11.02.2020

Ärger bei „2 Minuten 2 Millionen“-Jurorin Schneider: „Sind keine Bittsteller“

In der zweiten Folge von "2 Minuten 2 Millionen" ging es um den perfekten Ski, kostenlose Verkostung und um einen Paketsack. Zudem erzeugten eine Deal-Absage und"Liebesbekundungen" einer Gründerin an Hans Peter Haselsteiner ziemliche Verärgerung bei Leo Hillinger und Katharina Schneider.
/artikel/2-minuten-2-millionen-folge-2-2020
2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Puls 4/ Gerry Frank - Investorin Katharina Schneider (hier mit Martin Rohla) zeigte sich in der aktuellen Folge über die Absage eines Deal-Angebots verärgert.
kooperation

Den Anfang der zweiten Folge von „2 Minuten 2 Millionen“ machten Kristina Worseg und Matthias Kossek, Gründer von Hair Plus. Sie vertreiben ein Haarwuchsmittel-Set, das nur aus „Studien-belegten“ und natürlichen Wirkstoffen bestehe und forderten 60.000 Euro für zehn Prozent Anteile.

+++ Suchen 2 Min Im März tritt „Höhle der Löwen“ gegen „2 Minuten 2 Millionen“ an +++

Hair Plus: Mehr Haar im Haar

Das Produkt des Startups besteht aus drei verschiedenen Elementen: einem Serum, Kapseln und einem „Micro Needling Roller“ für die Kopfhaut. Tests des Wirkstoffs führten, eigenen Angaben nach, zu einem Anstieg von mindestens 10.000 bis zu 28.000 Haaren mehr am Kopf bei 84 Tagen Anwendung.

Der „schüttere“ Haselsteiner

Investor Hans Peter Haselsteiner verglich die beiden Gründer mit Miraculix, dem Druiden der Gallier und gab sich im Studio gleich als „Versuchskaninchen“ her. Er ließ sich, wie er betonte, die „erst“ schüttere Stelle an seinem Hinterkopf mit dem Roller massieren. Danach folgt die zweite Massage als das Serum, ebenfalls mit dem Rollgerät, auf der Kopfhaut verteilt wurde.

Startup-Ticket

Nach der Fragerunde, stieg Haselsteiner als erster aus – doch alsbald meldete sich Markus Kuntke. Der Innovationsmanager verteilt auch heuer wieder bei „2 Minuten 2 Millionen“ für BIPA, Merkur und BILLA “Startup-Tickets“ (maßgeschneidertes Coaching von Verkaufs- und Marketingprofis der REWE-Group). Er machte das Angebot, das Produkt in die Regale zu bringen, was die Frau von „Beauty-Doc“ Artur Worseg und ihr Partner Kossek natürlich annahmen.

Erstes Angebot

Kuntke rief daraufhin die Investoren auf, in das Startup zu investieren. Nicht half dieser Appell bei Ex-Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner. Er ging als zweiter potentieller Investor. Bei Mediashop-Chefin Katharina Schneider jedoch war dies anders. Sie bot 50.000 Euro für 15 Prozent.

Zweites Angebot

Winzer Leo Hillinger meinte skeptisch, man müsse sehen, ob das Produkt, wie beschrieben, funktioniere, hängte sich aber als Investor bei Schneider an. Danach nahm Nachhaltigkeitsexperte Martin Rohla seine Brille ab. Und bot 100.000 Euro für 25,1 Prozent.

Drittes Angebot für Mediavolumen

Zwei Angebote von drei Investoren lagen am Tisch, doch das war nicht das Ende. Daniel Zech von Seven Ventures gesellte sich noch dazu und bot 400.000 Euro Medien-Budget für 20 Prozent.

2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Puls 4/ Gerry Frank – Hair Plus von Kristina Worseg und Matthias Kossek konnte gleich aus mehreren Angeboten auswählen.

„Eine Unverschämtheit“

Bei der Zusammenfassung der Angebote betonte daraufhin Schneider ihre Vorteile als mögliche Partnerin und erklärte warum sie ihr Angebot nicht nachbessere: Mit ihrem Netzwerk im Hintergrund wäre ihr Vorschlag dann schlussendlich ein besserer Deal als jener von Rohla. Der nannte diese Aussage lachend eine Unverschämtheit. Die Gründer gingen sich beraten.

