06.02.2025
TV-PITCH

„2 Minuten 2 Millionen“: Letzter Investor steht fest

Nun ist es komplett: Wie heute bekannt wurde, vervollständigt Hotelier Erich Falkensteiner das "2 Minuten 2 Millionen"-Investoren-Team.
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2 Minuten 2 Millionen
© Puls 4/Gerry Frank - Hotelier Erich Falkensteiner wird neuer TV-Juror.

Nachdem Puls 4 Ende Jänner zwei neue Investoren bekannt gegeben hat und kurz darauf auch mit dem Startup-Ticket von Tchibo eine weitere Neuerung präsentiert hatte, wurde nun die Jury-Runde komplettiert. Hotelier Erich Falkensteiner nimmt fortan am letzten Investoren-Stuhl im Studio Platz.

„2 Minuten 2 Millionen“: Neuinvestor seit 19 unternehmerisch tätig

Gemeinsam mit seinen Kolleg:innen, der Vertriebsexpertin Katharina Schneider, Innovations-Expertin Eveline Steinberger, Selfmade-Millionär Christian Jäger, Alexander Schütz und Unternehmer Mathias Muther wird Falkensteiner künftig in den Pitch-Genuss der Teilnehmer:innen kommen. Ebenso mit von der Partie ist Charlotte Braunstorfer, Marketing Director Tchibo Österreich, die das Startup-Ticket vergibt.

2 Minuten 2 Millionen
© Puls 4/Gerry Frank – Das Juroren-Team von „2 Minuten 2 Millionen“ ist komplett.

Falkensteiner musste bereits mit 19 Jahren den Familienbetrieb mit einem Hotel übernehmen und baute ein millionenschweres, international erfolgreiches Unternehmen auf. Mit seinem Investment-Fonds „Falkensteiner Ventures“ zielt der Neo-Investor zudem neben Hotellerie auch auf Foods & Beverages, Lifestyle, Education & Teaching sowie Technologie und Digitales ab.

Faktor Unternehmenswert

„Als neuer Investor bei ‚2 Minuten 2 Millionen‘ halte ich nach Innovationen Ausschau, die nicht nur zukunftsträchtig sind, sondern auch inspirieren. Ich möchte mit meiner Erfahrung Startups begleiten, aber auch Gründer:innen, die den Mut zum Unternehmertum haben und mit ihrer Vision Großes erzielen wollen. Vor allem, wenn es um wichtige Faktoren wie Unternehmenswerte geht“, so der Investor.

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Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Das Wiener Krypto-Unternehmen Bitpanda erweitert seine Plattformarchitektur. Mit der Einführung des sogenannten Model Context Protocol (MCP) und einer neuen API-Integration (Application Programming Interface) können Anleger:innen künftig externe KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude nutzen, um unter anderem ihre Portfolios per Spracheingabe zu steuern.

Investieren ohne Programmierkenntnisse

Im Kern handelt es sich bei dem MCP laut Bitpanda um ein offenes, standardisiertes Schnittstellenprotokoll, über das kompatible KI-Assistenten Anfragen in natürlicher Sprache verarbeiten und ohne Programmierung direkt mit API-Endpunkten interagieren können. Privatanleger:innen ohne technischen Hintergrund können dadurch in natürlicher Sprache Kontostände abrufen, Positionen im Blick behalten oder Trades vorbereiten, ohne eigenen Code schreiben zu müssen.

Bitpanda selbst bezeichnet diesen Schritt als „nächste strukturelle Entwicklungsstufe finanzieller Schnittstellen“, die sich von passiven Chatbots zu aktiven Werkzeugen wandeln. Für Entwickler:innen steht eine klassische API bereit, um maßgeschneiderte Finanzanwendungen zu programmieren.

Elf Werkzeuge für KI-Assistenten

Konkret stellt der Bitpanda-MCP-Server nach der Verbindung elf native Tools bereit, die sich in drei Kategorien gliedern: Für Markt- und Portfoliodaten stehen unter anderem Funktionen zum Abrufen von Kursen, verfügbaren Assets und der eigenen Portfolio-Historie bereit. Im Bereich Staking und Earn lassen sich zum Beispiel aktive Positionen einsehen sowie Staking- und Unstaking-Vorgänge auslösen.

Sicherheit und Systemlimits

Die Künstliche Intelligenz agiert jedoch nicht autonom. Jeder Systemzugriff erfordert laut Bitpanda einen API-Key mit individuell festgelegten Berechtigungen, sogenannten „Scopes“. Das Trading basiert auf einem Request-for-Quote-Modell (RFQ): Ein Trade muss von der KI zuerst als Preisangebot angefragt und anschließend vom Menschen oder durch vorab definierte Regeln ausdrücklich bestätigt werden.

Dadurch bleiben alle Aktionen innerhalb des regulierten MiCAR-Rahmens der EU, heißt es vom Unternehmen. Christian Trummer, Chief Scientist und Mitgründer von Bitpanda meint: „Agentic Finance kann zu einer zentralen Schnittstelle für Finanzdienstleistungen werden. Wir werden diese Entwicklung in Europa verantwortungsvoll mitgestalten.“

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