein“digitales Sparschwein“ sein und die Gesellschaft für „Financial Health“ sensibilisieren. Dies umfasst neben der technologischen Lösungen einen ganzheitlichen Ansatz der Finanzbildung. Die App verfügt über eine intuitive Benutzeroberfläche. Zudem kann über die App in nur wenigen Minuten ein Sparkonto angelegt werden.

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(c) Puls4 / Gerry Frank

Schoko-Christkind

Das steirische Startup Schoko-Christkind rund um Gründer Wolfgang Mitterbäck hat ein Schoko-Christkind auf den Markt gebracht. Dafür bietet er eine 3D Aluminium-Verpackung, die passgenau angefertigt ist. Vorder- und Rückseite sind dabei individuell bedruck- und gestaltbar.

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2 Minuten 2 Millionen
(c) Puls 4 / Gerry Frank

Die Jury | 2 Minuten 2 Millionen

Das Investorenpanel setzt sich aus folgenden bekannten Personen der Startup-Szene zusammen:

  • Österreichs bekanntester Winzer Leo Hillinger
  • Mediashop Geschäftsführerin Katharina Schneider
  • Nachhaltigkeitsexperte Martin Rohla
  • Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner
  • Bau-Tycoon Hans Peter Haselsteiner

Daniel Zech wird wieder Mediavolumen bei SevenVenutres an ausgewählte Startups verteilen. Und Markus Kuntke verteilt für Bipa, Merkur und Billa die “Start-Up Tickets”, mit denen die Produkte der Gründer in den Regalen der österreichischen Handelsketten gelistet werden.


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Mathias Lipp-Rosenthal, Gründer der KI Schmiede | Foto: Lipp-Rosenthal

Das im August veröffentlichte Gesamtstaatliche Lagebild 2026 des Krisensicherheitsberaters im Bundeskanzleramt enthält einen Satz, der bislang wenig Beachtung fand: Angesichts der Cyberbedrohung rücke digitale Souveränität weiter in den Fokus der nationalen Sicherheit. Daraus leitet es eine unbequeme Handlungsoption ab, nämlich die Förderung von EU-Anbietern und den Verzicht auf externe Anbieter bei künftigen Beschaffungen. Im (ersten) Lagebild 2025 kam der Begriff nicht vor. Aus einem Standortthema wurde binnen eines Jahres eine Sicherheitsfrage.

Der Ist-Zustand ist bekannt. Verwaltung und Wirtschaft in Österreich laufen weitgehend auf Infrastruktur dreier US-Konzerne. Der CLOUD Act erlaubt US-Behörden den Zugriff auf Daten, die diese Unternehmen verarbeiten, unabhängig vom Standort des Rechenzentrums. Als Microsoft im Frühjahr 2025 plötzlich das Konto des Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofs sperrte, wurde sichtbar, dass die Verfügbarkeit einer digitalen Grundleistung an einer Entscheidung außerhalb Europas hängen kann. Die Leistungsfähigkeit der Hyperscaler steht außer Streit. Zu klären ist, welche Funktionen ein Staat in fremder Hand belassen kann.

Vorbilder im öffentlichen Sektor

Das Österreichische Bundesheer hat mit der Umstellung auf LibreOffice die Kontrolle über einen zentralen Arbeitsplatzbaustein zurückgeholt, die Schweizer Armee migriert ihr Kommando Cyber auf openDesk.

Am weitesten gehen die Niederlande. Dort stellt die Regierung die gesamte Bundesverwaltung auf digitale Souveränität um. Seit Juli 2026 ist von US-Clouds für E-Mail und Dokumente abzuraten, Daten müssen in Europa bleiben und für jeden Dienst muss ein Ausstiegsplan vorliegen.