Eine Entscheidung, die …

Während dieser Phase meinte Zech, der im Studio weiter über den TV-Apparat zugeschalten war, er könne von den geforderten 20 Prozent für 400.000 Euro auch auf 15 Prozent herunterschrauben. Dann würden die Gründer „bloß“ 30 Prozent Firmenanteile abgeben. Doch bevor es zu diesem Gespräch kam, lehnten die beiden Gründer alle Cash-Investments ab. Und wollten nur die 400.000 Euro von Zech. Dies rief Haselsteiner auf den Plan.

…Haselsteiner misstrauisch macht

Der Bau-Tycoon wollte ehrlich beantwortet wissen, ob die beiden Gründer von Anfang an diesen Plan hatten. „Bloß“ das REWE-Ticket und Zechs Medien-Budget zu ergattern. Diese Frage trug insofern Brisanz in sich, als das das Gründer-Duo während dem Pitch vorher erwähnt hatte, es wünsche sich einen starken Handelspartner und Werbezeit fürs TV.

Am liebsten mit dem „Bau-Tycoon“ im Team

Worseg erklärte Haselsteiner darauf, er selbst, Zech und Kuntke wären ihre Wunsch-Partner gewesen. Daraufhin fragte Schneider etwas angesäuert, ob Zech nicht (in der Beratungspause der Gründer) gemeint hätte, er würde seine 400.000 Euro nur innerhalb einer Kooperation mit ihr und Hillinger investieren.

„Dann soll es halt nicht sein“

Kuntke breitete sein obiges Angebot nochmal aus und appellierte an die Gründer, Schneider und Hillinger mit ihrem Cash-Investment mit ins Boot zu holen. Die angesprochenen Investoren zeigten sich nun jedoch genervt, und meinten, wenn man sie nicht dabei haben wolle, dann solle es nicht sein.

Deal-Rückzug

Worseg setzte zu einer Erklärung an, als Schneider das Wort ergriff und den zögerlichen Gründern die Entscheidung abnahm. Sie nahm sich mit den Worten „Wir sind doch keine Bittsteller“ aus dem Rennen. Zech solle sich nun entscheiden, ob er alleine einsteige.

Kalmierungsversuch

Die Gründerin versuchte daraufhin die Situation zu entspannen und meinte, ihr wäre mit dem Neu-Angebot, zweimal 15 Prozent für je 400.000 Medienbudget und 60.000 Euro Cash-Investment wohler, als vorher mit insgesamt 35 Prozent Firmenanteile, die zur Debatte standen. Es half nichts

400.000 Euro

Schneider antwortete, sie verstehe dies, aber da Haselsteiner der Wunsch-Financier der Founder wäre, zöge sie sich zurück. „Es ist okay so“, sagte sie abschließend, was Hillinger bejahte. Investoren draußen – Medienvolumen drinnen: Zech blieb bei seinem 400.000 Euro-Angebot. Deal.

Original+: Mit KI zum perfekten Ski

Der Zweite in der zweiten Folge der aktuellen Staffel  „2 Minuten 2 Millionen“ war Siegfried Rumpfhuber. Sein Startup Original+ hat 2016 begonnen einen Algorithmus auf Basis künstlicher Intelligenz zu entwickeln, welcher beim Skibau helfe, Zusammenhänge zwischen biometrischen Daten des Skifahrers und der Konstruktion des Skis zu erkennen, um daraus einen individuell angepassten Ski zu entwickeln. Er forderte für sein funktionelles „Customizing“-Konzept 200.000 Euro für zehn Prozent Anteile.

2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Puls 4/ Gerry Frank -Siegfried Rumpfhuber kämpft um die Veränderung der Skibranche.

1.800 Konfig-Kombinationen mit „Origo“

Der Gründer hat nach dem Bau der Prototypen den vorher geplanten Marktstart verschoben und erst 2019 gelauncht. Seitdem wurden 800 paar Ski (eine halbe Million Euro Umsatz in einem Jahr) verkauft. Es gebe auf seiner Plattform 1.800 Mögliche Kombinationen (etwa Skikonstruktion/-länge) sich seinen maßgefertigten Ski mittels der Konfigurations-Software „Origo“ zusammenzustellen. Dieser soll dann rund 100 Einsatztage halten, ohne die Spannung zu verlieren, da der Original+-Ski „Weltcup-Qualität“ habe, so der Gründer.

Weitere Business-Modelle?

Gschwandtner fragte nach Zukunftsplänen des Startups, ob etwa eine monatliche Pauschale angedacht sei, wo man Kunden bestimmte Service-Leistungen anbiete. Der Gründer erwähnte, dass es bereits ein Kundenservice-Center gebe, wo Fragen rund um Sommerlagerung der Ski und anderen Themen beantworten würden. Der Plan sei, auf jeden Fall dies auszubauen und damit auch Geld zu verdienen.

