13.06.2024
IN EIGENER SACHE

brutkasten wird 10 Jahre alt!

brutkasten feiert zehn Jahre an der Seite der Gestalter:innen der Zukunft. Gründer und CEO Dejan Jovicevic wendet sich anlässlich des Jubiläums an die Community.
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brutkasten-Gründer Dejan Jovicevic vor dem Gebäude, in dem sich das brutkasten-Büro befindet
brutkasten-Gründer Dejan Jovicevic vor dem Gebäude, in dem sich das brutkasten-Office befindet | Foto: brutkasten

Seit 10 Jahren ist brutkasten mit großer Leidenschaft der Ort für die Gestalter:innen der Zukunft: Wir sind der Dreh- und Angelpunkt für Gründerinnen und Gründer, für Innovatorinnen und Innovatoren, für Investorinnen und Investoren – kurz: für das gesamte Startup- und Innovations-Ecosystem.

Ich habe brutkasten aus einer tiefen Überzeugung gegründet: Diese unternehmerisch agierenden Köpfe, die Ideen zu marktfähigen Innovationen machen, brauchen einen medialen Enabler, der sie versteht, schätzt und ihre unternehmerische Kraft sichtbar macht. Ich glaube an die transformative Kraft des Unternehmertums, ich glaube an das Foundertum: „Business is the greatest platform for change“.  

Kein anderes Medium in Österreich bietet eine vergleichbare Bühne und Vernetzung für die Gestalter:innen der Zukunft. 

  • Knapp 16.000 Artikel auf brutkasten.com seit dem Start im Jahr 2014, sowie
  • über 3.000 Videos und Podcasts; 
  • Quartalsweise erscheinende Printmagazine; 
  • Eine starke Community mit über 100.000 Followern auf Social Media;
  • Mehr als 50 brutkasten Events, als Orte für anregende Diskussionen, Vernetzung und Austausch, wie “Find You Co-Founder”, themenspezifische Meetups, Roadshows oder Community Events.

Wir agieren an der Quelle der Innovation und machen Dinge sichtbar, die andere noch nicht am Radar haben oder noch nicht verstehen.

Brutkasten ist mehr als ein journalistisches Medium. Als Brückenbauer im Ecosystem fördern wir von Beginn an die Zusammenarbeit zwischen Startups, Corporates, Investor:innen und Institutionen. Mit unserer Tätigkeit konnten wir das Ecosystem mitprägen und mitaufbauen. Wir gestalten gemeinsam die Zukunft. 

Unsere Angebote und Kanäle schärfen wir weiter, um den Bedürfnissen unserer Community optimal zu entsprechen – auf der Webseite, im neu konzipierten Printmagazin, in innovativen Broadcast-Formaten wie „Das Leben nach dem Exit“ und demnächst wieder bei den berühmten brutkasten-Events. Wir werden unsere sämtlichen Kanäle weiter ausbauen, multianalog und multidigital.

Unser neues Printmagazin kommt super an, der digitale Footprint wächst stetig weiter und bald erreichen wir auf LinkedIn 50.000 Abonnent:innen – eine Spitzenposition in Österreich. Als Team sind wir stärker denn je und voller Tatendrang, die Welt zu erobern. 

Abschließend ein herzliches Dankeschön an unsere Community, Partner:innen, Investor:innen und alle weiteren Unterstützer:innen, die dies alles möglich gemacht haben, sowie an alle Kolleginnen und Kollegen, die brutkasten in den letzten 10 Jahren geprägt haben.

Auf die nächsten 10 Jahre, Ihr Lieben!

Euer Dejan

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Vl. A1-CCO Martin Resel und IBM-Österreich-Chef Marco Porak | © A1/APA/Hörmandinger
Vl. A1-CCO Martin Resel und IBM-Österreich-Chef Marco Porak | © A1/APA/Hörmandinger

Dass für Unternehmen kein Weg mehr an Agentic AI vorbeiführt, ist mittlerweile ein Gemeinplatz. Dass eine sichere und konforme Umsetzung davon nicht so einfach ist, ebenfalls. „Für KI im Unternehmenskontext gelten andere Spielregeln als im privaten Bereich. Ich spreche hier besonders von souveräner KI“, sagt Marco Porak, Generaldirektor von IBM Österreich, bei einem gemeinsamen Pressetermin mit A1 und dessen Cloud-Tochter Exoscale. Mit einer gemeinsamen Plattform, die IBM watsonx auf A1 Exoscale bringt, will man Unternehmenskunden gemeinsam eine sichere und digital souveräne Lösung bieten.

