24.09.2020

13 Tipps für erfolgreiche virtuelle Konferenzen und Events

Hopin ist Experte für die Veranstaltung virtueller Events. Hier gibt das Team nützliche Tipps, damit die nächste Online-Konferenz zum Erfolg wird.
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Tipps für virtuelle Konferenzen von Hopin
Das Hopin-Team gibt Tipps für die Veranstaltung virtueller Konferenzen. (c) Hopin
kooperation

Wohl kaum ein Anbieter gilt so sehr als Synonym für die Digitalisierung von Events wie dieser: Hopin. Und das Team der Saas-Company hat nun eine Liste mit Tipps zusammengestellt, um Veranstaltungsorganisatoren bei der Umsetzung virtueller Events zu unterstützen.

Der brutkasten ist zertifizierter Hopin Host und mit über 50 umgesetzten Events einer der führenden Anbieter für digitale Konferenzen im DACH-Raum. Mehr dazu unter diesem Link.

I) Vor der virtuellen Veranstaltung

Tipp Nr. 1: Präsentieren Sie Ihren Teilnehmern Ihren virtuellen Veranstaltungsort, indem Sie ein kurzes Video aufnehmen.

Jede Veranstaltung ist anders. Hopin ist so konzipiert, dass es flexibel an die vielfältigen Anforderungen Ihrer virtuellen Veranstaltungen angepasst werden kann.

Sie können Ihren Teilnehmern helfen, sich an Ihrem Hopin-Veranstaltungsort zurechtzufinden und sie für Ihre bevorstehende Veranstaltung zu begeistern, indem Sie ein kurzes Video aufnehmen.

Einige Beispiel-Vidoes:

Geschriebene Guides zum Online-Event:

Um Ihren eigenen Video-Guide zu erstellen, folgen Sie diesen einfachen Schritten:

  • Sobald Sie Ihre Veranstaltungsbereiche innerhalb von Hopin erstellt haben, verwenden Sie den „Vorschau“-Veranstaltungsmodus und beginnen Sie mit der Aufzeichnung Ihres Bildschirms auf der Registrierungsseite Ihrer Veranstaltung. Bringen Sie Ihren Browser in den Vollbildmodus und verwenden Sie die eingebaute Bildschirmaufzeichnung auf einem Mac (Umschalt + Cmd + 5) oder Windows PC (Windows + G), um die Aufzeichnung Ihres Bildschirms zu starten. Loom funktioniert auch hervorragend!
  • Laden Sie einen oder mehrere Kollegen ein, ihre Audio- und Videodaten auf der Bühne, in Sitzungen und im Netzwerkbereich zu teilen, damit Sie so nah wie möglich an das eigentliche Veranstaltungserlebnis herankommen.
  • Lassen Sie die Leute wissen, wie sie durch Ihren Zeitplan navigieren können. Verwenden Sie die Veranstaltungs-Chats und die Registerkarte Personen, um einen privaten Videoanruf zu initiieren.
  • Wenn Sie fertig sind, laden Sie Ihr Video auf Youtube oder eine andere Plattform Ihrer Wahl hoch und teilen Sie es mit Ihren Teilnehmern.

Tipp Nr. 2: Erinnern Sie die Benutzer daran, wie sie das Beste aus Ihrer bevorstehenden Veranstaltung herausholen können, BEVOR sie beginnt.

In Ihren Mitteilungen vor der Veranstaltung können Sie eine Welt voller Fragen umgehen, indem Sie die folgenden Informationen vor der Veranstaltung senden:

  • Über einen kompatiblen Browser teilnehmen. Hopin funktioniert am besten auf Chrome und Firefox. Stellen Sie sicher, dass Ihr Browser auf dem neuesten Stand ist.
  • Überprüfen Sie Ihre Internetgeschwindigkeit und Ihr Netzwerk. Wir empfehlen ein Minimum von 5mbps Download und 2mbps Upload. Idealerweise möchten wir 30mbps Download und 10mbps Upload oder höher für die beste Qualität sehen – testen Sie Ihre Geschwindigkeit hier.
  • Sie können nicht die ganze Veranstaltung besuchen? Kommen Sie zu spät? Machen Sie sich keine Sorgen. Sie erhalten nach der Veranstaltung Links zu den Aufnahmen.