Branding möglich

Im gleichen Atemzug erwähnte der Gründer auch andere Möglichkeiten, den Original+-Ski zu gestalten. Neben dem Kern-Business wäre es auch möglich, Initialen und Firmen-Logos auf dem Ski anbringen zu lassen.

Gleich zwei Investoren interessiert

Der Gründer hatte im weiteren Verlauf auf jede Frage eine souveräne Antwort. Die Folge davon war, dass zwar Gast-Juror Heinrich Prokop ausstieg, aber Hillinger 200.000 für 25,1 Prozent bot. Rohla folgte mit einem Angebot und wollte zehn Prozent Beteiligung für 100.000 Euro haben.

„recurring revenue“ ausbauen

Gschwandtner, der sich währenddessen per Smartphone auf der Plattform flugs eigene Ski zusammengestellt hatte, klinkte sich in die Riege der Bieter ein. Er sprach vom „Ausbau des recurring revenue“ und bot für zehn Prozent 150.000 Euro. Damit gab es drei Angebote für Rumpfhuber, der nicht lange zögerte.

Deal mit Wunsch-Investor bei 2 Minuten 2 Millionen

Er meinte: das Stichwort Gschwandtners bezüglich wiederkehrender Einnahmen, sei ein großes Problem der Skibauer. Man würde ein einzelnes paar Ski verkaufen und den Kunden damit für etwa fünf Jahre verlieren. Das ganze Geschäftsmodell der Branche solle nun mit Original+ umgestellt und der Kunde ein Leben lang betreut werden. Deal mit Wunsch-Investor Gschwandtner!

Mein Paketsack: Paket verpasst?

Die nächsten auf der „2 Minuten 2 Millionen“-Show-Bühne waren Simon Baier und sein Schwiegervater Bruno Glaentzer. Die extra aus Deutschland angereiste Gründer-Familie (inklusive Mitgründerin Roxanne Baier hinter den Kulissen) hat einen Stahlkasten mit Kunststoffsack namens „mein Paketsack“ mit den Maßen 50 Mal 25 Zentimeter entwickelt, der mit einem Volumen von bis zu 220 Liter das leidige Abholen nicht zugestellter Pakete beenden soll.

Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Puls 4/ Gerry Frank – Ein Zahlenschloss soll das Paket im Paket-Sack vor Dieben schützen.

Zahlenschloss verschließt Sack

Das Besondere daran: Der anfänglich offene Paketsack kann sowohl an Wohnungs-, als auch an Haustüren montiert werden, halte aber auch an Hauswänden oder Zäunen. Ein Zusteller, der ein Paket abgeben will, muss den Stahldeckel öffnen und die Sendung in den darunter liegenden zusammengefalteten Sack legen. Im Anschluss wird der Deckel wieder zu gemacht und bleibt fortan mittels Zahlenschloss verschlossen, den nur ein vom Besitzer ausgewählter Code öffnen kann.

Falls es dazu kommen sollte, dass man als Kunde mehr als ein Paket am Tag bekommt, so lasse sich dieser Zahlencode für das Öffnen der Box mittels Adresszusatz auf der Website an die jeweiligen Lieferanten mitsenden.

„50 Prozent aller Zustellversuche erfolglos“

In Deutschland und Österreich seien 50 Prozent aller Zustellversuche erfolglos und der Weg zur Abholstelle manchmal ein langwieriger. Und das bequeme Online-Shopping wäre plötzlich weniger gemütlich, so Baier. Mit ihrem Lösungsansatz für dieses Problem hofften die Gründer auf 30.000 Euro für 20 Prozent Beteiligung.

Safety-Variante

Mein Paketsack sei auch in einer „Safety-Variante“ mit schnittsicherem und stahlverstärktem Nylon-Gewebe verfügbar, um Dieben vorzubeugen. Das Tür-Montage-Set, das ebenfalls über den Online-Shop verfügbar ist, soll eine beschädigungsfreie Anbringung ermöglichen.

Das Ästhetik-Problem

Bereits während der Vorführung der Funktionalität nannte Schneider das Produkt „eine kluge Idee“. Hillinger indes lobte zwar den Pitch und die Idee als sensationell, meinte aber, das Produkt würde ihm nicht gefallen. Er könne sich das nicht an einer Hausmauer oder Tür vorstellen.

Haselsteiner-Rede gegen Online-Giganten

Haselsteiner hielt daraufhin eine kleine Rede gegen Online-Giganten im Handel, die man nicht unterstützen sollte und stieg aus. Schneider warf ein, dass die Wertschöpfungs-Kette beim Versandhandel auch in Österreich sein kann und verwies dabei auf sich.

