19.05.2020

„2 Minuten 2 Millionen“ Folge 16: Gründer fordern von Investoren Anteile zurück

In der 16 Folge der aktuellen Staffel von "2 Minuten 2 Millionen" gab es ein neuartiges Drei-Rad-Konzept für jegliches Wetter, High Heel Sneaker und eine sich wärmende Massage-Rolle. Zudem fielen drei Gründer mit einer außergewöhnlichen Forderung an die Investoren auf.
/artikel/2-minuten-2-millionen-folge-16-grunder-fordern-von-investoren-anteile-zuruck
Keto, 2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Puls 4/ Gerry Frank - Drei Gründer einer gesunden Nascherei und eine interessante Forderung.
kooperation

Die 16. Folge der aktuellen Staffel von „2 Minuten 2 Millionen“ startete mit Lukas Schwaiger und dessen Startup SWAIG. Dabei handelt es sich um eine Massagerolle, mit der der Gründer Verspannungen bekämpfen möchte. Dafür kombiniert er die beiden Anwendungsformen der Wärmetherapie und einer Faszien-Rolle in einem Produkt. Per Knopfdruck lässt sich die Rolle erwärmen und auf die gewünschte Temperatur regulieren. Die Forderung: 75.000 Euro für 20 Prozent Beteiligung.

+++ Mehr zu „2min2mio“ auf unserer Sonderseite +++

SWAIG: Kein Patent aber „First Mover“

Die Rolle besteht im Kern aus Schaumstoff mit einer Kork-Ummantelung. Nach diversen Fragen rund um medizinische Themen, etwa zu Faszien und Muskeln, gab der Gründer zu, dass das Produkt in der aktuellen Form nicht patentierbar ist. Jedoch sei das Startup ein „First-Mover“ und habe einen Vorsprung auf mögliche Konkurrenz.

Initiative von Haselsteiner

Bau-Tycoon Hans Peter Haselsteiner wandte sich an Mediashop-Chefin Katharina Schneider und schlug eine Kooperation vor. Das bewährte Duo bekam vom Nachhaltigkeitsexperten Martin Rohla und Winzer Leo Hillinger Gesellschaft. Haselsteiner empfahl daraufhin, den Investment-Betrag auf 80.000 Euro aufzustocken, damit man gut durch vier teilen kann.

Schneider sagt „Stopp“

Der STRABAG-Boss wollte bereits zu einem offiziellen Angebot im Namen der vier Juroren ansetzen, als ihn Schneider stoppte. Sie widersprach Haselsteiner, dass es sich bei der Rolle um ein Nischen-Produkt handelt und sah sie eher für einen breiten Markt fähig. Auch die USP – die Wärme – sei äußerst positiv zu vermerken. Schlussendlich, als auch die Investorin mit ihrer Meinung fertig war, gab es es viermal 6,5 Prozent Beteiligung für je 20.000 Euro als Angebot. Schwaiger nahm an. Deal für SWAIG.

Wir sprachen mit Gründer Schwaiger darüber, wie es nach der Aufzeichnung weiter ging ⇒ zum Artikel

Swaig, Faszien, Rückenschmerzen, Rücken, Massage, Massagerolle, Rolle,2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Puls 4/ Gerry Frank – Bei „2 Minuten 2 Millionen“ gab es mit SWAIG eine Massagerolle, die sich selbst erwärmt.

Marry Icetea: Beeren, Mate und Rooibos bei 2 Minuten 2 Millionen

David Prott und Xiaoao Dong, die auch den Klitorie-Eistee erfunden haben, waren die nächsten bei „2 Minuten 2 Millionen“. Sie haben mit „Marry Ice Tea“ einen Softdrink aus regionalen Beeren und Teesorten wie Mate und Rooibos entwickelt. Das Startup konnte einen Umsatz von 50.000 Euro aufweisen und wollte für eine Beteiligung von zehn Prozent auch 50.000 Euro haben. Das Kapital soll für einen landesweiten Rollout genutzt werden, wie die Gründer sagten.

Ein Investor bereits dabei

Nach der Kostprobe wollte Martin Rohla wissen, wie es mit der Konkurrenz aussehe und was genau der USP des Startups sei. Prott und Dong argumentierten mit dem Geschmack, und dass sie die Community mit ins Boot geholt hätten. Nach weiteren Diskussionen rund um Produktionskapazitäten, erzählten die Gründer von einem Investor, der bereits mit fünf Prozent Anteil dabei sei.