Tipp #3: Testlauf, Testlauf, Testlauf.

Genau wie bei physischen Veranstaltungen ist es eine gute Idee, dass Moderatoren, Redner, Podiumsteilnehmer und Sponsoren, die Sitzungen veranstalten, an einer Probeveranstaltung teilnehmen. Je mehr Leute die Plattform im Voraus kennenlernen können, desto besser fühlen sich alle und desto reibungsloser wird es am Tag der Veranstaltung ablaufen.

II) Während der virtuellen Veranstaltung

Um ein maximales Maß an Engagement während der gesamten Veranstaltung aufrechtzuerhalten, besteht ein Ansatz, der sich bewährt hat, darin, die Inhalte auf 30 Minuten zu beschränken und viel Interaktion mit dem Publikum einzubauen. Bitten Sie die Teilnehmer, die Kamera einzuschalten, um ihre Fragen zu stellen (mit Hilfe einer moderierten Sitzung), oder stellen Sie ihre Fragen im Chat. Über Live-Video können Ihre Sprecher den Zuschauern Anerkennung aussprechen. Dies trägt zu einem angenehmen Gespräch bei.

Tipp Nr. 4: Wollen Sie ein einfaches, effektives Rezept für virtuelle Veranstaltungen?

  • Planen Sie das Networking vor Beginn der Veranstaltung. Planen Sie zu Beginn Ihrer Veranstaltung 30 Minuten bis zu einer Stunde offenes Networking und Erkundung ein, um Ihrem Publikum Gelegenheit zu geben, sich mit Ihrer Veranstaltung vertraut zu machen, sich vorzustellen (z.B. „Hallo aus Barcelona!“) und die Spannung vor Ihrer Willkommens-Keynote auf der Bühne aufzubauen.
  • Als Nächstes stellen Sie ein oder zwei hochkarätige Redner mit einer visuellen Präsentation vor, die vorab oder live aufgezeichnet wurde. (Nutzen Sie die RTMP-Plattform zum Streamen von vorab aufgezeichneten Inhalten).
  • Bieten Sie in den Nebenräumen ausreichend Zeit für Fragen und Antworten oder kleinere, praktischere Panels mit viel Interaktion für die Teilnehmer.
  • Schicken Sie Teilnehmer zu Ihrer Expo, wo Ihre Anbieter und Sponsoren live mit Sonderangeboten und interaktiven Vorführungen auf Sie warten.
  • Betonen Sie, dass Networking immer möglich ist – hier passiert die Magie, wenn Sie einen Raum für die Teilnehmer schaffen, in dem sie neue Verbindungen entdecken können.

Tipp Nr. 5: Nutzen Sie versteckte Sitzungen für Ihre Redner, VIPs und Mitarbeiter.

Lassen Sie Ihre Redner am Veranstaltungstag und während Ihrer Veranstaltung ihre Audio-/Videofilme testen, ihre Präsentation durchlaufen und sich mit anderen Rednern in einer versteckten Sitzung vernetzen. Bauen Sie eine Sitzung auf und beschränken Sie die Sichtbarkeit dieser Sitzung auf das Speaker-Ticket. Dann können nur die Redner und Organisatoren der Veranstaltung sehen, dass dieser „Speaker Green Room“ existiert. Um sicherzustellen, dass er während der gesamten Dauer Ihrer Veranstaltung sichtbar ist, binden Sie diese Sitzung nicht an Ihren Terminplan.

Ähnlicher Tipp: Erstellen Sie eine private Sitzung für Ihre Teammitglieder und/oder VIPs, damit sie sich während der gesamten Veranstaltung zusammenkauern und zusammenarbeiten können, aber beschränken Sie die Sichtbarkeit der Sitzung auf die Art Ihres Team- oder VIP-Tickets.

Tipp Nr. 6: Unterbrechen Sie Ihre Inhalte mit Mikro-Pausen während Ihrer Veranstaltung.

