16.03.2021

„2 Minuten 2 Millionen“-Juror Rohla: „Der schlechteste Pitch, den ich je gesehen habe“

In dieser Folge von "2 Minuten 2 Millionen" musste sich ein Startup harte Kritik anhören, während ein anderes bei der Fülle an Angeboten den Überblick zu bewahren hatte. Zudem lockten andere Gründer die Investoren mit einer Beteiligung an einem Segelschiff.
/artikel/2-minuten-2-millionen-juror-rohla-der-schlechteste-pitch-den-ich-je-gesehen-habe
2 Minuten 2 Millionen, HolyRecipe,
(c) PULS 4/Gerry Frank - Das HolyRecipe-Team musst trotz guter Geschäftsidee Kritik einstecken.
kooperation

Die ersten bei „2 Minuten 2 Millionen“ waren Robert Leder und Jan Raufeiser. Mit ihren Kochboxen von HolyRecipe können ihre Kunden online aus einer Auswahl an Gerichten von unterschiedlichen Lokalen wählen und erhalten mit der Bestellung neben allen erforderlichen Zutaten auch das passende Kochvideo zugeschickt. So soll der leidenden Gastronomie geholfen werden. Die Forderung: 160.000 Euro für 20 Prozent Anteile.

Speisenzubereitung abgedreht

Aktuell besitzt HolyRecipe sechs Restaurants als Kooperationspartner, von denen jeweils rund fünf Speisen mit dem jeweiligen Koch als Video abgedreht wurden. Die Restaurants befinden sich bisher alle in Wien, das Startup liefert die Kochboxen allerdings Co2-neutral österreichweit.

Nicht alle Geheimnisse verraten

Die Sorge von Hotelier Bernd Hinteregger, dass Kunden einmal eine bestimmte Speise bestellen und dann mithilfe des Videokochs wüssten, wie und mit welchen Zutaten man es nachkocht, zerstreuten die Gründe mit einem Beispiel. In ihrer Kochbox würden zwar alle Zutaten drinnen sein, die man für das Nachkochen der gewählten Speise braucht, jedoch würden die Köche ihre „Geheimnisse“ nicht verraten. Die Zubereitung der besonderen Sauce oder sonstige Kniffe bleiben das Wissen des Restaurantkochs, werden aber etwa als fertiges Produkt mitgeliefert.

Als das geklärt war, gab es zweimal Unruhe im Studio, als die Gründer sich weigerten zu erzählen, wie viel Eigenkapital im Startup stecken würde. Auch dass sie nicht sagen konnten, wie viel es sie kostet einen Kunden zu akquirieren, missfiel den Juroren. Man sei erst seit kurzem online, so die Erklärung von Leder und Raufeiser.

Ärger bei „2 Minuten 2 Millionen“

Hinteregger zeigte sich darüber verärgert und stieg aus. Mediashop-Chefin Katharina Schneider stellte kritisch die Frage, was sich die Gründer nun von den Investoren erwarten. Und auf welcher Basis sie sich vorstellen würden, dass sie oder ihre Kollegen nun investieren sollten. Die Grundlage würde fehlen. Auch sie stieg aus.

Zahlen wichtig

Alexander Schütz, Gründer und CEO der Wiener C-Quadrat Investment Group, deutete an, dass die Kochboxen unter den Restaurantpreisen liegen müssten. Zudem sollten die Gründer beim nächsten Mal Zahlen parat haben. Auch er ging ohne Angebot.

Misstrauen statt Vertrauen erzeugt

Nachhaltigkeitsexperte Martin Rohla fand es gut, dass man die Gastronomie unterstütze, das Projekt sei interessant. Nach diesem Lob folgte allerdings herbe Kritik. Er bezeichnete den Auftritt von Raufeiser als „den schlechtesten Pitch, den er je gesehen habe“. Das habe beim ihm statt Vertrauen, Misstrauen erzeugt. Er denke nicht daran, einzusteigen, obwohl die Idee eine gute wäre.

