04.06.2020

12.000 Besucher auf der WeAreDevelopers Live Week – der brutkasten als Partner

Mehr als 12.000 Developer aus 115 Ländern nahmen an der WeAreDevelopers Live Week teil, die auch über das Portal des brutkasten übertragen wurde.
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WeAreDevelopers Live Week
© WeAreDevelopers

Die Job-Plattform WeAreDevelopers hat mit der WeAreDevelopers Live Week die laut Eigenangabe reichweitenstärkste virtuelle Developer-Konferenz der Welt organisiert: Mehr als 12.000 Developer aus 115 Ländern haben an der einwöchigen Konferenz teilgenommen und ihr Wissen im Rahmen von virtuellen Technologie-Vorträgen, Workshops und Panel-Diskussionen erweitert. „Unsere ursprüngliche Erwartung, 5.000 Software-Entwickler für unsere Konferenz zu gewinnen, wurde deutlich übertroffen“, freuen sich die Gründer Thomas Pamminger, Sead Ahmetovic und Benjamin Ruschin.

Der brutkasten war Partner des Events und unterstützte unter anderem mit einer eigenen Storypage, auf dem das Programm und die Streams abgerufen werden konnten.

+++Zur WeAreDevelopers Story Page+++

Die zahlreichen Technologie-Talks der WeAreDevelopers Live Week umfassten Vorträge vom kanadischen “Wunderkind” Tanmay Bakshi, dem jüngsten KI-Experten der Welt, von der 18-jährigen Wienerin Alexandra Waldherr zum Thema Quantencomputing, wie auch vom US-amerikanischen Online Gaming-Pionier John Romero. Zu den Ehrengästen und Speakern der Veranstaltung zählten Dorothee Bär, MdB (Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung in Deutschland), Margarete Schramböck (Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaft in Österreich) und Marc Walder (Gründer von digitalswitzerland und CEO & ManagingPartner der Ringier AG), die sich im Zuge einer Podiumsdiskussion über die digitale Zukunft Europas ausgetauscht haben.

+++Q&A mit Dorothee Bär: Wie Deutschland auf Startups und Hightech setzt+++

„Der großartige Erfolg unserer ersten virtuellen Konferenz hat uns darin bestärkt, unsere WeAreDevelopers Live-Formate, die mittlerweile jede Woche Developer aus der ganzen Welt mit spannenden Technologie-Talks erreichen, noch großflächiger auszurollen“, führen die Gründer in einer Aussendung weiter aus.

WeAreDevelopers expandiert in die Schweiz

WeAreDevelopers hat 2019 mit dem „WeAreDevelopers World Congress“ seine Markenbekanntheit in Deutschland ausgeweitet, zuvor hatte das Event in Wien stattgefunden. Nun steht der Markteinstieg in die Schweiz bevor, dessen Kickoff mit der “WeAreDevelopers Live Week – Swiss Edition” vom 5. bis 9. Oktober stattfindet. Die fünftägige, virtuelle Developer-Konferenz fokussiert sich voll und ganz auf den Schweizer Software-Developer-Markt und verfolgt als Ziel die Vernetzung von Schweizer Developern mit in der Schweiz ansässigen Unternehmen. Im Zuge dessen wird auch die WeAreDevelopers Job-Plattform am Schweizer Markt ausgerollt, mit Technologie-Arbeitgebern aus dem Corporate- wie auch aus dem Startup-Bereich.

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(v.l.n.r.) Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, CEO Lukas Püspök, Vorstandvorsitzende Erste Bank Gerda Holzinger-Burgstaller und EIB-Vizepräsident Karl Nehammer kamen zur Eröffnung des Super-Hybrid Projekts. (c) Maria Hollunder
(v.l.n.r.) Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, CEO Lukas Püspök, Vorstandvorsitzende Erste Bank Gerda Holzinger-Burgstaller und EIB-Vizepräsident Karl Nehammer kamen zur Eröffnung des Super-Hybrid Projekts. (c) PÜSPÖK/APA-Fotoservice/Maria Hollunder

Wer auf der Autobahn A4 von Parndorf in Richtung Nickelsdorf fährt, ist ringsum bereits von modernen Windkraftwerken umgeben. An einem windigen Tag wie heute laufen hier mehrere hundert Windräder gleichzeitig. Nach gut 20 Minuten Fahrt erreicht man Nickelsdorf; die rund 1.800 Seelengemeinde liegt direkt an der ungarischen Grenze.