+++ Baltimore: Wie Amazon Schritt für Schritt eine ganze Stadt übernimmt +++

„Zug abgefahren“

Dann kam es zu einer kleinen Diskussion zwischen Haselsteiner und Rohla. Zweiterer meinte bezüglich Online-Shopping „der Zug sei abgefahren“, da könne man nichts ändern. Haselsteiner erboste sich etwas darüber und kritisierte so eine „Attitüde“. Als wieder Ruhe einkehrte, stieg Rohla aus, dem das fehlende Patent des Startups ein Dorn im Auge war. Die Konkurrenz könne es im Ausland „billiger machen“.

Ja zu 30.000 Euro für 20 Prozent, aber…?

Schneider als letzte Hoffnung bot die gewünschte Summe und bekam nach kurzer Verwirrung den Deal. Der Gründer wollte sich anfänglich nochmal kurz mit seiner Frau beraten, ließ aber davon ab, als die Investorin fragend wiederholte: „Aber das ist euer Angebot?“ Es kam schlussendlich zum einem Ja der Gründer. Deal.

Tastery: Unbekanntes austesten

Tastery aus Wien ist ein Verkostungslokal, in dem der Besucher unverbindlich und kostenlos Produkte probieren kann. Gegründet wurde es von Andreas und Tanja Höllmüller. Ihr Pitch: Diverse Lebensmittel können vor Ort gekostet und bewertet werden. Produzenten würden von den erhobenen Testergebnissen profitieren und könnten Produkte, die es am Markt noch gar nicht gibt, an potentiellen Kunden testen. Zudem sei es auch möglich, alle Produkte aus dem Lokal über den eigenen Online-Shop zu erstehen. Andreas Höllmüller, der alleine im Studio um Kapital kämpfte, forderte 200.000 Euro für 20 Prozent Anteile.

40 Stände in Wien

Das Wiener Startup, so Höllmüller weiter, setze hauptsächlich auf regionale Produkte, hätte aber auch bekannte Marken im Sortiment. All das befindet sich im Lokal – im 7. Wiener Bezirk Neubau – auf insgesamt 40 kleinen Ständen stehend, die mit einer Informationstafel über den jeweiligen Produzenten und dessen Produkt bestückt sind. 30 weitere wären mit einem Investment möglich, wie Haselsteiner nachfragend herausfand.

Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Puls 4/ Gerry Frank – Andreas Höllmüller hatte mit „Tastery“ eine ungewöhnliche Geschäftsidee.

Monatliche Vermietgebühr

Geld macht Tastery damit, eine monatliche Gebühr zwischen 400 und 600 Euro von einem Produzenten für das Ausstellen des Produkts zu verlangen. Neben der Vermietung der Stände, führen die Gründer vor Ort auch ein „klassisches“ Kaffeehaus für Besucher.

Lob und Abschied

Der Familienvater erklärte gegen Ende, dass für einen guten Profit ein Franchise-System und der Rollout nach Deutschland nötig wären. Haselsteiner fand die Idee toll, wollte aber nicht investieren. Auch Gschwadtner nannte die Idee „zeitgeistig“, haderte aber mit der Bewertung. Er stieg „mit Bauchweh“ aus.

Eine ungewöhnlicher Vorschlag

Hillinger zeigte sich von der Ruhe des Gründers beeindruckt, stieg aber auch aus. Schneider sah im „Food-Bereich“ in sich die falsche Person und verwies auf ihren Sitznachbarn Rohla. Jener erkannte in der Idee nicht bloß ein Feedback-Instrument für Produzenten, sondern sah ein nützliches Marketing-Tool darin. Er wollte 26 Prozent und Einsicht in die Bilanz 2019 des Unternehmens.

Im Vorjahr machte Tastery 350.000 Euro Umsatz. Rohla wollte sein Investment vom Gewinn (Ergebnis) abhängig machen. Er würde bei zehn Prozent Ergebnis das Startup mit dem Jahresumsatz bewerten (in diesem Fall insgesamt 91.000 Euro). Sollte das Ergebnis 20 oder gar 30 Prozent betragen, würde er jeweils zu einer doppelten oder dreifachen Bewertung investieren. Dies stellte sich als Problem heraus.