Eistee-Markt überlaufen

Rohla stieg als erster aus. Der Markt an Eistee-Getränken wäre extrem überlaufen, meinte er und wies darauf hin, dass es mehr Kapital fürs Marketing bräuchte als 50.000 Euro. Gschwandtner dachte ähnlich und ging ebenso als potentieller Investor wie auch Katharina Schneider. Auch Hillinger sagte ab. Er sei bereits in ein ähnliches Getränk investiert. Am Ende war es Haselsteiner, der versuchte die Gründer zu trösten und ihnen Mut zu machen. Zum Einstieg kam es dennoch nicht. Kein Deal für Marry Ice Tea.

 Hillinger, Gschwandtner, Schneider, Haselsteiner, Rohla, Kuntke, Zech, REWE, Startup
(c) Puls 4/ Gerry Frank – Marry Ice Tea ist ein Getränk aus regionalen Beeren und Teesorten wie Mate oder Rooibos.

Ketofabrik: Gründer verlor 40 Kilo

Es folgten Dusan Milekic, Slobodan Stojanovic und Nicola Di Loreto bei „2 Minuten 2 Millionen“ mit der Ketofabrik. Mitgründer Milekic kämpfte lange mit seinem Gewicht, bis er die ketogene Ernährung für sich entdeckte und 40 Kilogramm verlor. Zucker ist bei der Keto-Diät allerdings ein Tabu. Mit dem „KETO on the Go“-Schokoriegel des Startups wollen die Founder daher eine Nasch-Alternative mit niedrigem Zuckergehalt bieten, die hochwertige Fette beinhaltet. Die Forderung: 150.000 Euro für 25 Prozent Anteile – allerdings mit zwei Nebenbedingungen.

Her mit den Prozenten…

Wenn die Ketofarbik es schaffe, innerhalb eines Jahres österreichweit gelistet zu werden, würden die Gründer zehn Prozent Anteile zurück fordern. Zudem müssten, wenn der Umsatz innerhalb von zwei Jahren die Millionen-Grenze knackt, die Investoren weitere fünf Prozent retournieren. So die Idee.

Zurückerhaltene Anteile wieder verkaufen

Die Juroren reagierten belustigt auf die ungewöhnliche Forderung. Milekic erklärte daher seinen Gedankengang genauer. Er war sich sicher, dass der potentielle Einstieg eines TV-Investors nicht die einzige Investmentrunde für sein Startup werden würde. Die rückgewonnenen Anteile würden in weiteren Finanzierungsrunden dem jeweiligen Investor mittels Vorkaufsrecht zu guten Konditionen erneut angeboten werden, um nach drei Investmentrunden auf die finale und endgültige Firmenbewertung zu kommen.

Kokos und Schokolade

Hillinger wies darauf hin, dass der Markt, den sie anstrebten extrem schwierig sei, während Schneider herausfand, dass im Produkt hauptsächlich Kokosflocken, -mandel und -milch, aber auch Vollmilchschokolade ohne Zuckerzusatz drin wären – passend für Menschen mit ketogener, kohlehydrate-armer aber fettreicher, Ernährung, wie die Gründer erzählten.

Keto, 2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Puls 4/ Gerry Frank – Die Juroren beim Genießen des Keto-Riegels der Ketofabrik.

Ein No-go bei „2 Minuten 2 Millionen“

Hillinger lobte das Produkt, meinte aber, dafür, dass das Startup erst am Anfang stehe, wäre die Bewertung zu hoch. Schneider erklärte, sie würde nicht in eine Firma investieren, wo sie sich „fürchten“ müsse, wenn das Produkt landesweit gelistet werde, oder der Umsatz wachse. Ein „No-go“ für sie.

Plötzliche Listung

Danach schaltete sich Markus Kuntke zu. Der Trendmanager verteilt auch heuer wieder das REWE-Startup-Ticket. Er zeigte sich beeindruckt vom Pitch und Produkt und meinte, die ketogene Ernährung wäre ein gefragter Trend: Die Ketofabrik erhielt ein Startup-Ticket für Merkur und Billa.