Sicherheit als Grundbedürfnis der Wirtschaft

Die Frage stellen sich zunehmend auch heimische Unternehmen. Sie wollen wissen, ob ihre Daten in Europa liegen, wer darauf zugreifen kann und ob der Dienst, auf dem ihr Tagesgeschäft läuft, morgen noch verfügbar ist. Souverän zu arbeiten heißt für sie vor allem, Sicherheit zu haben: dass Daten nicht von Drittstaaten abgegriffen werden können und dass sie sich auf die Infrastruktur, die ihr Geschäft trägt, tatsächlich verlassen können.

Anbieter, die diesen Wechsel möglich machen, gibt es in Österreich und Europa bereits. Sie stellen Rechenleistung, Plattformdienste und KI-Modelle bereit, die europäischem Recht unterliegen und deren Betrieb nachvollziehbar bleibt. Was ihnen fehlt, ist nicht die Kompetenz, sondern die Nachfrage, die sie in jene Größe trägt, in der sie für den Mittelstand zur echten Option werden.

Mehr als ein Hackathon

Im Mai 2026 haben das Bundeskanzleramt und die TU Austria dazu einen Public AI Hackathon veranstaltet. In 48 Stunden entwickelten 25 Talente Prototypen für die öffentliche Verwaltung, präsentiert vor Staatssekretär Alexander Pröll und einer Jury aus Verwaltung, Politik und Forschung. Das Format zeigt, dass der Wille zur Zusammenarbeit zwischen Staat und Nachwuchs vorhanden ist. Es zeigt auch, wo die Grenze liegt. Zwei Tage Hackathon ersetzen keine Strategie, mit der die Startup-Szene dauerhaft in den Aufbau souveräner Infrastruktur eingebunden wird. Auf einen Prototyp sollte eine Beschaffung folgen, auf eine Veranstaltung ein Förderprogramm, auf ein Teilnahmezertifikat ein zahlender Kunde.

Der Hebel heißt öffentliche Nachfrage

Genau hier liegt der Hebel für Österreich. Öffentliche Nachfrage entscheidet, ob heimische Anbieter jene Größe erreichen, die sie brauchen, um für die Wirtschaft eine echte Option zu sein. Wenn Bund, Länder und Förderstellen gezielt bei europäischen und österreichischen Anbietern beschaffen, stärkt das deren Marktposition und signalisiert der gesamten Startup-Branche, dass sich Investitionen in souveräne Technologie lohnen. Souveränität und Innovation stehen dabei nicht im Widerspruch, sie bedingen einander: Wer die Kontrolle über seine Infrastruktur behält, kann auf ihr aufbauen, statt sie nur zu mieten.

Für Österreich heißt das, die Empfehlung des Lagebilds über einzelne Prototypen hinaus zu denken. Jede Ausschreibung, jedes Förderprogramm und jede Anschlussfinanzierung entscheidet mit darüber, ob die österreichische Startup-Branche zu jenem Anbieter heranwächst, von dem Verwaltung, Sicherheitsbehörden und Mittelstand in zehn Jahren abhängen können. Wer Gründerinnen und Gründer heute mit mehr als einem Zertifikat ausstattet, entscheidet mit über die technologische Souveränität von morgen.


Über den Gastautor:

Mathias Lipp-Rosenthal ist Gründer der KI Schmiede, einer im Juni 2026 gestarteten Beratung, die Unternehmen im DACH-Raum bei der Einführung und Schulung von KI begleitet. Zuvor war er stellvertretender Klubdirektor der Neos und Mitgründer von Voter AI; die Gründung der KI Schmiede hat brutkasten hier bereits vorgestellt.

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2 Minuten 2 Millionen Voting: Wer ist euer Favorit der Folge 11?

  • Heute Dienstag werden bei der PULS 4 Startup-TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ wieder fünf Startups ihre Business-Ideen pitchen. Hier könnt ihr schon vorab für euren Favoriten der Woche voten.
  • Mit dabei sind diesmal Feuerwasser, GA Shaker, Lite Soil, Monkee, Schoko-Christkind. Die Startups decken wieder ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen ab – angefangen von beheizbaren Badefässern über ein innovatives Bewässerungssystem für Pflanzen bis hin zu einer FinTech-Lösung.
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