Medienunternehmer und Aufsichtsrat des SOS-Kinderdorfs Stefan Piëch gesellte sich zuerst zum Lob der Idee dazu. Meinte dann aber, die Gründer wären eventuell zu früh dran. Kein Deal für HolyRecipe.

Sprossen-Snacks bei „2 Minuten 2 Millionen“

Sebastian und Fritz Rauer sind der Meinung, dass die Natur mehr kann als jedes Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparat. Als zweite bei „2 Minuten 2 Millionen“ setzen sie mit Rauers Sprössling auf Sprösslinge und produzieren daraus lange haltbare und gesunde Snackprodukte. Von Brokkoli- bis Alfalfa-Sprossen bieten sie in ihrem Produktportfolio Sprossenshots, Sprossenjoghurts und -riegel an. Die Forderung: 100.000 Euro für 20 Prozent Beteiligung.

(c) PULS 4/ Gerry Frank – Mediashop-Chefin Katharina Schneider und ihre Kollegen konnten das Kosten von Rauers Sprössling nicht sein lassen.

Der äußerst souveräne Pitch beeindruckte die „2 Minuten 2 Millionen“-Juroren gleich zu Beginn, die man danach nur noch am Kosten sah, während die Gründer ihre Idee näher erläuterten und ein Sprossen-Plädoyer hielten. „Sensationell“ nannte Schneider den Geschmack, „Wahnsinn“ stieg Schütz ins Lob mit ein.

Bald ein Millionenumsatz?

Die Gründer rechnen für 2021 mit einem Umsatz von 900.000 Euro, das Jahr darauf mit 1,5 Millionen Euro, wie sie auf Nachfrage erklärten. Danach meldete sich Markus Kuntke zu Wort. Der Trendmanager zeigte sich sprachlos und meinte, das Vater-Sohn-Team erfülle alles, was er sich von einem Startup wünsche. Er übergab das Billa-Ticket.

Die Angebotswelle beginnt

Schneider eröffnete den Angebot-Reigen: Sie bot exakt die geforderte Summe für 20 Prozent. Hinteregger legte nach und offerierte zusätzlich 50.000 Euro für zehn Prozent Anteile. Dagmar Grossmann, CEO von Grossmann Jet Service, wollte auch „on top“ von Schneiders Angebot mitmachen und schlug 50.000 Euro für acht Prozent vor. Bau-Tycoon Hans Peter Haselsteiner zog sich freudig zurück, die Gründer hätten bereits, was sie wollten.

Alexander Schütz übertraf seine Vorgänger und bot 150.000 Euro für 25,1 Prozent, als sich Daniel Zech von 7 Ventures zuschaltete. Seine Forderung: 20 Prozent Beteiligung für 350.000 Euro Medien-Budget.

Klarer Weg der Gründer

Bei dieser Fülle an Angeboten berieten sich die Gründer hinter der Bühne und kehrten mit einem „Ja“ für Schneider wieder. An Grossman gerichtet schlugen die Gründer eine Beteiligung von fünf Prozent für 40.000 Euro vor. Die Investorin sagte umgehend zu. Zech allerdings bekam eine Absage. Deal für Rauers Sprössling.

Keile bei „2 Minuten 2 Millionen“

Danach kam Andreas Wimmer auf die „2 Minuten 2 Millionen“-Bühne. Er hat mit Top Stop eine Keilvorrichtung zum Blockieren von Rädern entwickelt, die handlich sein soll und als einfache Kompaktlösung daherkommt. Die Forderung: 150.000 Euro für 15 Prozent Beteiligung.

(c) PULS 4/ Gerry Frank – Bernd Hinteregger beim Testen des Top Stops.