Gründer ein Vorbild

Daraufhin sagte Schneider lachend, wir haben schon zehn Prozent verloren. Haselsteiner dagegen sah im Gründer ein Vorbild für viele andere, die mit Gewichtsproblemen zu kämpfen hätten. Er wünschte ihnen viel Glück. Gschwandtner empfand sich nicht als richtigen Investor, zumal er die Konkurrenz Neoh unterstützt.

Keine Ausstiegsszenarien bei „2 Minuten 2 Millionen“

Martin Rohla erklärte, sie als Investoren müssten in zehn Projekte investieren, damit zwei bis drei funktionieren. Das Trio hingegen würde mit ihrem Angebot Investoren davon abhalten beim Profit dabei zu sein. Er machte dennoch ein Angebot: 100.000 Euro für 25,1 Prozent – allerdings ohne Ausstiegsszenarien. Es kam zum Deal für die Ketofabrik.

Von den Gründern erfuhren wir, wie es nach der Aufzeichnung weiterging ⇒ zum Artikel

mockery mia: Grazer High Heel Sneaker bei 2 Minuten 2 Millionen

Die vorletzten bei „2 Minuten 2 Millionen“ waren Michaela und Jürgen Worschitz. Die beiden Architekten haben mit mockery mia einen „High Heel Sneaker“ entwickelt, der in Farbe und Design individuell zusammengestellt und ausgetauscht werden kann. Der patentierte Keilabsatz des Schuhs besteht aus einer speziellen Geometrie und weichem Material, wodurch er beim Gehen eine dämpfende Wirkung haben soll. Sie forderten 100.000 Euro für 20 Prozent Beteiligung.

 Hillinger, Gschwandtner, Schneider, Haselsteiner, Rohla, Kuntke, Zech, REWE, Startup
(c) Puls 4/ Gerry Frank – Investorin Katharina Schneider beim Testen der High-Heel Sneaker von mockery mia.

Fesches Fußkleid

Katharina Schneider ließ es sich nicht nehmen, die Schuhe – die in Italien produziert werden – auszutesten. Rohla nannte das Fußkleid daraufhin fesch, auch Hillinger stimmte zu – allerdings wies er auf wechselnde Schuhtrends hin, die für die auffällige Art des mockery mia-Produkts ein Problem werden könnten.

Nicht das Metier der Juroren

Schneider meinte, die Schuhe wären bequem, während Gschwandtner das Design klobig nannte. Danach stiegen Haselsteiner und Hillinger aus. Beide konnten mit der Thematik nicht viel anfangen. Ähnlich erging es Martin Rohla, der aber die Idee mit individueller Zusammenstellung gut fand. Damit waren drei potentielle Financiers weg.

„Mix & Match“ bei „2 Minuten 2 Millionen“

Gschwandtner hingegen gefiel der Schuh einfach nicht und er ging. Die letzte Hoffnung Schneider kannte das „Mix & Match“-Thema aus der Taschenindustrie – allerdings investiere sie nicht in Fashion. Kein Deal für mockery mia.

Shark-Bike: Ein Drei-Rad bei 2 Minuten 2 Millionen

Der Abschluss von „2 Minuten 2 Millionen“ gebührte Paul Japek von Shark-Bike. Dabei handelt es sich um ein e-Bike mit drei Rädern, das durch Überdachung und Neigetechnik besondere Sicherheit bieten soll. Der Zweisitzer verfügt über einen kleinen Kofferraum und eine umweltfreundliches Antriebssystem. Nach 5000 Arbeitsstunden und 55.000 Euro, die der Erfinder in seinen Prototypen hineingesteckt hatte, forderte er nun 250.000 Euro für 20 Prozent Beteiligung.

Auch sharing-Modell angedacht

Da es sich rechtlich gesehen bei dem Produkt um ein Lastenfahhrad handelt, dürfen Käufer das Shark-Bike auch ohne Führerschein fahren. Der Vertrieb des Startups ist sowohl auf B2C als auch auf B2B zugeschnitten, zudem sei auch ein Sharing-Modell angedacht.

 Hillinger, Gschwandtner, Schneider, Haselsteiner, Rohla, Kuntke, Zech, REWE, Startup
(c) Puls 4/ Gerry Frank – Der Prototyp des e-bikes, das in seiner Vollendung noch mit einem Dach zum Schutz vor Witterung ausgestattet wird.

