13.01.2022

„2 Minuten 2 Millionen“: GoStudent-Gründer Felix Ohswald neuer TV-Juror

Die Startup-Show "2 Minuten 2 Millionen" geht in eine neue Runde. Heuer mit dabei: Ex-Teilnehmer und GoStudent-Gründer Felix Ohswald. Diesmal auf der anderen Seite.
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(c) brutkasten/schauer-burkart - GoStudent-Gründer Felix Ohswald steigt bei "2m2m" als Investor ein.

Am ersten Februar ist es wieder so weit. Die Tore gehen auf und die Zeit tickt. Ganze zwei Minuten hat man Zeit Grundlegendes über sein Startup zu erzählen und einen der TV-Investoren von seinem Konzept zu überzeugen. Für die neueste Staffel von „2 Minuten 2 Millionen“ wird diesmal ein bekanntes Gesicht aus der Startup-Szene auf einem Juror-Sessel sitzen: Unicorn-Gründer Felix Ohswald von GoStudent.

Ohswald einst selbst Teilnehmer

Der EdTech-Founder war mit seinem Gründerteam bereits im April 2018 als Pitcher in der Sendung zu sehen und konnte vor laufender Kamera bei einer Firmenbewertung von zehn Millionen Euro 500.000 Euro an Werbeleistungen von 7Ventures sowie Beratungsleistung im Wert von 100.000 Euro bei Michael Altrichter einheimsen.

Aus dem Archiv: Felix Ohswald über das 300 Millionen Euro-Investment

„Ich weiß noch genau, wie ich mich damals gefühlt habe vor den Investoren zu stehen und kann mich daher sehr gut in die Pitcher hineinversetzen. Es ist eine wirkliche Herausforderung, die aber die Zukunft von Grund auf verändern kann. Ich freue mich nun, als Investor mit einer neuen Aufgabe ins Puls 4-Studio zurückzukehren“, sagt er. Mit 26 Jahren ist Ohswald der jüngste Investor, der jemals bei „2 Minuten 2 Millionen“ unter die Business Angels tritt.

Rund 60 Millionen Euro an Investments bei „2 Minuten 2 Millionen“

Bisher wurden in acht Staffeln der TV-Show (vor laufender Kamera) rund 60 Millionen Euro in Startups investiert, wobei man bedenken muss, dass Deals im Nachgang nicht zustande kommen. Auch in der neunten Staffel mit dabei: Bautycoon Hans Peter Haselsteiner, Mediashop-Geschäftsführerin Katharina Schneider, Winzer Leo Hillinger, Kommunikationsexperte Philipp Maderthaner, Medienunternehmer Stefan Piëch und C-Quadrat Investment-Group Founder Alexander Schütz.

Neben Ohswald gibt es eine weitere Neuerung der Show: Sustainability-Experte Martin Rohla nimmt diesmal im neuen „Green-Screen“ Platz und wird Nachhaltigkeits-Tickets von Goodshares vergeben. Diese beinhalten eine Beratung durch den Investor, TV-Präsenz sowie 5.000 Euro der Fair Finance. Start ist der 1. Februar.

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Das Ohana Gründer-Trio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana
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Ohana ist eine Kinderschutz-App von Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda. Kurz nach der Gründung 2022 investierten die Runtastic-Gründer rund um Florian Gschwandtner mit ihrer Beteiligungsgesellschaft 8eyes einen nicht näher genannten Betrag in das Startup (brutkasten berichtete). Im Jahr darauf holte man Hansi Hansmann an Bord, welcher ein siebenstelliges Investment mitfinanzierte. 2025 folgte eine Partnerschaft mit Drei. Nun lanciert Swisscom mit Kids Security eine neue App für digitale Kindersicherheit. Die Technologie dahinter stammt vom österreichischen Unternehmen Ohana.

Ohana setzt auf Inklusion und Transparenz

Für ihre neue App Kids Security liefert und betreibt Ohana die Grundlage des neuen Angebots der größten Schweizer Telekommunikationsanbieterin. Sie soll konkret Familien bei einem sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone und Internet unterstützen. Die plattformübergreifende Technologie verbindet dabei technische Schutzfunktionen mit einem Ansatz, der auf Transparenz, Medienkompetenz und die aktive Einbindung von Kindern setzt.

Kids Security ermöglicht Eltern unter anderem, Bildschirmzeiten zu strukturieren, Apps und Online-Inhalte zu verwalten sowie Einblicke in die Gerätenutzung ihrer Kinder zu erhalten. Dabei setzt die Lösung nicht auf reine Kontrolle: Kinder werden aktiv eingebunden, Regeln und Einstellungen bleiben für sie nachvollziehbar und Familien werden dabei unterstützt, gemeinsam einen gesunden Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln.

Neues Handlungsfeld für Telekommunikationsanbieter

„Telekommunikationsanbieter begleiten Familien jeden Tag in der digitalen Welt. Damit sind sie auch in einer besonderen Position, Eltern und Kinder dabei zu unterstützen, sich sicher und selbstbestimmt darin zu bewegen“, sagt Orgler, Geschäftsführer von Ohana. „Dass Swisscom digitale Kindersicherheit als Teil des eigenen Angebots aufgreift, zeigt, welche Bedeutung das Thema mittlerweile hat.“

Smartphones, Social Media und Gaming sind längst fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig stehen viele Eltern vor der Frage, wie sie ihre Kinder schützen können, ohne ihre Privatsphäre übermäßig einzuschränken, heißt es in der Presseaussendung. Für Telekommunikationsanbieter entsteht laut Ohana damit ein neues Handlungsfeld: Neben Konnektivität und Zugang zur digitalen Welt gewinnt auch die Frage an Bedeutung, wie Familien bei der sicheren Nutzung unterstützt werden können.

Ohana-Founder: „Ein Meilenstein“

„Swisscom ist für uns eine wichtige Partnerin und der Launch von Kids Security ein großer Meilenstein“, so Orgler weiter. „Digitale Kindersicherheit wird für Telekommunikationsanbieter zunehmend zu einem Thema, an dem sie nicht mehr vorbeikommen. Wer Familien Zugang zur digitalen Welt bietet, muss sich auch damit auseinandersetzen, wie Kinder diese sicher und gesund nutzen können. Swisscom geht diesen Schritt jetzt und wir sind überzeugt, dass weitere Anbieter folgen werden.“

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