„Wir sind Teil der kritischen Infrastruktur“

Denn Schatten-KI, also die Nutzung privater bzw. vom Unternehmen nicht genehmigter KI-Anwendungen durch Mitarbeiter:innen, sei ein echtes Sicherheitsrisiko, betont Martin Resel, stv. Vorstandsvorsitzender von A1 und CCO Enterprise. „Unternehmen können es sich nicht leisten, KI nicht zu nutzen. Da geht es um Wettbewerbsfähigkeit. Alles muss effizienter werden, etwa auch in der Verwaltung. Wenn man dann aber Daten global findet, die eigentlich nicht global gespeichert werden sollten, ist das ein Problem“, sagt Resel.

Für viele A1-Unternehmenskunden und auch für A1 selbst sei das besonders relevant. „Wir sind Teil der kritischen Infrastruktur. Viele hochsensible Daten laufen auf unseren Netzen. Wir haben nicht nur Unternehmen aller Größen als Kunden, sondern zum Beispiel auch Ministerien“, sagt der A1-CCO. Gerade in der aktuellen geopolitischen Situation müssten sich Österreich und ganz Europa daher souverän aufstellen.

Orchestrierte KI-Agenten mit klaren Regeln und voller Transparenz

Und wie macht das die gemeinsame Plattform? „Ich bin mir bewusst, dass ich Repräsentant eines amerikanischen Unternehmens bin“, räumt Marco Porak ein. IBM habe aber nach nicht weniger als 98 Jahren am österreichischen Markt ein anderes Standing, als etwa die US-Hyperscaler. Warum? „IBM hat seit jeher das Prinzip, dass Kundendaten Kundendaten sind und die Architektur vom Kunden bestimmt wird“, so Porak. Und: „Globale Innovation und lokale Kontrolle widersprechen einander nicht.“ Genau so sei es auch bei watsonx. Kunden können dort entscheiden, welche KI-Modelle genutzt werden und wo die Daten liegen. Die Bandbreite geht dabei von lokal gehosteten On-Premise-Lösungen über europäische bzw. Open-Source-Modelle auf europäischen Servern bis zu Frontier-Modellen in Datencentern der US-Hyperscaler.

Konkret greift das System auf eine Vielzahl an Large Language Models (LLMs) und Agentic-Modelle zurück und orchestriert KI-Agenten, um Tasks zu erfüllen. Die dazugehörige Governance-Plattform ermöglicht nicht nur das Festlegen der Regeln dafür, sondern bietet auch jederzeit komplette Transparenz, um jeden Arbeitsschritt und die dafür genutzten Modelle nachvollziehen zu können. Für Martin Resel ist dabei ebenfalls klar: „Dass alles, was aus Asien oder Amerika kommt böse ist, sehen wir nicht so. Wichtig ist die Wahlfreiheit.“ Die Plattform sei daher offen für sämtliche Modelle.

„Wir folgen einer sehr strikten Datenklassifizierung – selber und auch für unsere Kunden“

Je nach Usecase und dem damit verbundenen Sicherheits-Level der Daten seien unterschiedliche LLMs und Speicherorte sinnvoll. „Wir folgen einer sehr strikten Datenklassifizierung – selber und auch für unsere Kunden“, sagt Resel. Nach dieser erfolge die Entscheidung, welche Modelle genutzt werden können. Gleichzeitig optimiere die Plattform durch die passende Modell-Auswahl auch den Token-Verbrauch. „Das kann sonst bekanntlich schnell teuer werden“, sagt der A1-CCO.

A1 bietet seinen Enterprise-Kunden nicht nur Zugang zur Plattform, sondern auch begleitende Services, um diese aufzusetzen. Mit den europäischen Datencentern der Tochter Exoscale kommt noch das Angebot der souveränen Cloud im eigenen Land hinzu.

Wie watsonx für A1 und seine Kunden konkret funktioniert, zeigt Exoscale-KI-Experte Christos Kapodistrias beim Pressetermin vor. In seinem Beispiel arbeiteten nicht weniger als 14 KI-Agenten orchestriert zusammen, um eine optimale Vorbereitung auf ein Kundengespräch zu erstellen. „Diesen Usecase nutzen wir auch selber“, erklärt der Experte und zeigt die verschiedenen Sicherheits- und Kontrollmechanismen ebenso wie die Nachvollziehbarkeit über die Governance-Plattform. Marco Porak merkt dazu an: „Man sieht, es gibt mehrere Checkpoints im Prozess, der ‚Human in the Loop‘ bleibt erhalten.“ Denn es gehe eben darum, Menschen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

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