Nach Anfangsschwierigkeiten gelang dem Gründer ein souveräner Pitch. Auch die Demonstration des Unterlegekeils gelang und zeigte die Vorteile von Wimmers Erfindung. Durch Griffe an der Seite ist es nicht mehr nötig, seine Finger unter das Rad eines Gefährts zu schieben. Zudem ist es möglich durch ein Schienensystem Top Stop millimetergenau anzupassen. Auch wenn Hinteregger seine leichten technischen Probleme hatte, gefiel den Juroren besonders die einfache Handhabe der patentierten Keilvorrichtung.

Deals, Deals, Deals…

Nach einem kurzen Exkurs in die Keilriemenphilosophie machte Haselsteiner das erste Angebot. Er forderte 26 Prozent für 150.000 Euro. Grossmann hingegen stieg mit 50.000 Euro für 20 Prozent ins Bieten ein. Zusätzlich stellte sie eine Business Angel-Funktion in Aussicht, inklusive Hilfe beim weltweiten Marketing. Schütz hielt sich beim Bieten zurück und riet dem Gründer Haselsteiners Angebot anzunehmen. Hinteregger argumentierte wortgleich und überließ Schneider das Wort.

Das kann ich allein!

Jene lobte das Produkt in hohem Maße, umgarnte Wimmer mit ihren Möglichkeiten des Mediashops und bot 50.000 Euro für zehn Prozent. Dem schloss sich Schütz als Partner plötzlich an und ergänzte das Angebot: Konkret bedeutete das eine Forderung von nochmal 16 Prozent Beteiligung für weitere 100.000 Euro. Was summiert exakt das Angebot von Haselsteiner widerspiegelte. Schneider stellte aber subtil klar, dass ihr Angebot auch individuell annehmbar wäre.

Wimmer dachte kurz nach und machte seiner Wunsch-Investorin ein Gegenangebot von 70.000 Euro für zehn Prozent. Danach verhandelten er und Schneider und einigten sich auf zwölf Prozent für die 70.000 Euro Kapital. Deal für Top Stop.

Schiffsangebot an die „2 Minuten 2 Millionen“-Investoren

Die nächsten bei „2 Minuten 2 Millionen“ waren Daniel Kravina und Katharina Schaller. Im Sinne des Umweltschutzes und ein wenig alter Kunst huldigend „segeln“ die beiden ihren Kaffee. Der faire Kaffee von Brigantes wird direkt bei den Bauern in Zentralamerika gekauft und emissionsfrei und ressourcenschonend mit zwei historischen Segelfrachtern transportiert. Das Startup selbst plant ein hauseigenes Segelschiff, die Brigantes, zu restaurieren, um die Logistik zu Wasser zu stärken. Die Bohnen werden in der Toskana geröstet und anschließend an die Kunden geliefert. Die Forderung für den Kaffee: 500.000 Euro für 20 Prozent, inklusive Miteigentum am Schiff, dass über rund 100 Tonnen Ladekapazität verfügt.

Jeff Bridges kennt Projekt Brigantes

Das Startup erwirtschaftete bisher einen Umsatz von 150.000 Euro. Und machte Eindruck bei den Investoren, als Schiffsbauer und zugleich der Bruder des Gründers Oskar per Live-Schalte das genannte Schiff zeigte. In dieser Art ging es weiter. Kravina erzählte, dass Hollywood-Schauspieler Jeff Bridges ihr Produkt kannte und sogar einen Social-Media-Beitrag mit einem „Like“ versah. Der Oscar-Gewinner von 2010 (Crazy Heart) hatte einst auf einem Schwesternschiff einen Film gedreht und kam so in Bekanntschaft mit dem heimischen Startup.

(c) PULS 4/ Gerry Frank – Die Brigantes-Gründer holten sich Unterstützung mit einer Live-Schaltung.

