26.08.2020

„2 Minuten 2 Millionen“ bekommt ein Spinoff – Start am 1. September

Die TV-Show "2 Minuten 2 Millionen" bekommt ein Spinoff namens "2 Minuten 2 Mentoren", das am 1. September auf Puls 4 startet. Die Mentoren sollen laut Puls 4 nicht mit Cash, sondern mit Coaching, Knowhow und ihren Netzwerken an Kontakten "junge Talente" unterstützen, die "soziale Ideen und Visionen" verfolgen.
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2 Minuten 2 Million
©PULS 4/Gerry Frank

Beim 2 Minuten 2 Millionen-Spinoff „2 Minuten 2 Mentoren“ geht es, wie der Name schon verrät, nicht um Millioneninvestments und Cash. Vielmehr dreht es sich in Sendung laut Puls 4 um die Unterstützung junger Talente und ihrer sozialen Ideen.

„Die Mentoren investieren mit ihrem Coaching, Knowhow und einem unbezahlbaren Netzwerk an Kontakten zur Unterstützung der jungen Visionäre“, so Puls 4 im Vorfeld des Sendestarts. Die TV-Show versteht sich somit als eine Nachwuchs-Förderungs-Show, in der junge Menschen ihre sozialen Visionen und Ideen vor einem Mentoren-Team pitchen können.

„2 Minuten 2 Mentoren“: Das Mentoren-Team

Zum Mentoren-Team zählen Autor, Coach und Ex-Politiker Matthias Strolz, der internationale Hotelier Erich Falkensteiner, der Digitalexperte und Gründer von Shpock Armin Strbac, der Gründer von whatchado und EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji sowie die Social Impact Unternehmerin und Europachefin von Ashoka Marie Ringler.

Pro Ausgabe treten jeweils fünf unternehmerische Nachwuchstalente vor das Mentoren-Team und versuchen sie innerhalb von zwei Minuten von ihren Projekten zu überzeugen. Sofern ihnen das gelingt, werden sie von den Mentoren für ein Jahr lang unterstützt.

©PULS 4/Gerry Frank

Sendestart am 1. September

„2 Minuten 2 Mentoren“ ist vorerst auf zwei Sendungen beschränkt. Diese werden am Dienstag, den 1. und 8. September, um 20:15 Uhr auf PULS 4 ausgestrahlt.

In einer Aussendung im Vorfeld der Ausstrahlung gab Puls 4 einen ersten Ausblick auf die Teilnehmer: Mit dabei sind unter anderem Mary und die Charity Heroes. Die Organisation verkleidet sich als Superhelden und kümmert sich um kranke Kinder. Mit ganz besonderen Besuchen möchten sie ihnen Zuversicht bereiten und ein einzigartiges Erlebnis bieten.

Ebenso mit dabei sind Moritz und Julian von Tumbleweed. Sie wollen die Weltraumforschung revolutionieren und haben eine neue Art eines Marsroboters entwickelt.


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Bereits seit der Veröffentlichung des Ministerialentwurfs zu einer neuen Paketsteuer im Mai trifft diese in der öffentlichen Diskussion auf Kritik. Vorgesehen ist eine Abgabe von zwei Euro pro zugestelltem Paket, die ab dem 1. Oktober 2026 von großen Online-Handelsplattformen mit einem Jahresumsatz ab 100 Millionen Euro eingehoben werden soll. Nachdem das vorparlamentarische Begutachtungsverfahren zum Gesetzesentwurf am 26. Mai 2026 offiziell geendet hat, geht die Vorlage im nächsten Schritt in die Debatte und finale Abstimmung im Nationalrat.

Mit den prognostizierten Einnahmen von jährlich rund 280 Millionen Euro will die Bundesregierung die geplante Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel teilweise gegenfinanzieren. Zudem wolle man den lokalen stationären Handel gegenüber den internationalen E-Commerce-Riesen stärken, so die Argumentation. Und auch der Umweltschutzaspekt wird seitens der Regierung ins Treffen geführt. Diese Begründung lassen viele Kritiker:innen aber nicht gelten.

Dobrocka: „wird nur das Angebot verringern und die Kosten für österreichische Kunden in die Höhe treiben“

Auch unter Gründer:innen heimischer Startups und Scaleups im Logistik-Bereich, die für brutkasten erreichbar waren, herrscht breite Ablehnung gegenüber der Paketabgabe. Dabei ist es nicht die Zielsetzung, die kritisiert wird. „Grundsätzlich finde ich es begrüßenswert über Maßnahmen zu diskutieren, die den österreichischen Markt vor einer Flut an ausländischen Sendungen schützen und österreichische Unternehmer stärken. Aber diese Maßnahme tut das nicht“, meint etwa Petra Dobrocka, Co-Founderin und CCO des Wiener Logistik-Scaleups byrd. „Selbst wenn ein heimischer Händler die Ware in Österreich verpackt und mit der österreichischen Post an einen österreichischen Kunden schickt: Sobald der Verkauf über einen Marktplatz wie Amazon läuft, greift die Steuer.“ Die Maßnahme werde letztlich „nur das Angebot verringern und die Kosten für österreichische Kunden in die Höhe treiben.“