Konkurrenz mit mehr Kapitalkraft

Hillinger stieg als erster aus, auch wenn er großen Gefallen am Produkt fand. Schneider wollte auch nicht investieren, ermutigte den Gründer aber, weiter zu machen. Rohla reihte sich in die Lobeshymnen ein, betonte aber, dass die Konkurrenz mit ähnlichen Konzepten von der Kapitalkraft her stärker wäre.

Eine Null mehr nötig

Florian Gschwandtner gefiel das „engineering“, jedoch missfiel ihm das Konzept von Shark-Bike. Wenn er an Radwege und dergleichen denke, wäre die Größe des e-Bikes die falsche. Es gebe kleinere Pendants in der Autobranche. Zum Abschluss meinte Haselsteiner, er erinnere sich an ein ähnliches ur-alt Konzept aus den 50er Jahren für kriegsversehrte Personen. Er fürchtete zudem, dass der Gründer mit seiner Idee erdrückt werden würde und man die Summe, die Japek forderte um eine Null ergänzen müsste, damit es Sinn mache. Dem Gründer empfahl er, bald einen Industrie-Partner zu finden, um nicht unzählige Stunden in den Sand gesetzt zu haben. Kein Deal für Shark-Bike.


⇒ Swaig

⇒ mockery mia

⇒ Ketofabrik

⇒ Marry Ice Tea

⇒ Shark-Bike

⇒ PULS 4/2min2mio

Redaktionstipps

 

Deine ungelesenen Artikel:
10.09.2026

Plug and Play errichtet in Linz sein erstes EU-Zentrum für „Physical and Industrial AI“

Plug and Play errichtet am JKU-Campus sein erstes EU-Exzellenzzentrum für Industrie-KI. Keba, Primetals, Swietelsky, TGW Logistics und voestalpine starten als Anchor-Partner. tech2b betreut die Initiative für das Land Oberösterreich.
/artikel/plug-and-play-errichtet-in-linz-sein-erstes-eu-zentrum-fuer-physical-and-industrial-ai
10.09.2026

Plug and Play errichtet in Linz sein erstes EU-Zentrum für „Physical and Industrial AI“

Plug and Play errichtet am JKU-Campus sein erstes EU-Exzellenzzentrum für Industrie-KI. Keba, Primetals, Swietelsky, TGW Logistics und voestalpine starten als Anchor-Partner. tech2b betreut die Initiative für das Land Oberösterreich.
/artikel/plug-and-play-errichtet-in-linz-sein-erstes-eu-zentrum-fuer-physical-and-industrial-ai
Foto: OTS Amt der Oö. Landesregierung

Das Land Oberösterreich holt einen prominenten Player aus dem Silicon Valley dauerhaft nach Linz: Am Campus der Johannes Kepler Universität (JKU) entsteht das erste „Center of Excellence for Physical and Industrial AI“ von Plug and Play innerhalb der Europäischen Union. Das gaben Landeshauptmann Thomas Stelzer und Vertreter der beteiligten Unternehmen am Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Landhaus Linz bekannt.

Plug and Play wurde 2006 im Silicon Valley gegründet und betreibt ein internationales Netzwerk für Innovation und Startup-Kooperationen. Nach eigenen Angaben zählt das Unternehmen zu den aktivsten Early-Stage-Venture-Capital-Investoren der Welt, mit mehr als 65 Standorten auf fünf Kontinenten, über 550 Unternehmenspartnern, rund 250 Startup-Investments pro Jahr und mehr als 2.500 Unternehmen im Portfolio, darunter über 35 Unicorns.

Neu ist Plug and Play in Österreich dabei nicht: Seit 2019 kooperiert das Netzwerk mit dem Flughafen Wien, 2021 eröffnete es dort sein österreichisches Headquarter (brutkasten berichtete). In den ersten fünf Jahren dieser Partnerschaft wurden mehr als 700 Startups gemeinsam gescreent, rund zwei Dutzend Projekte in Bereichen wie Robotics, Predictive Maintenance und KI entstanden daraus. Geleitet wird Plug and Play Austria von Managing Director Nik Munaretto. Mit dem Exzellenzzentrum in Linz kommt nun ein dauerhafter Standort mit industriellem Fokus hinzu.

