27.09.2021

2Min2Mio-Investor und jüngster Gründer Österreichs über Hürden im Unternehmertum

Martin Rohla und Max Spiess erzählen in der siebten Folge des Podcast-Formats "Rika gründet" von ihren Unternehmensgründungen und den Problemen, die dabei zu meistern waren. Sie sind sich in einem einig: Unternehmertum macht trotz Hürden Spaß!
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2 Minuten 2 Millionen - Investor Martin Rohla und jüngster Gründer Österreichs Max Spiess im Interview mit Rika Diana Mader (c) Magdalena Schauer-Burkart/derbrutkasten

„Und dann haben wir den Kapitalfehler, den viele Jungunternehmer:innen machen, gemacht und Umsatz mit Gewinn verwechselt“, erzählt „2 Minuten 2 Millionen„-Investor Martin Rohla über Probleme in seiner ersten Unternehmung, nach der viele weitere Unternehmensgründungen folgten. Max Spiess hat schon mit 14 Jahren seine erste Gründung „Powerpointvorlagen.at“ präsentiert und beschäftigt sich mittlerweile mit Social Media. Auch hier, in den sozialen Netzwerken, gibt es einige Probleme zu meistern. Über diese spricht Spiess in der siebten Folge des Podcasts-Formats „Rika gründet“.

Unternehmensgründung: Diese Fehler sollte man vermeiden

„Ich habe ‚on the Job‘ gelernt, worauf man aufpassen muss“, so Rohla. Er erzählt in dieser Folge, welche Hürden speziell Gastronom:innen in Wien und Österreich haben. Und wie wichtig das Bewusstsein ist, dass das eigene Handeln auch einen ökologischen und sozialen Impact hat. Spiess erzählt im Podcast von seinem Influencer-Netzwerk und welche Probleme ein solches in den Köpfen junger Leute auslösen kann, „Im Social Media ist einfach die Transparenz nicht mehr da“.

Sie sind sich einig und geben eines mit auf den Weg: Man sollte sich nicht zu oft vergleichen, vieles ausprobieren und daran Spaß haben! Willst du mehr darüber wissen, warum Rohla das Wort „Startup“ nicht mehr hören kann und was Unternehmertum für die beiden bedeutet? Dann hör auf jeden Fall rein!

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Alice Hristov (Mitte) bei der Preisverleihung des Bundeswettbewerbs Jugend Innovativ 2026
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Über zehn Millionen Menschen weltweit leiden an Parkinson. Das Kernsymptom Tremor, ein unkontrolliertes Zittern, wird bisher fast ausschließlich punktuell bei Arztterminen erfasst. „Der Arzt ist komplett auf die subjektive Einschätzung vom Patienten angewiesen“, erklärt Entwicklerin Alice Hristov im brutkasten-Gespräch. Weil verfälschte Momentaufnahmen oft zu ungenauen Medikationen führen, möchte die Wiener HTL-Schülerin diese Datenlücke mit TremoCup schließen.

TremoCup Prototyp @ Alice Hristov

Diskrete Messung beim Trinken

TremoCup ist ein kompaktes Sensormodul, das auf die Unterseite einer handelsüblichen Tasse montiert wird. Während der Nutzung misst das System die Bewegungen im Alltag. Ein integrierter Bandpassfilter lässt dabei nur Frequenzen zwischen 4 und 12 Hertz durch, um gezielt den Tremor zu erfassen und andere Alltagsbewegungen verlässlich auszublenden. „So ähnlich wie bei Noise-cancelling“, zieht Alice den technischen Vergleich.

Die Daten werden per Bluetooth an eine selbst entwickelte Smartphone-App übermittelt, die Verlaufsgrafiken anzeigt und PDF-Berichte für das Arztgespräch generiert. Aus Datenschutzgründen verbleiben alle Daten lokal und symmetrisch verschlüsselt auf dem Endgerät. In einer bereits durchgeführten Befragung von 20 Pflegeheimbewohnerinnen gaben 75 Prozent an, dass ihnen dieser lokale Datenschutz besonders wichtig sei.

Vom Freizeitprojekt auf die internationale Bühne

Die Entwicklung des Systems begann als Freizeitprojekt neben dem Unterricht an der HTBLVA Spengergasse, die in der Vergangenheit schon mehrmals beeindruckende Schüler:innen-Projekte hervorgebracht hat. „Wenn ich lange gesessen bin und es am Ende nach dem Testen funktioniert, das war der größte Erfolg für mich“, so Hristov über die intensive Entwicklungsphase.

Der Aufwand hat sich ausgezahlt: Beim diesjährigen Bundeswettbewerb Jugend Innovativ holte TremoCup den 1. Preis in der Kategorie „ICT & Digital“, der mit 2.500 Euro dotiert ist. Das Preisgeld soll direkt in das Projekt zurückfließen: „Das wird wieder reinvestiert in TremoCup. Patente sind nicht billig, falls ich ein Patent bekomme.“

Regulatorische Prüfung und Markteintritt

Als nächste Schritte sind eine klinische Validierung in neurologischen Praxen sowie Förderanträge bei AWS und FFG geplant. Zudem steht die finale regulatorische Einordnung an. Aktuell wird das System vorläufig als Klasse-I-Medizinprodukt eingestuft.

Der angedachte Verkaufspreis soll zwischen 80 und 150 Euro pro Einheit liegen. Im September 2026 wird Hristov ihr Projekt zudem beim 37. European Union Contest for Young Scientists (EUCYS) in Kiel präsentieren.

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