31.01.2020

Das denkt Martin Rohla über die neue „2 Minuten 2 Millionen“-Staffel

Am kommenden Dienstag startet die neue Staffel von "2 Minuten 2 Millionen" auf PULS 4. Der Brutkasten hat vorab mit Investor Martin Rohla darüber gesprochen, wie er über die neue Staffel denkt und worauf er bei Investments achtet.
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2 Minuten 2 Millionen
Martin Rohla bei "2 Minuten 2 Millionen" als Investor | (c) Puls 4 / Gerry Frank

Die neue Staffel von „2 Minuten 2 Millionen“ steht unmittelbar vor der Türe. Am kommenden Dienstag, 4. Februar, startet die beliebte Puls 4 Startup-TV-Show um 20:15 Uhr in die mittlerweile siebte Runde. Insgesamt werden diesmal über 80 Startups ihre Ideen und Businesspläne vor den Investoren präsentieren.

Im Vorfeld des Staffel-Starts hat der Brutkasten mit Investor Martin Rohla darüber gesprochen, wie er über die neue Staffel denkt und worauf er bei Investments achtet.

+++ Brutkasten-Berichterstattung zur 7. Staffel von „2 Minuten 2 Millionen“  +++

Was können sich die Zuseher von der neuen “2 Minuten 2 Millionen”-Staffel erwarten?

Die Zuseher können sich erwarten, dass es wieder eine Vielzahl an neuen Startups gibt, die mit ihren Business-Ideen komplexe Probleme lösen. Meiner Meinung nach ist wieder eine gute Mischung zwischen “Digital” & “Analog” gelungen. Unter anderem sind auch Startups mit dabei, die auf Nachhaltigkeit setzen. Das ist mir bekanntlich ja sehr wichtig.

Ist das Thema Nachhaltigkeit in der Startup-Branche mittlerweile angekommen?

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Gründern, die erkannt haben, dass in Zeiten von Greta Thunberg ein Unternehmen nur dann erfolgreich sein kann, wenn es auf Nachhaltigkeit setzt. Die Bewegung rund um Thunberg hat bei den Konsumenten einen totalen Mindchange ausgelöst. Der soziale und oder ökologische Impact muss einfach gegeben sein.

Allerdings möchte ich hinzufügen, dass Business-Ideen neben der sozialen und ökologischen auch eine ökonomische Ausrichtung haben müssen. Denn auch ein erfolgreiches nachhaltiges Unternehmertum kann nur mit Gewinnorientierung funktionieren. 

Worauf achten Sie bei Investment im Rahmen von “2 Minuten 2 Millionen”? 

Ich achte bei meinen Investments auf eine spezifische Reihenfolge an Kriterien. Zunächst kommen die Menschen, die hinter dem Business stehen, dann der Markt und schlussendlich die Ideen. Warum mache ich das so? Eine Idee kann nämlich noch so gut sein, wenn das Team dahinter nicht funktioniert, wird auch die Umsetzung der Idee nicht funktionieren.

Zudem muss man im Hinterkopf behalten, dass die Idee sich im Laufe des Geschäftslebens noch etliche Male ändern wird. Wichtig ist, dass Gründer es schaffen, die Idee den gegebenen Realitäten anzupassen. Das gelingt nur mit einem perfekt abgestimmten Gründerteam. Daher steht für mich der Faktor Mensch ganz oben.

Welchen Stellenwert hat die Startup-TV-Sendung “2 Minuten 2 Millionen” für das österreichische Startup-Ökosystem?

Ich denke, dass die Sendung mittlerweile einen sehr hohen Stellenwert für die heimische Startup-Szene hat. Als ich als Investor zugesagt habe, war mir dies am Anfang an gar nicht so bewusst. Ich merke, dass immer mehr Startups mitmachen wollen und sich auch die Zuschauer dann überlegen, mit ihrer eigenen Idee ein Unternehmen zu gründen. Natürlich darf man den Öffentlichkeitswert der Sendung nicht unterschätzen.

Gibt es bei “2 Minuten 2 Millionen” auch Startups, die nur mitmachen, um ins Fernsehen zu kommen und ihr Produkt zu promoten?

Ja, klar, und das ist auch ganz okay so. Die Sendung kann ohne Probleme auch dazu dienen, gute Ideen einer breiten Öffentlichkeit zur Kenntnis zu bringen.

In wie viele Startups haben Sie bei “2 Minuten 2 Millionen” bereits investiert und können sie ein Beispiel für einen absoluten Durchstarter nennen?

Insgesamt habe ich in zirka zehn tolle Projekte investiert. Gerade von ILO* erwarten wir uns momentan sehr viel. Die sind wirklich gut aufgestellt und stehen vor dem nächsten großen Schritt.

*ILO steht für „I love“. Das Produkt des Grazer MedTech-Startups Carbomed kann die fruchtbaren Tage im Zyklus einer Frau anhand der Atemluft bestimmen – der brutkasten berichtete.