Braith: „Emissionsärmere Zustellformen gezielt begünstigen“

Ähnlich argumentiert auch Storebox-Co-Founder und CEO Johannes Braith. Er führt zusätzlich eine ökologische Perspektive ins Treffen. „Wir brauchen aus meiner Sicht weniger Symbolpolitik und mehr intelligente Steuerung. Wenn Politik Lenkungswirkung ernst meint, dann sollte sie emissionsärmere Zustellformen gezielt begünstigen und nicht pauschal jede Form des Versandhandels verteuern“, so der Gründer. Das Gesetz unterscheide nämlich zu wenig zwischen emissionsintensiven und emissionsarmen Zustellmodellen. Klassische Haustürzustellung sei ineffizient und verursache Retourenverkehr und Parkdruck, meint Braith und führt Click-&-Collect-Modelle mit gebündelter Anlieferung ins Treffen, wie sie auch sein Unternehmen umsetzt.

Weiß: EU-Regelung statt „Alleingang“

Georg Weiß, Co-Founder und CEO des Wiener Logistik-Scaleups Quivo, würde in dem Zusammenhang lieber eine europäische Lösung sehen. „Auf EU-Ebene gibt es ja auch Vorschläge, etwa Zölle für Kleinpakete unter 150 Euro einzuführen, um den europäischen Markt vor Billigprodukten zu schützen. Das halte ich für die sinnvollere Maßnahme, als aus Österreich heraus einen Alleingang zu machen und eine Zwei-Euro-Paketgebühr einzuführen“, so der Gründer gegenüber brutkasten.

AustrianStartups: Nachteile für Startups und Scaleups befürchtet

Kritik an der Paketsteuer kommt auch von AustrianStartups. „Wer Österreich als Innovationsstandort stärken will, kann nicht gleichzeitig die Vertriebskanäle innovativer Unternehmen im E-Commerce belasten. In der aktuellen Form würde der Entwurf vor allem Startups, Scaleups und KMUs treffen, die über Plattformen verkaufen oder aus Österreich versenden“, meint man dort. Auch befürchtet man potenzielle Probleme für Scaleups in der Branche, weil ein gleitender Übergang bei der Umsatzschwelle fehle: „Für Scaleups, die gerade die 100-Millionen-Euro-Grenze überschreiten, bedeutet das einen abrupten Kostenschock in genau der Phase, in der sie skalieren wollen.“

Kaminski: „Das ist das Gegenteil von dem, was erreicht werden soll“

Zudem hebt AustrianStartups eine besondere Problematik im Secondhand- und Refurbishment-Bereich hervor und zitiert dazu refurbed-Co-Founder Kilian Kaminski: „Bei einem refurbishten iPhone beispielsweise ist der Produktpreis zwar relativ hoch, aber die Marge für Refurbisher ist sehr gering. So eine Abgabe kann nicht einfach weitergegeben werden. Das Resultat: Preise im Reuse-Bereich steigen, neue Billigwaren nicht. Das ist das Gegenteil von dem, was erreicht werden soll. Falls die Abgabe kommt, braucht es zwingend eine Ausnahmeregelung für Secondhand und Refurbished.“

AustrianStartups forderte daher bereits im Mai „eine Rücknahme des Entwurfs in seiner aktuellen Form“. Sollte dies nicht passieren jedenfalls aber eine „Prüfung eines EU-weiten Rahmens statt eines österreichischen Alleingangs“ und eine Ausnahmeregelung für Secondhand, Refurbished und Reuse.

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AI Summaries

„2 Minuten 2 Millionen“ bekommt ein Spinoff – Start am 1. September

  • Beim 2 Minuten 2 Millionen-Spinoff „2 Minuten 2 Mentoren“ geht es, wie der Name schon verrät, nicht um Millioneninvestments und Cash.
  • Vielmehr dreht es sich in Sendung laut Puls 4 um die Unterstützung junger Talente und ihrer sozialen Ideen.
  • „Die Mentoren investieren mit ihrem Coaching, Knowhow und einem unbezahlbaren Netzwerk an Kontakten zur Unterstützung der jungen Visionäre“, so Puls 4 im Vorfeld des Sendestarts.
  • Die TV-Show versteht sich somit als eine Nachwuchs-Förderungs-Show, in der junge Menschen ihre sozialen Visionen und Ideen vor einem Mentoren-Team pitchen können.
  • Pro Ausgabe treten jeweils fünf unternehmerische Nachwuchstalente vor das Mentoren-Team und versuchen sie innerhalb von zwei Minuten von ihren Projekten zu überzeugen.
  • Diese werden am Dienstag, den 1. und 8. September, um 20:15 Uhr auf PULS 4 ausgestrahlt.

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  • Pro Ausgabe treten jeweils fünf unternehmerische Nachwuchstalente vor das Mentoren-Team und versuchen sie innerhalb von zwei Minuten von ihren Projekten zu überzeugen.
  • Diese werden am Dienstag, den 1. und 8. September, um 20:15 Uhr auf PULS 4 ausgestrahlt.

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