Kein Ergebnis, kein 2 Minuten 2 Millionen-Deal

Höllmüller machte zu Zeiten der Aufzeichnung gar keinen Gewinn, da er das Geld sofort wieder ins Marketing reinvestiert hatte. Um dem Angebot Rohlas zu entsprechen, müsste der Gründer all seine Ausgaben „cutten“, was „wahnsinnig kontraproduktiv wäre“, wie er sagte. Er hatte ein Gegenangebot parat: 25 Prozent plus eine Stimme für 180.000 Euro. Das war dem Juror zuviel. Kein Deal.

Joysys: Halbe Million für zehn Prozent Beteiligung?

Den Abschluss der zweiten Folge der aktuellen Staffel „2 Minuten 2 Millionen“ bildete Thomas Hassler mit seinem Startup „Joysys“. Er entwickelte mit „VivaVita“ eine Fingersensor-Messung, die Anwender bei Behandlung kardiovaskulärer Krankheiten unterstützen soll. Für den kleinen mobilen „Health-Monitor“ wollte der Gründer, der von „Data Scientist“ Eva-Maria Ölweiner beim Pitch unterstützt wurde,  eine halbe Million Euro für zehn Prozent Anteile haben.

Der Vorteil seines Gerätes wäre, innerhalb weniger Sekunden ein EKG mittels Auflegen des Fingers auf dem Sensor erstellen zu können. Zudem ließen sich diverse Parameter berechnen und am Smartphone anzeigen.

Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Puls 4/ Gerry Frank – Gründer Thomas Hassler und „Data Scientist“ Eva-Maria Ölweiner hofften auf ein 500.000 Euro Investment.

Der Sportler im Winzer

Hobby-Sportler Hillinger und Haselsteiner probierten „VivaVita“ sofort aus. Es gab kleine technischen Pannen beim Bau-Tycoon, der zuerst das Gerät falsch herum hielt, dann auf der Anzeige keinen Blutdruck-Wert angezeigt bekam. Bei Hillinger dauerte die Anzeige etwas länger, zeigte aber den Sportler im Winzer.

Jenem war jedoch die Bewertung zu hoch, wiewohl er  die Erfindung aus Österreich „bemerkenswert“ fand. Schneider und Rohla stiegen als nächste aus, wobei die Investorin eine Kooperation in Aussicht stellte.

Gschwandtners anderes Empfinden bei Health-Tech

Gschwandtner empfand im Gegensatz zu seinen Kollegen die Bewertung als nicht zu hoch. Er selbst habe Erfahrung mit Hardware-Messung und anfallenden Lizenzgebühren und wisse, dass da ein großer Markt dahinterstehe. Er wollte einen detaillierten Blick auf Unterlagen des Unternehmens werfen, machte aber ebenfalls kein konkretes Angebot. Haselsteiner agierte ähnlich und wollte in Kontakt verbleiben. Kein Deal für Joysys.

Auch im Nachgang dürfte nichts weiter passiert sein. Im Jänner 2020 meldete Joysys Konkurs an, wie der brutkasten berichtete.


⇒ Hair Plus

⇒ Original+

⇒ mein Paketsack

⇒ Tastery

⇒ Joysys

⇒ Puls4/2min2mio

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Bybit-Payments-Chef Krick: „Eine Banklizenz schließen wir für die Zukunft nicht aus“

Die Bybit Payments GmbH hat von der FMA eine E-Geld-Konzession erhalten und treibt damit den Ausbau des Wiener EU-Standorts voran. Im Interview erklärt Geschäftsführer Bernhard Krick, warum die Wahl auf Österreich fiel, was aus Bybit.eu werden soll und warum er eine Banklizenz nicht ausschließt.
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Bernhard Krick, Geschäftsführer der Bybit Payments GmbH | (c) Bybit

Anfang August erhielt die Bybit Payments GmbH von der Finanzmarktaufsicht (FMA) eine Konzession als E-Geld-Institut, nach rund neun Monaten Verfahren. Laut Geschäftsführer Bernhard Krick gibt es die Lizenz zwar seit rund 25 Jahren, durchschritten hätten das Verfahren aber erst zwei Marktteilnehmer. Mit der Konzession baut die nach eigenen Angaben gemessen am Handelsvolumen zweitgrößte Kryptobörse der Welt ihre EU-Zentrale in Wien weiter aus. Die Schwestergesellschaft Bybit EU GmbH hält bereits seit Mai 2025 eine MiCAR-Zulassung. Im Interview spricht Krick über das Verfahren, die Standortwahl und die Frage, ob am Ende eine Banklizenz steht.


Die Bybit Payments GmbH hat von der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) eine Lizenz als E-Geld-Institut erhalten. Wie lange hat das Verfahren gedauert und was waren rückblickend die größten Hürden?