Danach ging es um alternative Nutzungsmöglichkeiten für das Segelschiff. Die Gründer erklärten, dass sie touristische Aktivitäten bereits angedacht hätten und über 30 Personen für Tagestouren zu diversen Festivals mitnehmen könnten. Auch die Idee von Rohla ein Cafe namens Brigantes zu eröffnen, war den Foundern bereits durch den Kopf gespukt. Haselsteiner nannte das Startup ein idealistisches Projekt, stieg aber dennoch aus. Ihm folgten Schütz und Schneider, die beide lobende Worte über hatten. Dann meldete sich Daniel Zech zu Wort. Er verschenkte eine Verkaufsfläche im Start-up-Village, konkret in der Shopping City Süd und im Donauzentrum.

Zwei Angebote, die…

Hinteregger wollte die Gründer nicht ohne Angebot gehen lassen. Er versprach den Kaffee in seine Hotels aufzunehmen und bot für zehn Prozent Beteiligung 100.000 Euro. Schütz wollte sich erneut bei einem seiner Kollegen anschließen und machte exakt das gleiche Angebot.

… keine Chance haben

Rohla als letzter Juror sprang fulminant dazwischen. Er bot die geforderten 500.000 Euro für 20 Prozent – wenn die Due Dilligence passe. Dem stimmten die Gründer ohne Zögern zu. Deal für Brigantes.

Wein aus dem Granitfass

Die letzten bei „2 Minuten 2 Millionen“ waren Robert Binder und Tobias Margreiter von Granbarell. Dabei handelt es sich um einen Wein, der im Granitfass gereift ist. Beide Gründer wurden von ihrem nahenden Auftritt kurzfristig informiert, da der eigentliche Teilnehmer für diesen Aufnahme-Slot an Corona erkrankte. Somit mussten sie mit einer sehr kurzen Vorbereitungszeit im Studio um ein Investment kämpfen. Die Forderung: 400.000 Euro für 20 Prozent.

(c) PULS 4/ Gerry Frank – Das Granbarrel-Duo mit ihren Granit-Fässern für Weinhaltung.

Der Vorteil eines Granitfasses gegenüber einem hölzernen wäre es, dass es kein Fremdaroma an den gelagerten Wein abgibt, und laut Gründern Säurespitzen geglättet werden. Was den Wein weniger sauer mache. Das genaue Geschäftsmodell beinhaltet, dass das Startup seine Steinfässer bisher 25 Winzern zur Verfügung stellt, die für Granbarrell den Wein produzieren. Schneider stellte die Frage, warum die Winzer den Wein für Granbarrel und nicht für sich selbst erzeugen sollten. Nach einer weiteren Verständnisfrage von Runtastic-Gründer Gschwandtner erklärte Wein-Experte Leo Hillinger, dass die Gründer ganz einfach Händler wären. Und Weine verkaufen würden, wo es Winzer nicht könnten.

Problem Handelsmarke

Hillinger meinte, der Steinwein sei gut, aber er wäre unsicher, ob der Endverbraucher den feinen Unterschied wirklich schmecken könne. Er stieg aus. Auch Gschwandtner verabschiedete sich ohne Angebot. Haselsteiner warf einen Aspekt ein, der ihm wichtig war und fürs Startup zum Problem wurde. Das besondere Erlebnis des Weintrinkens sei es, dass man wisse, wo er herkomme. Das würde mit Granbarrel als Handelsmarke nicht gehen. Er und Schneider blieben ebenso ohne Investmentvorschlag. Schütz sah es genauso. Kein Deal für Granbarrell.

Deine ungelesenen Artikel:
27.05.2026

Diamens gewinnt den S&B Award 2026, Duramea holt den brutkasten-Sonderpreis

Zehn forschungsbasierte Business-Ideen traten beim S&B Award 2026 des Rudolf Sallinger Fonds gegeneinander an. In einer feierlichen Award Ceremony wurden nun die Sieger-Teams prämiert.
/artikel/diamens-gewinnt-den-sb-award-2026-duramea-holt-den-brutkasten-sonderpreis
27.05.2026