Durch die Teilnahme an Ihrer Veranstaltung auf ihren Geräten können die Teilnehmer leicht abgelenkt werden, egal ob es sich um eine neue E-Mail oder eine Slack-Benachrichtigung oder eine Google-Suche zur Suche nach dem Abendessen handelt. Damit sich Ihr Publikum auf Ihre Inhalte konzentrieren kann, sollten Sie während der gesamten Veranstaltung kleine, 15-minütige Pausen einbauen, in denen die Teilnehmer die Plattform verlassen können, wenn sie die Veranstaltung verlassen müssen – genau wie beim Verlassen einer persönlichen Veranstaltung, um E-Mails abzurufen oder einen Anruf entgegenzunehmen.

Tipp Nr. 7: Fügen Sie alles, was Ihre Teilnehmer tun sollen, in Ihren Hopin-Veranstaltungsplan ein.

…einschließlich spezieller Zeiten für Networking oder den Besuch der Expo. Wenn ein geplantes Segment live stattfindet, fügt Hopin automatisch hilfreiche Wegweiser hinzu, um Ihr Publikum zu dem zu führen, was gerade passiert. Durch das Hinzufügen von Abschnitten zu Ihrem Terminplan können die Besucher leicht erkennen, in welchem Teil der Plattform sie sich befinden sollten, so dass niemand mehr in Ihrem virtuellen Veranstaltungsort „herumwandern“ muss.

Tipp Nr. 8: Wenn jeder Sponsor seinen eigenen Expo-Stand hat, ändern Sie den Sponsor-Hyperlink auf der Empfangsseite in seine Expo-Stand-URL, sobald Ihre Veranstaltung beginnt.

Von Ihrer Empfangsseite aus können die Teilnehmer auf das Logo des Sponsors klicken und direkt zu dessen Expo-Stand weitergeleitet werden, um mit den Vertretern des Sponsors zu interagieren und in Kontakt zu treten. Aber denken Sie daran: Bevor Ihre Veranstaltung beginnt, lassen Sie den Hyperlink des Sponsors auf der Website des Sponsors bestehen; bis zum Beginn Ihrer Veranstaltung können die Teilnehmer nicht auf den Stand des Sponsors zugreifen.

Tipp Nr. 9: Erstellen Sie einen virtuellen Helpdesk für Ihre Veranstaltung.

…als Sitzungs- oder Expo-Stand (und priorisieren Sie ihn so, dass er ganz oben auf der Liste erscheint).

Weisen Sie ein Mitglied Ihres Teams zu, das sich am Sitzungs- oder Expo-Stand befindet, so dass die Teilnehmer sich ihnen auf dem Bildschirm anschließen oder den Chat eingeben können, um ihre Fragen zur Fehlerbehebung zu stellen.

Tipp Nr. 10: Wenn auf der Bühne nichts ausgestrahlt wird, zeigen Sie einen hilfreichen Wartebildschirm an.

…durch gemeinsame Bildschirmnutzung eines Bildes/PowerPoint-Folie oder durch Streaming von Grafiken/Video über RTMP.

Auf dem Wartebildschirm bietet sich eine gute Gelegenheit, Ihr Branding, Sponsor-Shoutouts und/oder Wegweiser-Tipps für Ihr Publikum einzubinden (z.B. Pfeile, die auf das Netzwerk-Symbol und die Registerkarte Umfragen mit Beschreibungen, wie die Teilnehmer beide Funktionen nutzen sollten). Auf diese Weise wissen die Teilnehmer, wohin sie sich in den Pausen wenden müssen, und Sie und Ihre Sponsoren erhalten einen höheren Wiedererkennungswert Ihrer Marke.

III) Nach der virtuellen Veranstaltung

Tipp Nr. 11: Analysieren Sie Ihre Daten.

Sie erhalten eine Menge Informationen von einer Hopin-Veranstaltung. Chat-Protokolle. Umfrageergebnisse. Lead-Generierung. Teilnehmerdaten. Interaktionen am Messestand. (Für Pro-Benutzer gibt es sogar noch mehr Daten.) Sie können diese Daten – übertragen Sie sie in Ihr bestehendes CRM-System, um die Einblicke Ihres Publikums zu bereichern – verwenden, um Ihre Botschaften, Kunden-Personas und sogar Ihre nächste Veranstaltung zu verbessern.