Der eigentliche Lizenzierungsprozess mit der FMA war naturgemäß intensiv und hat sich über einen Zeitraum von rund neun Monaten erstreckt. Wir haben jedoch bereits deutlich davor mit dem Aufbau der lokalen Gesellschaft, der Infrastruktur sowie aller compliance-relevanten Agenden begonnen. Obwohl es die Lizenz seit rund 25 Jahren gibt, haben erst zwei Marktteilnehmer diesen Prozess durchschritten. Die größte Herausforderung bestand darin, die Fülle an Informationen über die eigene Organisation, Prozesse und geplanten Produkte so aufzubereiten, dass sie den hohen Anforderungen der FMA entsprechen und ein klares, transparentes Bild vermitteln. Dabei steht man grundsätzlich auch immer unter einem gewissen Zeitdruck. Unsere Mitarbeiter:innen haben hier eine sehr gute Arbeit geleistet.

Rückblickend war der Prozess zwar anspruchsvoll, aber immens wertvoll. Er hat dazu beigetragen, unsere europäischen Strukturen weiter zu professionalisieren. Die E-Geld-Konzession ist eine wichtige Grundlage für die nächste Phase der Expansion unseres Geschäfts in Europa.

Warum hat Bybit die EMI-Lizenz ausgerechnet in Österreich beantragt? Länder wie Litauen oder Luxemburg gelten in Europa als die klassischen Standorte für E-Geld-Institute.

Wien ist für uns der Standort unserer EU-Zentrale. Von hier aus decken wir MiCAR, E-Geld und MiFID ab. Uns war wichtig, einen Standort mit einem europaweit respektierten Regulator zu wählen. Die FMA bietet dabei die perfekte Balance: streng in der Aufsicht, was für eine Organisation wie uns, die weltweit auf Compliance ausgerichtet ist, kein Problem, sondern ein Vorteil ist, und gleichzeitig kommunikativ, pragmatisch und effizient im Austausch. Wien ist zudem ein zentraler Standort in Europa mit attraktiver Infrastruktur und hoher regulatorischer Kompetenz. Von hier aus können wir langfristige europäische Strukturen aufbauen, mit einem verlässlichen Partner vor Ort, und unser Geschäft in den Märkten ganz Europas steuern.

Die FMA gilt als strenge Aufsicht. Wie erleben Sie die Zusammenarbeit im Vergleich zu anderen Jurisdiktionen, in denen Bybit tätig ist?

Eine strenge Aufsicht ist aus unserer Sicht kein Nachteil. Ganz im Gegenteil: Wenn man langfristig in einem regulierten europäischen Markt tätig sein möchte, ist Klarheit darüber, welche Anforderungen gelten, ein wesentlicher Vorteil. Unsere Erfahrung ist, dass die Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden naturgemäß intensiv und detailliert ist, und das erwarten wir auch. Wir sehen Regulierung nicht als einmalige Eintrittshürde, sondern als laufenden Prozess, der sehr wichtig für die gesamte Branche ist. Die FMA sehen wir als eine durchaus fordernde, aber vor allem als eine sehr kompetente Behörde, die auch einen sehr guten Ruf in Europa genießt.

In der Aussendung zur Lizenz heißt es, konkrete Termine für die Produkteinführung würden in Kürze bekannt gegeben. Können Sie schon konkreter werden: Welche Dienste starten zuerst, und wann rechnen Sie mit dem Marktstart in Österreich und im restlichen EWR?

Die konkreten Produktneuerungen, Marktstart und Rollout-Phasen werden wir, wie versprochen, zeitnah kommunizieren. Was wir jedoch jetzt bereits sagen können: Unser Ziel ist es, die neue Lizenz schrittweise für den Ausbau eines umfassenderen Payment-Angebots in Europa zu nutzen. Wir haben bereits um das Passporting der Lizenz für den EWR angesucht. Das kann einige Zeit in Anspruch nehmen, da die relevanten nationalen Behörden in Europa dies bestätigen müssen. Wir verfolgen dabei bewusst einen stufenweisen Ansatz, können aber bereits jetzt sagen: Bybit.eu wird bald viel mehr sein als eine reine Krypto-Plattform und wird sich zu einer universellen Finanzlösung entwickeln.

Die Bybit Card ist in Europa bereits verfügbar. Was ändert sich durch die EMI-Lizenz konkret für das Kartenprogramm? Wird die Bybit Payments GmbH die Kartenausgabe künftig selbst übernehmen?