Diamens gewinnt den S&B Award 2026, Duramea holt den brutkasten-Sonderpreis

Zehn forschungsbasierte Business-Ideen traten beim S&B Award 2026 des Rudolf Sallinger Fonds gegeneinander an. In einer feierlichen Award Ceremony wurden nun die Sieger-Teams prämiert.
/artikel/diamens-gewinnt-den-sb-award-2026-duramea-holt-den-brutkasten-sonderpreis
Beim S&B Award 2026 wurden vielversprechende Spinoffs prämiert | (c) Hannes Winkler
Beim S&B Award 2026 wurden vielversprechende Spinoffs prämiert | (c) Hannes Winkler

„Nächstes Jahr haben wir die 100 voll“, sagt Elisabeth Mayerhofer. Sie moderierte auch dieses Jahr die Vergabe des S&B Awards des Rudolf Sallinger Fonds – gemeinsam mit Philipp Horvath. Mit 100 meint Mayerhofer Finalisten-Spinoffs, die beim Award gegeneinander antreten. Stand 2026 gab es bislang nämlich 99 davon – der Award wurde nun zum zehnten Mal vergeben.

Prominente Alumni

Welchen Impact der S&B Award hat, erläuterte nicht nur die frühere Casinos-Generaldirektorin Bettina Glatz-Kremsner, die als langjährige Vorsitzende des Kuratoriums des Rudolf Sallinger Fonds im vorigen Jahrzehnt den entscheidenden Anstoß zu dessen Schaffung gegeben hatte. Auch prominente Alumni kamen bei der Award Ceremony zu Wort.

Bettina Glatz-Kremsner (m.) erzählte Moderatorin Elisabeth Mayerhofer (r.), wie alles begann | (c) Hannes Winkler

„Das Preisgeld hat uns damals die Finanzierung eines entscheidenden Patents ermöglicht und die Aufmerksamkeit, die wir bekommen haben, war gerade in der Anfangsphase enorm wichtig“, erzählt Cubicure-Gründer Robert Gmeiner, der mit seinem Spinoff im 3D-Druck-Bereich die erste Ausgabe des Awards gewonnen hat und mittlerweile auf einen 79 Millionen Euro schweren Exit zurückblickt.

Das auf Lieferketten-Monitoring spezialisierte KI-Unternehmen Prewave, das mittlerweile zu den größten Scaleups des Landes zählt, holte sich beim Antritt 2018 zwar nicht den Sieg. Profitiert habe man aber dennoch sehr – sowohl von der Sichtbarkeit als auch von der Nachschärfung des eigenen Modells und Pitchs im Rahmen der Bewerbung, erzählt Co-Founder und CEO Harald Nitschinger. Sein Tipp an die aktuellen Finalist:innen: „Think big!“

Die Alumni Harald Nitschinger (l.) und Robert Gmeiner (m.) gaben den Finalist:innen Tipps aus ihrer Erfahrung | (c) Hannes Winkler

Es ist ein Ratschlag, den sich die Forscher:innen hinter den zehn diesjährigen Finalisten-Projekten – brutkasten berichtete im Vorfeld – gewiss zu Herzen nehmen. Denn zwar sind sie mit ihren Spinoffs mitunter noch in einer sehr frühen Phase, doch die forschungsbasierten Produkte haben denkbar großes Potenzial.

„Furchtbare“ Auswahl aufgrund durchwegs hoher Qualität

Entsprechend schwer war die Auswahl für die Jury, bei der Ceremony vertreten durch Rudolf Dömötör (WU Wien), Gertraud Leimüller (winnovation) und Josef Glössl (BOKU). Juryvorsitzender Dömötör verriet mit einem Augenzwinkern: „Es war furchtbar! Also nicht die Projekte, sondern bei dieser enormen Qualität einen Sieger zu ermitteln,“ und doch habe es, wie immer, nur einen geben können.