Fünf Industrie-Schwergewichte als Anchor-Partner

Mit Keba, Primetals Technologies, Swietelsky, TGW Logistics und voestalpine beteiligen sich fünf oberösterreichische Industrieunternehmen als künftige Anchor-Partner an der Gründungsrunde. Als Gründungspartner erhalten sie besondere Mitgestaltungsmöglichkeiten und können industrielle Aufgabenstellungen und technologische Schwerpunkte in das Programm einbringen. Im Mittelpunkt stehen konkrete KI-Anwendungen in Produktion, Anlagenbau, Logistik, Engineering und Bauwirtschaft.

Das Prinzip dahinter ist der Open-Innovation-Ansatz von Plug and Play: Etablierte Unternehmen bringen konkrete technologische Herausforderungen ein, Plug and Play identifiziert über sein internationales Netzwerk passende Startups und Technologien und bringt beide Seiten für Pilotprojekte und Kooperationen zusammen.

„Oberösterreich wartet nicht darauf, was die Zukunft bringt: Wir gestalten sie. Mit Plug and Play holen wir eines der weltweit führenden Innovationsnetzwerke nach Linz und machen Oberösterreich zum europäischen Pionier bei ‚Physical and Industrial AI‘“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer. Neue Technologien sollten „nicht irgendwo Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen, sondern bei uns in Oberösterreich“.

Knogler: „Bei KI entscheidet nicht allein, wer die besten Ideen hat“

Keba-CEO Christoph Knogler, zugleich Vorsitzender der KI-Taskforce der Industriellenvereinigung, sieht in dem Zentrum einen Hebel für die Umsetzungsgeschwindigkeit: „Bei Künstlicher Intelligenz entscheidet nicht allein, wer die besten Ideen hat, sondern wer sie rasch in die industrielle Anwendung bringt.“ Das Exzellenzzentrum schaffe einen direkten Zugang zu internationalen Startups und Technologien. „Damit haben wir die Chance, die weltbesten und innovativsten KI-Lösungen nach Oberösterreich zu holen und gemeinsam mit unseren Unternehmen in konkrete Wertschöpfung zu übersetzen.“

Im großen Cover-Interview der aktuellen brutkasten-Printausgabe hatte Knogler zuletzt dargelegt, warum er die Chance Europas nicht im LLM-Rennen sieht, sondern in industrieller KI: Produktionswissen und Maschinendaten als europäische Souveränitätschance.

Auch die übrigen Partner ordnen die Initiative in ihre Strategien ein: Primetals-CFO Michael Kienberger will „modernste KI-Ansätze noch schneller in unsere Systeme“ integrieren, Swietelsky-CFO Harald Gindl kündigt an, „Physical AI und Robotik im Baubetrieb in Oberösterreich gezielt erproben“ zu wollen. TGW-CTO Christoph Wolkerstorfer spricht mit Blick auf autonom agierende Systeme von einem „echten Game Changer“ für die Intralogistik. voestalpine-CFO Gerald Mayer verweist darauf, dass sich der Konzern über die Partnerschaft „den Austausch mit führenden Forschungseinrichtungen und den Zugang zu globalen Startups“ sichere.

tech2b als Schnittstelle, keine Parallelstruktur

Die Abwicklung für das Land Oberösterreich übernimmt der Inkubator tech2b. Damit soll keine neue Parallelstruktur entstehen, sondern das internationale Netzwerk von Plug and Play mit dem bestehenden oberösterreichischen Innovationsökosystem verbunden werden. Über die fünf Anchor-Partner hinaus sollen auch weitere tech2b-Mitgliedsunternehmen Zugang zum Netzwerk erhalten.

„Oberösterreich vereint genau das, wonach wir als globales Innovationsnetzwerk und Venture Capital Investor aus dem Silicon Valley suchen: eine unglaublich starke industrielle Basis, exzellente Forschung, ambitionierte Startup-Gründer und Unternehmen, die neue Technologien in die Anwendung bringen wollen“, sagt Nik Munaretto, Managing Director von Plug and Play Austria.