Die Bybit Card wird auch in Zukunft eines unserer zentralen Produkte bleiben. Zum jetzigen Zeitpunkt möchten wir jedoch keine konkreten Änderungen an bestimmten Produkten vorwegnehmen oder bekanntgeben. Was wir sagen können: Die Lizenz gibt uns generell zusätzliche strategische Flexibilität, um unser europäisches Dienstleistungsangebot im Zahlungsverkehr weiterzuentwickeln sowie attraktiver zu gestalten.

Auf Bybit.eu setzen Sie bei Stablecoins bislang auf regulierte Token von Circle wie EURC. Die EMI-Lizenz würde der Bybit Payments GmbH grundsätzlich auch die Emission eines eigenen E-Geld-Tokens erlauben. Ist ein eigener Euro-Stablecoin ein Thema für Sie?

Stablecoins und andere tokenisierte Zahlungsinstrumente beobachten wir auf dem europäischen Markt sehr genau. Gerade MiCAR schafft hier einen neuen regulatorischen Rahmen, der in den kommenden Jahren erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung digitaler Zahlungsmittel haben wird. Aktuell liegt unser Fokus jedoch darauf, unseren Kundinnen und Kunden Zugang zu bestehenden regulierten und qualitativ hochwertigen Produkten zu ermöglichen. EURC ist dafür ein gutes Beispiel. Wir schließen grundsätzlich keine strategischen Optionen in diesem Bereich aus, haben derzeit aber nichts anzukündigen.

Bybit EU GmbH und Bybit Payments GmbH sind bewusst getrennte Gesellschaften mit unterschiedlichen Lizenzen. Warum diese Struktur, und was bedeutet die Trennung im Alltag konkret für die Kundinnen und Kunden?

Die Trennung folgt einer klaren regulatorischen und auch organisatorischen Logik. Die Bybit EU GmbH und die Bybit Payments GmbH verfolgen unterschiedliche Geschäftsmodelle und verfügen über unterschiedliche regulatorische Berechtigungen. Deshalb ist es sinnvoll, diese Aktivitäten auch gesellschaftsrechtlich, organisatorisch und in Bezug auf die Regulatorik und das Risikomanagement klar voneinander abzugrenzen. Für die Kundinnen und Kunden wird sich das positiv auswirken, da wir in der Zukunft über eine gemeinsame Finanzplattform und App neue innovative Möglichkeiten im Zahlungsverkehr anbieten werden. Die Kunden werden die volle Transparenz haben, welche Dienstleistung sie von welchem Unternehmen beziehen.

Sie betonen, dass die EMI-Lizenz keine Banklizenz ist. Ist eine Banklizenz der nächste logische Schritt für Bybit in Europa, oder schließen Sie das aus?

Für uns ist die EMI-Lizenz der logische Schritt, um unsere Kompetenz im Zahlungsverkehr in Europa aufzubauen. Wir verfolgen das Ziel, ein globales Finanz-Ökosystem aufzubauen, das den Zugang zu einer modernen Bank-, Investitions- und Zahlungsverkehrsinfrastruktur für alle Kundengruppen bietet. Da ist es natürlich selbstverständlich, dass wir kontinuierlich evaluieren, welche regulatorischen Strukturen und Partnerschaften für unsere langfristige Strategie sinnvoll sind. Eine Banklizenz schließen wir für die Zukunft nicht aus. Aktuell liegt unser Fokus aber klar auf dem erfolgreichen Aufbau und der Skalierung unseres regulierten Geschäfts in Europa.

Mit regulierten Zahlungsdiensten tritt Bybit in direkte Konkurrenz zu Neobanken wie Revolut und N26, aber auch zu anderen Kryptobörsen mit Payment-Ambitionen in Europa. Womit wollen Sie sich in diesem Feld differenzieren?

Bybit ist gemessen am Handelsvolumen die zweitgrößte Krypto-Asset-Plattform der Welt und bietet bereits heute weltweit über 80 Millionen Kundinnen und Kunden viel mehr als reines Krypto-Trading an. Eine wesentliche Rolle spielt dabei das enorme Volumen im Krypto-Derivate- und Futures-Handel auf der globalen Bybit-Plattform. Mit unserem „Compliance-First-Ansatz“ wird Bybit einer der relevantesten Player in Europa werden. Der entscheidende Faktor ist, das Vertrauen der Kundinnen und Kunden zu bekommen. Unser Ansatz geht daher über das reine Krypto-Trading weit hinaus. Wir verbinden die Welten der digitalen Assets und Web3-Produkte mit den traditionellen Finanzdienstleistungen.

Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt Bybit aktuell in Wien, und wie verändert der Aufbau der Payments-Sparte den Standort? Wird derzeit Personal gesucht?