Rudolf Dömötör fungierte als Juryvorsitzender | (c) Hannes Winkler

Hauptpreis für Diamens

Den Hauptsieg und damit ein Preisgeld von 20.000 Euro holte sich schließlich das JKU-Linz-Spinoff Diamens (brutkasten berichtete bereits mehrmals). Das HealthTech-Startup entwickelt eine neue, nicht-invasive Diagnose-Methode für Endometriose, an der weltweit rund 190 Millionen Frauen leiden. Der Weg zum Award-Sieg sei ein spannender Prozess gewesen, sagt Co-Founderin und CEO Marlene Rezk-Füreder gegenüber brutkasten: „Die Jury war sehr kompetent und hat nicht die Fragen gestellt, die man sonst immer bekommt.“ Mit dem Preisgeld habe man bereits einen konkreten Plan: „Wir werden damit unser zweites Patent einreichen, um unsere Technologie weiter schützen zu können.“

Das Gründerinnen-Team von Diamens (v.l.n.r.): Clara Ganhör, Angelika Lackner, Marlene Rezk-Füreder und Eva Scharnagl | (c) Hannes Winkler

brutkasten-Sonderpreis für Duramea

Auch dieses Jahr vergab brutkasten einen Sonderpreis über 5.000 Euro Medienvolumen, dessen Sieger per Online-Voting ermittelt wurde. Diesen holte sich das TU-Graz-Spinoff Duramea, das eine Membran-Technologie für die effiziente Erzeugung von grünem Wasserstoff entwickelt. „Wir wollen damit grünen Wasserstoff günstiger machen, als Wasserstoff, der aus Erdöl produziert wird“, erklärt Gründer Sebastian Rohde. Vom S&B Award habe man sich vor allem Sichtbarkeit versprochen. Auch wie man die zusätzliche Sichtbarkeit über das brutkasten-Medienvolumen einsetzen wolle, verrät Rohde bereits: „Wir sind aktuell noch sehr gut durch Förderungen finanziert. Aber mit der weiteren Entwicklung werden wir früher oder später auch auf Investorensuche gehen.“

Duramea vertreten durch Jean Claude Koffi (2.v.l.) und Sebastian Rohde (2.v.r.) holte sich den brutkasten-Sonderpreis | (c) Hannes Winkler

Sonderpreis von Onsight Ventures für Cairos

Und noch ein weiterer Sonderpreis wurde dieses Jahr vergeben – von Onsight Ventures rund um Tech-Pionier und Investor Hermann Hauser. Das Siegerteam erhält ein Ticket für das Hermann Hauser Frontier Lab im Oktober in Graz. Den Preis holte sich das Montanuniversität-Leoben-Spinoff Cairos, das ein Verfahren zur Herstellung von erneuerbarem synthetischen Erdgas entwickelt. „Unser nächstes großes strategisches Ziel ist die erste kommerzielle Anlage und dafür werden wir Kapital brauchen. Da wird uns die Teilnahme am Hermann Hauser Frontier Lab definitiv weiterhelfen“, kommentiert Co-Founder Martin Peham gegenüber brutkasten.

Cairos von Andreas Krammer (2.v.l.) und Martin Peham (2.v.r.) sicherte sich den Sonderpreis von Onsight Ventures | (c) Hannes Winkler
Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

„2 Minuten 2 Millionen“-Juror Rohla: „Der schlechteste Pitch, den ich je gesehen habe“

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“-Juror Rohla: „Der schlechteste Pitch, den ich je gesehen habe“

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“-Juror Rohla: „Der schlechteste Pitch, den ich je gesehen habe“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“-Juror Rohla: „Der schlechteste Pitch, den ich je gesehen habe“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“-Juror Rohla: „Der schlechteste Pitch, den ich je gesehen habe“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“-Juror Rohla: „Der schlechteste Pitch, den ich je gesehen habe“

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“-Juror Rohla: „Der schlechteste Pitch, den ich je gesehen habe“

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“-Juror Rohla: „Der schlechteste Pitch, den ich je gesehen habe“

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“-Juror Rohla: „Der schlechteste Pitch, den ich je gesehen habe“