Umsetzungsschritt der KI-Exzellenzstrategie

Das Zentrum ist ein konkreter Umsetzungsschritt der von Landeshauptmann Stelzer initiierten KI-Exzellenzstrategie für den Industriestandort Oberösterreich. Deren Mitautor Teodoro Cocca sieht die „eigentliche Pionierleistung“ darin, „dass das Land nicht bei Strategiepapieren stehen bleibt, sondern eine Struktur schafft, die weltweit nach den besten Lösungen sucht und sie systematisch in die oberösterreichische Industrie bringt“. Mitautor Meinhard Lukas ergänzt: „Aus Wissen werden Anwendungen, aus Kontakten konkrete Kooperationen und aus technologischen Chancen neue Wertschöpfung.“

Dass der Standort Substanz mitbringt, untermauert die Aussendung mit Beispielen: Die JKU bietet ein englischsprachiges Bachelor- und Masterstudium Artificial Intelligence. Das 2024 gegründete JKU-Spin-off Emmi AI holte sich 2025 eine Seed-Finanzierung über 15 Millionen Euro und wurde im Mai 2026 vom französischen KI-Unternehmen Mistral AI übernommen (brutkasten berichtete). Und das oberösterreichische Technologieunternehmen Tractive hat sich mit GPS- und Gesundheitstrackern für Haustiere zu einem international tätigen Anbieter entwickelt, dessen Produkte laut Aussendung in mehr als 175 Ländern funktionieren.

Wie Oberösterreich als Industrie- und Innovationsstandort insgesamt aufgestellt ist, beleuchtet brutkasten im großen Standort-Check der aktuellen Printausgabe: von der Tabakfabrik über die JKU bis zu den Exits von Emmi AI und Tractive.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

„2 Minuten 2 Millionen“ Folge 16: Gründer fordern von Investoren Anteile zurück

  • Bei Swaig handelt es sich um eine sich wärmende Massagerolle, mit der der Gründer Verspannungen bekämpfen möchte.
  • David Prott und Xiaoao  haben mit „Marry Ice Tea“ einen Softdrink aus regionalen Beeren und Teesorten wie Mate oder Rooibos hergestellt.
  • Dusan Milekic, Slobodan Stojanovic und Nicola Di Loreto fielen mit einer außergewöhnlichen Forderung auf.
  • Michaela und Jürgen Worschitz haben mit mockery mia High-Heel Sneaker erfunden.
  • Paul Japek von Shark-Bike hat bereits 5000 Stunden und über 50.000 Euro in sein überdachtes e-bike gesteckt.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“ Folge 16: Gründer fordern von Investoren Anteile zurück

  • Bei Swaig handelt es sich um eine sich wärmende Massagerolle, mit der der Gründer Verspannungen bekämpfen möchte.
  • David Prott und Xiaoao  haben mit „Marry Ice Tea“ einen Softdrink aus regionalen Beeren und Teesorten wie Mate oder Rooibos hergestellt.
  • Dusan Milekic, Slobodan Stojanovic und Nicola Di Loreto fielen mit einer außergewöhnlichen Forderung auf.
  • Michaela und Jürgen Worschitz haben mit mockery mia High-Heel Sneaker erfunden.
  • Paul Japek von Shark-Bike hat bereits 5000 Stunden und über 50.000 Euro in sein überdachtes e-bike gesteckt.

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“ Folge 16: Gründer fordern von Investoren Anteile zurück

  • Bei Swaig handelt es sich um eine sich wärmende Massagerolle, mit der der Gründer Verspannungen bekämpfen möchte.
  • David Prott und Xiaoao  haben mit „Marry Ice Tea“ einen Softdrink aus regionalen Beeren und Teesorten wie Mate oder Rooibos hergestellt.
  • Dusan Milekic, Slobodan Stojanovic und Nicola Di Loreto fielen mit einer außergewöhnlichen Forderung auf.
  • Michaela und Jürgen Worschitz haben mit mockery mia High-Heel Sneaker erfunden.
  • Paul Japek von Shark-Bike hat bereits 5000 Stunden und über 50.000 Euro in sein überdachtes e-bike gesteckt.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“ Folge 16: Gründer fordern von Investoren Anteile zurück

  • Bei Swaig handelt es sich um eine sich wärmende Massagerolle, mit der der Gründer Verspannungen bekämpfen möchte.
  • David Prott und Xiaoao  haben mit „Marry Ice Tea“ einen Softdrink aus regionalen Beeren und Teesorten wie Mate oder Rooibos hergestellt.
  • Dusan Milekic, Slobodan Stojanovic und Nicola Di Loreto fielen mit einer außergewöhnlichen Forderung auf.
  • Michaela und Jürgen Worschitz haben mit mockery mia High-Heel Sneaker erfunden.
  • Paul Japek von Shark-Bike hat bereits 5000 Stunden und über 50.000 Euro in sein überdachtes e-bike gesteckt.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“ Folge 16: Gründer fordern von Investoren Anteile zurück