Aktuell beschäftigen wir in Wien rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Ausbau der Payments-Sparte stärkt den Standort zusätzlich, da ein reguliertes Payment-Geschäft weitere spezialisierte Funktionen benötigt, etwa in den Bereichen Produktmanagement, Legal und Compliance, Risk, Finance, Operations und Technology. Hier sind wir derzeit auch auf der Suche und heißen jede Bewerbung willkommen.

Welchen Stellenwert hat das Thema Sicherheit beim Aufbau des europäischen Zahlungsverkehrsgeschäfts, und wie werden die Kundengelder der Bybit Payments GmbH abgesichert?

Sicherheit und Vertrauen bilden das Fundament des Finanzgeschäfts. Beim Aufbau der Bybit Payments GmbH wurden deshalb regulatorische Anforderungen an Governance, Risikomanagement, IT-Sicherheit und den Umgang mit Kundengeldern von Beginn an berücksichtigt. Die Kundengelder des E-Geld-Instituts werden entsprechend den regulatorischen Vorgaben geschützt und bei einer Bank zu 100 Prozent treuhänderisch verwahrt. Für die Bybit.eu-Plattform gelten zudem dieselben strengen regulatorischen Anforderungen an IT-Sicherheit wie für Banken.

Bybit hat kürzlich seinen Risiko- und Sicherheitsbericht für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz inzwischen in der Sicherheitsarbeit, und was bedeutet das für Nutzerinnen und Nutzer in Europa?

Wir setzen modernste Technologien ein, um Muster schneller zu erkennen, Auffälligkeiten frühzeitig zu identifizieren und potenzielle Risiken effizient zu analysieren. Unser Anspruch ist es, im Bereich Sicherheit immer einen Schritt voraus zu sein, ganz nach dem Credo: Prävention statt Nachsorge. Künstliche Intelligenz ist in der präventiven Sicherheitsarbeit im Zahlungsverkehr ein fixer Bestandteil. Für Nutzerinnen und Nutzer in Europa bedeutet das im Alltag vor allem, dass der Zahlungsverkehr reibungslos und sicher abläuft. Der große europäische Vorteil ist dabei der rechtliche Rahmen. Dank strenger Gesetze wie der DSGVO und dem neuen KI-Gesetz gibt es in Europa klare Leitplanken, die die Privatsphäre aller am Zahlungsverkehr beteiligten Personen schützen.

Wo steht Bybit.eu in drei Jahren?

Unser Anspruch ist klar: Wir wollen in drei Jahren eine der führenden regulierten Plattformen für digitale Finanzdienstleistungen in Europa sein. Krypto und Blockchain wollen wir dabei immer weniger als eigenständige oder alternative Systeme betrachten, sondern die Brücke zwischen der Welt digitaler Assets und traditionellen Finanzdienstleistungen weiter stärken und direkt verbinden. Entscheidend ist Vertrauen: Ein verlässlicher institutioneller Rahmen und klare Regulierungen bilden die Basis, damit immer mehr Unternehmen sowie Kundinnen und Kunden auf diese Technologien setzen. Im Idealfall ist Bybit EU in drei Jahren eine vertrauenswürdige, regulierte All-in-one-Finanzplattform, auf der digitale und traditionelle Finanzdienstleistungen zusammenkommen und nahtlos in den Alltag unserer Kundinnen und Kunden integriert sind.

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Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

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Ärger bei „2 Minuten 2 Millionen“-Jurorin Schneider: „Sind keine Bittsteller“

Den Anfang der zweiten Folge von „2 Minuten 2 Millionen“ machten Kristina Worseg und Matthias Kossek, Gründer von Hairplus, einem Haarwuchsmittel-Set. Es folgte ein Startup mit KI für Ski, einer neuen Idee bestellte Pakete zu empfangen und kostenlosem Testen von Nahrungsmittel. Abschließend wurde noch ein mobiler Health-Monitor präsentiert. Es gab Deals, Medienbudget, Wunsch- und erzürnte Investoren.

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Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

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Ärger bei „2 Minuten 2 Millionen“-Jurorin Schneider: „Sind keine Bittsteller“

Den Anfang der zweiten Folge von „2 Minuten 2 Millionen“ machten Kristina Worseg und Matthias Kossek, Gründer von Hairplus, einem Haarwuchsmittel-Set. Es folgte ein Startup mit KI für Ski, einer neuen Idee bestellte Pakete zu empfangen und kostenlosem Testen von Nahrungsmittel. Abschließend wurde noch ein mobiler Health-Monitor präsentiert. Es gab Deals, Medienbudget, Wunsch- und erzürnte Investoren.