In der Region der Parndorfer Platte erstrecken sich kilometerweit flache Feldlandschaften, wodurch hier die besten Voraussetzungen für Windkraft- und Photovoltaikanlagen herrschen. Unweit der „Pannonia Fields“, erstreckt sich das heute eröffnete Super-Hybrid-Kraftwerk der Energiefirma püspök auf einer Fläche von circa 65 Hektar.

Zur Eröffnung, bei der brutkasten vor Ort war, fanden sich neben püspök-CEO Lukas Püspök auch Ex-Kanzler Karl Nehammer, Vizepräsident der EIB, sowie Gerda Holzinger-Burgstaller, Vorstandsvorsitzende der Erste Bank, auf dem Gelände ein. Die finanzielle Unterstützung beider Institute machte die Umsetzung dieses Großprojekts erst möglich.

Über 65 Hektar erstreckt sich das Areal rund um das Super-Hybrid-Kraftwerk. (c) PÜSPÖK/APA-Fotoservice/Maria Hollunder

Erneuerbare Energie rund um die Uhr

Die Kombination aus Windkraft, Photovoltaik und einem Großbatteriespeicher ermöglicht eine Stromerzeugung rund um die Uhr und schafft ein hohes Maße an Wetterunabhängigkeit. Während die Windkraft vor allem in den Wintermonaten liefert, laufen die PV-Anlagen im Sommer auf Hochbetrieb. Da im Tagesverlauf mit erneuerbaren Energien jedoch nicht durchgehend Strom produziert werden kann, stellt der Großbatteriespeicher laut püspök den zentralen Faktor dar, um die Energie zur richtigen Zeit zu sichern.

„Mit dem Batteriespeicher speichern wir den sauberen, heimischen Strom untertags und haben ihn am Abend auch zur Verfügung. Das ist Super-Hybrid, das senkt Kosten, das stabilisiert das Netz und es macht erneuerbare Energie konstant verfügbar“, erklärt Lukas Püspök das Projekt.

Die Zuschaltung des Speichers ist noch im Juni geplant, die offizielle Inbetriebnahme wird im Juli erfolgen. Neben Nickelsdorf sollen noch an fünf weiteren Standorten in der Gegend Super-Hybrid-Projekte entstehen. Gesamt sollen sie eine Leistung von 271 Megawattpeak erreichen.

Hunderte Schafe unter Photovoltaik-Anlagen

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist das Konzept der Agri-Photovoltaik, bei dem die landwirtschaftliche Nutzung direkt in das Kombinationskraftwerk integriert wird. Derzeit beweiden 120 Schafe und 90 Lämmer die Flächen unter den PV-Anlagen. Durch diese Doppelnutzung wird dieselbe Fläche sowohl für landwirtschaftliche Erträge als auch für die Gewinnung erneuerbarer Energie verwendet.

Raphael Dugmanits, Projektleiter bei püspök, unterstreicht den ökologischen Ansatz: „Wir wollten nicht ein normales Photovoltaik-Kraftwerk hinstellen, sondern wir wollten dezidiert die Agri-Photovoltaik machen. Die Themen Naturschutzgedanken und Biodiversität sind für uns wichtige Punkte.“

Doppelte Flächennutzung durch die Schafe und PV-Anlagen. (c) brutkasten/Hannah Fasching

EIB mit 57 Mio. Euro beteiligt

Die Europäische Investitionsbank stellte für die Errichtung des Super-Hybrid-Energieprojekts 57 Millionen Euro zur Verfügung. Damit beläuft sich das gesamte EIB-Engagement bei Projekten von püspök mittlerweile auf 200 Millionen Euro. Die EIB-Gruppe fungiert als Finanzierungsarm der EU und zählt zu den weltweit größten multilateralen Entwicklungsbanken.

