30.01.2025
TV-SENDUNG

„2 Minuten 2 Millionen“: Puls4 gibt zwei neue Investoren bekannt

Die Puls4-Sendung "2 Minuten 2 Millionen" geht in die 12. Staffel. Der TV-Sender gab nun zwei neue Investoren bekannt.
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Dass es für diese Staffel von „2 Minuten 2 Millionen“ zu einer neuen Zusammensetzung bei den Investoren des TV-Erfolgsformat kommen wird, war schon länger klar. Erst kürzlich hatte der Sender etwa den Abgang des langjährigen Investors Heinrich Prokop offiziell kommuniziert. Er war mit einer kurzen Unterbrechung seit 2014 in der Sendung aktiv gewesen.

In der elften Staffel hatten neben Prokop noch Vertriebsexpertin Katharina Schneider, Innovations-Expertin Eveline Steinberger, Selfmade-Millionär Christian Jäger, Medienmanager Michael Grabner und Hotelier Bernd Hinteregger auf der TV-Bühne in Jungunternehmen investiert. Zumindest Schneider, Steinberger und Jäger sind auch in der zwölften Staffel wieder mit dabei.

Alexander Schütz als Rückkehrer bei „2 Minuten 2 Millionen“

Heute vermeldete Puls4 zwei weitere Namen: Einerseits wird Alexander Schütz in die Serie zurückkommen. Schütz hatte bereits von 2021 bis 2023 in der Sendung in Startups investiert. Schütz ist Vorstandsvorsitzender der C-Quadrat Investment Group.

Bis 2021 war der gebürtige Oberösterreicher Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Bank. Im Zuge der Affäre um den Betrugsfall Wirecard trat Schütz von dieser Funktion zurück. Schütz hatte dem damaligen Wirecard-CEO Markus Braun geraten, die „Financial Times“ wegen kritischer Berichterstattung „fertigzumachen“.

Eine Anzeige der deutschen Finanzaufsicht BaFin wegen Insiderhandels mit Wirecard-Aktien führte dagegen nicht einmal zu einem Ermittlungsverfahren. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart sah keinen Anfangsverdacht gegeben. (brutkasten berichtete). Heute unterhält Schütz unter anderem ein Investment-Unternehmen mit dem ehemaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz, die AS2K Beteiligungs GmbH.

„Ich freue mich darauf, wieder dabei zu sein und innovative Köpfe zu unterstützen, ihre Visionen Wirklichkeit werden zu lassen“, kommentiert Schütz seine Rückkehr zu „2 Minuten 2 Millionen“. „Ich suche nach Ideen, die den Markt verändern können, und nach Menschen, die mit Leidenschaft und Einsatz dahinterstehen.“

Vorarlberger Unternehmer Mathias Muther neuer Investor

Neben dem Rückkehrer Schütz wird der Vorarlberger Mathias Muther neu in die Runde der Investoren stoßen. Muther ist unter anderem Gründer und Mitglied im Aufsichtsrat der Aerocompact-Gruppe, einem der Anbieter im Bereich Solar-Racking-Technologie.

Zu seinem Engagement in der Puls4-Sendung sagt er: „Als Investor unterstütze ich nicht nur eine Geschäftsidee, sondern auch die Menschen dahinter – ihr Engagement, ihre Leidenschaft und ihre Innovation. In ein Startup zu investieren, bedeutet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch den Glauben an eine Vision und das Potenzial die Welt zu verändern.“

Mit Schütz und Muther ist die Runde der Investor:innen für die zwölfte Staffel noch nicht komplett. Eine sechste Person wird in den nächsten Tagen bekanntgegeben, wie Puls4 auf brutkasten-Anfrage bestätigte.

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Beyond Gravity Austria
© Beyond Gravity Austria/Canva - Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria.

Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) zählt mit rund 57 Millionen Euro Umsatz (2025) und rund 250 Mitarbeitenden zu den größten österreichischen Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eigenen Angaben nach eine Exportquote von rund 100 Prozent. Erst kürzlich hat der Weltraumzulieferer seine Produktionsfläche in Niederösterreich verdoppelt – brutkasten berichtete über den 4,5-Millionen-Euro-Ausbau.

Beyond Gravity: Navigationsempfänger für zwei NASA-Wettersatelliten

Nun wird die nächste Generation von US-Wettersatelliten mit Technologie aus Österreich ausgestattet. Beyond Gravity Austria liefert – wie man vermeldet – hochpräzise Navigationsempfänger für zwei NASA-Wettersatelliten, die ab 2032 für die US-Wetterbehörde NOAA ins All starten sollen. Gebaut werden die Satelliten vom US-Unternehmen Lockheed Martin in Colorado.

Die Navigationsempfänger aus Wien werden – so der Claim – die Position der Satelliten in rund 36.000 Kilometern Höhe mit einer Genauigkeit von weniger als 20 Metern bestimmen.

„Im Rahmen unseres ersten Vertrags mit Lockheed Martin werden wir Navigationsempfänger für zwei NASA-Wettersatelliten liefern. Je genauer die Position des Satelliten durch unseren Empfänger bestimmt wird, desto genauer sind die Wetter- und Umweltdaten“, sagt Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria. Die Wettersatelliten namens GeoXO sollen die Vorhersage von Unwettern sowie die Überwachung von Umwelt- und Klimaphänomenen in der westlichen Hemisphäre deutlich verbessern.

Nicht die erste NASA-Partnerschaft

Beyond Gravity Austria lieferte schon mehrmals Technik für NASA-Satelliten, etwa einen Navigationsempfänger für den 2018 gestarteten NASA-Umweltsatelliten ICESat-2 oder Navigationsempfänger für den 2024 gestarteten Klimaschutzsatelliten PACE inklusive Thermalisolation für ein NASA-Instrument des Satelliten.

Die Wettersatelliten GeoXO (Geostationary Extended Observations) werden in einer geostationären Umlaufbahn über dem Äquator betrieben. In dieser Höhe von rund 36.000 Kilometern bewegen sie sich mit derselben Geschwindigkeit, wie die Erdrotation und können dadurch kontinuierlich dieselbe Region der Erde beobachten.

© zVg – Infografik zu den GeoXO-Wettermissionen.

„Unsere GEORIX-Empfänger bieten selbst in einer Entfernung von 36.000 Kilometern eine Positionsbestimmung mit einer Genauigkeit von weniger als 20 Metern. Damit setzen wir neue Maßstäbe für präzise Echtzeit-Navigation an Bord von Satelliten“, so Kober. Im Jahr 2023 wurde der erste GEORIX-Navigationsempfänger ins All geschickt; er bestimmt die Position des NASA-Klimainstruments TEMPO, das atmosphärische Gase (Ozon, Stickstoffdioxid und Formaldehyd) sowie Aerosole über Nordamerika misst.

Rund 30 Satelliten nutzen Navigationsempfänger von Beyond Gravity

Insgesamt nutzen derzeit etwa 30 Satelliten Navigationsempfänger von Beyond Gravity zur Positionsbestimmung. Die Empfänger kommen bei Satelliten von der niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) bis zur geostationären Erdumlaufbahn (GEO) zum Einsatz, also in Entfernungen von etwa 1.000 Kilometern bis 36.000 Kilometern von der Erde. Alle weltraumgestützten Navigationsempfänger werden am österreichischen Standort von Beyond Gravity in Wien entwickelt und produziert.

Die GeoXO-Mission soll Bilder und atmosphärische Messungen der westlichen Hemisphäre der Erde und eine Echtzeit-Erfassung der Blitzaktivität liefern sowie kurzfristige Wettervorhersagen und Warnungen vor Extremwetter und Umweltgefahren unterstützen.

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