#1000Gesichter: Biogen startet Kampagne zum Welt-MS-Tag 2021
Unter dem Motto #1000Gesichter macht Biogen Österreich eine crossmediale Kampagne anlässlich des Welt MS-Tag (Multiple Sklerose) am 30. Mai 2021. Zudem gibt es heute Freitag um 12:00 Uhr einen eigenen Clubhouse Room mit dem Namen „#1000Gesichter – 100.000Connections“, in dem sich MS-Experten und MS-Patienten austauschen werden.
„MS wird die Krankheit der 1000 Gesichter genannt, weil sie so unterschiedlich ist. Diese Vielfältigkeit wollen wir mit dieser Kampagne zeigen“, erklärt Michael Kreppel-Friedbichler, General Manager Biogen Österreich und ergänzt: „Ziel der Kampagne ist es Aufmerksamkeit zu schaffen, Sichtbarkeit zu erreichen und aufzuklären. Wir haben uns von der Pop-Art inspirieren lassen, denn die Pop-Art steht für die Verbindung von Kunst und Alltag. Mit unserer #1000Gesichter-Kampagne verbinden wir MS mit dem Alltag und transportieren dies in die Welt von 2021“, erläutert Kreppel-Friedbichler.
Zudem gibt es heute Freitag um 12:00 Uhr einen eigenen Clubhouse Room mit dem Namen „#1000Gesichter – 100.000Connections“. MS-Experten und MS-Patienten werden im virtuellen Raum zusammenkommen, um einen vielseitigen Austausch aus unterschiedlichen Perspektiven anzustoßen und Connections aufzubauen. Netzwerke werden auf den unterschiedlichsten Ebenen von Experten diskutiert. Wichtige Anmerkung: Clubhouse steht ab sofort auch für Android zur Verfügung.
Zudem wird eine Video-Serie zum Thema MS geben, in dem es um die Pionierarbeit von Biogen auf diesem Gebiet geht. Sie wird via LinkedIn und die Website verbreitet. Mit den Pop-Art inspirierten Facebook-Rahmen und Instagram-Filter „1000Gesichter“ soll darüber hinaus Aufmerksamkeit geschaffen und laut Biogen eine bunte und positive Community gestartet werden.
Doch nicht nur das: Die Spotify-Playlist „#1000Gesichter“ featured Songs mit „Gesichter“ und „Faces“ im Titel soll auch positive Vibes versprühen. „Uns ist es ein Anliegen möglichst viele Menschen zu erreichen. Auch all jene, die noch kein oder nur ein geringes Wissen über MS haben“, so Kreppel-Friedbichler abschließend.
ESA-Phi-Lab Austria: Förderungen mit 9,6 Millionen Euro bis 2031 gesichert
Das Land Niederösterreich und die ESA (über den Bund) stellen weitere Förderungen bis 2031 sicher. Raumfahrtechnologie soll künftig schneller in die industrielle Produktion kommen. Für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner stehen dabei die Unabhängigkeit von den USA und Asien und die Wertschöpfung des Standorts im Fokus.
ESA-Phi-Lab Austria: Förderungen mit 9,6 Millionen Euro bis 2031 gesichert
Das Land Niederösterreich und die ESA (über den Bund) stellen weitere Förderungen bis 2031 sicher. Raumfahrtechnologie soll künftig schneller in die industrielle Produktion kommen. Für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner stehen dabei die Unabhängigkeit von den USA und Asien und die Wertschöpfung des Standorts im Fokus.
Die Zukunft des ESA-Phi-Lab Austria ist bis 2031 sicher. Das Land Niederösterreich und die ESA (über den Bund) finanzieren den Space Hub in Schwechat mit 4,4 bzw. 5,2 Millionen Euro, wie bei den Austrian Space Days bekanntgegeben wurde. Somit können weitere Unternehmen gefördert werden. Ziel für die Förderperiode ab 2028 ist, neuartige Raumfahrttechnologien schneller vom Prototyp in die industrielle Produktion zu bringen.
Unabhängigkeit und Wertschöpfung
Aufgrund der geopolitischen Lage sei es zentral, mit der „Konkurrenz aus den USA und Asien mithalten zu können“, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Sie präzisiert: „Wenn wir die Schlüsseltechnologien nicht in der Hand haben, dann steigt unsere Abhängigkeit sowohl politisch, aber vor allem auch wirtschaftlich. Was das heißt, haben wir in den letzten Jahren hautnah zu spüren bekommen.“
Außerdem sieht sie eine Chance für den Wirtschaftsstandort Österreich: „Wir erwarten uns neue Jobs, neue Unternehmen und dadurch auch neue Wertschöpfung, aber vor allem auch Wohlstand in der Zukunft.“ Während andere Branchen laut Mikl-Leitner wegen der wirtschaftlichen Lage verloren gingen, habe die Raumfahrt Potential. „Es gibt in der Raumfahrt ein Wachstum von zehn Prozent pro Jahr. Raumfahrttechnologie und auch Bahntechnologie sind die am schnellsten wachsenden Bereiche weltweit und da wollen wir natürlich auch mit dabei sein.“
LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf betont: „Die Verlängerung des ESA-Phi-Lab ist wichtig, um zu zeigen, dass wir auch in angespannten Budgetzeiten in Zukunftstechnologien investieren.“
Vier Ausschreibungen, mehr als 150 Einreichungen
Seit seiner Einführung im Jahr 2024 gab es vier Ausschreibungsrunden, in denen insgesamt über 150 Projekte eingereicht wurden. Einreichungen seien weiterhin laufend möglich. Die Förderung betrage zwischen 200.000 und 500.000 Euro die Projekte würden 12 bis 24 Monate begleitet werden. Der Schwerpunkt liege auf Upstream-Technologien, also der Hard- und Software für Satelliten und Raumfahrzeuge und ihren Betrieb. Das Programm verbindet die Finanzierung mit Unterstützung u. a. bei Geschäftsmodellen, Marktanalyse und Skalierung.
Im ESA Phi-Lab Austria werden aktuell 13 Projekte umgesetzt. Dabei sind Firmen wie Peak Technology, R-Space oder auch Gate Space beteiligt. Letztere designte einen Satelliten, der im Februar nächsten Jahres von SpaceX in den Orbit geschossen werden soll. Der Beaconsat ist Österreichs erster Militärsatellit und soll Angriffe auf Navigationssignale sichtbar machen.
Im Sommer dieses Jahres wurde die Space Factory, eine Infrastruktur für Prototyping und Tests, gegründet (brutkasten berichtete). Nun folgt der Ausbau des Space Hubs, um Platz für mehr Firmen zu schaffen. Aktuell sind dort zehn Unternehmen tätig. „Als österreichischer Generaldirektor bin ich wirklich sehr beeindruckt, wie dynamisch die Szene hier ist, wie schnell sich das aufbaut und wie vorwärtsschauend die Region Niederösterreich, aber Österreich insgesamt ist. Die Industrie ist aufgewacht und sehr aktiv. Das rennt jetzt“, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.
Space Region Lower Austria
In Niederösterreich möchte man „Raumfahrt weiterdenken“ und arbeitet daher an der Initiative „Space Region Lower Austria“. Von Seibersdorf über Wiener Neustadt bis zum Flughafen Wien-Schwechat sollen Forschungseinrichtungen und Unternehmen besser vernetzt werden und unter einer Dachmarke auftreten. „Wir stehen für Raumfahrttechnologie, wir wollen im internationalen Wettbewerb auch mitspielen können. Wir wollen uns von den USA und letztendlich auch von Asien abheben können“, sagt Mikl-Leitner.
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