04.10.2017

1000things wird 4 und plant Expansion nach Deutschland

Das Wiener Startup 1000things wird vier. Zum Geburtstag gibt es nicht nur eine große Party, sondern konkrete Expansionspläne.
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Das Team von 1000things.at

In vier Jahren hat sich 1000things vom Studentenprojekt zum Medienunternehmen am heimischem Markt entwickelt. „Mehr als 10.000 User nützen täglich unser Angebot für Inspiration – bald wollen wir damit auch in Deutschland durchstarten“, sagt 1000things Geschäftsführer Jan Pöltner. 2013 gründete er aus einer Laune heraus die Facebook-Seite 1000things to do in Vienna“. Heute steht hinter dem „Reiseführer für Locals“, wie sich 1000things selbst bezeichnet, ein 13-köpfigen Team.

Expansionspläne

Nun soll in Kürze auch der Schritt nach Deutschland gelingen: „Wir sind überzeugt, dass 1000things in Städten ab einer gewissen Größe überall möglich ist. Deutschland ist schon alleine ob der gleichen Sprache und geografischen Nähe unser nächster Markt“, sagt Pöltner.

Redaktionstipps

Mit der Community feiern

Zunächst sei es aber Zeit, den vierten Geburtstag zu feiern. „Es ist uns ungemein wichtig, immer wieder mit unserer Community auch im „echten“ Leben Kontakt zu haben, weshalb wir regelmäßig 1000things Veranstaltungen organisieren“, erklärt der Gründer. Das Vierjahresfest findet am 20. Oktober in The Loft statt. Mehr Infos gibt es hier.

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Denise Mayr, Gründerin von topergo © Denise Mayr

Jede:r, der schon einmal auf Jobsuche war, kennt die endlos scheinenden Listen der gängigen Jobportale. Seit Jahrzehnten wird im Web in dieser Form nach Stellen gesucht. Denise Mayr aus Südtirol will der Jobsuche jetzt eine neue Perspektive geben: Mit topergo stellt sie die gängige Darstellung infrage und verlegt die Stellensuche kurzerhand in ein vertrautes Interface: eine interaktive Landkarte à la Google Maps.

Visuelle Standortsuche im Fokus

Das topergo-Webinterface © topergo

Statt vager Ortsangaben markieren Pins die konkreten Arbeitsplätze in der Umgebung. Jobsuchende sollen so auf einen Blick erkennen, welche Stellen in der Nachbarschaft offen sind. „Mir persönlich war das Listen-System zu unübersichtlich. Das gibt es im Grunde seit den 2000ern unverändert“, erklärt die Gründerin im Gespräch. Die Bewerbung erfolgt mit einem Klick: Über den Button öffnet sich direkt der Mail-Client mit vordefiniertem Betreff. Registrieren müsse man sich laut Mayr nicht.

Auch die umgekehrte Richtung ist vorgesehen: Arbeitssuchende können sich als Symbole auf der Karte sichtbar machen, damit Betriebe sie direkt ansprechen. Aktuell dominieren vor allem Inserate aus der Gastronomie und der IT-Branche, wie die Gründerin uns im Gespräch schildert.

B2B-Modell soll monetarisieren

Für Jobsuchende soll das Angebot dauerhaft kostenlos bleiben. Das Geschäftsmodell richtet sich laut der Gründerin rein an Arbeitgeber: Um die Plattform zu etablieren und eine hohe Angebotsdichte zu erreichen, seien die ersten 1.000 Pins gratis. Anschließend sei geplant, dass Betriebe ein monatliches Modell pro Stellen-Pin zahlen, ergänzt durch Premium-Optionen zur optischen Hervorhebung.

Neben einer nativen App mit integriertem Job-Alert für Pendler steht laut Mayr die geografische Expansion im Fokus: Nach dem Start in Südtirol ist der Ausbau nach Österreich, Deutschland und schließlich ganz Europa geplant.

Eigeninitiative neben dem Klassenzimmer

„Mich interessiert es extrem, Dinge zu schaffen. Ich lebe dafür“, betont die 18-jährige Gründerin, die kurz vor der Matura steht. Ohne Investoren oder Team will sie die Skalierung nun aus eigener Kraft weiter vorantreiben.

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