Allein im Jahr 2025 wurden vonseiten der EIB 100 Milliarden Euro an neuen Finanzierungen für insgesamt 870 Projekte zugesagt, wobei Klima und Umwelt sowie technologische Innovationen zu den Kernbereichen gehören.

Auch die Erste Bank ist maßgeblich an der Finanzierung beteiligt. Vorstandsvorsitzende Gerda Holzinger-Burgstaller betont: „Dieses Projekt zeigt, wie die Energiewende hierzulande konkret umgesetzt werden kann.“

EIB-Vizepräsident Karl Nehammer und CEO Lukas Püspök vor den Großbatteriespeichern in Nickelsdorf. (c) PÜSPÖK/APA-Fotoservice/Maria Hollunder

Für die Energieunabhängigkeit Europas

Das Projekt läuft unter dem europäischen Programm REPowerEU welches darauf abzielt, Europas Abhängigkeit von Öl und Gas nachhaltig zu beenden.

„Worum geht’s immer am Ende des Tages? Um wirtschaftliche Stärke, Versorgungssicherheit, eben nicht nur für Österreich, sondern im großen Kontext gedacht für die Europäische Union. Der Ausbau erneuerbarer Energien und moderner Speichertechnologien ist entscheidend für Europas Wettbewerbsfähigkeit, Energiesicherheit und Klimaziele“, betont Nehammer bei der Eröffnung.

Climate-Tech-Startups gefragt

Obwohl Großprojekte wie diese Kraftwerksanlage laut Lukas Püspök seltener direkt von Climate-Tech-Startups realisiert werden, spielen junge Technologieunternehmen im Hintergrund eine entscheidende Rolle, um solche Vorhaben überhaupt erst „zum Laufen zu bringen“.

Als Paradebeispiel nennt er die Vermarktung und Steuerung des Systems: „Das beste Beispiel ist, dass die Vermarktung dieses Batteriespeichers von einem bekannten österreichischen Climate-Tech-Unternehmen, nämlich von enspired gemacht wird. Bei allem, was rundherum an Services und technologischen Dienstleistungen bei solchen Projekten passiert, da ist die Startup-Szene jetzt gefragt.“

Mehr zu den Chancen von Climate-Tech-Startups erzählte Lukas Püspök im brutkasten-Interview.

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AI Summaries

12.000 Besucher auf der WeAreDevelopers Live Week – der brutkasten als Partner

  • Die Job-Plattform WeAreDevelopers hat mit der WeAreDevelopers Live Week die laut Eigenangabe reichweitenstärkste virtuelle Developer-Konferenz der Welt organisiert: Mehr als 12.000 Developer aus 115 Ländern haben an der einwöchigen Konferenz teilgenommen und ihr Wissen im Rahmen von virtuellen Technologie-Vorträgen, Workshops und Panel-Diskussionen erweitert.
  • „Unsere ursprüngliche Erwartung, 5.000 Software-Entwickler für unsere Konferenz zu gewinnen, wurde deutlich übertroffen“, freuen sich die Gründer Thomas Pamminger, Sead Ahmetovic und Benjamin Ruschin.
  • Der brutkasten war Partner des Events und unterstützte unter anderem mit einer eigenen Storypage, auf dem das Programm und die Streams abgerufen werden konnten.
  • Die zahlreichen Technologie-Talks der WeAreDevelopers Live Week umfassten Vorträge vom kanadischen „Wunderkind“ Tanmay Bakshi, dem jüngsten KI-Experten der Welt, von der 18-jährigen Wienerin Alexandra Waldherr zum Thema Quantencomputing, wie auch vom US-amerikanischen Online Gaming-Pionier John Romero.
  • Zu den Ehrengästen und Speakern der Veranstaltung zählten Dorothee Bär, MdB, Margarete Schramböck und Marc Walder, die sich im Zuge einer Podiumsdiskussion über die digitale Zukunft Europas ausgetauscht haben.
  • Nun steht der Markteinstieg in die Schweiz bevor, dessen Kickoff mit der „WeAreDevelopers Live Week – Swiss Edition“ vom 5. bis 9. Oktober stattfindet.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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