Tipp Nr. 12: Teilen Sie Ihre Veranstaltungsaufzeichnungen.

Sie erhalten die Videoaufzeichnungen Ihrer Hopin-Veranstaltung Minuten, nachdem sie fertig gestreamt sind. Es ist wahrscheinlich, dass viele Teilnehmer sich darauf freuen, sie anzusehen, besonders wenn es sich um eine Sitzung handelt, die sie verpasst haben. Sie können diese Aufzeichnungen als Verkaufsargumente oder für das Content-Marketing nutzen oder sie kostenlos verschenken. Es liegt ganz an Ihnen, wie Sie die wertvollen Videoinhalte, die durch Ihre Veranstaltung erzeugt wurden, weitergeben möchten.

Tipp Nr. 13: Halten Sie die Unterhaltung in Gang.

Nach einer Veranstaltung gibt es oft einen energischen Schwung. Nutzen Sie dies. Nutzen Sie die Aufregung, die von Ihrer Veranstaltung ausgeht, um Ihre Gemeinde zu vergrößern, Kontakte zu pflegen und Folgetreffen zu buchen.

Ein bewährtes Verfahren, das sich bei vielen Organisatoren bewährt hat, besteht darin, die Aufregung von einer Veranstaltung auf eine andere Veranstaltung zu übertragen. Die beste Zeit, für Ihre nächste Veranstaltung zu werben, ist bei Ihrer aktuellen Veranstaltung – während Sie die Aufmerksamkeit aller haben.

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Mitarbeiterbeteiligung - Werner Wutscher | (c) Luiza Puiu
Werner Wutscher | (c) Luiza Puiu

Transkribus ist eine KI-Plattform, die historische Handschriften automatisch erkennt. Entstanden ist sie an der Universität Innsbruck, heute ist sie als Europäische Genossenschaft organisiert und wird weltweit von Archiven und Forschenden genutzt. Ein Paradebeispiel für ein akademisches Spinoff, nur eben keines aus der Technik, sondern aus den Geisteswissenschaften. Genau solche Gründungen will ein neuer Ausgründungsrahmen künftig systematisch ermöglichen.

„SHAPE Austria“ wurde im Rahmen der ECN-Konferenz von Werner Wutscher (New Venture Scouting) und Sektionschef Elmar Pichl vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) vorgestellt. SHAPE steht für Social Sciences, Humanities and the Arts for People and the Economy. Der Bericht ergänzt den Ausgründungsrahmen von 2024, der den Hochschulen erstmals einheitliche Standards für Spinoffs vorgab. „Da war der klare Fokus auf skalierbare, technologieorientierte Startups. Die Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften und Künste sind zu kurz gekommen“, sagt Wutscher. Das Ministerium habe den Rahmen komplettieren wollen.

27 Institutionen in der Arbeitsgruppe

Erarbeitet wurde der Bericht von November 2025 bis Juni 2026 mit einer Arbeitsgruppe aus 27 Institutionen, darunter 16 Hochschulen von der Universität Wien über das Mozarteum bis zur Kunstuniversität Linz. Dazu kamen Interviews mit 16 Einrichtungen, die bereits weiter sind, etwa dem britischen ARC Accelerator, der Erasmus University Rotterdam oder der Universität Köln.

Das Ergebnis sind elf Empfehlungen, sechs an die Leitungsebene der Hochschulen, fünf an Transferstellen und Career Center. „Um auch strategische Themen zu diskutieren, braucht man unbedingt auch die Leitungsebene, also die Rektorate für diese Diskussionen“, so Wutscher.

Andere Sprache, andere Strukturen

Der zentrale Befund: Gründungen aus diesen Disziplinen folgen einer anderen Logik. Sie entstehen selten aus einer Marktchance, sondern aus einem gesellschaftlichen Problem. Im Bericht ist von „Reluctant Founders“ die Rede, Menschen, die nicht primär ein Unternehmen aufbauen, sondern etwas verändern wollen. „Du musst sehr stark über die Wirkung reden, über den Impact reden, um die dann gut abzuholen“, sagt Wutscher. Empfohlen wird ein „Prinzip der Zweisprachigkeit“: nach innen Wirkungssprache, nach außen klassische Startup-Begriffe, damit Finanzierung und Netzwerke nicht verschlossen bleiben. Statt von Kund:innen spricht man dann von Audiences.