  • Bei Swaig handelt es sich um eine sich wärmende Massagerolle, mit der der Gründer Verspannungen bekämpfen möchte.
  • David Prott und Xiaoao  haben mit „Marry Ice Tea“ einen Softdrink aus regionalen Beeren und Teesorten wie Mate oder Rooibos hergestellt.
  • Dusan Milekic, Slobodan Stojanovic und Nicola Di Loreto fielen mit einer außergewöhnlichen Forderung auf.
  • Michaela und Jürgen Worschitz haben mit mockery mia High-Heel Sneaker erfunden.
  • Paul Japek von Shark-Bike hat bereits 5000 Stunden und über 50.000 Euro in sein überdachtes e-bike gesteckt.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“ Folge 16: Gründer fordern von Investoren Anteile zurück

  • Bei Swaig handelt es sich um eine sich wärmende Massagerolle, mit der der Gründer Verspannungen bekämpfen möchte.
  • David Prott und Xiaoao  haben mit „Marry Ice Tea“ einen Softdrink aus regionalen Beeren und Teesorten wie Mate oder Rooibos hergestellt.
  • Dusan Milekic, Slobodan Stojanovic und Nicola Di Loreto fielen mit einer außergewöhnlichen Forderung auf.
  • Michaela und Jürgen Worschitz haben mit mockery mia High-Heel Sneaker erfunden.
  • Paul Japek von Shark-Bike hat bereits 5000 Stunden und über 50.000 Euro in sein überdachtes e-bike gesteckt.

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“ Folge 16: Gründer fordern von Investoren Anteile zurück

  • Bei Swaig handelt es sich um eine sich wärmende Massagerolle, mit der der Gründer Verspannungen bekämpfen möchte.
  • David Prott und Xiaoao  haben mit „Marry Ice Tea“ einen Softdrink aus regionalen Beeren und Teesorten wie Mate oder Rooibos hergestellt.
  • Dusan Milekic, Slobodan Stojanovic und Nicola Di Loreto fielen mit einer außergewöhnlichen Forderung auf.
  • Michaela und Jürgen Worschitz haben mit mockery mia High-Heel Sneaker erfunden.
  • Paul Japek von Shark-Bike hat bereits 5000 Stunden und über 50.000 Euro in sein überdachtes e-bike gesteckt.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“ Folge 16: Gründer fordern von Investoren Anteile zurück

  • Bei Swaig handelt es sich um eine sich wärmende Massagerolle, mit der der Gründer Verspannungen bekämpfen möchte.
  • David Prott und Xiaoao  haben mit „Marry Ice Tea“ einen Softdrink aus regionalen Beeren und Teesorten wie Mate oder Rooibos hergestellt.
  • Dusan Milekic, Slobodan Stojanovic und Nicola Di Loreto fielen mit einer außergewöhnlichen Forderung auf.
  • Michaela und Jürgen Worschitz haben mit mockery mia High-Heel Sneaker erfunden.
  • Paul Japek von Shark-Bike hat bereits 5000 Stunden und über 50.000 Euro in sein überdachtes e-bike gesteckt.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„2 Minuten 2 Millionen“ Folge 16: Gründer fordern von Investoren Anteile zurück

  • Bei Swaig handelt es sich um eine sich wärmende Massagerolle, mit der der Gründer Verspannungen bekämpfen möchte.
  • David Prott und Xiaoao  haben mit „Marry Ice Tea“ einen Softdrink aus regionalen Beeren und Teesorten wie Mate oder Rooibos hergestellt.
  • Dusan Milekic, Slobodan Stojanovic und Nicola Di Loreto fielen mit einer außergewöhnlichen Forderung auf.
  • Michaela und Jürgen Worschitz haben mit mockery mia High-Heel Sneaker erfunden.
  • Paul Japek von Shark-Bike hat bereits 5000 Stunden und über 50.000 Euro in sein überdachtes e-bike gesteckt.