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Erste Kund:innen in Asien gewinnen, Partner finden, Investor:innen treffen: Für österreichische Startups mit China-Ambitionen führt der Weg über Shanghai. Die Metropole zählt zu den dynamischsten Innovationsökosystemen der Welt und gilt als Tor zu einem der größten Konsummärkte überhaupt, mit enormem Potenzial für Skalierung und Marktdurchdringung. Dazu kommt eine starke Basis an hochqualifizierten Fachkräften, die die Stadt zu einem Hotspot für Forschung, Entwicklung und Innovation macht.

Der direkte Zugang zu diesem Ökosystem ist für Startups aus Österreich allerdings alles andere als selbstverständlich. Genau hier setzt der neue Call des Global Incubator Network Austria (GIN) an: Er verspricht strategische Einblicke in den chinesischen Markt, konkrete Geschäftschancen und direkte Kontakte zu den zentralen Akteuren der dortigen Innovations- und Wirtschaftslandschaft.

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Das Internationalisierungsprogramm GO SHANGHAI 2027 richtet sich an österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder, die über die Proof-of-Concept- und Seed-Phase hinaus sind. Angesprochen sind sowohl Teams, die ihre erste internationale Expansion vorbereiten, als auch solche, die ihr Wachstum in Asien beschleunigen wollen.

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Die teilnehmenden Startups erwartet eine einwöchige Reise nach Shanghai von 26. bis 30. April 2027, die direkten Zugang zu zentralen Akteuren der chinesischen Innovations- und Wirtschaftslandschaft bietet.

Vorbereitung digital und beim Kick-off-Dinner in Wien

Das Programm ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst erhalten die Startups im Rahmen eines flexiblen, digitalen Onboardings gezielte Einblicke in den chinesischen Markt, um ihre Internationalisierungsstrategie zu schärfen. Über die exklusiven GIN-Video-Masterclasses steht ihnen dafür unbegrenztes Lernmaterial zur Verfügung. Hinzu kommen drei Stunden individuelles IP-Coaching. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Kick-off-Dinner in Wien, bei dem sich der aktuelle Batch von GO SHANGHAI 2027 vernetzt und final auf die Reise vorbereitet.

Fünf intensive Tage in Shanghai

Der zweite Teil ist die einwöchige Ecosystem-Tour durch Shanghai. Auf dem Programm stehen kuratierte 1:1-Business-Meetings, die vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai organisiert werden, Workshops, maßgeschneiderte Networking- und Pitch-Formate wie die Austrian Startup Pitch Night sowie exklusive Unternehmens- und Ökosystem-Besuche. In fünf intensiven Tagen treffen die Teilnehmer:innen auf Branchenexpert:innen, potenzielle Partner:innen, Investor:innen und andere Gründer:innen, um wertvolle Kontakte für die eigene Expansion zu knüpfen.

Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro, mit Gender Bonus bis zu 90 Prozent

GIN übernimmt 80 Prozent der programmspezifischen Kosten für Flug und Unterkunft, mit einer maximalen Fördersumme von 10.000 Euro pro Startup. Mit dem Gender Bonus erhöht sich die Förderquote auf bis zu 90 Prozent. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Erprobtes Geschäftsmodell mit ersten Markterfolgen (Kund:innen, Umsätze)
  • Bereits erfolgte Seed-Investition
  • Funktionierender Prototyp bzw. MVP
  • Einzigartiges Produkt oder Lösung
  • Gründung innerhalb der letzten sieben Jahre (kein hartes K.o.-Kriterium)
  • Konkretes Interesse an Internationalisierung mit Fokus auf Asien und an Vernetzung mit relevanten Stakeholdern

Die Bewerbungsphase für GO SHANGHAI 2027 läuft von 7. September bis 4. Oktober 2026. Interessierte Startups können sich über die Plattform aws Connect anmelden und ihr aktuelles Pitchdeck einreichen. Im Rahmen eines Online-Pitch-Events am 14. Oktober 2026 präsentieren die vorausgewählten Startups vor einer Jury aus nationalen und internationalen GIN-Partner:innen, jeweils zehn Minuten Pitch in Englisch plus Q&A. Die finale Auswahl wird spätestens zwei Wochen nach dem Pitch kommuniziert.


GO SHANGHAI 2027 ist ein Programm des Global Incubator Network Austria (GIN), der gemeinsamen Initiative von Austria Wirtschaftsservice (aws) und Österreichischer Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), und Teil von GO ASIA. Organisiert wird es in Zusammenarbeit mit der Außenwirtschaft Austria. Weitere Informationen zum aktuellen Call finden Startups hier: https://gin-austria.com/calls/goshanghai2027

Kontakt

Bei Fragen zu GO SHANGHAI oder zum Bewerbungsverfahren können sich Startups an folgenden Kontakt wenden:

My Yen Lau
Project Manager | GO ASIA
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Das denkt Martin Rohla über die neue „2 Minuten 2 Millionen“-Staffel

Die neue Staffel von 2 Minuten 2 Millionen steht vor der Türe. Am kommenden Dienstag, 4. Februar, startet die Puls 4 Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen“ um 20:15 Uhr in die mittlerweile siebte Runde. Insgesamt werden diesmal über 80 Startups ihre Ideen und Businesspläne vor den Investoren präsentieren. Im Vorfeld des Staffel-Starts hat der Brutkasten mit Investor Martin Rohla darüber gesprochen, wie er über die neue Staffel denkt und worauf er bei Investments achtet.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

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Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

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