Strukturell sind SHAPE-Gründungen meist günstiger und schneller als Tech-Spinoffs: kein Labor, kein Patentierungsprozess, kürzere Validierungszyklen. Dafür braucht es niederschwellige, mehrstufige Begleitung und offene Rechtsformen. Statt der GmbH kann auch ein Verein, eine Genossenschaft oder ein Hybridmodell passen. „Wenn du einen Verein gründest, um Gesundheitspolitik zu promoten, brauchst du kein Labor“, so Wutscher.

Soft IP statt Patente

Ein eigener Schwerpunkt gilt dem geistigen Eigentum. Wo keine Patente entstehen, sondern Urheberrecht, Software, Daten oder Know-how, greifen die üblichen IP-Richtlinien nicht. Der Bericht empfiehlt getrennte Regeln für Hard und Soft IP mit deutlich günstigeren Konditionen und nennt als Benchmark die University of Bristol: 20 Prozent Beteiligung bei patentbasierten Spinoffs, fünf Prozent bei „IP light“, null Prozent ohne verwertbares IP. Leitprinzip: so offen wie möglich, so geschlossen wie nötig, inklusive Creative-Commons- und Open-Source-Lizenzen.

Weil die Wirkung im Vordergrund steht, sollen Hochschulen auch nicht auf Lizenzeinnahmen hoffen, sondern Impact messen. Anlage 1 des Berichts liefert dafür beispielhafte Indikatoren, von erreichten Nutzer:innen bis zu Impact Case Studies.

Netzwerk und gemeinsames Programm

Weil die Pipelines einzelner Hochschulen klein sind, empfiehlt der Bericht ein österreichweites SHAPE-Netzwerk nach dem Vorbild des britischen Aspect Network und ein gemeinsames Frühphasenprogramm, angedockt an bestehende Strukturen wie AplusB, ECN oder die Ludwig Boltzmann Gesellschaft. New Venture Scouting koordiniert dafür ein Jahr lang Quartalstreffen der Arbeitsgruppe. Dazu kommt die Forderung, Transfer und Gründung in Berufungen und Evaluierungen anzuerkennen, im Sinne der CoARA-Initiative, die von rein publikationsbasierten Metriken abrücken will.

Die Beispiele in Anlage 2 reichen von ArtWave, einem Startup zweier Opernsängerinnen für Stressreduktion und Burnout-Prävention, über die Praxissoftware freudio für Psychotherapeut:innen bis zur Kärntner Freiwilligenplattform inmojo. „Wir haben noch sehr wenige. Deswegen haben wir den Ausgründungsrahmen um Success Stories ergänzt, damit sich die Leute das vorstellen können“, sagt Wutscher.

„Da wären wir mit vorne dabei“

Für Wutscher ist der Zeitpunkt entscheidend: Die großen Fragen rund um KI, Ethik oder Medizin bräuchten interdisziplinäre Teams. Und beim SHAPE-Thema stehe ganz Europa noch am Anfang. „Deswegen wäre das jetzt so spannend, wenn wir das jetzt starten könnten. Da wären wir mit vorne dabei.“

Bleibt der Haken: das neue Universitätsbudget. Wutscher, der auch Vorsitzender des Universitätsrats der Universität Klagenfurt ist, nennt die Kürzungen einen „massiven Dämpfer“. Die große Herausforderung sei, „dass diese Einsparungen nicht dazu führen, dass Innovation und das Neue gedrosselt werden“. Gerade bei Entrepreneurship-Aktivitäten sei die Entwicklung zuletzt nach oben gegangen: Österreichweit gebe es mittlerweile 31 Forschungs-Spinoffs, 2024 waren es noch 25.

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13 Tipps für erfolgreiche virtuelle Konferenzen und Events

  • Wohl kaum ein Anbieter gilt so sehr als Synonym für die Digitalisierung von Events wie dieser: Hopin.
  • Und das Team der Saas-Company hat nun eine Liste mit Tipps zusammengestellt, um Veranstaltungsorganisatoren bei der Umsetzung virtueller Events zu unterstützen.
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